EM-Vernebelung im Wald nach dem Rosenheimer Projekt

Weniger Borkenkäfer mit EM

Die Schäden in den Wäldern durch den Borkenkäfer nehmen immer mehr zu. Offizielle Berater und Wissenschaftler schieben der Klimakrise das Problem zu und raten zum Waldumbau auf Mischwald. Das Ziel des nachhaltigen Mischwalds ist sicherlich auch die einzige langfristige Lösung. Schließlich kann der mit Stresssituationen wie Hitze und Wasserknappheit viel besser umgehen. Aber ein nachhaltiger Lösungsansatz für das akute Problem hier und jetzt ist es nicht. Die befallenen Bäume rasch aus dem Bestand zu entfernen, soll die Verbreitung des Borkenkäfers eindämmen, diese Maßnahme packt allerdings das Problem nicht an der Wurzel. Und mal ehrlich, Waldarbeiten sind was für den Winter, oder?

Einige Waldbauern-Pioniere haben sich vor Jahren erstmals daran getraut EM im Wald einzusetzen. Die positiven Effekte von EM im Wald sind schnell sichtbar und nachhaltig: Der Boden wird aktiviert. Borkenkäferbefall geht zurück. Anwachsraten steigen. Das ist mit bloßem Auge gut erkennbar und die EM-Anwendung im Wald findet immer mehr Nachahmer.

Wie setze ich EM im Wald ein?

Einmal jährlich wird EM-aktiv oder Bodenverjünger im Wald vernebelt. Verwendet werden 100 bis 150 L je ha, die mit Wasser verdünnt werden können, um eine bessere Verteilung zu gewährleisten. Wichtig für den Erfolg ist die Anwendung öfter zu wiederholen. Wir empfehlen mindestens 4 Jahre lang ein- bis zweimal jährlich EM zu vernebeln.

EM Vernebelung im Wald Seitenansicht

Die Feldspritze kreiert einen feinen EM-Nebel, der sich auf beiden Seiten der Rückegassen gut verteilt.
Wichtig ist ein windstiller Tag bei der Ausbringung.

Mehr Infos zur Anwendung im Wald findest du hier auf unserer Seite

Warum befällt der Borkenkäfer unsere Bäume?

Die aktuelle Ausgangssituation ist ideal für den Borkenkäfer. Die Bodenmikrobiologie, vor allem die am Stickstoffkreislauf beteiligten sind nicht mehr besonders aktiv, da es für die Bäume einfacher ist, N-Verbindungen aus der Luft aufzunehmen. Aus Industrie und Landwirtschaft verpuffen ständig große Mengen NOx und die Bäume bedienen sich gerne. Das Bodenleben wird von Jahr zu Jahr inaktiver. Auch die Einträge aus der Vergangenheit, wie z.B. der saure Regen über Jahre hinweg, stellen einen Hemmstoff für die mikrobielle Aktivität dar.

Die Mikrobiologie in und auf der Krone steht in ständigem Kontakt mit der Wurzelbiologie des Baumes. Wird der aufgenommene Stickstoff nicht komplett verstoffwechselt, steigt der N Gehalt im Baumsaft. Er wird bitter, Nitrit und Aminosäurengehalte steigen. Dieser energiereiche Baumsaft ist genau das richtige Futter für den Borkenkäfer. Er hat einen kurzen Verdauungstrakt, wie alle Schädlinge, und ist somit auf energiereiche Nahrung angewiesen. "Schädlinge" im Allgemeinen besitzen gute Sensoren, welche Pflanzen am schmackhaftigsten sind und dort setzen sie an. Der Borkenkäfer ist da keine Ausnahme.

Tötet EM den Borkenkäfer ab?

EM ist kein Gift. Im Gegenteil. In EM-aktiv befinden sich viele viele Mikroben, die alle regenerativ wirken. Also antioxidative, aufbauende und gesundende Prozesse im Boden und auf der Pflanze fördern. Bodenverjünger wurde nach dem gleichen Prinzip entwickelt, basiert aber auf nativen (also aus unserer Heimat stammenden) Mikroorganismen. Beide Produkte sind hochwirksame Fermente, die den Boden und seine Mikrobiologie unterstützen.

Wie funktioniert EM gegen den Borkenkäfer dann?

Durch den Einsatz der Fermente wird die Bodenmikrobiologie belebt und die Pflanzen gestärkt. Unter anderem wird der Stickstoffkreislauf aktiviert und der Baumsaft verliert seine Attraktivität für den Borkenkäfer. Der Befall geht zurück. Scheint eine ganz einfache Rechnung.

Die aktive Bodenmikrobiologie setzt die Rohhumusschicht (abgefallene Fichtennadeln) schneller in Humus um. D.h., der Erwachsene Borkenkäfer findet schlechter Unterschlupf im Winter und kann im Folgejahr weniger Schaden anrichten. EM und Bodenverjünger wirken also nicht direkt gegen den Borkenkäfer. Dass er weniger wird ist vor allem eine Folge des gekräftigten Bestands und der aktiven Mikrobiologie. Unsere Erfahrung aus der Praxis ist erstaunlich, denn oft ist schon nach der ersten Anwendung deutlich weniger Befall im Bestand zu sehen.

Auf lange Sicht: Regenerativer Waldbau sichert die Bestände

Die Verarmung des Bodenlebens ist vielen aus dem Ackerbau bekannt: Einseitige Fruchtfolgen führen dazu, dass das Bodenmikrobiom (also alle im Boden befindlichen Mikroben) verarmt. Ein gesunder Boden beinhaltet eine große Bandbreite an Lebewesen. Sie sind von den Ausscheidungen der Wurzeln der dort wachsenden Pflanzen abhängig. Wächst vorwiegend nur eine Pflanze, wie bei uns in den meisten Wäldern eben die Fichte, verarmt das Bodenleben auch im Wald.

Regenerativer Waldbau bedeutet u.a. dass bei Neuanpflanzungen mind. 10% andere geeignete Baumarten zur Fichte gesetzt werden. Die Pflanzlöcher werden mit Bodenverjünger und aktivierter Pflanzenkohle behandelt, das erhöht die Anwachsrate.

