CFKE bei der Heuwerbung für Pferde verwenden, um staubfreies und gutes Heu zu gewinnen

EM-Heu für Pferde ist kein Geheimtipp mehr

Heu ist DIE Grundlage in der Pferdefütterung. Da gibt es keine Kompromisse, was die Qualität angeht. Schließlich sorgt ein gutes Grundfutter für die Gesundheit der Tiere. Gutes Pferdeheu muss würzig und aromatisch riechen, eine grünliche bis leicht gelbliche Farbe haben und soll vor allem keinen Staub entwickeln beim Aufschütteln.

War EM-Heu vor einigen Jahren im Pferdebereich noch ein Geheimtipp, so erfreut es sich mittlerweile immer größerer Beliebtheit. EM wird bei der Weide- und Grünlandpflege eingesetzt, z.B. wird es aufgesprüht, wenn Geilstellen gemulcht werden. Oder bei der Aufbereitung von Pferdemist, um Infektionsketten zu unterbrechen. Das ermöglicht es den Mist als Dünger auf den eigenen Flächen zu verwenden. Bei der Heuwerbung setzen wir auf unser Futtermittel CFKE, Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt. Gerade Heuallergiker zeigen eine gute Verträglichkeit bei Heu, das mit CFKE behandelt wurde.

Was bewirkt CFKE bei Pferdeheu?

CFKE konserviert Inhaltstoffe und verringert Pilzbefall im Heu

Die Erfahrung zeigt: Wird CFKE auf das Heu gesprüht, wird es kaum mehr warm nach der Pressung. Neben der Gefahr der Selbstentzündung des Heus, bedeutet Wärmeentwicklung immer auch einen Energieverlust. Diese Energie hätten wir aber doch gerne in unserem Futter. CFKE konserviert die Energie im Futter.

Positiv hervorzuheben ist auch, dass Fäulniserreger auf Heu, das mit CFKE behandelt wurde, wenig Chance haben sich zu entwickeln. Und diese sind verantwortlich für den muffigen Geruch, wenn das Heu nicht so gut gelungen ist. Werden solche oxidativ wirkenden Mikroorganismen gehemmt, riecht das Heu lange angenehm frisch und wird gerne gefressen.

Heu mit CFKE ist verträglicher für Heuallergiker

Staub aus dem Heu ist nicht gerade gesund für Mensch und Tier. Manche Pferde sind sehr empfindlich, was die Staubentwicklung angeht. Sie werden landläufig als Heuallergiker bezeichnet. Tatsächlich rührt der Staub selten direkt vom Heu her, sondern es sind Sporen der Pilze, die das Heu (meist unsichtbar, bei hoher Durchwachsung auch sichtbar) besiedeln. Durch die Stabilisierung des Mikroben-Milieus auf der Futteroberfläche können Schwärzepilze sich kaum entwickeln und das Heu bleibt staubfrei.

Anwendung von CFKE bei der Heuwerbung

Die oben beschriebenen Ergebnisse stellen sich dann ein, wenn das Heu beim Schwaden oder direkt bei der Pressung besprüht wird. CFKE bei gepresstem und abgelagertem Heu aufzusprühen bringt nicht die gleichen Ergebnisse.
Aufwandmenge beim Heu:
1L CFKE pur /m³ Heu

CFKE wird pur direkt bei der Pressung auf das Heu oder Grummet gesprüht. Weitere Infos zur Technik findet ihr hier.

Dein Heu ist bereits ohne CFKE gepresst? Tauchen mit CFKE Verdünnung kann auch helfen

Tauchen von Heu ist eine gängige Methode, um den Staub zu binden und die Tiere zu entlasten. Gib einfach CFKE mit ins Wasser, wenn das Heu getaucht wird. Das entlastet den Organismus der Pferde und macht das Heu verträglicher.

Dem Tauchbad werden je Liter Wasser werden 20 ml CFKE hinzugefügt.

CKFE als Schadensbegrenzer bei angeregnetem Heu/Grummet

Manchmal erwischt man das Wetter nicht gut und das Schnittgut wird angeregnet. Mit CFKE kann Heu trotzdem noch gut werden auch wenn der TS Gehalt nicht optimal ist. Der Bericht von Konrad Schinkinger zeigt, wie man angeregnetes Heu noch retten kann.

Pferdeheu Wiesen pflegen mit EM und dem Rosenheimer Projekt

Gutes Heu wird aus gutem Gras gewonnen. Im Umkehrschluss heißt das, dass man bereits bei der Bestandspflege einiges Tun kann, um sehr gutes Heu zu erzeugen. Der Boden von Pferdeheuwiesen und -Weiden ist oft sehr hart. Ein eindeutiges Zeichen, dass er wenig Humus hat.

Der Grund dafür liegt oft in der Düngung. Um Infektionsketten zu unterbrechen werden Pferdewiesen meist mineralisch gedüngt. Organische Masse, wie der stalleigene Pferdemist, wird vermieden, aus Angst eine Wiederinfektion mit Parasiten, z.B. Spulwürmern, hervorzurufen. Dabei würde Pferdemist, natürlich ausschließlich EM-behandelter Pferdemist, das Bodenleben hervorragend ernähren und helfen Humus aufzubauen. Die vorwiegend mineralische Düngung vermehrt die oxidativen Prozesse im Boden. Humus wird immer weiter abgebaut. Auf solchen verarmten Böden wachsen zunehmend Pflanzen, die auch auf humusfreien Standorten gedeihen können. Sogenannte Pionierpflanzen.

