gut bepackte Trauben Burgunder

6 Maßnahmen im regenerativen Weinanbau

Auch im Weinbau schmälern Erosion, Schaderreger, Krankheiten und verarmte Böden den Ertrag und wirken sich langfristig negativ auf die Ertragsmenge und die Qualität der Produkte aus. Höchste Qualitäten sind beim Wein ein wichtiges Anbauziel und beeinflussen den Gewinn. Der regenerative Weinanbau kann daher entscheidende Vorteile bringen.

Qualitätswein in jedem Jahr

Gute Fruchtansätze, gehaltvolle Trauben mit hohen Öchsle-Werten und gesunde Weinstöcke sind mit den Maßnahmen des regenerativen Weinbaus auch in anspruchsvollen Jahren gut zu erreichen.

Ausschlaggebend für die Kulturführung sind Blattfeuchtezeiten bzw. Sonnenstunden und die Praktikabilität der Maßnahmen.

6 Maßnahmen im regenerativen Weinanbau

  • Bodenuntersuchung nach Albrecht mit entsprechenden Nährstoff- und Spurenelementgaben
  • Einsatz von aufbereiteten organischen Düngemitteln (Bokashi, Terra Preta)
  • Unterstockbegrünung
  • Flächenrotte zwischen den Reben mit dem Bodenverjünger
  • Pflanzenvitalisierungsspritzungen mit Blattimpuls und Vinivera Vital
  • Humusaufbau und Bodenleben fördern

Wie anfangen mit regenerativem Weinanbau?

Am Anfang steht die Albrecht Bodenanalyse. Sie ist die Grundlage für eine bedarfsgerechte nährstoffbasierte Düngung. Darauf aufbauend sollte unter allen Umständen das anfallende organische Material der Unterstockbegrünung und der Traubentrester zu wertvollem Dünger aufbereitet werden. Kreislaufwirtschaft ist auch ohne Tierhaltung möglich und sinnvoll.

Die Unterstockbegrünung ist ein weiterer Schritt um dem Boden Schutz vor Erosion und dem Bodenleben ganzjährig Futter zu liefern. Besonders in den für den Weinbau typischen Hanglagen ist diese grüne Brücke elementar. Hierfür eigenen sich jährlich wechselnde Untersaatgemenge. Diese bringen Diversität in die Dauerkultur und regen die mikrobielle Aktivität an.

Flächenrotte im regenerativen Weinanbau

Die Flächenrotte unterm Weinstock ist eine wichtige Maßnahme des regenerativen Weinbau. Sie sorgt dafür, dass der organische Dünger optimal von den Weinstöcken genutzt und in die Fruchtkörper weitergeleitet werden kann. Grundvoraussetzung ist ein belebter Boden und der Einsatz von Bodenverjünger bei der Flächenrotte. Somit wird die Gründüngung gleich in einen fermentativen Prozess überführt und kann nicht faulen oder schimmeln.

  • Als Aufwandmenge sind 100 l/ha empfehlenswert. Zu Beginn der Anwendung oder bei sehr viel organischer Masse kann eine leicht erhöhte Aufwandmenge von 150 l/ha die Rotte zuverlässig stabilisieren. Hat sich ein funktionierendes Bodenmikrobiom etabliert, kann die Einsatzmenge des Bodenverjüngers auf 50 l/ha reduziert werden.

Vitalisierungsspritzungen im regenerativen Weinanbau

Vitalisierungsspritzungen sind ein wirkungsvolles Mittel, um die Photosyntheseperioden der Pflanze zu verlängern und Stress (Hitze, Trockenheit, Nährstoffblockaden) zu vermeiden. Das erhöht die Ertragsfähigkeit der Reben und die Zeiträume in der die Rebe Stoffe synthetisieren und in die Traube einlagern kann.

Die Vitalisierungsspritzungen für die Laubwand kombinieren Blattimpuls, Mineralische Komponenten, wie beispielsweise RoPro Lit Gesteinsmehl Ultrafein (hoher Silikat-Gehalt) und feinstoffliche Präparate.

Blattimpuls eignet sich auch hervorragend, um Stresssituationen wie Hagelschäden, Starkregen oder Trockenperioden zu überbrücken. Die Pflanze kann den eigenen Stoffwechsel aufrechterhalten und beispielweise durch Hagelschaden entstandene Verletzungen an der Blattoberfläche schneller schließen. Durch die mikrobielle Besiedelung kann kein Pilz eindringen. Die Pflanze regeneriert deutlich schneller.

Aufwandmenge zur Gesunderhaltung des Weinstocks:

Ab Vegetationsbeginn

  • 3 L /ha Blattimpuls zzgl. die nötige Menge Wasser (Verdünnung mind. 1 : 60) aufs Blatt spritzen. Eine Mischung mit 3 kg RoPro Startfit und 1–2 kg RoPro 13/20 verstärkt die Wirkung.

    Diese Mischung sollte im wöchentlichen bis 4 wöchentlichem Abstand ausgebracht werden. Ab einer Außentemperatur von 25 Grad C wird RoPro Startfit mit Kristallkalk ersetzt. Er haftet länger am Blatt und ermöglicht einen besseren Schutz vor Überhitzung.

    Bei beginnendem Befall von Blatt- und Wurzelhalsfäule im Abstand von 14 Tagen 2–3 mal behandeln

Bokashi aus Traubentrester

Der im Weinbau anfallende Traubentrester kann hervorragend zu einem wirkungsvollen Dünger aufbereitet werden. Hierbei wird der Trester mit den Komponenten vermischt und anschließen luftdicht abgedeckt (Grünschnitt, Plane, Rundballen) min. 8 Wochen fermentieren.

Besonders bewährt hat sich das pressen von Rundballen, welche im Frühjahr unter dem Weinstock verteilt werden können. Neben der Düngewirkung wird gleichzeitig der Unkrautdruck verringert.

Aufwandmenge Bokashi Herstellung je 10 m³

70 LEM-aktiv
1 m³Karbosave Pflanzenkohle
200 kg
alternativ 20 kg
RoPro-Lit Urgesteinsmehl
Zeogüll

EM Anwendungen im regenerativen Weinanbau

Vitalisierungsspritzung Ø 3 L /ha Blattimpuls zzgl. die nötige Menge Wasser (Verdünnung mind. 1 : 60)
Ø 3 kg RoPro-Startfit
(ab 25 Grad C Außentemperatur alternativ Kristallkalk)
Ø 4 kg RoPro 13/20
Ø 1 L Biplantol Agrar
+ technisch notwendige Menge Wasser
beginnendem Befall von Blatt- und WurzelhalsfäuleØ 3 L Blattimpuls zzgl. die nötige Menge Wasser (Verdünnung mind. 1 : 60)
Ø  Eine Mischung mit 3 kg RoPro Startfit und 1–2 kg RoPro 13/20 verstärkt die Wirkung

im Abstand von 14 Tagen 2–3 mal behandeln
Botrytis/ Oidium/ PeronosporaØ  Traubenzone: 5 L Vinivera Vital + 200 g RoPro 13/20 + mind. 200 L Wasser/ ha
bei starkem Befall zwei Mal wöchentlich
Abschreckung von SchadinsektenZur Grundmischung für die Vitalisierung der Laubwand
zusätzlich
Ø  1 L / ha Scharfes Blond mit ca. 300 Liter Wasser ausbringen
Sauerfäule durch KirschessigfliegeØ  Traubenzone: 5 L Vinivera Vital
bei starkem Befall zwei Mal wöchentlich
Stress durch Extremwetterereignisse (Hagel, Dürre, Starkregen)5 L / ha Blattimpuls zzgl. die nötige Menge Wasser (Verdünnung mind. 1 : 60), 2–3 mal alle 3–4 Tage wiederholen bis gesundes Wachstum erfolgt
Mulchen der Begrünung im HerbstJe nach organischer Masse 50-150 L Bodenverjünger/ ha
Flächenrotte der UnterstockbegrünungØ  100-150 L Bodenverjünger / ha
zu Beginn der Anwendung oder bei sehr viel organischer Masse kann eine leicht erhöhte Aufwandmenge von 150 L / ha die Rotte zuverlässig stabilisieren

Must-have für den regenerativen Weinanbau

Haufenweise Kronenholz wird zu Hackschnitzel verarbeitet

Vorteile beim Einlagern von Hackschnitzel mit EM

Energieverluste im Hackschnitzellager müssen nicht sein! Mit EM-aktiv kannst du Hackschnitzel optimal konservieren. Das funktioniert auch bei feuchterem Material.

