Regenerativer Ackerbau als effektiver Hochwasserschutz

Nach jedem Hochwasser fordern Umweltschützer verstärkt, landwirtschaftliche Flächen zu renaturieren und aus dem Ackerbau herauszunehmen. Doch es gibt eine innovative Lösung, die sowohl den Hochwasserschutz als auch die landwirtschaftliche Nutzung verbessert: der regenerative Ackerbau. Diese Methode hilft, verdichtete Böden wieder bis tief in den Untergrund zu erschließen, sodass große Wassermengen in kurzer Zeit aufgenommen und gespeichert werden können. Das verhindert, dass Wasser oberflächlich abläuft. Zudem steht das gespeicherte Wasser in trockenen Zeiten den Pflanzen zur Verfügung – ein toller Nebeneffekt!

Die wichtigsten Maßnahmen zur Erschließung des Bodens

1. Tiefenlockerung mit Bodenverjünger

  • Mechanisches Aufbrechen von Verdichtungen: Diese Maßnahme hilft, verdichtete Bodenschichten aufzubrechen und somit die Feldkapazität stark zu erhöhen.
  • Zeitgleiche Belebung der neuen Bodenschichten: Bodenverjünger belebt die neuen Bodenschichten im gleichen Arbeitsgang. Das festigt die Bodenstruktur und vermeidet oxidative Verluste.

2. Grüne Brücke durch Untersaat oder winterharte Zwischenfrucht

  • Wurzeln beleben den Boden: Ein Boden, der ständig mit Wurzeln durchzogen ist, kann Humus aufbauen und erhalten. Das Zusammenspiel von Wurzeln und Bodenbiologie ist dabei enorm wichtig, um eine stabile Bodenstruktur zu schaffen. Ein unbewachsener Boden baut ab: Bodenbiologie, Strukturstabilität und Fruchtbarkeit des Bodens schwindet.

3. Flächenrotte mit Bodenverjünger für stabile Bodenkrümel

  • Einarbeitung von Grünmasse mit fermentativer Mikrobiologie: Durch die Anwendung von fermentativer, aufbauender Mikrobiologie (=Bodenverjünger) bei der flachen Einarbeitung von Grünmasse entstehen stabile, runde Bodenkrümel. Diese zerfließen auch bei Starkregen nicht. Die Poren bleiben offen und ermöglichen eine dauerhafte Wasseraufnahmefähigkeit. Die Flächenrotte hat sich als schonendste Methode erwiesen, um ein stabiles Mikrobenmilieu zu schaffen und organische Masse rasch umzuwandeln.

Fazit

Regenerativer Ackerbau bietet eine wirksame Möglichkeit, Hochwasser zu managen und gleichzeitig landwirtschaftliche Flächen produktiv zu nutzen. Die Wasseraufnahmefähigkeit des Bodens wird sich durch gezielte Maßnahmen wie Tiefenlockerung, Begrünung und Flächenrotte mit Rottelenkung und stärkung de Bodenmikrobioms erheblich verbessern. Diese Ansätze tragen nicht nur zum Hochwasserschutz bei, sondern auch zur langfristigen Bodengesundheit und Ertragssicherheit.

Sonnenschutz für Pflanzen bringt höheren Ertrag

Pflanzen benötigen Sonnenlicht für ihre Photosynthese. Doch wenn die Blatttemperatur über 28 Grad Celsius steigt, geraten viele unserer Kulturpflanzen in großen Stress und setzen die Photosynthese aus. Hier kommt unser natürlicher Sonnenschutz ins Spiel: Kristallkalk!

Die Vorteile von Kristallkalk in der Vitalisierungsspritzung sind vielfältig:

  • Höherer Ertrag
  • Geringerer Wasserverbrauch
  • Weniger Stress für die Pflanzen
  • Verlängerte Photosynthese-Periode

Die Anwendung ist einfach: Kristallkalk wird der Vitalisierungsmischung in einer Konzentration von 2-3% beigemischt. Die Spritzung erfolgt idealerweise ab einer Lufttemperatur von etwa 25 Grad Celsius. Hier ein Beispielrezept für 300 Liter Wasser:

3 Liter Blattimpuls1 Liter Scharfes Blond
4 kg RoPro 13/201 Liter Biplantol Agrar
4-6 kg Kristallkalk

Das Einzigartige an Kristallkalk ist seine kristalline Struktur, die eine bessere Haftung am Blatt gewährleistet im Vergleich zu gemahlenen Spritzkalken. Die erneute Anwendung ist spätestens dann erforderlich, sobald der Kalkschleier auf dem Blatt nicht mehr sichtbar ist.

C4-Pflanzen wie Mais, Hirse und Amaranth weisen eine höhere Temperaturtoleranz von etwa 35 Grad Celsius auf, weshalb der Sonnenschutz für sie weniger entscheidend ist. Kristallkalk kann die Blatttemperatur um bis zu 4 Grad Celsius senken, was zu einem reduzierten Wasserbedarf der Pflanzen führt. Eine verlängerte Photosynthese-Periode ermöglicht zudem eine längere Synthese ertragsbildender Stoffe, was sich positiv auf die Erntemenge auswirkt.

Alles was du für die Vitalisierung deiner Pflanzen brauchst:

EM & Waldbodenstreu sind eine gute Kombination

Waldbodeneinstreu im Stall mit Effektiven Mikroorganismen optimiert!

Warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Die Waldbodeneinstreu im Stall ist eine großartige Alternative zu herkömmlichem Sägemehl oder Stroh. Sie besticht nicht nur durch ihren angenehmen Geruch, sondern ist auch äußerst saugfähig und staubarm. Darüber hinaus lässt sich dieses Material hervorragend kompostieren. Gerade erreichen uns häufig Anfragen, wie man Waldbodeneinstreu mit Effektiven Mikroorganismen (EM) kombinieren kann.

Ein Versprechen der Hersteller: Die Kompostiereigenschaften der Waldbodeneinstreu neutralisieren Uringeruch sofort. Zu Beginn funktioniert das recht gut, jedoch nimmt diese Eigenschaft mit dem Rückgang der Wald-Bodenbiologie im Einstreu allmählich ab.

EM-aktiv verbessert und verlängert dieses Potential der Waldboden-Einstreu!

Und so funktioniert die Optimierung der Waldbodeneinstreu mit Effektiven Mikroorganismen:

EM-aktiv hilft im Waldbodenstreu Uringerüche und Staubentwicklung zu minimieren

Beim Befeuchten der Waldbodeneinstreu EM direkt dosieren
Entweder mit der Gieskanne (50 -100 ml / 10 L Wasser) oder direkt mithilfe des Aquamix (Einstellung 0,5 - 1 %). Je nach Luftfeuchte und Außentemperatur musst du die Waldbodeneinstreu jede Woche (im Sommer) bis alle vier Wochen (im Winter) durchfeuchten.