Jakobskreuzkraut nachhaltig loswerden, ohne Gift

Unkräuter sind auf Heuwiesen und vor allem auch auf der Weide ein großes Problem. In den letzten Jahren hat sich das Jakobskreuzkraut stark ausgebreitet. Jakobskreuzkraut ist für Pferde giftig, auch noch getrocknet im Heu. Man kann versuchen die Vermehrung der Unkräuter einzudämmen, indem man vor der Blüte bzw. Absamung mäht. Doch im Boden ist ein enormes Unkrautsamen-Reservoir. Die Samen können Jahrzehnte überdauern, um dann zu keimen, wenn der Boden und das Bodenleben ihre Hilfe braucht. Daher ist diese Maßnahme nur bedingt zielführend.

Mit den Methoden des Rosenheimer Projekts und der regenerativen Landwirtschaft lassen sich Flächen sanieren und Humusgehalte im Boden steigern. Das ermöglicht den Gräsern schnelleres Wachstum. Die Grasnarbe weist weniger Lücken auf und Unkräuter vergehen.

Pferdewiesen sanieren, was muss ich tun?

- Organische Düngung der Wiesen und Weiden mit dem eigenen Pferdemist

Pferdemist ist ein hervorragender Dünger, um den es Schade ist, wenn er einfach in der Biogasanlage verschwindet oder andersweitig entsorgt wird. Um den Mist optimal aufzuwerten, verwendest du ausreichend EM-aktiv, RoPro-Lit Urgesteinsmehl und (voraktivierte) Pflanzenkohle Karbosave. Die Uni Leipzig hat bestätigt, dass nach einer mind. 8 wöchigen Fermentationszeit Infektionsketten unterbrochen werden und selbst Spulwurmeier nicht mehr embryonierbar sind.

Wie behandelt man Pferdemist richtig?

Je m³ Mist benötigst du
2 L EM-aktiv
20 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl
100 L Karbosave Pflanzenkohle

Die Komponenten werden so gut wie möglich gemischt. Ob das bereits beim Ausmisten passiert oder immer wieder auf der Miststätte mit Frontlader oder mit dem Miststreuer ist dir überlassen. Dann wird das Material verdichtet, mit einer Folie abgedeckt und mindestens 8 Wochen zur Reife liegen gelassen. Die Reifezeit darf auch einige Monate dauern, z.B. über den Winter.

Welche Vorteile bringt mir der behandelte Pferdemist für die Düngung?

  • Der Mist muss nicht mehr entsorgt werden.
  • Es gibt keine Rückstände im Futter. Nach der Ausbringung wird das Material schnell vom Boden aufgenommen. 4 Wochen später ist oft nichts mehr davon zu sehen. Durch die leichte "Verdaulichkeit" des Mists, kann auch nach dem ersten Schnitt noch einmal Mist gefahren werden.
  • Gute Düngewirkung. Du musst keinen Kunstdünger mehr zukaufen
  • Humus wird aufgebaut, die Fruchtbarkeit und Wertigkeit der Böden steigt
  • Ein Kreislauf etabliert sich auf dem Hof, das ist gut für die Umwelt!

- Wiesen belüften mit Bodenferment "Bodenverjünger"

Durch die Beweidung und die einseitige Düngung sind die Böden auf Pferdeweiden und Wiesen oft sehr kompakt. Das verhindert die Bodenatmung. Wenig Sauerstoff kann in den Boden eindringen und andere Gase können nicht mehr austreten. Das behindert die Bodenbiologie in ihrer Arbeit und führt zu Imbalancen im Bodengefüge. Die Folge sind oft Unkrautbesatz, Humusabbau und schlechtes Wachstum.

Abhilfe schafft das Wiesenbelüften. Dabei schneiden Messer Schlitze in den Boden und ermöglichen den Gasaustausch Gleichzeitig sprüht man das Ferment Bodenverjünger in die Schlitze, um ein positives Mikroklima zu unterstützen.

Wiesenbeluefter-Technik_Headerbild_Chiemgau-Agrar

Mehr Infos zur Technik und den Ins and Outs zum Wiesenbelüften findest Du im Beitrag "Wiesen belüften"

- Basensättigung ausgleichen

Stimmt die Basensättigung im Boden nicht, also das Verhältnis von Mg und Ca, werden Prozesse im Boden blockiert. Nährstoffe können von den Pflanzen nicht mehr aufgenommen werden und die Mikrobiologie wird in ihrer Arbeit behindert. Aufschluss bringt hier die detaillierte Bodenanalyse nach Albrecht. Werden eventuelle Ungleichgewichte ausgeglichen, kann die Mikrobiologie ungehemmt arbeiten und die Wiese gedeiht besser.

- Wenn nur noch ein Wiesenumbruch hilft, dann aber mit mikrobieller Milieusteuerung

In der regenerativen Landwirtschaft, versuchen wir immer so wenig invasiv wie möglich zu arbeitet. Beim Wiesenumbruch wäre eine Möglichkeit so flach zu schälen wir nur möglich und zeitgleich 100 L Bodenverjünger mit einzusprühen. Das Ganze lässt man dann mindestens 10 Tage Zeit zur Flächenrotte.

EM-Heu für Pferde ist kein Geheimtipp mehr

Ist die Rotte weitgehend abgeschlossen wird die Saatbettvorbereitung und die Saat wie gewohnt vorgenommen.

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Gutes Heu und Grummet für Milchkühe

Wer liebt ihn nicht, den würzigen Geruch von gutem Heu? Heu ist nicht gleich Heu. Das Heu für Kühe sollte einen hohen Nährstoffgehalt aufweisen, Staubfrei und nebenbei gut verdaulich sein. Einige Faktoren beeinflussen die Heuqualität besonders. Der Schnittzeitpunkt, die Restfeuchte und die Feldliegezeit. Es ist heutzutage gar nicht mehr so einfach, dass alle Faktoren optimal passen. Hier kommt EM ins Spiel.