Deine Vorteile:

✔ Höherer Brennwert der Hackschnitzel
✔ Schimmelnester entstehen nicht
✔ Verhindert Nacherwärmung im Lager
✔ Austretende Pflanzensäfte werden sofort verstoffwechselt und bieten keinen Nährboden für Schimmelsporen
✔ Stoppt Fäulnisprozesse in den Hackschnitzel
✔ Keine zusätzlichen Transportwege in eine Trocknungsanlage

Windbruch im Fichtenbestand. Ein immer häufiger auftretendes Bild

Der Winter 2023/ 24 war eine Herausforderung, denn Schneemassen und Stürme sorgten für große Schäden im Forst. Was tun mit den z.T. sehr großen Mengen an minderwertigen Hölzern, Astholz, Bruchholz und Gipfelholz?

Ein Teil des Schadholzes kann man evtl. zu Scheitholz verarbeiten. Der größte Teil wird zu Hackschnitzel.

Die Lagerung von feuchten Hackschnitzel (über 20-25% Wasser) in großen Haufen führt zu Erwärmung, zu Schimmel- und Schwitzwasserbildung.

All diese Erscheinungen sind Folgen von unerwünschten Fäulnisprozessen mit Energie- und Brennwertverlust! EM-aktiv hilft den Heizwert deiner Hackschnitzel möglichst verlustarm in der Lagerzeit zu halten.

Anwendung

  1. Astholz lagern bis Nadeln und Blätter abgerieselt sind
  2. 1 L EM-aktiv/ SRM Hackschnitzel beim Häckseln aufsprühen
  3. Hackschnitzel wie gewohnt einlagern

Wie bringe ich EM-aktiv in die Hackschnitzel?

EM-aktiv soll das Häckselgut gleichmäßig benetzen. Die bestmögliche technische Variante hängt auch etwas mit der Hackschnitzelmenge und Häckslerleistung zusammen. Die praktikabelste Lösung ist, die Einspritzdüsen am Auswurfkamin des Holzhäckslers anzubringen:
Das ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung. Kontrolliere die Düse regelmäßig, sie könnte durch die Staubentwicklung verstopfen.
Bei kleinen Häckslern und geringen Hackschnitzelmengen ist eine Vernebelung im Lagerraum während des Häckselns auch denkbar.
Manche Anwender spritzen EM-aktiv auch am Einzug des Häckslers ein. Die Verteilung bei dieser Variante ist eher mangelhaft.

Egal welche technische Dosiervariante gewählt wird, wichtig ist, daß 1 L EM-aktiv je SRM Hackschnitzel eingespritzt wird.

Tipp:

Unbedingt die Leistungsfähigkeit der Dosieranlage mit der Häckslerleistung im Vorfeld abstimmen. Große schlagkräftige Holzhäcksler machen bis zu ca. 200 srm Hackschnitzel/Std., d.h. die Dosieranlage muss dann auch bis zu 200 l EM-aktiv je Std Leistung haben.

Sehr eindrücklich beschreibt sandl_theresa auf Instagram, wie sie EM bei den Hackschnitzel anwendet:

https://www.instagram.com/p/CipTIdlNqxg/?img_index=2

Kartoffelacker mit Mulch

Kartoffelanbau mit Mulch und Vitalisierung: Wasser sparen mit einfachen Tricks

Kartoffelanbau mit Mulch setzt sich immer mehr durch. Kein Wunder, denn diese Praxis spart Wasser und unterdrückt Unkräuter. In Kombination mit Vitalisierungsspritzungen kannst du die Pflanzen länger gesund halten, Stresssituationen minimieren und die Photosyntheseperiode verlängert. Das ermöglicht der Pflanze eine längere Zeitspanne, in der sie Inhaltsstoffe für die Kartoffel synthetisiert und einlagert. Gleichzeitig baut sich eine gute Bodenstruktur auf. So hast du nicht nur gleichmäßige gute Ernten, sondern machst die Kartoffel zur wertvollen Vorfrucht.

Mulchen mit Heu/ Grünschnitt/ Bokashi im Kartoffelanbau hat viele Vorteile

✔ Weniger Unkraut
✔ Reguliert den Wasserhaushalt im Boden
✔ Schützt den Boden vor Hitzeentwicklung im Sommer
✔ Schützt Feinwurzeln und das Bodenmikrobiom
✔ Liefert Nährstoffe
✔ Hinterlässt einen garen Boden und macht Kartoffeln zur einer sehr guten Vorfrucht

Mulch im Kartoffelanbau - so gehst du vor

  1. Mulche mit grünem Material und nicht mit Stroh!
    Stroh alleine hat ein sehr weites C/N Verhältnis. Um Stroh zu vererden wird Stickstoff aus dem Bodenvorrat benötigt. Grünes Mulchmaterial dagegen liefert zusätzlich Nährstoffe, die der Kartoffel als Dünger dienen. Hochwertiges Heu und frischer Grünschnitt (Grünschnittroggen, Tritikale etc..) eignen sich gut.
    Probier's mal mit Bokashi
    Wird Grünschnitt vor der Ausbringung fermentiert (Sauerkrautprinzip), spricht man von Bokashi. Hochwertiges Bokashi aus Grünschnitt bringt einen Mehrwert mit sich: Während der Fermentation entstehen wertvolle Hilfsstoffe, wie Vitamine, Enzyme und Antioxidantien . Durch diesen "Vorverdauungs"-Prozess stellt es auch eine besondere Nahrungsquelle für das Bodenleben dar. Du willst mehr über Bokashi erfahren? In diesem Blog erfährst du alles über Bokashiherstellung. Bitte beachte, dass Bokashi durch den niedrigen pH-Wert mit Vorsicht ausgebracht werden sollte. z.B. vor dem Auflaufen und/oder als Zwischenlage bei Heu oder frischem Schnittgut.
  2. Mulche ausreichend
    Die Mulchauflage darf locker geschichtet 10-15 cm betragen. Nach dem ersten Regen wird diese Schicht auf 2-5 cm zusammenfallen. Über die gesamte Wachstumsperiode wird der Mulch langsam umgesetzt. Eine dünne Mulchschicht von 2-3 cm frischem Material bringt nicht die Ergebnisse, wie wir sie hier beschreiben.
  3. Möglicher Mulch-Ablaufplan bei Kartoffeln
    Witterung und Bodenverhältnisse sind Ortsabhänig und machen die Kulturführung auf jedem Betrieb einzigartig. Dieser Ablaufplan soll nur ein roter Faden sein und keine exakte Vorgehensbeschreibung:
    Kartoffeln legen, dann je nach Wetterlage während der ersten 14 Tage:
    Striegeln, so bald wie möglich aufhäufeln und dann mulchen. Sobald der Mulch auf der Fläche ist, wird am Boden nichts mehr gemacht.