Zusätzlich EM-aktiv im Stall mit einer Rückenspritze versprühen (5 ml / m² Stallfläche).
Die Anwendungshäufigkeit variiert je nach Bedarf. Bei warmem, feuchtem Wetter empfehlen wir, täglich zu sprühen – möglicherweise sogar zweimal am Tag. Wenn der Stall stark riecht oder Fliegen ein Problem sind, ist eine häufige Anwendung besonders wichtig. Bei kaltem Wetter reicht es, alle zwei bis vier Wochen zu sprühen.

➡ Haltbarkeit von EM-aktiv
EM-aktiv pur kann längere Zeit im Vorratstank bleiben, aber verdünnt mit Wasser sollte es jedes Mal frisch angesetzt werden, da die Mischung bereits nach 24 Stunden umkippen kann.

Das sind deine Vorteile, wenn du Waldbodeneinstreu mit Effektiven Mikroorganismen optimierst!

  • Sofortige Beseitigung von Uringerüchen
  • Weniger Fliegen im Stall
  • Ein angenehmes und staubfreies Stallklima

Um die positiven Effekte in der Waldbodeneinstreu zu verlängern, empfehlen wir das Beimischen von RoPro-Streu Pflanzenkohle (bei größeren Mengen Karbosave Pflanzenkohle) und Zeogüll (Zeolith für die Einstreu) beim Einstreuen in den Stall.

Zeogüll im 25 Kilo Sack

Aufwandmenge: Je Kubikmeter Einstreumaterial werden ca. 10-50 Liter Pflanzenkohle (RoPro Streu) und etwa 1-2 kg Zeogüll empfohlen.

Probier es aus und erlebe die Vorteile einer optimierten Waldbodeneinstreu mit Effektiven Mikroorganismen!


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frisch geputzter Melkstand

Melkstand Reinigung mit EM: Deine Vorteile im Überblick

Ein sauberer Melkstand ist nicht nur wichtig für die Hygiene, sondern auch für das Wohlbefinden der Tiere und derjenigen die im Melkstand arbeiten. Traditionelle Reinigungsmethoden mit scharfen Chemikalien können jedoch die Umwelt belasten und sind für Nase, Haut und Abwasser oftmals eine Belastung. Eine effektive und umweltfreundliche Alternative bietet die Verwendung von EM-Stallreiniger bei der Melkstandreinigung.

Mit EM-Stallreiniger wird der Melkstand im Nu sauber. Die Mikroben helfen bei der Reinigung, sie lösen den Schmutz und hinterlassen Oberflächen im Gegensatz zu scharfer Chemie angenehm glatt. Neuer Schmutz setzt sich nicht mehr so leicht fest. Doch das ist nicht der einzige Vorteil, den die Verwendung von EM mit sich bringt.

Deine Vorteile bei der Melkstandreinigung mit EM:

  • Hohe Schmutzlösekraft: EM-Stallreiniger bietet eine bemerkenswerte Schmutzlösekraft, die selbst hartnäckige Verschmutzungen löst. Die Mikroorganismen arbeiten effektiv, um den Schmutz zu lösen und eine gründliche Reinigung zu gewährleisten. Tipp: Gib den Mikroben Zeit zu arbeiten, indem du die Flächen vor der Reinigung einweichst.
  • Schneller Reinigungseffekt: Dank der kraftvollen Wirkung der Effektiven Mikroorganismen erzielt man mit EM eine schnellere Reinigungswirkung im Vergleich zu herkömmlichen Reinigungsmethoden. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Arbeitskosten. Je länger man mit EM-Stallreiniger arbeitet, umso größer wird dieser Effekt.
  • 100% natürlich: EM-Stallreiniger ist eine umweltfreundliche Lösung, da er ausschließlich aus natürlichen Zutaten besteht. Es werden keine synthetischen Chemikalien oder aggressive Reinigungsmittel verwendet, was sowohl für die Umwelt als auch für die Gesundheit der Tiere und Menschen von Vorteil ist.
  • Keine Belastung von Umwelt und Gülle: Im Gegensatz zu herkömmlichen Reinigungsmitteln belastet die Verwendung von EM-Stallreiniger weder die Umwelt noch die Gülle. Die natürlichen Mikroorganismen tragen dazu bei, den Abbau organischer Stoffe zu unterstützen und eine angenehme Atmosphäre im Stall zu erhalten.
  • Greift die Haut nicht an: Da EM-Stallreiniger keine aggressiven Chemikalien enthält, ist er sanft zur Haut und verursacht keine Reizungen oder Schäden. Dies ist besonders wichtig für alle, die täglich mit den Reinigungsmitteln in Kontakt kommen.
  • Die Anwendung von EM-Stallreiniger ist einfach und effektiv. Durch die Kombination mit Blitzblank Kalklöser und Tipp Topp Natron bei hartnäckigen Verkrustungen erhält man optimale Reinigungsergebnisse. Egal ob mit Aquamix am Gartenschlauch, Gießkanne oder mit der Rückenspritze, EM-Stallreiniger bietet eine vielseitige Anwendungsmöglichkeit für eine gründliche Reinigung des Melkstands.

Und so einfach geht die Melkstand Reinigung mit EM-Stallreiniger:

  1. Oberflächen mit EM-Stallreiniger benetzen und einwirken lassen. Egal ob mit der Rückenspritze (pur), mit der Gieskanne (verdünnt) oder dem Aquamix am Gartenschlauch. Wichtig ist, dass du den Mikroben Zeit gibst den Schmutz zu lösen.
  2. Wer keinen Hochdruckreiniger verwendet kann groben Schmutz mit dem Schrubber vorab lösen und dann einfach mit klarem Wasser abspülen. Meist ist das jedoch nicht nötig

Zusätzliche Tipps:

  • Bei Kalkablagerungen brauchst du zusätzlich einen Kalklöser. Wir empfehlen BlitzBlank Kalklöser. Ein natürliches Säurefgranulat mit 3 unterschiedlichen Säuren. Seine extrem lange Reaktionsdauer macht ihn somit 3fach stark gegen Kalk.
    Dosierung:
    bei hartnäckigen Kalkablagerungen 4-6 Teelöffel auf 500 ml Wasser
    bei leichten Kalkablagerungen 2 Teeläffel auf 500 ml Wasser
  • Hartnäckige Ablagerungen kannst du mit Natron aufweichen: TippTopp Natron aufstreuen, mit BlitzBlank Kalklöserspray besprühen und beobachten, wie sich der Schmutz löst
  • Nach der Reinigung kannst du die Oberflächen noch einmal mit EM-Stallreiniger benetzen. So warten die Mikroben bereits auf die nächste Schmutzladung. Denn eins ist sicher: die nächste Melkzeit kommt bestimmt
Terra Preta in der Landwirtschaft

Terra Preta: Zukunftsweisende Landwirtschaft leicht gemacht

Terra Preta - ein exotischer Begriff für eine Methode mit entscheidender Bedeutung für den Humusaufbau in der Landwirtschaft. Terra Preta beschreibt Humushorizonte, die von Menschen geschaffen wurden und einen hohen gebundenen Kohlenstoffgehalt aufweisen, sie weisen Humusgehalte von bis zu 20% auf.
Wie entsteht sie? Durch die Fermentation von Organik mit Pflanzenkohle und EM-aktiv nach dem Prinzip des Sauerkrauts. Doch was passiert dabei genau?