Vorteile von CFKE bei der Heuwerbung

  • verringert den Pilzbefall
  • reduziert die Staubbildung
  • optimiert die Fermentation und
  • reduziert die Wärmebildung
  • CFKE konserviert die Energie im Futter

Traditionell hat in den Alpenländern die Heufütterung noch große Bedeutung. Auch aus der Sicht der Tierernährung ist Heu grundsätzlich ein sehr wertvolles Futtermittel.
Heu macht aus Kälbern gute Fresser mit hohem Pansenvolumen. Bei Milchkühen wird mit Heu die höchste Futteraufnahme erreicht. Richtig eingesetzt beugt Heu so mancher Stoffwechselerkrankung vor. Betriebe, die an Milchkühe in den Wintermonaten ausschließlich Heu füttern, müssen, um eine gute Milchleistung zu erzielen, beste Heuqualität produzieren.
Silagebetriebe, die nur wenig Heu füttern, können auch spät gemähtes Futter sehr gut einsetzen. Große Vorteile hat spät gemähtes Heu bei trockenstehenden Kühen und bei Kalbinnen.


Mittlerweile ist "EM-Heu" ein stehender Begriff für sehr gute Heuqualität. Das Aufsprühen von CFKE auf das Schnittgut direkt bei der Heuwerbung hat bereits eine sehr gute Wirkung. Aber es gibt zusätzlich noch andere Möglichkeiten die Heuqualität positiv zu beeinflussen.

CFKE konserviert Inhaltstoffe und verringert Pilzbefall im Heu

Die Erfahrung zeigt: Wird CFKE auf das Heu gesprüht, wird es kaum mehr warm nach der Pressung. Neben der Gefahr der Selbstentzündung des Heus, bedeutet Wärmeentwicklung immer auch einen Energieverlust und somit Qualitätsverlust. Diese Energie hätten wir aber doch gerne in unserem Futter. CFKE konserviert die Energie im Futter.

Mit CFKE haben Fäulniserreger auf dem Heu wenig Chance sich zu entwickeln. Und diese oxidativ wirkenden Mikroben sind verantwortlich für den muffigen Geruch wenn das Heu nicht so gut gelungen ist. Werden diese Mikroorganismen gehemmt riecht das Heu lange angenehm frisch und wird gerne gefressen.

Gutes Heu und Grummet für Milchkühe

Weniger Staub im Heu

Staub aus dem Heu ist nicht gerade gesund für Bauer und Tier. Die "Farmerlunge", ausgelöst durch hohe Staubbelastung ist mittlerweile eine anerkannte Berufskrankheit. Tatsächlich rührt der Staub selten direkt vom Heu her, sondern es sind Sporen der Pilze, die das Heu (meist unsichtbar, bei hoher Durchwachsung auch sichtbar) besiedeln. CFKE stabilisiert das Mikrobiom (der Gemeinschaft aller Mikroben) auf der Futteroberfläche und Schwärzepilze können sich somit kaum entwickeln. Das Heu bleibt staubfrei.

CFKE wird pur direkt bei der Pressung auf das Heu oder Grummet gesprüht. Weitere Infos zur Technik findet ihr hier.

Gutes-Heu-Grummet-Milchkuehe_Heu_Chiemgau-Agrar

CKFE als Schadensbegrenzer bei angeregnetem Heu/Grummet

Manchmal erwischt man das Wetter nicht gut und das Schnittgut wird angeregnet. Mit CFKE kann das Heu trotzdem noch annähernd gut werden auch wenn der TS Gehalt nicht optimal ist. Der Bericht von Konrad Schinkinger zeigt wie man angeregnetes Heu noch retten kann.

Der richtige Schnittzeitpunkt und warmes Sommerwetter, spielen eine große Rolle für die Heuqualität. Und doch gibt es noch weitere Faktoren die das Ergebnis beeinflussen.

Dosierung und Technik:
CFKE wird mit Hilfe einer Dosieranlag oder Dosiereinrichtung an Häcksler, Ladewagen oder Presse, vor der Pickup auf das Heu gesprüht
Menge: 1 L CFKE / m³

Ideale EM-Dosieranlage für Silage-Heuwerbung-Anschluss-12V-oder-Zigarettenanzünder

Dosieranlage - zur einfachen Dosierung von CFKE
Mit einer geeigneten Dosiertechnik lässt sich CFKE ganz einfach, ohne zusätzlichen Arbeitsgang, beim Pressen mit einsetzen.
Mit Bedienbrett zur Montage am Traktor.
Beim Silieren oder der Heuwerbung wird die Düse an der Pick-up montiert.
CFKE wird kontinuierlich ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand auf das Schnittgut ausgebracht.

Gutes Gras macht gutes Heu. Mehr Infos zu "Gutes Gras für gutes Heu mit dem Rosenheimer Projekt"



Pflanzenstaerkung-Mais_Headerbild_Chiemgau-Agrar

Pflanzenstärkung im Mais

Jedes Jahr bringt der Maisanbau so einige Sorgen mit sich... Früh säen und die Feuchtigkeit mitnehmen, dafür die kalten Temperaturen in Kauf nehmen?, oder, spät säen, optimale Saatbett-Temperaturen nutzen, dafür aber evtl. zu wenig Wasser für die Keimung?. Sicher kennt jeder von Euch dieses Dilemma...