EM als Stauchungsmittel

Hemmstoffe sind im konventionellen Zierpflanzenbau gute fachliche Praxis. Die Pflanze soll möglichst kompakt wachsen. Der Kunde ist Pflanzen mit gedrungenem Habitus gewohnt und die Produktion kann beim Kultivieren den Platz auf den Tischen besser nutzen.

Will man biologisch kultivieren sind chemische Hemmstoffe nicht erlaubt. Es gibt immer wieder pflanzenstärkende Präparate, die die Hersteller mit einer stauchenden Wirkung bewerben. Wir wissen aus der langjährigen Gartenbaupraxis: Einfach die Chemie mit unserem EM-Bio Cocktail ersetzen, wird nie den gleichen verkürzten Wuchs bei der Pflanze erzielen, wie man es vom Stauchungsmittel kennt. Die Frage ist ja auch, ist es unbedingt nötig, die Pflanze so stark zu hemmen? Mit Hilfe des EM-Bio Cocktails und der Substratbelebung werden qualitativ hochwertige, standhafte Zierpflanzen kultiviert, die ihrem naturell entsprechend wachsen dürfen.

Markus Finner hat in seiner Bachelorarbeit verschiedene pflanzenstärkende Präparate auf ihre Eignung als Hemmstoffersatz geprüft. Mit dem Ergebnis, dass kein Produkt die gleiche Wirkung wie ein chemische Stauchung gezeigt hat. Die Arbeit findest du unter folgendem Link: Eignungsprüfung pflanzenstärkender Präparate als Alternative zum chemischen Hemmstoffeinsatz

Eine schöne Pflanze besteht aus mehr als nur aus gedrungenem Wuchs

Der EM-Bio Cocktail hat also (wie von uns auch vorausgesagt) das Versuchsziel nicht erreicht. Und doch kam Markus zu einem positiven Resumee für den Einsatz des EM-Bio Cocktails. Er hat nämlich über seine Hypothese hinaus die Pflanzen angeschaut (ganz Gärtner eben) und kam zu folgendem Ergebnis:

Ich bin trotz aller meiner Versuchsfehler begeistert von der Wirkung der effektiven Mikroorganismen. Ich konnte zwar bei keiner der Versuchskulturen hemmende Effekte feststellen, was ja das Versuchsziel war, jedoch waren die Pflanzen so viel kräftiger, stabiler, intensiver gefärbt, eine wahre Freude fürs Gärtnerherz. Meine Erkenntnis ist, dass, zumindest für diesen sehr betriebsspezifischen Versuchsaufbau, bei einigen Kulturen eine deutlich pflanzenstärkende Wirkung erkennbar ist und die Standfestigkeit der Triebe kräftiger ist.

Markus Finner

EM Bio-Cocktail in der Zierpflanzenbau-Praxis

Die Gärtnerei Attel arbeitet schon sehr lange ohne chemische Fungizide oder Hemmstoffe im Zierpflanzenbereich. Die Düngung ist auf Ebbe und Flut z.T. mineralisch. Den kompakten Wuchs bei den Pflanzen erreichen sie durch eine Kombination aus Substrat, EM-Bio Cocktail, Düngung und Kulturführung. Gärtnermeister Rainer Steidle hat schon immer genau die Effekte, die auch im oben beschriebenen Versuch beobachtet wurden, bei ihren Kulturen beschrieben. Die Blühfreudigkeit, die Farbe der Pflanzen und die Standfestigkeit der Triebe zeichnen die in Attl kultivierten Pflanzen aus. Und bei den Hobby-Gartlern gilt die Gärtnerei mittlerweile als Geheimtipp für kräftige wuchsfreudige und außergewöhnlich schöne Pflanzen.

Auf den Bildern ist der Unterschied recht deutlich zu sehen. Im gelben Topf die konventionelle, chemisch gestauchte Chrysantheme. Daneben eine Chrysantheme der Gärtnerei Attl ohne chemische Behandlung. Das Bild rechts wurde 4 Wochen später aufgenommen. Die konventionellen Pflanzen mussten zum Teil zurückgeschnitten werden, da sie völlig abgeblüht waren. Da sieht man wie schnell den zu sehr gestauchten die Puste ausgeht. Beim Kunden werden aufgrund dieser Durststrecke viele kümmern und auf dem Kompost landen, oftmals wurzeln diese Pflanzen schlecht und die Kunden haben deshalb zusätzliche Schwierigkeiten. Zwischen den Aufnahmen liegen 4 Wochen die eigene Chrysantheme ist eine der letzten 4 Pflanzen aus dem Satz vom 1. Foto und immer noch in  guter Qualität.

Ferment-Bodenverjünger-Tiefenlockerung-Milieusteuerung-im-Boden

Einsatz von EM und Fermenten in der Landwirtschaft lohnt sich

Betriebswirtschaftlicher Erfolg mit mikrobieller Milieusteuerung

Andrea Schemmel hat für ihre Masterarbeit im Fach Umweltwissenschaften die betriebswirtschaftliche Situation von landwirtschaftlichen Betrieben vor und nach einigen Jahren seit Einsatz von Fermenten, wie EM und CFKE verglichen.

Die Arbeit zeigt: eine starke mikrobielle Gesamtsituation und ein funktionierender Kreislauf hat nicht nur ökologische Vorteile, sondern verbessert auch die Wirtschaftlichkeit. Die teilnehmenden Buchführungsbetriebe, die mit Fermenten arbeiten, weisen eine positive Bilanz gegenüber dem Durchschnitt der Betriebe in Deutschland vor.

Die Zahlen stammen unter anderem von folgenden Betriebsformen:

  • Milchviehbetrieb
  • Waldwirtschaft
  • Maisanbau
  • Elterntierbetrieb für Masthühner

Die gesamte Arbeit mit dem Titel „Nachhaltige Landwirtschaft mittels mikrobieller Milieusteuerung im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft - Eine betriebswirtschaftliche Betrachtung“ zum Nachlesen findest du hier auf unserer Seite.

EM-Heu mit CFKE Heu aufwerten und gute Qualtität auch für Pferde einfahrenEM-Heu nach dem Rosenheimer Projekt

Gutes Gras macht gutes Heu mit dem Rosenheimer Projekt

Der richtige Schnittzeitpunkt und warmes Sommerwetter spielen eine große Rolle für die Heuqualität. Und doch gibt es noch weitere Faktoren die das Ergebnis beeinflussen.