Während der Fermentation finden wertvolle Stoffwechselprozesse statt: Mikroben binden Nährstoffe organisch an die Kohlenstruktur, was sie vor Auswaschung und Ausgasung schützt. Gleichzeitig durchdringt regenerative Mikrobiologie die Organik, was eine Vorverdauung bewirkt und hochwertige Verbindungen wie Enzyme, Vitamine und Aminosäuren entstehen lässt.
Das Ergebnis bei der Düngung? Ein starkes Bodenmikrobiom und eine Pflanzengesundheit, die sich positiv auf die Ernte auswirken.

Vorteile von Terra Preta und Humusaufbau in der Landwirtschaft

  • Keine Nährstoffverluste
    Mit Terra Preta kannst du das volle N-Potential deines Betriebes ausnutzen! Du musst keine Verluste mehr in Kauf nehmen und kannst teuren mineralischen Dünger einsparen!
  • Nachhaltiger schneller Humusaufbau
    Durch die so genannte Kohleverzinsung entsteht Humus auf den Flächen, der dauerhaft erhalten bleibt.
  • Erhöhung der Feldkapazität
    Terra Preta Böden können Wasser schnell aufnehmen und lange speichern. Du sparst an Bewässerungkosten bzw. kannst Trockenperioden besser überbrücken.
  • Ertragssicherheit
    Humusreiche Böden können extreme Wettersituationen besser ausgleichen. Das erhöht die Ertragssicherheit.
  • Ertragsqualität
    Die biologische Qualität der Ernteprodukte, ihr Aroma und der Mineralstoffgehalt steigt mit dem Humusgehalt der Böden.

Terra Preta Flächen sind hochproduktiv, langlebig und an allen Standorten etablierbar. Sie sind kein neues Phänomen, sondern ein bewährtes Kulturgut, das bereits Inkas und viele andere Kulturen seit Jahrtausenden nutzen.

Funktioniert Humusaufbau und Terra Preta in der modernen Landwirtschaft?

Absolut! Terra Preta ist die effektivste Methode, die jede Art von Organik in hochwertigen Dünger umwandelt, der Humus nachhaltig aufbaut. Und das Beste daran? Landwirte können sogar von ihren Erfolgen profitieren, indem sie ihre Humusaufbau-Erfolge vergüten lassen, zum Beispiel bei der Positerra.

Aber wie stellt man Terra Preta im großen Stil her? Die Ausgangsmaterialien können vielfältig sein, von Gülle über Biogas-Gärrest bis hin zu Laub, Mist, Trester oder Grünschnitt. Diese werden mit EM-aktiv benetzt und mit Karbosave Pflanzenkohle sowie Mineralien, wie Zeogüll oder RoPro-Lit angereichert. Nach einer Fermentationszeit von 8 Wochen ist das Terra Preta Material bereit für die Ausbringung.

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Bokashi-Dünger + Karbosave Pflanzenkohle = Terra Preta Material

Gibt es Alternativen zur Pflanzenkohle für den Humusaufbau?

Pflanzenkohle ist das Herzstück dieser Methode! In ihrer Wirkung ist sie einzigartig! Warum?

  • Sie fungiert als ein Nährstoffreservoir im Boden, das nicht verwittert. Ihre Kapazität, Nährstoffe aufzunehmen oder abzugeben, passt sich kontinuierlich dem Angebot und der Nachfrage an.
  • Pflanzenkohle schafft ein dauerhaftes Zuhause für das Bodenmikrobiom und unterstützt es in seiner Funktion.
  • Die Kohleverzinsung tritt ein, sobald ein bestimmter Schwellenwert an Pflanzenkohle im Boden erreicht ist. Dadurch entsteht kontinuierlich neuer Humus, sogar ohne zusätzliche Maßnahmen. Es ist wichtig, dass sich dieses Depot langsam aufbaut. Das großflächige Ausstreuen großer Mengen Pflanzenkohle hat stets negative Auswirkungen.
  • Alternativen mit einem hohen Anteil an Huminsäuren oder vorgefertigte Humuspräparate erzielen nicht den langfristigen Effekt wie Pflanzenkohle. Ohne kontinuierliche Anwendung nimmt ihre Wirkung ab. Das System der Pflanzenkohle im Boden erhält sich selbst.

Welche Pflanzenkohle ist die beste Wahl?

Karbosave Pflanzenkohle setzt hier neue Maßstäbe: Mit einem C-Fix Wert von über 90 % und einem niedrigen PAK Wert von unter 4 mg/kg Pflanzenkohle überzeugt sie durch ihre hohe Qualität.

Karbosave Pflanzenkohle ermöglicht eine sofortige Nährstoffaustauschkapazität, die sich bei anderen Pflanzenkohlen erst noch entwickeln muss. Das liegt daran, dass sie die einzige vorgealterte Pflanzenkohle auf dem Markt ist. "Vorgealtert" bedeutet, dass Karbosave mindestens ein Jahr auf Halde gelagert wird und dabei mit einem natürlichen Biofilm überzogen ist, der durch EM stabilisiert wird.

Wie bringe ich Terra Preta Dünger aus?

Die Ausbringung von Terra Preta Material erfolgt je nach Art und Zustand des Materials. Aufbereitete Gülle oder Gärrest sind schonend für Pflanzen und können ohne Verdünnung oder spezielle Wetterbedingungen ausgebracht werden. Im Ackerbau eignet sich flüssiger Wirtschaftsdünger auch zur Kopfdüngung. Wichtig: die beste Düngewirkung habe ich immer im wachsenden Bestand!

Terra Preta Material aus Feststoffen wie Mist oder Grünschnitt ist ideal für Zwischenfrüchte vor der Flächenrotte. Bei der Ausbringung in Kulturen sollte der niedrige pH-Wert beachtet werden, um mögliche Schäden auf der Blattoberfläche zu vermeiden. Eine Pause von etwa 6 Wochen zwischen der Nutzung von Wiesen und Weiden wird empfohlen.