Die vitalisierenden EM-Spritzungen helfen der Pflanze schlechte Voraussetzungen oder Stresssituationen bis zu einem gewissen Grad auszugleichen. Die beste Wirkung erzielen wir mit einer Mischung aus verschiedenen Komponenten, die zusammen mit EM die Pflanze stimulieren.

Gerade im Maisanbau sind folgende Effekte der Pflanzenvitalisierung mit der EM Mischung bedeutend:
  • Trockenresistenz erhöhen

Die Erfahrung zeigt, dass Pflanzen nach zweimaliger Spritzung mit dem EM-Bio Cocktail weniger anfällig sind für Trockenstress oder -schäden. Gerade Hackfrüchte wie Mais leiden stark in Trockenjahren. Der Unterschied zwischen den behandelten und unbehandelten Flächen ist mit bloßem Auge erkennbar:

Der Mais auf der behandelten Fläche ist deutlich höher und vitaler.
  • Hagelschaden im Mais begrenzen

Nach Hagelschäden fördert die Blatt vitalisierende Spritzung die Schließung der Wunden auf den Pflanzen. Das vermindert das Eindringen von Schadpilzen und der Bestand kann sich schneller erholen. Im Jahr 2018 hat Familie Kirchhofer aus Pronsdorf die Entwicklung vom Mais nach einem Hagelschlag dokumentiert. Trotz massiver Schäden konnte sich der Bestand nach der Behandlung mit der Spritzung der EM-Komponenten gut entwickeln. Wenn es dich interessiert findest du den Bericht unter diesem Link.

Der behandelte Mais hat sich nach dem Hagelschaden wieder erholt.
Was passiert genau in der Pflanze durch die Blattspritzung mit der EM Mischung?
  • Stärkung des Pflanzenmikrobioms

Auf und in der Pflanze leben eine Vielzahl von Mikroben, die die Pflanze gesund halten und ihr Wachstum begünstigen. Die Blattvitalisierung stärkt diese Gemeinschaft und fördert sie durch die ausbalancierte Mischung aus Mikroorganismen, Mineralien und feinstoffliche Komponenten.

  • Erhöhung der Photosyntheseleistung

Oft ist dieser Effekt mit bloßem Auge sichtbar. Die erhöhte Aktivität in den Chloroplasten führen zu einer dunkleren Färbung der Blätter. Die Pflanze kann mehr Zucker produzieren und erhält somit mehr Energie für ihr Wachstum.

  • Höhere biologische Qualität

Die Pflanze kann ihre Resourcen besser nutzen. Dadurch wird die Mineralienaufnahme und Einlagerung in der Pflanze optimiert. Beim Mais zeigt sich das oft auch durch mehr Masse auf der Fläche.

  • Gesunde Pflanzen ohne chemischen Input

Die Zellstruktur wird gestärkt und pflanzeneigene Immunantworten getriggert. Die Blattvitalisierung hilft der Pflanze sich selbst zu helfen

  • Förderung der Bodenmikrobiologie

Die Pflanze ernährt die Bodenbiologie durch ihre Wurzelexsudate. Kann die Pflanze vermehrt Zucker produzieren, kann sie die Bodenbiologie besser unterstützen. Im Gegenzug fördert die Bodenbiologie das Wachstum der Pflanzen. Eine klassische Win-Win Situation. Dieser Effekt wird besonders deutlich, wenn der Boden nach der regenerativen Landwirtschaft bearbeitet wird.

Pflanzenstärkung mit EM: Sie sieht gesunder Mais aus.
Welche Produkte setzen wir zur Blattvitalisierung ein?
ProduktWirkungsweise
EM-aktiv


EM-aktiv besitzt eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich in der Fermentation aus der Urlösung entwickeln. Ihre hohe Dichte und das Zusammenspiel so vieler unterschiedlicher Stämme führt zu einer starken Wirkung. Es stärkt das Mikrobiom und verbessert Aufnahmeprozesse über das Blatt.
RoPro 13/20
RoPro 13/20 dient als Haftmittel für die Spritzmischung und als Erstnahrung für die Mikroben auf dem Blatt. Zusätzlich stellt es feinst vermahlene Mineralien auf Silikatbasis zur Verfügung und gibt einen feinstofflichen Impuls zur Stärkung des Phytobioms (= Mikrobiom der Pflanze).
RoPro Startfit


Reines Calciumcarbonat wird über die Spaltöffnungen aufgenommen. Die Pflanze kann Kalkmangel über das Blatt ausgleichen. Gleichzeitig fördert es die Jugendentwicklung und die Mineralstoffaufnahme der Pflanze. Außerdem optimiert es den Wasserhaushalt.
Biplantol Agrar (optional)
Pflanzenhomöopathie balanciert die Nährstoffaufnahme der Pflanze aus. Es unterstützt das Phytobiom
Pflanzenstärkung im Mais
RoPro-13-20-Beutel-3,5kg_EM-Chiemgau_Blattkrankheiten
Pflanzenstärkung im Mais
Pflanzenstärkung im Mais
Du möchtest mehr erfahren?

Wenn dich noch weitere Infos zum Maisanbau interssieren, kanns du gern in den Anwendungen zum Maisanbau schauen. Dort findest du eine Übersicht zu allen Maßnahmen aus der regenerativen Landwirtschaft und dem Rosenheimer Projekt mit entsprechenden Aufwandmengen.