Mineralstoffreiches Gras wächst auf einem gesunden garen Boden. Im Rosenheimer Projekt befassen wir uns seit Jahrzehnten mit gesundem Aufwuchs im Grünland. Folgende Maßnahmen haben sich bewährt:

Was passiert bei der richtigen Grünlandpflege, wie im Rosenheimer Projekt?

- Kleebesatz erhöht sich

Und zwar fast wie von alleine. Durch das Urgesteinsmehl in der Gülle und der Ausbringung von Sandilit findet das vorhandene Klee-Saatgutpotential im Boden die richtigen Keimimpulse und der Kleebestand auf der Fläche vermehrt sich. Mehr Klee bedeutet mehr Rohproteingehalt im Heu. Das spart Kraftfutter.

- Höhere Nutzungselastizität fürs das Grünland

Durch den höheren Kleebesatz wird auch älterer Aufwuchs noch gerne gefressen. Die Gräser liefern durch spätere Schnittzeitpunkte für die Kuh und ihre Wiederkäuernatur extrem wichtige Rohfaser.
Zusatznutzen: Je höher der Bestand, umso größer die Blattmasse. Das heißt, umso mehr Photosynthese wird betrieben. Das wiederum fördert die Inhaltsstoffe des Futters und die Menge an Wurzelexsudaten (Ausscheidungen der Pflanzen über die Wurzel, wie Enzyme, Zucker etc.) die wiederum die Bodenbiologie füttert. Der Boden verbessert sich.

- Standhaftigkeit des Aufwuchses erhöht sich und Stängelfäule wird weniger

Bei etwas älteren Beständen passiert es oft, dass sich das Gras ins Lager legt bei starken Winden oder einem Sturm. Auch der Stängelansatz der Gräser zeigt Anzeichen von Fäulnis und wird braun, wenn der Aufwuchs älter wird. Die Mineralerneuerung im Boden wirkt dieser Entwicklung entgegen. Bestände bleiben stehen, auch wenn die der Nachbarflächen bei Sturm und Wind ins Lager gehen. Die Stängelfäule wird auch sichtlich weniger.

Dreht man das Rad im Kreislauf weiter, heißt das auf lange Sicht, dass mit weniger Fäulnis auf der Fläche weniger Pilzbefall und Fäulniserreger im Heu mit eingefahren werden und die Heuqualität steigt.

- Unkräuter werden immer schwächer, der Gräserbestand verbessert sich

So genannte Unkräuter sind die Rettungssanitäter für die Bodengesundheit. Jedes Kraut hat die Fähigkeit einen bestimmten Mißstand im Boden aufzulösen. Eine Kombination aus Wiesenbelüftung und Gülleaufbereitung erhöht das Porenvolumen im Boden, stoppt oxidative Fäulnisprozesse, löst Verdichtungshorizonte und hält die Nährstoffe aus der Gülle da, wo sie hin sollen, nämlich in den obersten 10 cm des Bodens.
Ist das Bodengefüge und sein mikrobiologisches Milieu gesund, dann braucht es keine Wiesenunkräuter mehr, und sie vergehen bzw. sie werden von Schädlingen befallen. Ja, es gibt tatsächlich auch einen Ampferkäfer, nur spielt er keine große Rolle als Kulturschädling und bekommt daher wenig Aufmerksamkeit.

Gutes-Heu-Grummet-Milchkuehe_Wiesenbearbeiung beim rosenheimer Projekt führt zu Verbesserung des Grasbestandes und für bessere Futterqualtität

Eine kleine Auswahl an Unkräutern:

Ampfer und Löwenzahn: Ihre Pfahlwurzel sprengt Verdichtungen. Mit ihren langen Wurzeln kommen sie an Nährstoffdepots in tieferen Bodenschichten und lösen sie auf.
Gemeine Rispe: Sie wächst gerne da wo die Bodenoberfläche verschlämmt ist und Gasaustausch nicht möglich ist. Diese Böden riechen meist nicht sonderlich gut, eher nach Fäulnis und Aas als nach süßem Boden, genau wie auch das Futter das aus der gemeinen Rispe gewonnen wird.

Ideale EM-Dosieranlage für Silage-Heuwerbung-Anschluss-12V-oder-Zigarettenanzünder

Dosieranlage - zur einfachen Dosierung von CFKE
Mit einer geeigneten Dosiertechnik lässt sich CFKE ganz einfach, ohne zusätzlichen Arbeitsgang, beim Pressen mit einsetzen.
Mit Bedienbrett zur Montage am Traktor.
Beim Silieren oder der Heuwerbung wird die Düse an der Pick-up montiert.
CFKE wird kontinuierlich ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand auf das Schnittgut ausgebracht.

Wie gut ist das mikrobielle Milieu in deinem Boden?
Der nächste Schritt wäre die Gülleaufbereitung. Ein einfacher Test zeigt, wie es um das mikrobielle Milieu im Boden beschaffen ist. Mit dem Spaten zwei Bodenwürfel ausstechen. Einen vom Wiesenrand, der keine Gülle bekommt und einen ca. 1-2 Wochen nach der Gülleausbringung mit unbehandelter Gülle. Der Unterschied ist ganz einfach sensorisch wahrnehmbar, nämlich mit der Nase.
Bekommt die Fläche ausschließlich behandelte Gülle ist der Unterschied kaum mehr wahrnehmbar. Das mikrobielle Milieu im Boden kann sich erholen und Fäulnisprozesse werden weniger.
Hast du noch weitere Fragen, dann ruf einfach bei uns an.


CFKE bei der Heuwerbung für Pferde verwenden, um staubfreies und gutes Heu zu gewinnen

EM-Heu für Pferde ist kein Geheimtipp mehr

Heu ist DIE Grundlage in der Pferdefütterung. Da gibt es keine Kompromisse, was die Qualität angeht. Schließlich sorgt ein gutes Grundfutter für die Gesundheit der Tiere. Gutes Pferdeheu muss würzig und aromatisch riechen, eine grünliche bis leicht gelbliche Farbe haben und soll vor allem keinen Staub entwickeln beim Aufschütteln.