Es gilt kulturspezifisch die gute fachliche Praxis. Bitte beachte die jeweiligen Ausbringzeiten für die organische Dünger gem. Düngeverordnung.

  • Wintergetreide: im Februar/Anfang März bei gut befahrbaren Böden vor Beginn der Vegetationsperiode.
  • Sommergetreide und Mais: Nach der Saat bis zum 3-Blattstadium.
Terra Preta aufladen
  • Kartoffeln / Rüben/ Brassicaceae: Vorauflauf oder in die ZF vor der Hauptkultur
  • Grünland und Ackergras: Herbst oder frühes Frühjahr; bei Sommerausbringung eine Pause von etwa 6 Wochen bis zur nächsten Nutzung.
  • Zwischenfrüchte: Nach der Saat bis kurz vor Einarbeitung.

Fazit: Terra Preta ist die Zukunft der Landwirtschaft, eine bewährte Methode, die sich auch in der modernen Landwirtschaft bewährt. Mit den richtigen Materialien und etwas Geduld kann jeder Landwirt von den Vorteilen dieses Verfahrens profitieren.

Must haves für Humusaufbau und die Terra Preta Herstellung in der Landwirtschaft:

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gut bepackte Trauben Burgunder

6 Maßnahmen im regenerativen Weinanbau

Auch im Weinbau schmälern Erosion, Schaderreger, Krankheiten und verarmte Böden den Ertrag und wirken sich langfristig negativ auf die Ertragsmenge und die Qualität der Produkte aus. Höchste Qualitäten sind beim Wein ein wichtiges Anbauziel und beeinflussen den Gewinn. Der regenerative Weinanbau kann daher entscheidende Vorteile bringen.

Qualitätswein in jedem Jahr

Gute Fruchtansätze, gehaltvolle Trauben mit hohen Öchsle-Werten und gesunde Weinstöcke sind mit den Maßnahmen des regenerativen Weinbaus auch in anspruchsvollen Jahren gut zu erreichen.

Ausschlaggebend für die Kulturführung sind Blattfeuchtezeiten bzw. Sonnenstunden und die Praktikabilität der Maßnahmen.

6 Maßnahmen im regenerativen Weinanbau

  • Bodenuntersuchung nach Albrecht mit entsprechenden Nährstoff- und Spurenelementgaben
  • Einsatz von aufbereiteten organischen Düngemitteln (Bokashi, Terra Preta)
  • Unterstockbegrünung
  • Flächenrotte zwischen den Reben mit dem Bodenverjünger
  • Pflanzenvitalisierungsspritzungen mit Blattimpuls und Vinivera Vital
  • Humusaufbau und Bodenleben fördern

Wie anfangen mit regenerativem Weinanbau?

Am Anfang steht die Albrecht Bodenanalyse. Sie ist die Grundlage für eine bedarfsgerechte nährstoffbasierte Düngung. Darauf aufbauend sollte unter allen Umständen das anfallende organische Material der Unterstockbegrünung und der Traubentrester zu wertvollem Dünger aufbereitet werden. Kreislaufwirtschaft ist auch ohne Tierhaltung möglich und sinnvoll.

Die Unterstockbegrünung ist ein weiterer Schritt um dem Boden Schutz vor Erosion und dem Bodenleben ganzjährig Futter zu liefern. Besonders in den für den Weinbau typischen Hanglagen ist diese grüne Brücke elementar. Hierfür eigenen sich jährlich wechselnde Untersaatgemenge. Diese bringen Diversität in die Dauerkultur und regen die mikrobielle Aktivität an.

Flächenrotte im regenerativen Weinanbau

Die Flächenrotte unterm Weinstock ist eine wichtige Maßnahme des regenerativen Weinbau. Sie sorgt dafür, dass der organische Dünger optimal von den Weinstöcken genutzt und in die Fruchtkörper weitergeleitet werden kann. Grundvoraussetzung ist ein belebter Boden und der Einsatz von Bodenverjünger bei der Flächenrotte. Somit wird die Gründüngung gleich in einen fermentativen Prozess überführt und kann nicht faulen oder schimmeln.

  • Als Aufwandmenge sind 100 l/ha empfehlenswert. Zu Beginn der Anwendung oder bei sehr viel organischer Masse kann eine leicht erhöhte Aufwandmenge von 150 l/ha die Rotte zuverlässig stabilisieren. Hat sich ein funktionierendes Bodenmikrobiom etabliert, kann die Einsatzmenge des Bodenverjüngers auf 50 l/ha reduziert werden.

Vitalisierungsspritzungen im regenerativen Weinanbau

Vitalisierungsspritzungen sind ein wirkungsvolles Mittel, um die Photosyntheseperioden der Pflanze zu verlängern und Stress (Hitze, Trockenheit, Nährstoffblockaden) zu vermeiden. Das erhöht die Ertragsfähigkeit der Reben und die Zeiträume in der die Rebe Stoffe synthetisieren und in die Traube einlagern kann.

Die Vitalisierungsspritzungen für die Laubwand kombinieren Blattimpuls, Mineralische Komponenten, wie beispielsweise RoPro Lit Gesteinsmehl Ultrafein (hoher Silikat-Gehalt) und feinstoffliche Präparate.

Blattimpuls eignet sich auch hervorragend, um Stresssituationen wie Hagelschäden, Starkregen oder Trockenperioden zu überbrücken. Die Pflanze kann den eigenen Stoffwechsel aufrechterhalten und beispielweise durch Hagelschaden entstandene Verletzungen an der Blattoberfläche schneller schließen. Durch die mikrobielle Besiedelung kann kein Pilz eindringen. Die Pflanze regeneriert deutlich schneller.

Bilder oben: Dein Baukasten für effiziente Vitalisierungsspritzungen

Aufwandmenge zur Gesunderhaltung des Weinstocks:

Ab Vegetationsbeginn

  • 3 L /ha Blattimpuls zzgl. die nötige Menge Wasser (Verdünnung mind. 1 : 60) aufs Blatt spritzen. Eine Mischung mit 3 kg RoPro Startfit und 1–2 kg RoPro 13/20 verstärkt die Wirkung.

    Diese Mischung sollte im wöchentlichen bis 4 wöchentlichem Abstand ausgebracht werden. Ab einer Außentemperatur von 25 Grad C wird RoPro Startfit mit Kristallkalk ersetzt. Er haftet länger am Blatt und ermöglicht einen besseren Schutz vor Überhitzung.

    Bei beginnendem Befall von Blatt- und Wurzelhalsfäule im Abstand von 14 Tagen 2–3 mal behandeln

Bokashi aus Traubentrester

Der im Weinbau anfallende Traubentrester kann hervorragend zu einem wirkungsvollen Dünger aufbereitet werden. Hierbei wird der Trester mit den Komponenten vermischt und anschließen luftdicht abgedeckt (Grünschnitt, Plane, Rundballen) min. 8 Wochen fermentieren.