Legehennen-EM_Chiemgau-Agrar

Legehennen halten mit EM ist rentabel

Betriebswirtschaftlicher Erfolg in der Elterntierhaltung mit mikrobieller Milieusteuerung

Ein EM-Betrieb in Niedersachsen mit 32.000 Elterntieren und produziert gut 6 Mio Eier pro Jahr, die dann in die Brüterei geliefert werden. Dort schlüpfen die Küken die dann weiter in die Mastbetriebe verkauft werden. Der Betriebsleiter hat langjährige Erfahrungen EM effektive Mikroorganismen in der Mistaufbereitung und im Ackerbau. Seit gut 6 Jahren setzt er das Ferment CFKE (Einzelfuttermittel) und seit einigen Jahren auch Futterkohle in den Geflügelställen ein.

Eine aktuelle Erhebung, die ähnliche Buchführungsbetriebe in Deutschland und Holland miteinander verglichen hat, zeigt den betriebswirtschaftlichen Erfolg dieser Wirtschaftsform gegenüber konventioneller Elterntierhaltung.

Das mikrobielle Milieu im Stall wird durch folgende Maßnahmen unterstützt:

• CFKE im Futter
• Karbofit Futterkohle im Futter
• CFKE Vernebelung

Legehennen halten mit EM ist rentabel
Legehennen halten mit EM ist rentabel
Insgesamt ergibt sich durch die Verbesserungen in der Kosten-Nutzen-Rechnung in der Hühnerhaltung mit mikrobieller Milieusteuerung ein Plus von + 51.282,65 EUR
Zusatzkosten CFKE und Futterkohle für Futteraufwertung und Vernebelung im Stall:- 16.908,00 EUR
Futterersparnis durch höhere Futterauswertung:+16.640,00 EUR
Mehrgewinn durch höhere Befruchtungsrate im Vergleich zum Mittel in Deutschland:+32.968,25 EUR
Niedrigere Verlustrate im Vergleich zum Mittel in D bei einem Einkaufswert von 13 EUR / Huhn:+ 5.782,40 EUR
Einsparung Tierarztkosten und Medikamentenkosten:+12.800,00 EUR
GESAMT Mehrertrag über 40 Wochen+ 51.282,65 EUR

Die genauen Berechnungen sind nachzulesen in der Masterarbeit „Nachhaltige Landwirtschaft mittels mikrobieller Milieusteuerung im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft - Eine betriebswirtschaftliche Betrachtung“

Wiesenbeluefter-Technik_Headerbild_Chiemgau-Agrar

Wiesen belüften

ein kurzer Überblick

Grünland spielt im Rosenheimer Projekt eine zentrale Rolle. Wir befinden uns hier im Grünlandgürtel des Voralpenlands. Durch die Güllebehandlung kann sich bereits ein guter Grünlandbestand entfalten. Gute Erträge und hohe Futterqualität sind das Resultat. Manchmal braucht aber auch das Grünland zusätzliche Pflege. Besonders gute Erfolge haben wir mit dem Belüften der Grasnarbe bei gleichzeitigem Einspritzen von Bodenverjünger.

Warum Wiesen belüften?

Sperrschichten und Verdichtungen im Bodengefüge verhindern die Bodenatmung. Luft kommt nicht zu den Wurzeln und den dort ansässigen aeroben Mikroorganismen.

  • Ohne Sauerstoff kommt es zu reduktiven Fäulnisprozessen im Boden. Humus wird abgebaut. Wurzelexsudate der Pflanze werden nicht mehr abtransportiert und somit die Bodenmikrobiologie nur ungenügend ernährt.
  • Der Boden wird mehr und mehr kompakt. Die nutzbare Feldkapazität sinkt. Regenwasser wird schlechter aufgenommen. Es bildet sich Staunässe. In Trockenzeiten steht den Pflanzen weniger Wasser aus dem Bodenvorrat zur Verfügung.

Woran erkennt man einen verdichteten oder verschlämmten Boden im Grünland?

Wiesenbeluefter-Spatenprobe_Chiemgau-Agrar
  • Unkräuter wie Ampfer oder Löwenzahn wachsen gerne auf verdichteten Stellen. Ihre Aufgabe ist es die Verdichtungen mit ihren langen Pfahlwurzeln aufzubrechen. Ist der Boden an der Oberfläche verschlämmt, zeigt sich die gemeine Rispe oft sehr zahlreich.
  • Nach starken Regenfällen kann der Boden das Wasser nicht aufnehmen und es bilden sich Pfützen.

Genaue Erkenntnisse bringen die Spatenprobe oder das Beproben der Fläche mit einer Bodensonde. Mit diesen einfachen Mitteln kann jeder sich einen guten Eindruck von der Bodenstruktur der Fläche verschaffen.

Was macht das Gerät?

Ca. alle 10 cm schneidet er mit seinen Messern in die Grasnarbe. In diesen Schlitz wird im gleichen Arbeitsgang Bodenverjünger eingesprüht. Der Schlitz erlaubt es, dass Luft wieder in den Boden eindringen und Gase aus dem Boden entweichen können, Blockaden brechen auf.

Warum soll ich gleichzeitig Bodenverjünger beim Wiesenbelüften einsetzen?

Die Mikrobiologie aus dem Ferment „Bodenverjünger“ fördert das mikrobielle Gefüge unter diesen neuen aeroben Bedingungen. Die Wurzeln der Futtergräser können nun diesen „neuen“ Bereich schneller „zurückerobern“ und stabilisieren das Bodengefüge.