Vitalisierungsspritzungen bei Kartoffeln - Sonnenschutz und biologische Unterstützung in Einem

✔ minimiert Stress der Pflanze - Auch die Pflanze kennt Stress und Stress hemmt das Wachstum
✔ fördert die Stoffwechselprozesse in der Pflanze
✔ effektiver Sonnenschutz - verhindert hohe Blatttemperaturen
✔ verlängert die Photosyntheseperiode und erhöht somit die Stoffeinlagerung in die Knolle
✔ vermehrt die Wurzelausscheidungen und das Wurzelwachstum - fördert das Bodenmikrobiom
✔ Akutmaßnahme bei Schädigungen am Blatt (z.B. nach Hagel)

Kartoffelpflanze mit guter Benetzung nach der Vitalisierung zeigt einen grauen Schleier
Der Grauschleier auf der Blattoberfläche schützt die Pflanze vor Überhitzung
  1. Spritzung nach vollständigem Auflaufen (ca. 15 cm hoch)
3 LBlattimpuls
3 kgRoPro-Startfit
3 kgRoPro 13/20
1 LBiplantol Agrar (optional)

Aufwandmenge je ha mit ca. 300 L Wasser

2. Spritzung vor der Blüte (ca. Mitte Juni ab 25 Grad C Außentemperatur)

3 LBlattimpuls
8 kgKristallkalk
3 kgRoPro 13/20
1 LBiplantol Agrar (optional)

Aufwandmenge je ha mit ca. 300 L Wasser

3. Spritzung nach der Blüte

3 LBlattimpuls
8 kgKristallkalk
3 kgRoPro 13/20
1 LHuminstoffe
1 LBiplantol Agrar (optional)

Aufwandmenge je ha mit ca. 300 L Wasser

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Alle Produkte für die Vitalisierungsspritzung:

Gülleausbringung

Die neue zeitgemäße Gülleaufbereitung

Um den Stickstoff in der Gülle zu fixieren, ist eine effiziente Aufbereitung unabdingbar. Gülleaufbereitung ist ein zentraler Punkt in unserer Beratung und das seit fast 30 Jahren. In dieser Zeit hat sich unser Gülle-System vervollständigt. Jede der Komponenten macht die Gülle als Betriebsmittel noch wertvoller und bewährt sich nun in der Praxis seit 2015.

Wer konsequente Gülleaufbereitung betreibt, merkt das sofort am Güllegeruch, an der Gülle-Konsistenz, am Wegfallen von langen Aufrührzeiten, an der Gräservielfalt und schließlich am Grasbestand und an der Qualität des Futters.

Die maximale Güllebelebung umfasst:

ZeoGüll der neue effektive Mineralienlieferant

Güllevarianten in Schaugläser

Zeogüll ersetzt Ropro-Lit in der bisherigen Rezeptur bei der Gülleaufbereitung. Es hat einen beachtlichen Silikatgehalt von über 70%. Das Zeolith bringt eine sehr große Oberfläche mit und somit auch das Talent zu einer hohen Austauschkapazität. Diese Eigenschaften ermöglichen eine geringe Aufwandmenge von nur 2 kg / m³. Geringe Aufwandmengen bedeuten natürlich auch niedrigere Transportkosten.

In unterschiedlichen Versuchen und Beobachtungen aus der Praxis zeigte sich, dass wir mit der geringen Menge Zeolith eine sehr gute Stabilisierung des Milieus in der Gülle erreichen können. Mit einem entscheidenden Vorteil: Es wird günstiger!

Die neue Rezeptur zur Gülleaufbereitung nach dem Rosenheimer Projekt je m³ Gülle

  • 1 L EM-aktiv
    Bringt regenerative Mikroorganismen in einer großen Vielfalt. Neben Milchsäurebakterien sind Hefen und Photosynthesebakterien Hauptgruppen in der Mischung. Diese vielen Verschiedenen arbeiten Hand in Hand und schaffen es, das Fäulnismilieu der Gülle zu beleben und in fermentative Prozesse zu lenken.

    EM-aktiv ist erhältlich in 25 L Kanister; 300 L, 600 L und 1000 L IBC-Container;
    500 L und 1000 L Bag in Box
  • 2 kg Zeogüll
    Reines Klinoptilolith. Liefert Silizium, Mineralien und Spurenelemente. Ein natürliches, ausgewogenes Mineralvorkommen aktiviert die regenerative Mikrobiologie und erleichtert die Stabilisierung dieses Milieus in der Gülle.

    Zeogüll ist erhältlich im 25 kg Sack, Palette mit 40x 25 kg Sack und 1 Tonne Big Bag
  • 6 L Karbosave Pflanzenkohle
    Pflanzenkohle stellt ein unzerstörbares Habitat für die Mikrobiologie dar. Hier werden Nährstoffe organisch gebunden und sind nicht mehr flüchtig. Durch unseren einzigartigen Voralterungsprozess der Karbosasve und ihrer mikrobielle Vorbehandlung ist sie sofort reaktiv. Pflanzenkohle überdauert im Boden auch Jahrtausende und baut Humus immer weiter auf.

    Nährstoffe werden gebunden und wieder freigegeben, je nachdem wie es die Pflanzen brauchen. Sie stellt einen dauerhaften Nährstoffakku zum Be- und Entladen im Boden dar. Außerdem ist Karbosave eine gerne akzeptierte Behausung für die Mikrobiologie und wirkt so als Katalysator für die Gülle- und Bodenbelebung.

    Karbosave ist erhältlich in 1,1 oder 1,8 SRM Big Bag

  • EM-Kin Güllestäbe
    Hemmstoffe wie Antibiotika, Desinfektionsmittel und Kalk hemmen und stören die Mikrobenaktivität in der Gülle. Auch feinstoffliche Störungen, wie technische Felder (z.B. aus einer Freileitung), Wasseradern oder geologische unregelmäßigkeiten im Untergrund (z.B. Verwerfungen) können die fragile Mikrobengemeinschaft stören. Güllestäbe transformieren solche Hemmstoffe in nutzbare Energie und ermöglichen eine raschere und nachhaltige Belebung der Gülle.

    Das Güllestäbe System wird den GV und der Güllekanal-Anlage entsprechend installiert. Es wird immer ganzheitlich gearbeitet. Das heißt alle Kanäle und alle Endlager werden behandelt.

Alle Produkte zur maximalen Stickstoff-Fixierung findest du bei uns im Shop:

Wie kommen die einzelnen Komponenten in die Gülle?

Doppelt effektiv ist die Ausbringung bereits im Stall. EM-aktiv wird im Stall in die Kanäle gegossen oder auf die Einstreu gesprüht, Karbosave und Zeogüll im Stall eingestreut. So werden Stickstoffverbindungen bereits im Stall organisch gebunden und sind nicht mehr flüchtig. Das heißt, die Ammoniak- und Lachgasausgasung gehen drastisch zurück. Im Stall breitet sich eine Wohlfühl-Atmosphäre aus. Die Tiere sind ruhiger, es gibt weniger Fliegen. Liege- und Mistflächen bleiben länger trocken. Alles, was du im Stall an Güllekomponenten aufwendest, kannst du direkt für die Gülleaufbereitung anrechnen.

Direkt in den Güllebehälter kannst du die Komponenten natürlich auch einrühren. Dabei ist zu beachten, dass sie mindestens zwei Wochen, besser acht Wochen Zeit haben sollten, um zu arbeiten und ihre Wirkung komplett entfalten zu können.

Kosten-Vergleich von Gülleaufbereitung alt und neu

Wir haben die Kosten für die Gülleaufbereitung gegenüber gestellt. Rein für die Güllebelebung ergibt sich ein enormer monetärer Vorteil.

Bedarf/ m³Preis/ EinheitKosten/m³
1 L EM-aktiv1,10 €1,10 €
30 kg RoPro-Lit0,10 €/kg3,00 €
6 L Karbosave0,33 €/l 1,98 €
Summe6 €/ m³
Tabelle 1: Aufbereitungskosten altes System

Bei 1.200 m³ Gülle/Jahr = ca. 7.200 €/Jahr

Bedarf/ m³Preis/ EinheitKosten/m³
1 L EM-aktiv1,10 €1,10 €
2 kg Zeogüll0,47 €/kg0,94 €
6 L Karbosave0,33 €/l 1,98 €
Summe4 €/ m³
Tabelle 2: Aufbereitungskosten neues System

Bei 1.200 m³ Gülle/Jahr = ca. 4.800 €/Jahr


Wie erfolgt dann die Remineralisierung der Fläche?