Besonders bewährt hat sich das pressen von Rundballen, welche im Frühjahr unter dem Weinstock verteilt werden können. Neben der Düngewirkung wird gleichzeitig der Unkrautdruck verringert.

Aufwandmenge Bokashi Herstellung je 10 m³

70 LEM-aktiv
1 m³Karbosave Pflanzenkohle
200 kg
alternativ 20 kg
RoPro-Lit Urgesteinsmehl
Zeogüll

EM Anwendungen im regenerativen Weinanbau

Vitalisierungsspritzung Ø 3 L /ha Blattimpuls zzgl. die nötige Menge Wasser (Verdünnung mind. 1 : 60)
Ø 3 kg RoPro-Startfit
(ab 25 Grad C Außentemperatur alternativ Kristallkalk)
Ø 4 kg RoPro 13/20
Ø 1 L Biplantol Agrar
+ technisch notwendige Menge Wasser
beginnendem Befall von Blatt- und WurzelhalsfäuleØ 3 L Blattimpuls zzgl. die nötige Menge Wasser (Verdünnung mind. 1 : 60)
Ø  Eine Mischung mit 3 kg RoPro Startfit und 1–2 kg RoPro 13/20 verstärkt die Wirkung

im Abstand von 14 Tagen 2–3 mal behandeln
Botrytis/ Oidium/ PeronosporaØ  Traubenzone: 5 L Vinivera Vital + 200 g RoPro 13/20 + mind. 200 L Wasser/ ha
bei starkem Befall zwei Mal wöchentlich
Abschreckung von SchadinsektenZur Grundmischung für die Vitalisierung der Laubwand
zusätzlich
Ø  1 L / ha Scharfes Blond mit ca. 300 Liter Wasser ausbringen
Sauerfäule durch KirschessigfliegeØ  Traubenzone: 5 L Vinivera Vital
bei starkem Befall zwei Mal wöchentlich
Stress durch Extremwetterereignisse (Hagel, Dürre, Starkregen)5 L / ha Blattimpuls zzgl. die nötige Menge Wasser (Verdünnung mind. 1 : 60), 2–3 mal alle 3–4 Tage wiederholen bis gesundes Wachstum erfolgt
Mulchen der Begrünung im HerbstJe nach organischer Masse 50-150 L Bodenverjünger/ ha
Flächenrotte der UnterstockbegrünungØ  100-150 L Bodenverjünger / ha
zu Beginn der Anwendung oder bei sehr viel organischer Masse kann eine leicht erhöhte Aufwandmenge von 150 L / ha die Rotte zuverlässig stabilisieren

Must-have für den regenerativen Weinanbau

Haufenweise Kronenholz wird zu Hackschnitzel verarbeitet

Vorteile beim Einlagern von Hackschnitzel mit EM

Energieverluste im Hackschnitzellager müssen nicht sein! Mit EM-aktiv kannst du Hackschnitzel optimal konservieren. Das funktioniert auch bei feuchterem Material.

Deine Vorteile:

✔ Höherer Brennwert der Hackschnitzel
✔ Schimmelnester entstehen nicht
✔ Verhindert Nacherwärmung im Lager
✔ Austretende Pflanzensäfte werden sofort verstoffwechselt und bieten keinen Nährboden für Schimmelsporen
✔ Stoppt Fäulnisprozesse in den Hackschnitzel
✔ Keine zusätzlichen Transportwege in eine Trocknungsanlage

Windbruch im Fichtenbestand. Ein immer häufiger auftretendes Bild

Der Winter 2023/ 24 war eine Herausforderung, denn Schneemassen und Stürme sorgten für große Schäden im Forst. Was tun mit den z.T. sehr großen Mengen an minderwertigen Hölzern, Astholz, Bruchholz und Gipfelholz?

Ein Teil des Schadholzes kann man evtl. zu Scheitholz verarbeiten. Der größte Teil wird zu Hackschnitzel.

Die Lagerung von feuchten Hackschnitzel (über 20-25% Wasser) in großen Haufen führt zu Erwärmung, zu Schimmel- und Schwitzwasserbildung.

All diese Erscheinungen sind Folgen von unerwünschten Fäulnisprozessen mit Energie- und Brennwertverlust! EM-aktiv hilft den Heizwert deiner Hackschnitzel möglichst verlustarm in der Lagerzeit zu halten.

Anwendung

  1. Astholz lagern bis Nadeln und Blätter abgerieselt sind
  2. 1 L EM-aktiv/ SRM Hackschnitzel beim Häckseln aufsprühen
  3. Hackschnitzel wie gewohnt einlagern

Wie bringe ich EM-aktiv in die Hackschnitzel?

EM-aktiv soll das Häckselgut gleichmäßig benetzen. Die bestmögliche technische Variante hängt auch etwas mit der Hackschnitzelmenge und Häckslerleistung zusammen. Die praktikabelste Lösung ist, die Einspritzdüsen am Auswurfkamin des Holzhäckslers anzubringen:
Das ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung. Kontrolliere die Düse regelmäßig, sie könnte durch die Staubentwicklung verstopfen.
Bei kleinen Häckslern und geringen Hackschnitzelmengen ist eine Vernebelung im Lagerraum während des Häckselns auch denkbar.
Manche Anwender spritzen EM-aktiv auch am Einzug des Häckslers ein. Die Verteilung bei dieser Variante ist eher mangelhaft.

Egal welche technische Dosiervariante gewählt wird, wichtig ist, daß 1 L EM-aktiv je SRM Hackschnitzel eingespritzt wird.

Tipp:

Unbedingt die Leistungsfähigkeit der Dosieranlage mit der Häckslerleistung im Vorfeld abstimmen. Große schlagkräftige Holzhäcksler machen bis zu ca. 200 srm Hackschnitzel/Std., d.h. die Dosieranlage muss dann auch bis zu 200 l EM-aktiv je Std Leistung haben.

Sehr eindrücklich beschreibt sandl_theresa auf Instagram, wie sie EM bei den Hackschnitzel anwendet:

https://www.instagram.com/p/CipTIdlNqxg/?img_index=2

Kartoffelacker mit Mulch

Kartoffelanbau mit Mulch und Vitalisierung: Wasser sparen mit einfachen Tricks

Kartoffelanbau mit Mulch setzt sich immer mehr durch. Kein Wunder, denn diese Praxis spart Wasser und unterdrückt Unkräuter. In Kombination mit Vitalisierungsspritzungen kannst du die Pflanzen länger gesund halten, Stresssituationen minimieren und die Photosyntheseperiode verlängert. Das ermöglicht der Pflanze eine längere Zeitspanne, in der sie Inhaltsstoffe für die Kartoffel synthetisiert und einlagert. Gleichzeitig baut sich eine gute Bodenstruktur auf. So hast du nicht nur gleichmäßige gute Ernten, sondern machst die Kartoffel zur wertvollen Vorfrucht.