Wiesenbeluefter-Bodenverjuenger_Chiemgau-Agrar

Welche Bedingungen setzt das Wiesenbelüften voraus:

  • Nicht bei zu nassen Bodenverhältnissen fahren. Dabei kommt es zu Verschmierungen und macht den Boden erst recht dicht.
  • Bei zu trockenen Bodenverhältnissen können die Messer evtl. gar nicht in den Boden eindringen
  • Der Boden sollte nach dem Belüften eine Weile Ruhe haben. Also nicht unmittelbar beweidet oder überfahren werden.
Pflanzenstaerkung-Getreide_Chiemgau-Agrar

Pflanzenstärkung im Getreide

Die vitalisierende Spritzmischung im Rosenheimer Projekt basiert auf den effektiven Mikroorganismen. Weitere Komponenten bringen zusätzliche Impulse für die Pflanze in Form von Mineralien (RoPro-Startfit und RoPro 13/20), Gewürzauszügen (scharfes blond) und feinstofflichen Komponenten (Biplantol Agrar). Die Mischung hat sich in der Praxis bewährt.

Blattbehandlungen sind sinnvoll ab dem 3-Blatt Stadium oder bei Winterungen ab Vegetationsbeginn. Die Häufigkeit der Anwendung variiert. Krankheitsdruck, Wetterlage (Stichwort Trockenstress) oder das Bestandsbild sind individuelle Entscheidungskriterien. Klassische Anwendungszeitpunkte sind das 3-5 Blatt Stadium, Beginn Bestockung, Beginn Schossen und zur Blüte.

Was bringt die Vitalisierung der Pflanze über das Blatt?

  • Stärkung des Pflanzenmikrobioms

Auf und in der Pflanze leben eine Vielzahl von Mikroben, die die Pflanze gesund halten und ihr Wachstum begünstigen. Die Blattvitalisierung stärkt diese Gemeinschaft und fördert sie durch die ausbalancierte Mischung aus Mikroorganismen, Mineralien und feinstoffliche Komponenten.

  • Erhöhung der Photosyntheseleistung

Oft ist dieser Effekt mit bloßem Auge sichtbar. Die erhöhte Aktivität in den Chloroplasten führen zu einer dunkleren Färbung der Blätter. Die Pflanze kann mehr Zucker produzieren und erhält somit mehr Energie für ihr Wachstum.

  • Verbesserung der Qualitätsmerkmale

Die Pflanze kann vermehrt Inhalts- und Mineralstoffe bilden.

  • Gesunde Pflanzen ohne chemischen Input

Die Zellstruktur wird gestärkt und pflanzeneigene Immunantworten getriggert. Die Blattvitalisierung hilft der Pflanze sich selbst zu helfen

  • Trockenresistenz

Die Erfahrung zeigt, dass Pflanzen nach der Spritzung mit dem EM-Cocktail weniger anfällig sind für Trockenstress oder -schäden.

  • Förderung der Bodenmikrobiologie

Die Pflanze ernährt die Bodenbiologie durch ihre Wurzelexsudate. Kann die Pflanze vermehrt Zucker produzieren, kann sie die Bodenbiologie besser unterstützen. Im Gegenzug fördert die Bodenbiologie das Wachstum der Pflanzen. Eine klassische Win-Win Situation. Dieser Effekt wird besonders deutlich, wenn der Boden nach der regenerativen Landwirtschaft bearbeitet wird.

  • Hagelschäden begrenzen

Nach Hagelschäden fördert die Blattvitalisierende Spritzung die Schließung der Wunden auf den Pflanzen. Das vermindert das Eindringen von Schadpilzen und der Bestand kann sich schneller erhohlen.

Pflanzenstaerkung-Getreide_Beitragsbild_Chiemgau-Agrar
Welche Produkte verwenden wir im Rosenheimer Projekt zur Pflanzenvitalisierung?
ProduktWirkungsweise
EM-aktiv


EM-aktiv besitzt eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich in der Fermentation aus der Urlösung entwickeln. Ihre hohe Dichte und das Zusammenspiel so vieler unterschiedlicher Stämme führt zu einer starken Wirkung. Es stärkt das Mikrobiom und verbessert Aufnahmeprozesse über das Blatt.
RoPro 13/20
RoPro 13/20 dient als Haftmittel für die Spritzmischung und als Erstnahrung für die Mikroben auf dem Blatt. Zusätzlich stellt es feinst vermahlene Mineralien auf Silikatbasis zur Verfügung und gibt einen feinstofflichen Impuls zur Stärkung des Phytobioms (= Mikrobiom der Pflanze).
RoPro Startfit


Reines Calciumcarbonat wird über die Spaltöffnungen aufgenommen. Die Pflanze kann Kalkmangel über das Blatt ausgleichen. Gleichzeitig fördert es die Jugendentwicklung und die Mineralstoffaufnahme der Pflanze. Außerdem optimiert es den Wasserhaushalt.
Biplantol Agrar
Pflanzenhomöopathie balanciert die Nährstoffaufnahme der Pflanze aus. Es unterstützt das Phytobiom
scharfes blond
Die EM-Fermentation mit scharfen Gewürzen unterstützt die Immunantwort der Pflanze. Sie kann sich besser gegen Schadinsekten wehren.
Pflanzenstärkung im Getreide
RoPro-13-20-Beutel-3,5kg_EM-Chiemgau_Blattkrankheiten
Pflanzenstärkung im Getreide
Effektive_Mikroorganismen_Scharfes_blond_5L_bag-in-box_Schädlingsregulierung_EM-Chiemgau
Pflanzenstärkung im Getreide

Interessiert?

Du magst die Pflanzenvitalisierung ausprobieren? Aufwandmengen der Komponenten für die EM-Spritzung im Getreide und weitere Maßnahmen für die Bodenbearbeitung findest Du unter folgendem Link:

Alle Maßnahmen zum Getreideanbau im Rosenheimer Projekt findest du hier aufgelistet.