War EM-Heu vor einigen Jahren im Pferdebereich noch ein Geheimtipp, so erfreut es sich mittlerweile immer größerer Beliebtheit. EM wird bei der Weide- und Grünlandpflege eingesetzt, z.B. wird es aufgesprüht, wenn Geilstellen gemulcht werden. Oder bei der Aufbereitung von Pferdemist, um Infektionsketten zu unterbrechen. Das ermöglicht es den Mist als Dünger auf den eigenen Flächen zu verwenden. Bei der Heuwerbung setzen wir auf unser Futtermittel CFKE, Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt. Gerade Heuallergiker zeigen eine gute Verträglichkeit bei Heu, das mit CFKE behandelt wurde.

Was bewirkt CFKE bei Pferdeheu?

CFKE konserviert Inhaltstoffe und verringert Pilzbefall im Heu

Die Erfahrung zeigt: Wird CFKE auf das Heu gesprüht, wird es kaum mehr warm nach der Pressung. Neben der Gefahr der Selbstentzündung des Heus, bedeutet Wärmeentwicklung immer auch einen Energieverlust. Diese Energie hätten wir aber doch gerne in unserem Futter. CFKE konserviert die Energie im Futter.

Positiv hervorzuheben ist auch, dass Fäulniserreger auf Heu, das mit CFKE behandelt wurde, wenig Chance haben sich zu entwickeln. Und diese sind verantwortlich für den muffigen Geruch, wenn das Heu nicht so gut gelungen ist. Werden solche oxidativ wirkenden Mikroorganismen gehemmt, riecht das Heu lange angenehm frisch und wird gerne gefressen.

Heu mit CFKE ist verträglicher für Heuallergiker

Staub aus dem Heu ist nicht gerade gesund für Mensch und Tier. Manche Pferde sind sehr empfindlich, was die Staubentwicklung angeht. Sie werden landläufig als Heuallergiker bezeichnet. Tatsächlich rührt der Staub selten direkt vom Heu her, sondern es sind Sporen der Pilze, die das Heu (meist unsichtbar, bei hoher Durchwachsung auch sichtbar) besiedeln. Durch die Stabilisierung des Mikroben-Milieus auf der Futteroberfläche können Schwärzepilze sich kaum entwickeln und das Heu bleibt staubfrei.

Anwendung von CFKE bei der Heuwerbung

Die oben beschriebenen Ergebnisse stellen sich dann ein, wenn das Heu beim Schwaden oder direkt bei der Pressung besprüht wird. CFKE bei gepresstem und abgelagertem Heu aufzusprühen bringt nicht die gleichen Ergebnisse.
Aufwandmenge beim Heu:
1L CFKE pur /m³ Heu

CFKE wird pur direkt bei der Pressung auf das Heu oder Grummet gesprüht. Weitere Infos zur Technik findet ihr hier.

Dein Heu ist bereits ohne CFKE gepresst? Tauchen mit CFKE Verdünnung kann auch helfen

Tauchen von Heu ist eine gängige Methode, um den Staub zu binden und die Tiere zu entlasten. Gib einfach CFKE mit ins Wasser, wenn das Heu getaucht wird. Das entlastet den Organismus der Pferde und macht das Heu verträglicher.

Dem Tauchbad werden je Liter Wasser werden 20 ml CFKE hinzugefügt.

CKFE als Schadensbegrenzer bei angeregnetem Heu/Grummet

Manchmal erwischt man das Wetter nicht gut und das Schnittgut wird angeregnet. Mit CFKE kann Heu trotzdem noch gut werden auch wenn der TS Gehalt nicht optimal ist. Der Bericht von Konrad Schinkinger zeigt, wie man angeregnetes Heu noch retten kann.

Pferdeheu Wiesen pflegen mit EM und dem Rosenheimer Projekt

Gutes Heu wird aus gutem Gras gewonnen. Im Umkehrschluss heißt das, dass man bereits bei der Bestandspflege einiges Tun kann, um sehr gutes Heu zu erzeugen. Der Boden von Pferdeheuwiesen und -Weiden ist oft sehr hart. Ein eindeutiges Zeichen, dass er wenig Humus hat.

Der Grund dafür liegt oft in der Düngung. Um Infektionsketten zu unterbrechen werden Pferdewiesen meist mineralisch gedüngt. Organische Masse, wie der stalleigene Pferdemist, wird vermieden, aus Angst eine Wiederinfektion mit Parasiten, z.B. Spulwürmern, hervorzurufen. Dabei würde Pferdemist, natürlich ausschließlich EM-behandelter Pferdemist, das Bodenleben hervorragend ernähren und helfen Humus aufzubauen. Die vorwiegend mineralische Düngung vermehrt die oxidativen Prozesse im Boden. Humus wird immer weiter abgebaut. Auf solchen verarmten Böden wachsen zunehmend Pflanzen, die auch auf humusfreien Standorten gedeihen können. Sogenannte Pionierpflanzen.

Jakobskreuzkraut nachhaltig loswerden, ohne Gift

Unkräuter sind auf Heuwiesen und vor allem auch auf der Weide ein großes Problem. In den letzten Jahren hat sich das Jakobskreuzkraut stark ausgebreitet. Jakobskreuzkraut ist für Pferde giftig, auch noch getrocknet im Heu. Man kann versuchen die Vermehrung der Unkräuter einzudämmen, indem man vor der Blüte bzw. Absamung mäht. Doch im Boden ist ein enormes Unkrautsamen-Reservoir. Die Samen können Jahrzehnte überdauern, um dann zu keimen, wenn der Boden und das Bodenleben ihre Hilfe braucht. Daher ist diese Maßnahme nur bedingt zielführend.

Mit den Methoden des Rosenheimer Projekts und der regenerativen Landwirtschaft lassen sich Flächen sanieren und Humusgehalte im Boden steigern. Das ermöglicht den Gräsern schnelleres Wachstum. Die Grasnarbe weist weniger Lücken auf und Unkräuter vergehen.

Pferdewiesen sanieren, was muss ich tun?

- Organische Düngung der Wiesen und Weiden mit dem eigenen Pferdemist

Pferdemist ist ein hervorragender Dünger, um den es Schade ist, wenn er einfach in der Biogasanlage verschwindet oder andersweitig entsorgt wird. Um den Mist optimal aufzuwerten, verwendest du ausreichend EM-aktiv, RoPro-Lit Urgesteinsmehl und (voraktivierte) Pflanzenkohle Karbosave. Die Uni Leipzig hat bestätigt, dass nach einer mind. 8 wöchigen Fermentationszeit Infektionsketten unterbrochen werden und selbst Spulwurmeier nicht mehr embryonierbar sind.