Mulchen mit Heu/ Grünschnitt/ Bokashi im Kartoffelanbau hat viele Vorteile

✔ Weniger Unkraut
✔ Reguliert den Wasserhaushalt im Boden
✔ Schützt den Boden vor Hitzeentwicklung im Sommer
✔ Schützt Feinwurzeln und das Bodenmikrobiom
✔ Liefert Nährstoffe
✔ Hinterlässt einen garen Boden und macht Kartoffeln zur einer sehr guten Vorfrucht

Mulch im Kartoffelanbau - so gehst du vor

  1. Mulche mit grünem Material und nicht mit Stroh!
    Stroh alleine hat ein sehr weites C/N Verhältnis. Um Stroh zu vererden wird Stickstoff aus dem Bodenvorrat benötigt. Grünes Mulchmaterial dagegen liefert zusätzlich Nährstoffe, die der Kartoffel als Dünger dienen. Hochwertiges Heu und frischer Grünschnitt (Grünschnittroggen, Tritikale etc..) eignen sich gut.
    Probier's mal mit Bokashi
    Wird Grünschnitt vor der Ausbringung fermentiert (Sauerkrautprinzip), spricht man von Bokashi. Hochwertiges Bokashi aus Grünschnitt bringt einen Mehrwert mit sich: Während der Fermentation entstehen wertvolle Hilfsstoffe, wie Vitamine, Enzyme und Antioxidantien . Durch diesen "Vorverdauungs"-Prozess stellt es auch eine besondere Nahrungsquelle für das Bodenleben dar. Du willst mehr über Bokashi erfahren? In diesem Blog erfährst du alles über Bokashiherstellung. Bitte beachte, dass Bokashi durch den niedrigen pH-Wert mit Vorsicht ausgebracht werden sollte. z.B. vor dem Auflaufen und/oder als Zwischenlage bei Heu oder frischem Schnittgut.
  2. Mulche ausreichend
    Die Mulchauflage darf locker geschichtet 10-15 cm betragen. Nach dem ersten Regen wird diese Schicht auf 2-5 cm zusammenfallen. Über die gesamte Wachstumsperiode wird der Mulch langsam umgesetzt. Eine dünne Mulchschicht von 2-3 cm frischem Material bringt nicht die Ergebnisse, wie wir sie hier beschreiben.
  3. Möglicher Mulch-Ablaufplan bei Kartoffeln
    Witterung und Bodenverhältnisse sind Ortsabhänig und machen die Kulturführung auf jedem Betrieb einzigartig. Dieser Ablaufplan soll nur ein roter Faden sein und keine exakte Vorgehensbeschreibung:
    Kartoffeln legen, dann je nach Wetterlage während der ersten 14 Tage:
    Striegeln, so bald wie möglich aufhäufeln und dann mulchen. Sobald der Mulch auf der Fläche ist, wird am Boden nichts mehr gemacht.

Vitalisierungsspritzungen bei Kartoffeln - Sonnenschutz und biologische Unterstützung in Einem

✔ minimiert Stress der Pflanze - Auch die Pflanze kennt Stress und Stress hemmt das Wachstum
✔ fördert die Stoffwechselprozesse in der Pflanze
✔ effektiver Sonnenschutz - verhindert hohe Blatttemperaturen
✔ verlängert die Photosyntheseperiode und erhöht somit die Stoffeinlagerung in die Knolle
✔ vermehrt die Wurzelausscheidungen und das Wurzelwachstum - fördert das Bodenmikrobiom
✔ Akutmaßnahme bei Schädigungen am Blatt (z.B. nach Hagel)

Kartoffelpflanze mit guter Benetzung nach der Vitalisierung zeigt einen grauen Schleier
Der Grauschleier auf der Blattoberfläche schützt die Pflanze vor Überhitzung
  1. Spritzung nach vollständigem Auflaufen (ca. 15 cm hoch)
3 LBlattimpuls
3 kgRoPro-Startfit
3 kgRoPro 13/20
1 LBiplantol Agrar (optional)

Aufwandmenge je ha mit ca. 300 L Wasser

2. Spritzung vor der Blüte (ca. Mitte Juni ab 25 Grad C Außentemperatur)

3 LBlattimpuls
8 kgKristallkalk
3 kgRoPro 13/20
1 LBiplantol Agrar (optional)

Aufwandmenge je ha mit ca. 300 L Wasser

3. Spritzung nach der Blüte

3 LBlattimpuls
8 kgKristallkalk
3 kgRoPro 13/20
1 LHuminstoffe
1 LBiplantol Agrar (optional)

Aufwandmenge je ha mit ca. 300 L Wasser

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Alle Produkte für die Vitalisierungsspritzung:

Gülleausbringung

Die neue zeitgemäße Gülleaufbereitung

Um den Stickstoff in der Gülle zu fixieren, ist eine effiziente Aufbereitung unabdingbar. Gülleaufbereitung ist ein zentraler Punkt in unserer Beratung und das seit fast 30 Jahren. In dieser Zeit hat sich unser Gülle-System vervollständigt. Jede der Komponenten macht die Gülle als Betriebsmittel noch wertvoller und bewährt sich nun in der Praxis seit 2015.

Wer konsequente Gülleaufbereitung betreibt, merkt das sofort am Güllegeruch, an der Gülle-Konsistenz, am Wegfallen von langen Aufrührzeiten, an der Gräservielfalt und schließlich am Grasbestand und an der Qualität des Futters.

Die maximale Güllebelebung umfasst:

ZeoGüll der neue effektive Mineralienlieferant

Güllevarianten in Schaugläser

Zeogüll ersetzt Ropro-Lit in der bisherigen Rezeptur bei der Gülleaufbereitung. Es hat einen beachtlichen Silikatgehalt von über 70%. Das Zeolith bringt eine sehr große Oberfläche mit und somit auch das Talent zu einer hohen Austauschkapazität. Diese Eigenschaften ermöglichen eine geringe Aufwandmenge von nur 2 kg / m³. Geringe Aufwandmengen bedeuten natürlich auch niedrigere Transportkosten.

In unterschiedlichen Versuchen und Beobachtungen aus der Praxis zeigte sich, dass wir mit der geringen Menge Zeolith eine sehr gute Stabilisierung des Milieus in der Gülle erreichen können. Mit einem entscheidenden Vorteil: Es wird günstiger!