Die großen Mengen RoPro-Lit in der Gülle mit ca. 40 kg/m³ haben auch einen remineralisierenden Effekt auf den Boden. Um die Silikatmenge zu erreichen, die du sonst über die Gülle ausgebracht hast, kannst du mit dem wesentlich günstigeren Diabosa-Sand remineralisieren. Zum Ausgleich benötigst du 2 t Diabosa/ha.

Gerade im Grünland ist der Mineralausgleich, vor allem mit Silikat, schnell sichtbar: Der Glanz vom Weidelgras ist flächendeckend und der Kleebestand wird immer dichter.

Des Weiteren verbessert ein ausgeglichener Silikathaushalt im Boden die Standfestigkeit der Pflanzen und vermindert deren Anfälligkeit gegenüber Pilzkrankheiten. Das sind sowohl im Grünland als auch im Ackerbau wichtige Parameter für eine gesunde Kultur bis zur Ernte.

Deshalb wollen wir auch mit der neuen Gülleaufbereitung nicht auf die Remineralisierung verzichten!



Neu: Diabosa plus (Diabas-Boden-Sand) voraktiviert mit Bodenverjünger

Diabosa ermöglicht eine rasche Remineralisierung der Fläche. Pro Gabe kannst du 3-5 t/ha rechnen. Auf Pferdewiesen und Weiden empfehlen wir eine langsame Herangehensweise mit maximal 2 t/ha, um den Klee nicht zu stark zu fördern.

Da das Material nicht mit hohem Energieaufwand gemahlen werden muss, ist es eine günstige Möglichkeit, Silikat zusätzlich auf die Fläche zu bringen. Die Effekte sind bereits durch die hohen Mengen schnell sichtbar.

Diabosa (Diabas Boden Sand) erdfeucht und lose aufgehäuft

Diabosa wird erdfeucht mit Bodenverjünger voraktiviert geliefert und wird mit dem Kalkstreuer ausgebracht. Am besten im Winter, wenn der Boden gefroren ist und oft mehr Zeit vorhanden ist.

Wenn du gerade erst mit der regenerativen Landwirtschaft beginnst, lohnt es sich, auf die Flächen 2-3 Jahre lang einmal im Jahr Diabosa zu streuen. Danach werden die Intervalle meistens größer und eine Erhaltungsgabe alle 4 Jahre ist ausreichend.

Der Nutzen der Güllebehandlung geht über das Stickstoff fixieren hinaus

Güllebehandlung hat noch viele weitere Vorteile, die in der einfachen Rechnung oben nicht mit beinhaltet sind:

  • Zum Vollertrag mit nur 10 m³ Gülle/Schnitt und ha
    Durch die hohe N-Fixierung reichen diese niedrigen Güllegaben aus, um das GL zum Voll-Ertrag zu bringen. Mäßige Güllegaben und gut gefüllte Silikatreserven im Boden geben Keimimpulse an den Klee. Der Kleebesatz wird sichtbar höher und liefert zusätzlich bis zu 20 kg N/ha.
  • Tiergesundheit: Ausgeglichene Mineraliengehalte im Grundfutter
    10m³ Gülle / ha und Schnitt liefern 40 kg Kali. Ausreichend für einen ausgeglichenen Mineralgehalt im Grundfutter. Bei 20m³ Gülle/ ha ist der Boden und damit auch der Aufwuchs überversorgt. Kali-Überschuss im Futter sorgt für eine Festlegung von Zink und Mangan und damit einen Mangel in der Kuh. Folgen können Fruchtbarkeits- und Klauenprobleme sein.Tiergesundheit: Ausgeglichene Mineraliengehalte im Grundfutter 10 m³ Gülle/ha und Schnitt liefern 40 kg Kali. Das ist ausreichend für einen ausgeglichenen Mineralgehalt im Grundfutter. Bei 20 m³ Gülle/ha ist der Boden und damit auch der Aufwuchs überversorgt. Ein Kali-Überschuss im Futter sorgt für eine Festlegung von Zink und Mangan und somit für einen Mangel bei der Kuh. Dies kann zu Fruchtbarkeits- und Klauenproblemen führen.
  • Dichte Grasnarbe - weniger Unkräuter
    Hochwertige Futtergräser etablieren sich schneller. Sie leiden nicht mehr unter der Ätzwirkung unbehandelter Gülle. Mit behandelter Gülle gibt es keine Ausfälle mehr. Blätter und Feinwurzeln werden nicht verätzt. Unkräuter, vor allem tiefwurzelnde wie Ampfer und Löwenzahn, verlieren an Kraft und verschwinden.
  • Zeitersparnis - Sämige Gülle ohne Schwimmschichten
    Belebte Gülle ist sehr homogen und hat eine verbesserte Viskosität. Das Aufrühren der Gülle gestaltet sich viel einfacher. Auch Verstopfungen während des Ausbringens stellen kein Problem mehr dar.

Bauer findet Lösung: Sinnvolle Aufbereitung von Schweinegülle, ein Erfahrungsbericht

Nach den ersten positiven Erfahrungen mit dem Einsatz von Mikroorganismen im Stall war Thomas B. neugierig geworden, was mithilfe der Milieusteuerung noch so möglich ist. Nach dem Webinar über die richtige Aufbereitung nach dem Rosenheimer Projekt für eine lebendige Gülle hat er sich die Güllekanäle und eines der Endlager vorgenommen und nach unserer Empfehlung mit CFKE, RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle behandelt.

AufwandmengeEffekt/ Auswirkung der Komponente
1 L CFKE/ m³stoppt die Fäulnisbiologie in der Gülle
6 L Karbosave Pflanzenkohle/ m³Lebensraum für Mikrobiologie
Medium zur Nährstoffbindung
40 kg RoPro-Lit UrgesteinsmehlLiefert Mineralien und Spurenelemente
Aktivierung der aufbauenden Mikrobiologie
Verbessert Inhaltsstoffe der Ernteprodukte
Tabelle: Aufwandmengen und Effekte für die Güllebehandlung nach dem Rosenheimer Projekt

Einige Tage später hat er uns eine Rückmeldung mit Fotos von der lebendigen Gülle geschickt:

Ich bin begeistert von der enormen Wirkung eurer Produkte.

Wir spülen heute wieder die Ställe. Während sich die Schweinegülle sonst innerhalb eines Tages wieder abgesetzt hat und wieder mit "Jauche" gespült werden musste, ist die Gülle jetzt, 7 Tage nach dem Aufrühren, immer noch eine gleichmäßig homogene Masse.

Also großes Lob

Thomas B.

Muss Gülle bei der Aufbereitung schäumen?

Eine eiweißbetonte Fütterung hat auch eine reichhaltige Gülle zur Folge. Wird solch eine Gülle erstmalig aufbereitet, kann es durchaus zur Schaumbildung kommen. Sobald sich die Mikrobiologie neu geordnet hat, ist alles wieder ruhig und wird auch so bleiben. Starke Schaumbildung wie in diesem Beispiel ist eher selten und findet man vor allem bei Schweine- und Bullenmastgülle.

Aufbereitete Gülle zeichnet sich aus:

  • Kein Absetzen oder Schwimmschichten mehr - sämige Konsistenz
  • Keine Ammoniakausgasung - weniger Gestank
  • Keine Ätzwirkung auf den Aufwuchs - gute Pflanzenverträglichkeit

Du möchtest deine Gülle aufbereiten? Im folgenden Blog-Beitrag findest du eine Zusammenfassung, welche Komponenten eingesetzt werden, ihre Wirkweise, warum sie im Zusammenspiel noch effektiver sind und was du von behandelter Gülle erwarten kannst.