Wie behandelt man Pferdemist richtig?

Je m³ Mist benötigst du
2 L EM-aktiv
20 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl
100 L Karbosave Pflanzenkohle

Die Komponenten werden so gut wie möglich gemischt. Ob das bereits beim Ausmisten passiert oder immer wieder auf der Miststätte mit Frontlader oder mit dem Miststreuer ist dir überlassen. Dann wird das Material verdichtet, mit einer Folie abgedeckt und mindestens 8 Wochen zur Reife liegen gelassen. Die Reifezeit darf auch einige Monate dauern, z.B. über den Winter.

Welche Vorteile bringt mir der behandelte Pferdemist für die Düngung?

  • Der Mist muss nicht mehr entsorgt werden.
  • Es gibt keine Rückstände im Futter. Nach der Ausbringung wird das Material schnell vom Boden aufgenommen. 4 Wochen später ist oft nichts mehr davon zu sehen. Durch die leichte "Verdaulichkeit" des Mists, kann auch nach dem ersten Schnitt noch einmal Mist gefahren werden.
  • Gute Düngewirkung. Du musst keinen Kunstdünger mehr zukaufen
  • Humus wird aufgebaut, die Fruchtbarkeit und Wertigkeit der Böden steigt
  • Ein Kreislauf etabliert sich auf dem Hof, das ist gut für die Umwelt!

- Wiesen belüften mit Bodenferment "Bodenverjünger"

Durch die Beweidung und die einseitige Düngung sind die Böden auf Pferdeweiden und Wiesen oft sehr kompakt. Das verhindert die Bodenatmung. Wenig Sauerstoff kann in den Boden eindringen und andere Gase können nicht mehr austreten. Das behindert die Bodenbiologie in ihrer Arbeit und führt zu Imbalancen im Bodengefüge. Die Folge sind oft Unkrautbesatz, Humusabbau und schlechtes Wachstum.

Abhilfe schafft das Wiesenbelüften. Dabei schneiden Messer Schlitze in den Boden und ermöglichen den Gasaustausch Gleichzeitig sprüht man das Ferment Bodenverjünger in die Schlitze, um ein positives Mikroklima zu unterstützen.

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Mehr Infos zur Technik und den Ins and Outs zum Wiesenbelüften findest Du im Beitrag "Wiesen belüften"

- Basensättigung ausgleichen

Stimmt die Basensättigung im Boden nicht, also das Verhältnis von Mg und Ca, werden Prozesse im Boden blockiert. Nährstoffe können von den Pflanzen nicht mehr aufgenommen werden und die Mikrobiologie wird in ihrer Arbeit behindert. Aufschluss bringt hier die detaillierte Bodenanalyse nach Albrecht. Werden eventuelle Ungleichgewichte ausgeglichen, kann die Mikrobiologie ungehemmt arbeiten und die Wiese gedeiht besser.

- Wenn nur noch ein Wiesenumbruch hilft, dann aber mit mikrobieller Milieusteuerung

In der regenerativen Landwirtschaft, versuchen wir immer so wenig invasiv wie möglich zu arbeitet. Beim Wiesenumbruch wäre eine Möglichkeit so flach zu schälen wir nur möglich und zeitgleich 100 L Bodenverjünger mit einzusprühen. Das Ganze lässt man dann mindestens 10 Tage Zeit zur Flächenrotte.

Ist die Rotte weitgehend abgeschlossen wird die Saatbettvorbereitung und die Saat wie gewohnt vorgenommen.

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Gutes Heu und Grummet für Milchkühe

Wer liebt ihn nicht, den würzigen Geruch von gutem Heu? Heu ist nicht gleich Heu. Das Heu für Kühe sollte einen hohen Nährstoffgehalt aufweisen, Staubfrei und nebenbei gut verdaulich sein. Einige Faktoren beeinflussen die Heuqualität besonders. Der Schnittzeitpunkt, die Restfeuchte und die Feldliegezeit. Es ist heutzutage gar nicht mehr so einfach, dass alle Faktoren optimal passen. Hier kommt EM ins Spiel.

Vorteile von CFKE bei der Heuwerbung

  • verringert den Pilzbefall
  • reduziert die Staubbildung
  • optimiert die Fermentation und
  • reduziert die Wärmebildung
  • CFKE konserviert die Energie im Futter

Traditionell hat in den Alpenländern die Heufütterung noch große Bedeutung. Auch aus der Sicht der Tierernährung ist Heu grundsätzlich ein sehr wertvolles Futtermittel.
Heu macht aus Kälbern gute Fresser mit hohem Pansenvolumen. Bei Milchkühen wird mit Heu die höchste Futteraufnahme erreicht. Richtig eingesetzt beugt Heu so mancher Stoffwechselerkrankung vor. Betriebe, die an Milchkühe in den Wintermonaten ausschließlich Heu füttern, müssen, um eine gute Milchleistung zu erzielen, beste Heuqualität produzieren.
Silagebetriebe, die nur wenig Heu füttern, können auch spät gemähtes Futter sehr gut einsetzen. Große Vorteile hat spät gemähtes Heu bei trockenstehenden Kühen und bei Kalbinnen.


Mittlerweile ist "EM-Heu" ein stehender Begriff für sehr gute Heuqualität. Das Aufsprühen von CFKE auf das Schnittgut direkt bei der Heuwerbung hat bereits eine sehr gute Wirkung. Aber es gibt zusätzlich noch andere Möglichkeiten die Heuqualität positiv zu beeinflussen.

CFKE konserviert Inhaltstoffe und verringert Pilzbefall im Heu

Die Erfahrung zeigt: Wird CFKE auf das Heu gesprüht, wird es kaum mehr warm nach der Pressung. Neben der Gefahr der Selbstentzündung des Heus, bedeutet Wärmeentwicklung immer auch einen Energieverlust und somit Qualitätsverlust. Diese Energie hätten wir aber doch gerne in unserem Futter. CFKE konserviert die Energie im Futter.