Hackschnitzel mit EM bearbeiten

Käferholz? Hackschnitzel mit EM haben sich bewährt

Wie man das Beste aus den Hackschnitzeln rausholt

Hackschnitzelheizungen bringen viele Vorteile. CO2-neutrale Erzeugung von Wärme für z.B. Fernwärmenetze, Prozesswasser in Gewerbebetrieben oder einfach nur für die Heizung und Warmwasserbereitung im privaten Wohnhaus. Auch in den immer mehr und besser werdenden BHKWs (Blockheizkraftwerke mit Warmwasser- und Stromerzeugung) sowie Holzvergaseranlagen finden Hackschnitzel Verwendung. Größtenteils werden die anfallenden Hackschnitzel regional verheizt, somit sind nur kurze Transportwege notwendig. Ein Großteil des Hackguts stammt aus Sägerestholz und minderwertigen Hölzern oder Baumteilen wie Gipfelholz. Auch eingesetzt wird Schwachholz, das in der Möbelherstellung und der Bauwirtschaft nicht verwendet werden kann.

Die Lagerung der Hackschnitzel sollte schimmelfrei und ohne Selbsterwärmung erfolgen. Nur so kann der max. Heizwert des wertvollen Hackguts genutzt werden.

Feuchte Hackschnitzel aus Waldrestholz, Käferholz oder Sägerestholz sind sehr anfällig für Schimmelbildung und Erwärmung im Haufen. Die austretenden Pflanzensäfte enthalten Zuckerstoffe, die gerne von Pilzen besetzt werden. Diese Pilze dringen in das Holz ein und nutzen die darin gespeicherte Energie. Die Hackschnitzel erwärmen sich und verlieren an Brennwert. Die entstehenden Pilzsporen können für die menschliche Gesundheit negative Auswirkungen haben.

Wie gehe ich vor, um schimmelfreie Hackschnitzel mit hohem Brennwert zu erzeugen?

Wird EM in die Schnitzel eingemischt, werden die Pflanzensäfte schnell von den Mikroorganismen umgewandelt und die Hackschnitzel konserviert. Pilze haben keine Lebensgrundlage mehr. Der Heizwert der Hackschnitzel bleibt erhalten.

Technische Lösungen zur Einbringung von EM in die Hackschnitzel

Die arbeitswirtschaftlich effektivste Variante ist, direkt am Holzhäcksler die EMs einzubringen. Z.B. Düsen am Auswurfkamin anbringen und in den Hackschnitzelstrom einspritzen oder am Einzug vor der Häckseltrommel das zu Holz zu besprühen.

Aufwandmenge EM-aktiv : 1 L / srm (Schüttraummeter) Hackschnitzel

Tipp für die Praktiker:

Bei der empfohlenen Einbringmenge von 1 l EM aktiv je srm Hackschnitzel sollte die Pumpenleistung der Dosieranlage an die Häckslerleistung angepasst werden. Z.B. bei einer Häckselmenge von 100 srm je Std. sollte die Dosieranlage 100 l EM je Std. einspritzen.

EM-Vollprofis mischen noch 2 g Keramikpulver je l EM aktiv in den Behälter der Dosieranlage.

Fazit: Der Brennwert von mit EM-aktiv und Keramikpulver behandelten Hackschnitzel liegt bis zu ca. 10 % über unbehandelten. Erste Versuche zeigten auch niedrigere Staubbelastungen bei der Abgasmessung durch den Kaminkehrer.

Unbedingt auch lesen:

EUREM Projektarbeit Hackschnitzel mit EM-Technologie

Peter Metzler behandelt in seiner Projektarbeit das Thema "Lagerungsverlust von Hackschnitzeln mit der EMa-Technologie begrenzen".
Zitat aus der Projektarbeit:
"Eine Reduktion des Brennstoffeinsatzes um bis zu 10 % erscheint realistisch."

Maissilage EM-Chiemgau

Topqualität in der Maissilage

Maissilage herstellen mit CFKE für eine Topqualität

Sie haben auch keine Lust mehr weiße und rosa Schimmelschichten von ihrem Silo abzuräumen? Die Tiere fressen die Silage schlecht und der Vorschub ist so gering, dass die Nacherwärmung fast nicht aufzuhalten ist? Das kann ich gut verstehen. In der Praxis hat sich über viele Jahre gezeigt, dass CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuerextrakt) die Lösung für solche Probleme darstellt.

Maissilage wird aus der ganzen Maispflanze gewonnen. Dabei wird die Pflanze ca. 10- 20 cm über dem Boden abgeschnitten, in kleine Stücke gehäckselt und im Anschluss unter Luftabschluss fermentiert (siliert) . 

Wichtig hierbei ist der Reifegrad der Pflanze. Die Pflanze sollte noch grün und vital sein. Die Körner sollten das Stadium der Teigreife erreicht haben. Je nach Sorte und Jahr verändert sich der Reifezeitpunkt. Die Silomaisernte kann von Mitte September bis Mitte Oktober laufen. Beim Prüfen sollte das Korn noch leicht mit dem Fingernagel einritzbar sein, der Inhalt aber bereits teigig und nicht mehr milchig. Das entspricht je nach Sorte einem TS-Gehalt (Trockensubstanzgehalt) der ganzen Pflanze von ca. 30 - 35 %.

Bei diesem Reifegrad läuft die milchsaure Gärung im Silo am besten ab, das Material kann gut verdichtet werden und es entstehen wenig bis keine Sickersäfte im Silo. Sickersäfte sind Mineralstoffhaltig und müssen aufgefangen werden. Gelangen sie in Gewässer tragen sie zur Eutrophierung bei.