Profi-Tipp Gülleaufbereitung schon im Stall beginnen

Wendest du die 3 Komponenten bereits im Stall an, behandelst du die gesamte Gülle von Anfang an. Sie hat gar keine Chance in ein Fäulnismilieu zu fallen. N wird sofort organisch gebunden und ist nicht mehr flüchtig als NOx. Das ist ein großer Gewinn für das Stallklima. Die Handhabe ist einfach: Streue Karbosave Pflanzenkohle mit Zeogüll gemischt 1-3 mal wöchentlich ein und verneble CFKE täglich (am besten automatisch mit der Vernebelungsanlage).

Vorteile der Gülleaufbereitung im Stall:

  • Weniger Ammoniak in der Stallluft
  • Weniger Stress für die Tiere
  • Besseres Fließverhalten der Gülle in den Kanälen, kein Spülen mehr nötig
  • Weniger Fliegen
  • Höhere Düngewirkung der Gülle

Produkte für eine lebendige Gülle findest du in unserem Shop:

EM-Vernebelung im Wald nach dem Rosenheimer Projekt

Weniger Borkenkäfer mit EM

Die Schäden in den Wäldern durch den Borkenkäfer nehmen immer mehr zu. Offizielle Berater und Wissenschaftler schieben der Klimakrise das Problem zu und raten zum Waldumbau auf Mischwald. Das Ziel des nachhaltigen Mischwalds ist sicherlich auch die einzige langfristige Lösung. Schließlich kann der mit Stresssituationen wie Hitze und Wasserknappheit viel besser umgehen. Aber ein nachhaltiger Lösungsansatz für das akute Problem hier und jetzt ist es nicht. Die befallenen Bäume rasch aus dem Bestand zu entfernen, soll die Verbreitung des Borkenkäfers eindämmen, diese Maßnahme packt allerdings das Problem nicht an der Wurzel. Und mal ehrlich, Waldarbeiten sind was für den Winter, oder?

Einige Waldbauern-Pioniere haben sich vor Jahren erstmals daran getraut mikrobielle Milieusteuerung im Wald einzusetzen. Die positiven Effekte von 4rest Agil im Wald sind schnell sichtbar und nachhaltig: Der Boden wird aktiviert. Borkenkäferbefall geht zurück. Anwachsraten steigen. Das ist mit bloßem Auge gut erkennbar und die Anwendung im Wald findet immer mehr Nachahmer.

Wie gehts?

Ein bis 2 mal jährlich wird 4restAgil im Wald vernebelt. Verwendet werden 100 bis 150 L je ha, die mit Wasser verdünnt werden können, um eine bessere Verteilung zu gewährleisten. Wichtig für den Erfolg ist die Anwendung öfter zu wiederholen. Wir empfehlen mindestens 4 Jahre lang ein- bis zweimal jährlich EM zu vernebeln.

EM Vernebelung im Wald Seitenansicht

Gebläsespritzen, wie sie im Obst- und Weinbau verwendet werden, kreieren einen feinen Nebel, der sich auf beiden Seiten der Rückegassen gut verteilt. Wichtig ist ein windstiller Tag bei der Ausbringung.

Mehr Infos zur Anwendung im Wald findest du hier auf unserer Seite

Warum befällt der Borkenkäfer unsere Bäume?

Die aktuelle Ausgangssituation ist ideal für den Borkenkäfer. Die Bodenmikrobiologie, vor allem die am Stickstoffkreislauf beteiligten sind nicht mehr besonders aktiv, da es für die Bäume einfacher ist, N-Verbindungen aus der Luft aufzunehmen. Aus Industrie und Landwirtschaft verpuffen ständig große Mengen NOx und die Bäume bedienen sich gerne. Das Bodenleben wird von Jahr zu Jahr inaktiver. Auch die Einträge aus der Vergangenheit, wie z.B. der saure Regen über Jahre hinweg, stellen einen Hemmstoff für die mikrobielle Aktivität dar.

Die Mikrobiologie in und auf der Krone steht in ständigem Kontakt mit der Wurzelbiologie des Baumes. Wird der aufgenommene Stickstoff nicht komplett verstoffwechselt, steigt der N Gehalt im Baumsaft. Er wird bitter, Nitrit und Aminosäurengehalte steigen. Dieser energiereiche Baumsaft ist genau das richtige Futter für den Borkenkäfer. Er hat einen kurzen Verdauungstrakt, wie alle Schädlinge, und ist somit auf energiereiche Nahrung angewiesen. "Schädlinge" im Allgemeinen besitzen gute Sensoren, welche Pflanzen am schmackhaftigsten sind und dort setzen sie an. Der Borkenkäfer ist da keine Ausnahme.

Tötet 4rest Agil den Borkenkäfer ab?

4rest Agil ist kein Gift. Im Gegenteil. In 4rest Agil befinden sich viele Mikroben, die alle regenerativ wirken. Also antioxidative, aufbauende und gesundende Prozesse im Boden und auf der Pflanze fördern. 4restAgil wurde nach dem gleichen Prinzip entwickelt, basiert aber auf nativen (also aus unserer Heimat stammenden) Mikroorganismen. Beide Produkte sind hochwirksame Fermente, die den Boden und seine Mikrobiologie unterstützen.

Wie funktioniert 4rest Agil gegen den Borkenkäfer dann?

Durch den Einsatz der Fermente wird die Bodenmikrobiologie belebt und die Pflanzen gestärkt. Unter anderem wird der Stickstoffkreislauf aktiviert und der Baumsaft verliert seine Attraktivität für den Borkenkäfer. Der Befall geht zurück. Scheint eine ganz einfache Rechnung.

Die aktive Bodenmikrobiologie setzt die Rohhumusschicht (abgefallene Fichtennadeln) schneller in Humus um. D.h., der Erwachsene Borkenkäfer findet schlechter Unterschlupf im Winter und kann im Folgejahr weniger Schaden anrichten. 4rest Agil wirkt also nicht direkt gegen den Borkenkäfer. Dass er weniger wird ist vor allem eine Folge des gekräftigten Baum-Bestands und der aktiven Mikrobiologie. Unsere Erfahrung aus der Praxis ist erstaunlich, denn oft ist schon nach der ersten Anwendung deutlich weniger Befall im Bestand zu sehen.

Auf lange Sicht: Regenerativer Waldbau sichert die Bestände

Die Verarmung des Bodenlebens ist vielen aus dem Ackerbau bekannt: Einseitige Fruchtfolgen führen dazu, dass das Bodenmikrobiom (also alle im Boden befindlichen Mikroben) verarmt. Ein gesunder Boden beinhaltet eine große Bandbreite an Lebewesen. Sie sind von den Ausscheidungen der Wurzeln der dort wachsenden Pflanzen abhängig. Wächst vorwiegend nur eine Pflanze, wie bei uns in den meisten Wäldern eben die Fichte, verarmt das Bodenleben auch im Wald.

Regenerativer Waldbau bedeutet u.a. dass bei Neuanpflanzungen mind. 10% andere geeignete Baumarten zur Fichte gesetzt werden. Die Pflanzlöcher werden mit 4restAgil und Karbosave Pflanzenkohle vorbereitet, das erhöht die Anwachsrate.

Glatzflechte beim Kalb

Kälberflechte natürlich behandeln

Kälberflechte kommt fast in jedem zweiten Betrieb in Deutschland vor. Die Flechte wird durch einen Pilz ausgelöst (Trichophyton verrucosum). Anstatt den Pilz zu bekämpfen gibt es mittels Milieusteuerung die Möglichkeit das Stallklima positiv zu beeinflussen und zu stärken. Die Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass die Glatzflechte langsam aber stetig zurückgeht.