Mit CFKE haben Fäulniserreger auf dem Heu wenig Chance sich zu entwickeln. Und diese oxidativ wirkenden Mikroben sind verantwortlich für den muffigen Geruch wenn das Heu nicht so gut gelungen ist. Werden diese Mikroorganismen gehemmt riecht das Heu lange angenehm frisch und wird gerne gefressen.

Weniger Staub im Heu

Staub aus dem Heu ist nicht gerade gesund für Bauer und Tier. Die "Farmerlunge", ausgelöst durch hohe Staubbelastung ist mittlerweile eine anerkannte Berufskrankheit. Tatsächlich rührt der Staub selten direkt vom Heu her, sondern es sind Sporen der Pilze, die das Heu (meist unsichtbar, bei hoher Durchwachsung auch sichtbar) besiedeln. CFKE stabilisiert das Mikrobiom (der Gemeinschaft aller Mikroben) auf der Futteroberfläche und Schwärzepilze können sich somit kaum entwickeln. Das Heu bleibt staubfrei.

CFKE wird pur direkt bei der Pressung auf das Heu oder Grummet gesprüht. Weitere Infos zur Technik findet ihr hier.

Gutes-Heu-Grummet-Milchkuehe_Heu_Chiemgau-Agrar

CKFE als Schadensbegrenzer bei angeregnetem Heu/Grummet

Manchmal erwischt man das Wetter nicht gut und das Schnittgut wird angeregnet. Mit CFKE kann das Heu trotzdem noch annähernd gut werden auch wenn der TS Gehalt nicht optimal ist. Der Bericht von Konrad Schinkinger zeigt wie man angeregnetes Heu noch retten kann.

Der richtige Schnittzeitpunkt und warmes Sommerwetter, spielen eine große Rolle für die Heuqualität. Und doch gibt es noch weitere Faktoren die das Ergebnis beeinflussen.

Dosierung und Technik:
CFKE wird mit Hilfe einer Dosieranlag oder Dosiereinrichtung an Häcksler, Ladewagen oder Presse, vor der Pickup auf das Heu gesprüht
Menge: 1 L CFKE / m³

Ideale EM-Dosieranlage für Silage-Heuwerbung-Anschluss-12V-oder-Zigarettenanzünder

Dosieranlage - zur einfachen Dosierung von CFKE
Mit einer geeigneten Dosiertechnik lässt sich CFKE ganz einfach, ohne zusätzlichen Arbeitsgang, beim Pressen mit einsetzen.
Mit Bedienbrett zur Montage am Traktor.
Beim Silieren oder der Heuwerbung wird die Düse an der Pick-up montiert.
CFKE wird kontinuierlich ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand auf das Schnittgut ausgebracht.

Gutes Gras macht gutes Heu. Mehr Infos zu "Gutes Gras für gutes Heu mit dem Rosenheimer Projekt"



Pflanzenstaerkung-Mais_Headerbild_Chiemgau-Agrar

Pflanzenstärkung im Mais

Jedes Jahr bringt der Maisanbau so einige Sorgen mit sich... Früh säen und die Feuchtigkeit mitnehmen, dafür die kalten Temperaturen in Kauf nehmen?, oder, spät säen, optimale Saatbett-Temperaturen nutzen, dafür aber evtl. zu wenig Wasser für die Keimung?. Sicher kennt jeder von Euch dieses Dilemma...

Die vitalisierenden EM-Spritzungen helfen der Pflanze schlechte Voraussetzungen oder Stresssituationen bis zu einem gewissen Grad auszugleichen. Die beste Wirkung erzielen wir mit einer Mischung aus verschiedenen Komponenten, die zusammen mit EM die Pflanze stimulieren.

Gerade im Maisanbau sind folgende Effekte der Pflanzenvitalisierung mit der EM Mischung bedeutend:
  • Trockenresistenz erhöhen

Die Erfahrung zeigt, dass Pflanzen nach zweimaliger Spritzung mit dem EM-Bio Cocktail weniger anfällig sind für Trockenstress oder -schäden. Gerade Hackfrüchte wie Mais leiden stark in Trockenjahren. Der Unterschied zwischen den behandelten und unbehandelten Flächen ist mit bloßem Auge erkennbar:

Der Mais auf der behandelten Fläche ist deutlich höher und vitaler.
  • Hagelschaden im Mais begrenzen

Nach Hagelschäden fördert die Blatt vitalisierende Spritzung die Schließung der Wunden auf den Pflanzen. Das vermindert das Eindringen von Schadpilzen und der Bestand kann sich schneller erholen. Im Jahr 2018 hat Familie Kirchhofer aus Pronsdorf die Entwicklung vom Mais nach einem Hagelschlag dokumentiert. Trotz massiver Schäden konnte sich der Bestand nach der Behandlung mit der Spritzung der EM-Komponenten gut entwickeln. Wenn es dich interessiert findest du den Bericht unter diesem Link.

Der behandelte Mais hat sich nach dem Hagelschaden wieder erholt.
Was passiert genau in der Pflanze durch die Blattspritzung mit der EM Mischung?
  • Stärkung des Pflanzenmikrobioms

Auf und in der Pflanze leben eine Vielzahl von Mikroben, die die Pflanze gesund halten und ihr Wachstum begünstigen. Die Blattvitalisierung stärkt diese Gemeinschaft und fördert sie durch die ausbalancierte Mischung aus Mikroorganismen, Mineralien und feinstoffliche Komponenten.

  • Erhöhung der Photosyntheseleistung

Oft ist dieser Effekt mit bloßem Auge sichtbar. Die erhöhte Aktivität in den Chloroplasten führen zu einer dunkleren Färbung der Blätter. Die Pflanze kann mehr Zucker produzieren und erhält somit mehr Energie für ihr Wachstum.

  • Höhere biologische Qualität

Die Pflanze kann ihre Resourcen besser nutzen. Dadurch wird die Mineralienaufnahme und Einlagerung in der Pflanze optimiert. Beim Mais zeigt sich das oft auch durch mehr Masse auf der Fläche.