Die neue Rezeptur zur Gülleaufbereitung nach dem Rosenheimer Projekt je m³ Gülle

  • 1 L EM-aktiv
    Bringt regenerative Mikroorganismen in einer großen Vielfalt. Neben Milchsäurebakterien sind Hefen und Photosynthesebakterien Hauptgruppen in der Mischung. Diese vielen Verschiedenen arbeiten Hand in Hand und schaffen es, das Fäulnismilieu der Gülle zu beleben und in fermentative Prozesse zu lenken.

    EM-aktiv ist erhältlich in 25 L Kanister; 300 L, 600 L und 1000 L IBC-Container;
    500 L und 1000 L Bag in Box
  • 2 kg Zeogüll
    Reines Klinoptilolith. Liefert Silizium, Mineralien und Spurenelemente. Ein natürliches, ausgewogenes Mineralvorkommen aktiviert die regenerative Mikrobiologie und erleichtert die Stabilisierung dieses Milieus in der Gülle.

    Zeogüll ist erhältlich im 25 kg Sack, Palette mit 40x 25 kg Sack und 1 Tonne Big Bag
  • 6 L Karbosave Pflanzenkohle
    Pflanzenkohle stellt ein unzerstörbares Habitat für die Mikrobiologie dar. Hier werden Nährstoffe organisch gebunden und sind nicht mehr flüchtig. Durch unseren einzigartigen Voralterungsprozess der Karbosasve und ihrer mikrobielle Vorbehandlung ist sie sofort reaktiv. Pflanzenkohle überdauert im Boden auch Jahrtausende und baut Humus immer weiter auf.

    Nährstoffe werden gebunden und wieder freigegeben, je nachdem wie es die Pflanzen brauchen. Sie stellt einen dauerhaften Nährstoffakku zum Be- und Entladen im Boden dar. Außerdem ist Karbosave eine gerne akzeptierte Behausung für die Mikrobiologie und wirkt so als Katalysator für die Gülle- und Bodenbelebung.

    Karbosave ist erhältlich in 1,1 oder 1,8 SRM Big Bag

  • EM-Kin Güllestäbe
    Hemmstoffe wie Antibiotika, Desinfektionsmittel und Kalk hemmen und stören die Mikrobenaktivität in der Gülle. Auch feinstoffliche Störungen, wie technische Felder (z.B. aus einer Freileitung), Wasseradern oder geologische unregelmäßigkeiten im Untergrund (z.B. Verwerfungen) können die fragile Mikrobengemeinschaft stören. Güllestäbe transformieren solche Hemmstoffe in nutzbare Energie und ermöglichen eine raschere und nachhaltige Belebung der Gülle.

    Das Güllestäbe System wird den GV und der Güllekanal-Anlage entsprechend installiert. Es wird immer ganzheitlich gearbeitet. Das heißt alle Kanäle und alle Endlager werden behandelt.

Alle Produkte zur maximalen Stickstoff-Fixierung findest du bei uns im Shop:

Wie kommen die einzelnen Komponenten in die Gülle?

Doppelt effektiv ist die Ausbringung bereits im Stall. EM-aktiv wird im Stall in die Kanäle gegossen oder auf die Einstreu gesprüht, Karbosave und Zeogüll im Stall eingestreut. So werden Stickstoffverbindungen bereits im Stall organisch gebunden und sind nicht mehr flüchtig. Das heißt, die Ammoniak- und Lachgasausgasung gehen drastisch zurück. Im Stall breitet sich eine Wohlfühl-Atmosphäre aus. Die Tiere sind ruhiger, es gibt weniger Fliegen. Liege- und Mistflächen bleiben länger trocken. Alles, was du im Stall an Güllekomponenten aufwendest, kannst du direkt für die Gülleaufbereitung anrechnen.

Direkt in den Güllebehälter kannst du die Komponenten natürlich auch einrühren. Dabei ist zu beachten, dass sie mindestens zwei Wochen, besser acht Wochen Zeit haben sollten, um zu arbeiten und ihre Wirkung komplett entfalten zu können.

Kosten-Vergleich von Gülleaufbereitung alt und neu

Wir haben die Kosten für die Gülleaufbereitung gegenüber gestellt. Rein für die Güllebelebung ergibt sich ein enormer monetärer Vorteil.

Bedarf/ m³Preis/ EinheitKosten/m³
1 L EM-aktiv1,10 €1,10 €
30 kg RoPro-Lit0,10 €/kg3,00 €
6 L Karbosave0,33 €/l 1,98 €
Summe6 €/ m³
Tabelle 1: Aufbereitungskosten altes System

Bei 1.200 m³ Gülle/Jahr = ca. 7.200 €/Jahr

Bedarf/ m³Preis/ EinheitKosten/m³
1 L EM-aktiv1,10 €1,10 €
2 kg Zeogüll0,47 €/kg0,94 €
6 L Karbosave0,33 €/l 1,98 €
Summe4 €/ m³
Tabelle 2: Aufbereitungskosten neues System

Bei 1.200 m³ Gülle/Jahr = ca. 4.800 €/Jahr


Wie erfolgt dann die Remineralisierung der Fläche?

Die großen Mengen RoPro-Lit in der Gülle mit ca. 40 kg/m³ haben auch einen remineralisierenden Effekt auf den Boden. Um die Silikatmenge zu erreichen, die du sonst über die Gülle ausgebracht hast, kannst du mit dem wesentlich günstigeren Diabosa-Sand remineralisieren. Zum Ausgleich benötigst du 2 t Diabosa/ha.

Gerade im Grünland ist der Mineralausgleich, vor allem mit Silikat, schnell sichtbar: Der Glanz vom Weidelgras ist flächendeckend und der Kleebestand wird immer dichter.

Des Weiteren verbessert ein ausgeglichener Silikathaushalt im Boden die Standfestigkeit der Pflanzen und vermindert deren Anfälligkeit gegenüber Pilzkrankheiten. Das sind sowohl im Grünland als auch im Ackerbau wichtige Parameter für eine gesunde Kultur bis zur Ernte.

Deshalb wollen wir auch mit der neuen Gülleaufbereitung nicht auf die Remineralisierung verzichten!



Neu: Diabosa plus (Diabas-Boden-Sand) voraktiviert mit Bodenverjünger

Diabosa ermöglicht eine rasche Remineralisierung der Fläche. Pro Gabe kannst du 3-5 t/ha rechnen. Auf Pferdewiesen und Weiden empfehlen wir eine langsame Herangehensweise mit maximal 2 t/ha, um den Klee nicht zu stark zu fördern.

Da das Material nicht mit hohem Energieaufwand gemahlen werden muss, ist es eine günstige Möglichkeit, Silikat zusätzlich auf die Fläche zu bringen. Die Effekte sind bereits durch die hohen Mengen schnell sichtbar.

Diabosa (Diabas Boden Sand) erdfeucht und lose aufgehäuft

Diabosa wird erdfeucht mit Bodenverjünger voraktiviert geliefert und wird mit dem Kalkstreuer ausgebracht. Am besten im Winter, wenn der Boden gefroren ist und oft mehr Zeit vorhanden ist.