Wie kann ich das mikrobielle Milieu stärken?

  • Kälberiglus, Kälber, Strohmatratzen, Raumluft, Stalleinrichtung täglich mit CFKE benetzen
    Dafür wird CFKE mit einer fest installieren Vernebelungsanlage mehrmals täglich pur vernebelt oder du nimmst eine Rückenspritze und gehst 1x täglich durch den Stall. Da die Rückenspritze kein so ein feines Sprühbild hat, kannst du CFKE mit Wasser verdünnen, um eine bessere Verteilung zu gewährleisten.
  • Einstreu mit einer Mischung aus Zeogüll und Karbosave bestreuen
    Jedesmal bevor neu eingestreut wird, verteilt man die Mischung (Karbosave: Zeogüll 1:5) flächig mit einer Schaufel. Die beiden Komponenten fördern die regenerativen Mikroben und binden Feuchtigkeit.
  • Aufhängen eines Ilex-Zweiges
    Der europäischen Stechpalme liegt eine antimykotische Wirkung inne, die während der Trockung das Raumklima beeinflussen kann. Aber Vorsicht: Durch die toxische Wirkung ist die Pflanze unbedingt außerhalb der Reichweite der Tiere zu platzieren, am besten freischwingend oder an Sackbändern.
  • Homöopathische Nosoden
    In der Praxis hat sich bei starkem Befall die Trichophytie Nosode C200 bewährt. Sie wird ebenso aufgesprüht und kann in Kombination mit CFKE eingesetzt werden.
Glatzflechte bei Kälbern

Welche Verbesserungen zeigen sich als erstes?

Die Rückmeldungen unser Landwirtinnen und Landwirte sind immer sehr ähnlich: Als erstes wirst du bemerken, dass die Kälber sich weniger kratzen, weil die Flechte nicht mehr so juckt. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, dass sich der Pilz, der die Flechte auslöst, weniger gut im Stall und zwischen den Tieren verteilen kann. Die betroffenen Hautstellen sind zwar noch nackig, aber nicht mehr blutig und schorfig. In den meisten Fällen wächst dann nach 2-3 Wochen das Fell wieder darüber.

Immunsystem stärken, um den Befall mit Kälberflechte zu minimieren

Die Kälberflechte betrifft vorwiegend Jungtiere, da ältere Tiere in der Regel eine Immunität gegen den Erreger entwickeln. Daher sind alle Maßnahmen, die die Immunkraft der Tiere stärken auch gegenüber der Glatzflechte von Vorteil:

  • Mikrobiom unterstützen:
    CFKE (20ml / Mahlzeit) + Karbofit Futterkohle (1/4 TL 1x täglich) ab der ersten Mahlzeit verabreichen
  • betroffene Stellen beim Aussprühen der Stallungen besprühen
  • Sonnenlicht
  • Ställe gut durchlüften

Unsere Produkte für die Kälberpflege:

Hof der Familie Posch in Mögstetten

Hans Posch, ein Landwirt der Zukunft

Die Familie Posch hat ihrem Hofladen den Namen "Bodenschatz" gegeben, aber dieser Name repräsentiert weit mehr als nur einen Laden. Er steht für ihre Philosophie und ihre Haltung gegenüber ihrer Landwirtschaft und dem Boden. Die richtige Pflege und Bearbeitung des Bodens ist für sie wie das Heben eines Schatzes, der dadurch wächst und gedeiht.

Hans Posch setzt Effektive Mikroorganismen schon 20 Jahre in seiner Landwirtschaft ein. 2003 hat er erstmalig mit CFKE siliert. Das Ergebnis hat überzeugt. So eine stabile Silage hatte er bis dato noch nie. Die Reste vom Siliermittel hat er in die Güllegrube geschüttet. Schließlich hieß es ein Mittel - viele Anwendungsmöglichkeiten. Und siehe da, auch dort hat sich die Schwimmschicht der Gülle aufgelöst. Das hat ihn vollend neugierig gemacht.

Es geht nicht nur ums Produkt, sondern ums System

Auf den landwirtschaftlichen EM-Stammtischen von Fischer's EM-Chiemgau bekam er weitere Impulse für EM-Anwendungen. Die Feldbegehungen haben die Erkenntnisse aus den Vorträgen verifziert. Das hat Hans gut gefallen: "Es gibt viele die regenerative Landwirtschaft anbieten. Da heißt es zu filtern und zu entscheiden, mit wem man den Weg gehen will." Im Rosenheimer Projekt fühlte er sich damals wie heute gut aufgehoben. Heute, 20 Jahre später, ist er noch immer ein aktiver Player in der Gemeinschaft.

Nach und nach wurden neue Einsatzgebiete der Effektiven Mikroorganismen in der Landwirtschaft erschlossen:

Zuerst im Stall:

CFKE wurde nicht mehr nur bei der Silage eingesetzt, sondern auch direkt in der Fütterung. Auch Karbofit Pflanzenkohle kommt in der Fütterung zum Einsatz. Im Stall wurde eine Vernebelungsanlage installiert, um den Fliegen Herr zu werden. Das hatte den schönen Nebeneffekt, dass der Geruch im Stall kaum mehr zu spüren war. Außerdem wird so die Gülle automatisch mitbehandelt. Hier spürten sie die Effekte der Mikroorganismen direkt, denn wenn der EM-Kanister der Anlage leer war, hats wieder gerochen.

Mit dem Flechtenthema haben sie auch den Seniorchef überzeugt. Denn auch die Kälberflechte ist bei den Tieren, wie beim Vater auch, mit dem Einsatz von EM verschwunden.

Die Mastschweine bekommen zum Futter mit CFKE fermentierten Getreideschrot, CFKE und Karbofit Pflanzenkohle. Die Tiere sind sichtlich vital und brauchen selten den Tierarzt.

Mit der behandelten Gülle kann man sich viel Ärger ersparen. Dass die Wurzeln nicht mehr verätzen, ist am Aufwuchs gut erkennbar. Das Gras wird nicht mehr Gelb nach der Güllebehandlung. Egal mit welcher Technik. Ich kann Gülle bei schönstem Wetter ausbringen, ohne Verdünnung mit Wasser. Es gibt keine Probleme.

Hans Posch über behandelte Gülle

Auch unser Haushalt ist von EM "infiziert"

Die EM-Reiniger sind bei Familie Posch im Haus nicht mehr weg zu denken. Wir können ohne Chemie und mit wenig Arbeitsaufwand saubere Ergebnisse erzielen. Das ist gut für die Bewohner und für die Umwelt, weiß Posch zu berichten.

Wasseraufbereitung mit EM-Keramik

"Uns hat das Wasser aus den EM-Krügen überzeugt. Der Unterschied vom Geschmack des Wassers gegenüber Wasser direkt aus der Leitung war unverkennbar. EM-Kin energetisiertes Wasser hatte auch einen vitalisierenden Effekt auf alle Familienmitglieder. Diesen Effekt wollten wir den Tieren nicht vorenthalten und installierten einen EM-Kin Wassertransformer im Stall. Somit erhalten alle Tiere immer energetisiertes Wasser", freut sich der Betriebsleiter.

Dann kam die Karbosave Pflanzenkohle:

"Dass die Pflanzenkohle Nährstoffe speichert und die Wasserhaltefähigkeit im Boden verbessert, hat mir sofort eingeleuchtet". Deshalb haben wir das gleich am nächsten Tag nach dem Stammtisch an dem wir das Erste mal davon gehört haben, ausprobiert. Und sind dabei geblieben. Im Stall und in der Gülle setzen wir Karbosave Pflanzenkohle nach wie vor ein."