  • Gesunde Pflanzen ohne chemischen Input

Die Zellstruktur wird gestärkt und pflanzeneigene Immunantworten getriggert. Die Blattvitalisierung hilft der Pflanze sich selbst zu helfen

  • Förderung der Bodenmikrobiologie

Die Pflanze ernährt die Bodenbiologie durch ihre Wurzelexsudate. Kann die Pflanze vermehrt Zucker produzieren, kann sie die Bodenbiologie besser unterstützen. Im Gegenzug fördert die Bodenbiologie das Wachstum der Pflanzen. Eine klassische Win-Win Situation. Dieser Effekt wird besonders deutlich, wenn der Boden nach der regenerativen Landwirtschaft bearbeitet wird.

Pflanzenstärkung mit EM: Sie sieht gesunder Mais aus.
Welche Produkte setzen wir zur Blattvitalisierung ein?
ProduktWirkungsweise
EM-aktiv


EM-aktiv besitzt eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich in der Fermentation aus der Urlösung entwickeln. Ihre hohe Dichte und das Zusammenspiel so vieler unterschiedlicher Stämme führt zu einer starken Wirkung. Es stärkt das Mikrobiom und verbessert Aufnahmeprozesse über das Blatt.
RoPro 13/20
RoPro 13/20 dient als Haftmittel für die Spritzmischung und als Erstnahrung für die Mikroben auf dem Blatt. Zusätzlich stellt es feinst vermahlene Mineralien auf Silikatbasis zur Verfügung und gibt einen feinstofflichen Impuls zur Stärkung des Phytobioms (= Mikrobiom der Pflanze).
RoPro Startfit


Reines Calciumcarbonat wird über die Spaltöffnungen aufgenommen. Die Pflanze kann Kalkmangel über das Blatt ausgleichen. Gleichzeitig fördert es die Jugendentwicklung und die Mineralstoffaufnahme der Pflanze. Außerdem optimiert es den Wasserhaushalt.
Biplantol Agrar (optional)
Pflanzenhomöopathie balanciert die Nährstoffaufnahme der Pflanze aus. Es unterstützt das Phytobiom
RoPro-13-20-Beutel-3,5kg_EM-Chiemgau_Blattkrankheiten
Du möchtest mehr erfahren?

Wenn dich noch weitere Infos zum Maisanbau interssieren, kanns du gern in den Anwendungen zum Maisanbau schauen. Dort findest du eine Übersicht zu allen Maßnahmen aus der regenerativen Landwirtschaft und dem Rosenheimer Projekt mit entsprechenden Aufwandmengen.

Legehennen-EM_Chiemgau-Agrar

Legehennen halten mit EM ist rentabel

Betriebswirtschaftlicher Erfolg in der Elterntierhaltung mit mikrobieller Milieusteuerung

Ein EM-Betrieb in Niedersachsen mit 32.000 Elterntieren und produziert gut 6 Mio Eier pro Jahr, die dann in die Brüterei geliefert werden. Dort schlüpfen die Küken die dann weiter in die Mastbetriebe verkauft werden. Der Betriebsleiter hat langjährige Erfahrungen EM effektive Mikroorganismen in der Mistaufbereitung und im Ackerbau. Seit gut 6 Jahren setzt er das Ferment CFKE (Einzelfuttermittel) und seit einigen Jahren auch Futterkohle in den Geflügelställen ein.

Eine aktuelle Erhebung, die ähnliche Buchführungsbetriebe in Deutschland und Holland miteinander verglichen hat, zeigt den betriebswirtschaftlichen Erfolg dieser Wirtschaftsform gegenüber konventioneller Elterntierhaltung.

Das mikrobielle Milieu im Stall wird durch folgende Maßnahmen unterstützt:

• CFKE im Futter
• Karbofit Futterkohle im Futter
• CFKE Vernebelung

Insgesamt ergibt sich durch die Verbesserungen in der Kosten-Nutzen-Rechnung in der Hühnerhaltung mit mikrobieller Milieusteuerung ein Plus von + 51.282,65 EUR
Zusatzkosten CFKE und Futterkohle für Futteraufwertung und Vernebelung im Stall:- 16.908,00 EUR
Futterersparnis durch höhere Futterauswertung:+16.640,00 EUR
Mehrgewinn durch höhere Befruchtungsrate im Vergleich zum Mittel in Deutschland:+32.968,25 EUR
Niedrigere Verlustrate im Vergleich zum Mittel in D bei einem Einkaufswert von 13 EUR / Huhn:+ 5.782,40 EUR
Einsparung Tierarztkosten und Medikamentenkosten:+12.800,00 EUR
GESAMT Mehrertrag über 40 Wochen+ 51.282,65 EUR

Die genauen Berechnungen sind nachzulesen in der Masterarbeit „Nachhaltige Landwirtschaft mittels mikrobieller Milieusteuerung im Vergleich zur konventionellen Landwirtschaft - Eine betriebswirtschaftliche Betrachtung“

Wiesenbeluefter-Technik_Headerbild_Chiemgau-Agrar

Wiesen belüften

ein kurzer Überblick

Grünland spielt im Rosenheimer Projekt eine zentrale Rolle. Wir befinden uns hier im Grünlandgürtel des Voralpenlands. Durch die Güllebehandlung kann sich bereits ein guter Grünlandbestand entfalten. Gute Erträge und hohe Futterqualität sind das Resultat. Manchmal braucht aber auch das Grünland zusätzliche Pflege. Besonders gute Erfolge haben wir mit dem Belüften der Grasnarbe bei gleichzeitigem Einspritzen von Bodenverjünger.

Warum Wiesen belüften?

Sperrschichten und Verdichtungen im Bodengefüge verhindern die Bodenatmung. Luft kommt nicht zu den Wurzeln und den dort ansässigen aeroben Mikroorganismen.

  • Ohne Sauerstoff kommt es zu reduktiven Fäulnisprozessen im Boden. Humus wird abgebaut. Wurzelexsudate der Pflanze werden nicht mehr abtransportiert und somit die Bodenmikrobiologie nur ungenügend ernährt.
  • Der Boden wird mehr und mehr kompakt. Die nutzbare Feldkapazität sinkt. Regenwasser wird schlechter aufgenommen. Es bildet sich Staunässe. In Trockenzeiten steht den Pflanzen weniger Wasser aus dem Bodenvorrat zur Verfügung.

Woran erkennt man einen verdichteten oder verschlämmten Boden im Grünland?