Sickersäfte in der Maissilage bedeuten immer eine Qualitätsminderung. Sie fördern Fäulnisprozesse in der Silage, begünstigen die Nacherwärmung und führen zu Verlusten wertvoller Mineralien und Nährstoffe im Futter.

Oft treten bei der Maissilage Fehlgärungen auf. Der obere Rand ist stark verschimmelt und manchmal zeichnen sich auch Schimmelnester im Silostock ab. Ist der Vorschub gering, wird instabile Maissilage schnell warm und die Tiere fressen sie nicht mehr.

Das führt zu geringeren Energiegehalten in der Silage und zur Ausbildung von Mykotoxinen, die die Organe der Tiere belasten. In der Biogasanlage senkt eine minderwertige Maissilage den Gasertrag.

CFKE - Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt für eine hochwertige Maissilage

CFKE ist ein Futterferment, dass die Mikrobiologie in der Silage unterstützt und Fäulnisprozesse mindert. Bei der Herstellung von CFKE entsteht durch Fermentation eine starke mikrobielle Gemeinschaft, die sich durch ihre regenerativen Fähigkeiten auszeichnet. CFKE fördert die milchsaure Gärung und somit die Stabilität in der Maissilage.

CFKE wird beim Häckseln direkt auf das Häckselgut aufgesprüht. Aufwandmenge: 2 L / m³ Maissilage

Die Vorteile für die Maissilage sind vielfältig:

  • Fehlgärungen werden vermieden
  • weniger Pilznester entstehen 
  • Mykotoxinbildung wird gehemmt
  • Nacherwärmung wird reduziert oder hört ganz auf
Staunässe beheben EM-Chiemgau

Staunässe nachhaltig beheben

Staunässe nachhaltig beheben durch mikrobielle Milieusteuerung

Staunässe droht: Kurze, heftige Starkregenereignisse häufen sich immer mehr. Von Starkregen spricht man ab einer Menge von mehr als 5 Litern pro m² in 5 Minuten.

Der Boden muss dabei in kürzester Zeit enorme Mengen Wasser aufnehmen. Sind die Oberflächen verschlämmt, die Böden verdichtet und die Porenstruktur nicht stabil, kann das Wasser nur schwer in den Boden aufgenommen werden. Es kommt zu Staunässe auf Acker und Grünland und die Kulturen leiden.

Die Lösung: Verdichtungen aufbrechen und mit Bodenverjünger den Boden mikrobiell besiedeln

Das Ziel ist es, einen garen Boden mit runden Bodenkrümeln zu erzeugen. So ein Boden hat eine optimale Porenstruktur für die Wasseraufnahme und die Wasserhaltefähigkeit (Feldkapazität). Runde Krümel sind im Gegensatz zu eckigen Krümeln formstabil, auch bei starken Regenfällen.
Runde Krümel entstehen ausschließlich durch mikrobielle Aktivität. Eckige Krümel durch mechanische Bearbeitung.

Verdichtungen behindern nicht nur das Regenwasser am Eindringen in die tieferen Bodenschichten und begünstigen Staunässe, sie behindern außerdem den Gasaustausch im Boden und behindern die Mikrobiologie an ihrer Arbeit. Die Wurzeln der angebauten Kultur können sich nur schlecht entwickeln. Unkräuter mit kräftigen Pfahlwurzeln vermehren sich. Sie versuchen den Boden zu sanieren.

Was tun bei Staunässe?

Die Kombination aus mechanischer Lockerung und mikrobieller Besiedelung hilft, neu geschaffenen Wurzelungsbereich zu stabilisieren und für die Wurzeln offen zu halten. Runde Krümel können entstehen.

Staunässe beheben mit dem Tiefenlockerer

Am Tiefenlockerer wird Bodenverjünger direkt eingespritzt.

Tiefenlockerung wird am besten in der wachsenden Kultur (z.B. in der Zwischenfrucht) durchgeführt, da hier die Mikrobiologie am aktivsten arbeiten kann.

Oft reicht ein Arbeitsgang, um die Verdichtungen zu lösen und Staunässe dauerhaft zu eliminieren.

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Aufschluss über den Erfolg der Maßnahme zeigt der Versickerungstest, wie in diesem Blog-Beitrag beschrieben

Erntezeit-Getreide-Stroh-mit-EM-Behandeln-Bartl-Gamml-EM-Chiemgau

Stroh pressen mit EM

Effektive Mikroorganismen auf das Stroh aufgesprüht fördern ein vielschichtiges und regeneratives Mikrobiom auf dem Stroh.

Die Strohqualität hängt von vielen Faktoren ab. In feuchten Jahren können Pilzsporen, die an den Halmen anhaften, negative Auswirkungen haben. Auch Pestizidrückstände haben oft einen nachteiligen Einfluss.

Vorteile von Effektiven Mikroorganismen im Stroh

  • stoppt Schimmelbildung
  • mindert Staubentwicklung
  • mindert Nacherwärmung
  • hilft ein starkes regeneratives Mikrobiom zu re-etablieren
  • förderlich für ein gesundes Stall-Mikrobiom beim Einstreuen
Stroh pressen mit EM

Effektive Mikroorganismen beim Strohpressen - wie wird's gemacht?

EM-aktiv oder CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) wird beim Schwaden oder direkt beim Pressen auf das Stroh aufgesprüht.

Unsere Dosieranlage kann direkt an der Pickup der Presse montiert werden.

Aufwandmenge: 1 L /

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