Im Ackerbau arbeitet er ausschließlich regenerativ:

"Auf der Fläche fahren wir ausschließlich mit behandelter Gülle. Unser MC-Kompost wird mit behandelter Gülle geimpft. Beim Einarbeiten von Grünmasse kommt der Bodenverjünger zum Einsatz. Für Vitalisierungsspritzungen kombinieren wir Komposttee mit RoPro 13/20, Blattimpuls und Spritzkalk RoPro Startfit."

Eine Besonderheit im Ackerbau bei Familie Posch ist der Kartoffelanbau mit Grünmulch. Posch sieht darin viele Vorteile: Der Boden ist durch den Mulch vor UV-Strahlung geschützt. Er trocknet nicht so schnell aus. Der Kartoffelkäferbefall hält sich in Grenzen. Das Material dient dem Bodenleben als Futter und ist ein hochwertiger Dünger.

Hageln tuts bei uns auch...
2023 hatten wir extreme Hagelschäden an den Kartoffeln und mein Nachbar im Mais. Wir haben sofort gehandelt und die Kulturen mit Blattimpuls gespritzt. Die Schäden konnten dadurch stark begrenzt werden. Die behandelten Flächen erholten sich schnell und bildeten neue Wurzeln aus. Die Verpilzung bei den Kartoffeln hat sich nicht wie befürchtet eingestellt. Unser Nachbar konnte vom Silomais noch ordentliche Erträge herunterfahren, wohingegen andere lieber nach dem Hagel gleich umgebrochen haben.

Hans Posch über seine Erfahrung mit Blattimpuls

Effektive Mikroorganismen auf dem Betrieb haben den Aufbruch zur Enkeltauglichen Landwirtschaft eingeleitet

Der Einsatz der Mikroorganismen hat viele Arbeitsspitzen verringert und uns Zeit gegeben über die Aufstellung des Betriebes nachzudenken. Früher musste man zu bestimmten Wachsstumsstadien Gewehr bei Fuß stehen und die richtigen Spritzmittel gegen diverse Krankheiten bereit halten. Das war ein hoher Arbeitsaufwand. Auch kranke Tiere im Stall sind zeitintensiv. Diese Situationen wurden immer weniger.

Der Kopf wurde frei für weitere Maßnahmen der regenerativen Landwirtschaft:

  • Bodenbearbeitung nicht wendend
  • Direktsaat mit Lebendmulch
  • Dauerbegrünung mit Untersaaten und winterharte Zwischenfrüchte
  • Eiweißreduzierte Fütterung beim Milchvieh
  • MC Kompost
  • Kinsey Bodenproben / Pflanzenanalyse
  • Humuslandwirt bei positerra
  • ...

Der Tierarzt kommt nur noch selten, wenn, dann eher zur Abkalbezeit, aber dann im Rest vom Jahr brauchen wir ihn kaum. Der neue Tierarzt war bereits seit 6 Monaten in der Praxis, als er das erste Mal zu uns auf den Betrieb kam.

Hans Posch über die Tiergesundheit

Zusammenfassend: welche EM-Maßnahmen brachten welche Effekte auf dem Betrieb?

  • Güllebehandlung – bessere Düngungewirkung, weniger Schäden an Blätter und Wurzeln
  • Silagebehandlung – stabilere Silage und weniger Zellgehalt
  • Fütterung – gute Mastleistung, stabile Tiergesundheit
  • EM-Keramik – weicheres Wasser, ein Benefit für Mensch und Tier
  • Pflanzenvitalisierung – kräftige resiliente Pflanzen und hohe Lagerstabilität bei Kartoffeln

Der Clou am System der Milieusteuerung: Erst hohe Aufwandmengen und wenn das System einmal läuft kann man langsam zurückgehen mit der Dosierung

Mittlerweile hat sich die Dominanz der regenerativen Mikroben auf dem Betrieb etabliert. Es gibt keine Störungen mehr durch Chemiespritzungen. Die Bemühungen um den Bodenaufbau trugen seit dem Verzicht auf Pestizide schneller Früchte. Das war ein großer Schritt.

Die EM-Aufwandmenge hat sich über die Jahre stark minimiert. Silage wird nach wie vor mit CFKE behandelt, der Stall damit vernebelt und die Tränkekübel damit gewaschen. Vor allem die Mastschweine bekommen Futterkohle. Der gesamte Mist wird als MC Kompost angesetzt, wobei er mit EM-Gülle behandelt wird. Bodenverjünger wird bei der Bodenbehandlung eingesetzt (vor allem beim Fräsen von Grünmasse) und auch die Vitalisierungsspritzungen der Kulturen sind ein großer Gewinn.

Auf die Frage, ob er den Weg noch einmal so gehen würde antwortet Hans Posch mit einem klaren JA

"Gleichgesinnte Kollegen für den Erfahrungsaustausch zu haben ist Gold Wert und das habe ich im Rosenheimer Projekt gefunden. Wachsen oder Weiche war und ist keine Option. Lieber die Erträge auf der bestehenden Fläche optimieren und direkte Absatzwege finden. Das ist ein guter Weg die Zukunft zu sichern. Die nächste Generation fängt schon auf einem anderen Level an, was Bodenfruchtbarkeit, Tiergesundheit und Vermarktung angeht. Das lässt mich positiv in die Zukunft blicken.

Betriebsspiegel:

Arbeitskräfte:
Betriebsleiter, Ehefrau, evtl. Praktikant und Lehrling,
Kinder/ Freunde oder Maschinenring helfen bei Arbeitsspitzen

Gemischter Betrieb:

  • 35 Milchkühe + Nachzucht

                Kurzrasenweide, Saisonale Abkalbung, Jogurt-Tränke (probiotisch statt Desinfektion)

  • 70 Mastschweine
  • Ackerfrüchte: WW/ WG/ Dinkel/ Roggen mit Untersaaten oder Mischkultur (Inkarnatklee und/ oder Leindotter) , Kartoffeln, Mais, Senf, GL, KG kaum mehr
    Eine Starre Fruchtfolge gibt es nicht, der Boden bzw. der Garezustand zeigt an, wofür der Acker geeignet ist…
  • zusätzlicher Betriebszweig:
    Direktvermarktung im Hofladen der eigenen Produkte: Hanf, Käse, Speck, Kartoffeln, Senföl
3 Generationen der Familie Posch

Generationsübergreifend arbeitet die Familie Posch an ihrem enkeltauglichen Betrieb

Lücken im Aufwuchs schließen sich

Wasserschutz und Grünland: Unsere Strategie für eine verbesserte Landnutzung

Wer auf Mineraldünger verzichten und trotzdem ertagreiches Grünland im Wasserschutzgebiet erhalten möchte, steht vor einer großen Herausforderung. Gülle, Kompost- und Mistausbringung sind nicht erlaubt. Wie also kann man die Ertragsleistung der Gründlandflächen im Wasserschutzgebiet verbessern? Regenerativ natürlich!

Familie Kindsmüller aus Vogtareuth hat einen Versuch gestartet und bereits nach gut 2 Monaten sind die ersten Verbesserungen mit bloßem Auge erkennbar.

Die Dauergrünlandflächen mit 2 und 1,45 ha liegen seit Jahrzehnten im Wasserschutzgebiet. Seit gut 7 Jahren wird kein organischer Dünger (in Form von Mist, Gülle oder Kompost) mehr ausgebracht. Pro Jahr werden 4 Schnitte abgefahren und bis 2022 wurde 3x jährlich mineralisch (ASS) gedüngt. Seit ca. 2-3 Jahren zeigen sich braune Stellen in der Grasnarbe, an denen der Aufwuchs oft gänzlich ausfällt. Die Stellen nehmen langsam aber ständig zu.

Kindsmüllers wollten einen neuen Weg gehen und auf mineralische Düngung verzichten. Sie brachten im August 2023 erstmals Diabosa PLUS (ca. 4 Tonnen / ha) aus. Um den Unterschied selbst erkennen zu können, haben sie jeweils nur auf den halben Schlag Diabosa PLUS gestreut. Die nun folgenden Vorher/ Nachher Bilder sind auf den behandelten Flächen entstanden. Die Kontrollfläche hat sich seither nicht verändert.