Wenn du gerade erst mit der regenerativen Landwirtschaft beginnst, lohnt es sich, auf die Flächen 2-3 Jahre lang einmal im Jahr Diabosa zu streuen. Danach werden die Intervalle meistens größer und eine Erhaltungsgabe alle 4 Jahre ist ausreichend.

Der Nutzen der Güllebehandlung geht über das Stickstoff fixieren hinaus

Güllebehandlung hat noch viele weitere Vorteile, die in der einfachen Rechnung oben nicht mit beinhaltet sind:

  • Zum Vollertrag mit nur 10 m³ Gülle/Schnitt und ha
    Durch die hohe N-Fixierung reichen diese niedrigen Güllegaben aus, um das GL zum Voll-Ertrag zu bringen. Mäßige Güllegaben und gut gefüllte Silikatreserven im Boden geben Keimimpulse an den Klee. Der Kleebesatz wird sichtbar höher und liefert zusätzlich bis zu 20 kg N/ha.
  • Tiergesundheit: Ausgeglichene Mineraliengehalte im Grundfutter
    10m³ Gülle / ha und Schnitt liefern 40 kg Kali. Ausreichend für einen ausgeglichenen Mineralgehalt im Grundfutter. Bei 20m³ Gülle/ ha ist der Boden und damit auch der Aufwuchs überversorgt. Kali-Überschuss im Futter sorgt für eine Festlegung von Zink und Mangan und damit einen Mangel in der Kuh. Folgen können Fruchtbarkeits- und Klauenprobleme sein.Tiergesundheit: Ausgeglichene Mineraliengehalte im Grundfutter 10 m³ Gülle/ha und Schnitt liefern 40 kg Kali. Das ist ausreichend für einen ausgeglichenen Mineralgehalt im Grundfutter. Bei 20 m³ Gülle/ha ist der Boden und damit auch der Aufwuchs überversorgt. Ein Kali-Überschuss im Futter sorgt für eine Festlegung von Zink und Mangan und somit für einen Mangel bei der Kuh. Dies kann zu Fruchtbarkeits- und Klauenproblemen führen.
  • Dichte Grasnarbe - weniger Unkräuter
    Hochwertige Futtergräser etablieren sich schneller. Sie leiden nicht mehr unter der Ätzwirkung unbehandelter Gülle. Mit behandelter Gülle gibt es keine Ausfälle mehr. Blätter und Feinwurzeln werden nicht verätzt. Unkräuter, vor allem tiefwurzelnde wie Ampfer und Löwenzahn, verlieren an Kraft und verschwinden.
  • Zeitersparnis - Sämige Gülle ohne Schwimmschichten
    Belebte Gülle ist sehr homogen und hat eine verbesserte Viskosität. Das Aufrühren der Gülle gestaltet sich viel einfacher. Auch Verstopfungen während des Ausbringens stellen kein Problem mehr dar.

Bauer findet Lösung: Sinnvolle Aufbereitung von Schweinegülle, ein Erfahrungsbericht

Nach den ersten positiven Erfahrungen mit dem Einsatz von Mikroorganismen im Stall war Thomas B. neugierig geworden, was mithilfe der Milieusteuerung noch so möglich ist. Nach dem Webinar über die richtige Aufbereitung nach dem Rosenheimer Projekt für eine lebendige Gülle hat er sich die Güllekanäle und eines der Endlager vorgenommen und nach unserer Empfehlung mit CFKE, RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle behandelt.

AufwandmengeEffekt/ Auswirkung der Komponente
1 L CFKE/ m³stoppt die Fäulnisbiologie in der Gülle
6 L Karbosave Pflanzenkohle/ m³Lebensraum für Mikrobiologie
Medium zur Nährstoffbindung
40 kg RoPro-Lit UrgesteinsmehlLiefert Mineralien und Spurenelemente
Aktivierung der aufbauenden Mikrobiologie
Verbessert Inhaltsstoffe der Ernteprodukte
Tabelle: Aufwandmengen und Effekte für die Güllebehandlung nach dem Rosenheimer Projekt

Einige Tage später hat er uns eine Rückmeldung mit Fotos von der lebendigen Gülle geschickt:

Ich bin begeistert von der enormen Wirkung eurer Produkte.

Wir spülen heute wieder die Ställe. Während sich die Schweinegülle sonst innerhalb eines Tages wieder abgesetzt hat und wieder mit "Jauche" gespült werden musste, ist die Gülle jetzt, 7 Tage nach dem Aufrühren, immer noch eine gleichmäßig homogene Masse.

Also großes Lob

Thomas B.

Muss Gülle bei der Aufbereitung schäumen?

Eine eiweißbetonte Fütterung hat auch eine reichhaltige Gülle zur Folge. Wird solch eine Gülle erstmalig aufbereitet, kann es durchaus zur Schaumbildung kommen. Sobald sich die Mikrobiologie neu geordnet hat, ist alles wieder ruhig und wird auch so bleiben. Starke Schaumbildung wie in diesem Beispiel ist eher selten und findet man vor allem bei Schweine- und Bullenmastgülle.

Aufbereitete Gülle zeichnet sich aus:

  • Kein Absetzen oder Schwimmschichten mehr - sämige Konsistenz
  • Keine Ammoniakausgasung - weniger Gestank
  • Keine Ätzwirkung auf den Aufwuchs - gute Pflanzenverträglichkeit

Du möchtest deine Gülle aufbereiten? Im folgenden Blog-Beitrag findest du eine Zusammenfassung, welche Komponenten eingesetzt werden, ihre Wirkweise, warum sie im Zusammenspiel noch effektiver sind und was du von behandelter Gülle erwarten kannst.

Profi-Tipp Gülleaufbereitung schon im Stall beginnen

Wendest du die 3 Komponenten bereits im Stall an, behandelst du die gesamte Gülle von Anfang an. Sie hat gar keine Chance in ein Fäulnismilieu zu fallen. N wird sofort organisch gebunden und ist nicht mehr flüchtig als NOx. Das ist ein großer Gewinn für das Stallklima. Die Handhabe ist einfach: Streue Karbosave Pflanzenkohle mit Zeogüll gemischt 1-3 mal wöchentlich ein und verneble CFKE täglich (am besten automatisch mit der Vernebelungsanlage).

Vorteile der Gülleaufbereitung im Stall:

  • Weniger Ammoniak in der Stallluft
  • Weniger Stress für die Tiere
  • Besseres Fließverhalten der Gülle in den Kanälen, kein Spülen mehr nötig
  • Weniger Fliegen
  • Höhere Düngewirkung der Gülle

Produkte für eine lebendige Gülle findest du in unserem Shop:

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