Die Grünlandfläche im Wasserschutzgebiet vor der Diabosa PLUS Gabe:

Die Grünlandfläche zeigte vor der Behandlung einen lückigen Bestand.
Gräser und Klee vielen teilweise komplett aus und hinterließen braune Stellen.

Die Grünlandfläche im Wasserschutzgebiet nach der Diabosa PLUS Gabe:

Bereits 8 Wochen nach der Diabosa PLUS Behandlung der Fläche kann man erkennen,
dass erste Gräser wieder durchwachsen und die Lücken schließen.

Wie geht es weiter mit der regenerativen Grünland im Wasserschutzgebiet ?

  • Im Herbst wird der Aufwuchs noch einmal gemulcht und mit Bodenverjünger besprüht. Ziel dieser Maßnahme ist es, das Bodenleben zu füttern und einen Impuls für die Bodengare zu geben.
  • Im Winter wird noch eine zweite Gabe Diabosa PLUS ausgebracht . Die Remineralisierung wirkt der Bodenmüdigkeit entgegen und bringt einen Keimimpuls an Klee und Futtergräser.

Wir bleiben dran und werden weiter berichten!

Diabosa (Diabas Boden Sand) erdfeucht und lose im Detail

6 Gründe für Diabosa PLUS

Warum ist uns die Remineralisierung des Bodens so ein wichtiges Anliegen?
Dazu können wir kurz zusammengefasst 6 Hauptgründe nennen:

1. Zellstabilität in den Pflanzen

Silikat (SiO4) ist ein oft übersehenes Mineral, das entscheidend zur Zellstabilität von Pflanzen beiträgt. Dabei ist dieses "vergessene" Mineral ein wichtiger Baustoff für die Zellstabilität der Pflanzen.
Diabosa bringt mineralisches Silikat in den Boden! Bei guter Silikatversorgung sind Pflanzen widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse wie Wind und verhindern, dass sie leicht umknicken und ins "Lager" gehen..

2. Bodenerneuerung durch Remineralisierung

Zu den fruchtbarsten Ackerböden, die wir kennen, gehören z.B. Lössböden. Sie sind über Jahrtausende durch Winderosion aus Gesteinsverwitterung entstanden.

Diabosa ahmt diesen Prozess in beschleunigter Form nach und fördert die Bildung von Tonmineralen im Boden, die für die Fruchtbarkeit entscheidend sind.

Schichtsilikate, wie die Silikate in Diabosa PLUS verwittern zu Tonmineralien. Tonminerale sind ein wichtiger Baustein für fruchtbare Böden und sorgen für eine hohe KAK (Kationenaustauschkapazität) im Boden.

Wie bedeutend Silikat für den Bodenaufbau ist, zeigt sein Vorkommen in der Erdkruste. Denn sie besteht zu 90 % aus Silikat. Durch Oxidation, Erosion, einseitiger intensiver Bewirtschaftung, u.v.m. bauen unsere Ackerflächen ständig ab. Dadurch verarmen sie nicht nur an Humus, sondern auch an Silikaten. Silikatmangel nimmt den Flächen die Möglichkeit zur Regeneration. Mit Diabosa PLUS füllen wir die Depots auf den Flächen wieder auf.

3. Pilzdruck minimieren

Ein natürlich ausgeglichener Mineralienvorrat im Boden wirkt sich immer positiv auf die Bodenbiologie aus. Gibt es ein gesundes Bodenleben-Netzwerk (Bodenmikrobiom) ist es für Pilzkrankheiten sehr schwierig die Pflanze zu befallen, denn so gut wie alle Pilzkrankheiten sind bodenbürtig. Ist der Boden belebt, mineralisch gut versorgt (SiO4) und verfügt über ein stabiles Bodenmikrobiom, entwickeln sich Pilzkrankheiten seltener. Der Krankheitsdruck sinkt.

Die Spatenprobe zeigt die Bodengare

Mikro- und Makroflora profitieren gleichermaßen von Diabosa PLUS. Die Regenwürmer lieben es! Man sieht auch auf dem Spaten, dass eine Gabe von Diabosa PLUS sich positiv auf das Bodenleben auswirkt: Der Boden wird krümeliger und lockerer. Die Entstehung runder Bodenkrümel passiert nur durch die Bodenmikrobiologie. Mechanische Bodenbearbeitung ermöglicht nur eckige Krümel. Runde Bodenstrukturen sind dauerhafter als eckige: Sie zerfließen nicht bei Starkregenereignissen und halten den Boden länger offenporig.

4. Sattes Grünland durch Remineralisierung des Bodens

Du hättest gern mehr Klee im Grünland und vermehrt Weidelgräser im Aufwuchs? Dann ist Diabosa PLUS genau das, was deine Wiesen brauchen. Diabosa PLUS fördert die Entwicklung von dichten Grasnarben im Grünland mit einem hohen Kleeanteil, ohne dass zusätzliche Nachsaat erforderlich ist.

Effektive Mikroorganismen-Dauergrünland
Grünland

5. Geld und Energie sparen

Diabosa PLUS ist kostengünstiger und erfordert weniger Energie bei der Herstellung im Vergleich zu fein gemahlenem Gesteinsmehl.
Deshalb haben wir uns entschlossen einen zeitgemäßeren Weg zu gehen, was den Einsatz von Gesteinsmehlen in Stall und Gülle und die Remineralisierung der Flächen angeht. In Stall und Gülle arbeiten wir mit Zeogüll, einem reinen Klinoptilolith (Zeolith). Aufgrund seiner Eigenschaften können wir mit sehr geringen Aufwandmengen sehr gute Ergebnisse erzielen. Die Menge an Primärsilikaten, die zusätzliche auf der Fläche benötigen, decken wir mit Diabosa PLUS ab. Diabosa PLUS hat eine gröbere Körnung (bis 2 mm) und benötigt nur einen Bruchteil der Energie bei der Herstellung im Gegensatz zu Gesteinsmehlen.

Mit der Zeit können die Ausbringungsmengen reduziert werden, was die Kosten weiter senkt. Mit einer Ausbringmenge von 5 Tonnen / ha kann ab dem 3. oder 4. Jahr der Behandlung die Ausbringung auf jedes 2. Jahr, später dann auf jedes 3. oder 4. Jahr verringert werden. Dadurch stehen auch Ausbringungskosten und Arbeitsaufwand für die separate Ausbringung in keinem Verhältnis zum Preis von Diabas-Mehl.

6. Diabosa PLUS ist vorbehandelt mit Bodenverjünger

Diabosa PLUS wird beim Vermischen mit Bodenverjünger sorgfältig besprüht. Das ermöglicht eine raschere Einbindung in das Bodengefüge. Sowohl feinstofflich als auch stofflich: Die Primärsilikate in Diabosa PLUS sind nicht wasserlöslich, sondern sie unterliegen der Verwitterung durch die Bodenmikrobiologie, bevor sie von den Pflanzen aufgenommen werden können. Unser Bodenverjünger, ein Experte in der Anregung bodenbildender Prozesse, liefert Impulse an das Bodenmikrobiom, um diese Umsetzung rasch zu aktivieren.

Durch die Voraktivierung mit Bodenverjünger wird die Verfügbarkeit dieser Mineralstoffe für Pflanzen erheblich verbessert.

Insgesamt verbessert die Verwendung von mit Bodenverjünger voraktiviertem Silikatsand die Bodenqualität, fördert gesundes Pflanzenwachstum und trägt langfristig zu einer nachhaltigen Landwirtschaft bei.
Die Remineralisierung des Bodens bringt also einen echten Mehrwert!

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