Wiesenbeluefter-Spatenprobe_Chiemgau-Agrar
  • Unkräuter wie Ampfer oder Löwenzahn wachsen gerne auf verdichteten Stellen. Ihre Aufgabe ist es die Verdichtungen mit ihren langen Pfahlwurzeln aufzubrechen. Ist der Boden an der Oberfläche verschlämmt, zeigt sich die gemeine Rispe oft sehr zahlreich.
  • Nach starken Regenfällen kann der Boden das Wasser nicht aufnehmen und es bilden sich Pfützen.

Genaue Erkenntnisse bringen die Spatenprobe oder das Beproben der Fläche mit einer Bodensonde. Mit diesen einfachen Mitteln kann jeder sich einen guten Eindruck von der Bodenstruktur der Fläche verschaffen.

Was macht das Gerät?

Ca. alle 10 cm schneidet er mit seinen Messern in die Grasnarbe. In diesen Schlitz wird im gleichen Arbeitsgang Bodenverjünger eingesprüht. Der Schlitz erlaubt es, dass Luft wieder in den Boden eindringen und Gase aus dem Boden entweichen können, Blockaden brechen auf.

Warum soll ich gleichzeitig Bodenverjünger beim Wiesenbelüften einsetzen?

Die Mikrobiologie aus dem Ferment „Bodenverjünger“ fördert das mikrobielle Gefüge unter diesen neuen aeroben Bedingungen. Die Wurzeln der Futtergräser können nun diesen „neuen“ Bereich schneller „zurückerobern“ und stabilisieren das Bodengefüge.

Wiesenbeluefter-Bodenverjuenger_Chiemgau-Agrar

Welche Bedingungen setzt das Wiesenbelüften voraus:

  • Nicht bei zu nassen Bodenverhältnissen fahren. Dabei kommt es zu Verschmierungen und macht den Boden erst recht dicht.
  • Bei zu trockenen Bodenverhältnissen können die Messer evtl. gar nicht in den Boden eindringen
  • Der Boden sollte nach dem Belüften eine Weile Ruhe haben. Also nicht unmittelbar beweidet oder überfahren werden.
Pflanzenstaerkung-Getreide_Chiemgau-Agrar

Pflanzenstärkung im Getreide

Die vitalisierende Spritzmischung im Rosenheimer Projekt basiert auf den effektiven Mikroorganismen. Weitere Komponenten bringen zusätzliche Impulse für die Pflanze in Form von Mineralien (RoPro-Startfit und RoPro 13/20), Gewürzauszügen (scharfes blond) und feinstofflichen Komponenten (Biplantol Agrar). Die Mischung hat sich in der Praxis bewährt.

Blattbehandlungen sind sinnvoll ab dem 3-Blatt Stadium oder bei Winterungen ab Vegetationsbeginn. Die Häufigkeit der Anwendung variiert. Krankheitsdruck, Wetterlage (Stichwort Trockenstress) oder das Bestandsbild sind individuelle Entscheidungskriterien. Klassische Anwendungszeitpunkte sind das 3-5 Blatt Stadium, Beginn Bestockung, Beginn Schossen und zur Blüte.

Was bringt die Vitalisierung der Pflanze über das Blatt?

  • Stärkung des Pflanzenmikrobioms

Auf und in der Pflanze leben eine Vielzahl von Mikroben, die die Pflanze gesund halten und ihr Wachstum begünstigen. Die Blattvitalisierung stärkt diese Gemeinschaft und fördert sie durch die ausbalancierte Mischung aus Mikroorganismen, Mineralien und feinstoffliche Komponenten.

  • Erhöhung der Photosyntheseleistung

Oft ist dieser Effekt mit bloßem Auge sichtbar. Die erhöhte Aktivität in den Chloroplasten führen zu einer dunkleren Färbung der Blätter. Die Pflanze kann mehr Zucker produzieren und erhält somit mehr Energie für ihr Wachstum.

  • Verbesserung der Qualitätsmerkmale

Die Pflanze kann vermehrt Inhalts- und Mineralstoffe bilden.

  • Gesunde Pflanzen ohne chemischen Input

Die Zellstruktur wird gestärkt und pflanzeneigene Immunantworten getriggert. Die Blattvitalisierung hilft der Pflanze sich selbst zu helfen

  • Trockenresistenz

Die Erfahrung zeigt, dass Pflanzen nach der Spritzung mit dem EM-Cocktail weniger anfällig sind für Trockenstress oder -schäden.

  • Förderung der Bodenmikrobiologie

Die Pflanze ernährt die Bodenbiologie durch ihre Wurzelexsudate. Kann die Pflanze vermehrt Zucker produzieren, kann sie die Bodenbiologie besser unterstützen. Im Gegenzug fördert die Bodenbiologie das Wachstum der Pflanzen. Eine klassische Win-Win Situation. Dieser Effekt wird besonders deutlich, wenn der Boden nach der regenerativen Landwirtschaft bearbeitet wird.

  • Hagelschäden begrenzen

Nach Hagelschäden fördert die Blattvitalisierende Spritzung die Schließung der Wunden auf den Pflanzen. Das vermindert das Eindringen von Schadpilzen und der Bestand kann sich schneller erhohlen.

Pflanzenstaerkung-Getreide_Beitragsbild_Chiemgau-Agrar
Welche Produkte verwenden wir im Rosenheimer Projekt zur Pflanzenvitalisierung?
ProduktWirkungsweise
EM-aktiv


EM-aktiv besitzt eine Vielzahl an Mikroorganismen, die sich in der Fermentation aus der Urlösung entwickeln. Ihre hohe Dichte und das Zusammenspiel so vieler unterschiedlicher Stämme führt zu einer starken Wirkung. Es stärkt das Mikrobiom und verbessert Aufnahmeprozesse über das Blatt.
RoPro 13/20
RoPro 13/20 dient als Haftmittel für die Spritzmischung und als Erstnahrung für die Mikroben auf dem Blatt. Zusätzlich stellt es feinst vermahlene Mineralien auf Silikatbasis zur Verfügung und gibt einen feinstofflichen Impuls zur Stärkung des Phytobioms (= Mikrobiom der Pflanze).
RoPro Startfit


Reines Calciumcarbonat wird über die Spaltöffnungen aufgenommen. Die Pflanze kann Kalkmangel über das Blatt ausgleichen. Gleichzeitig fördert es die Jugendentwicklung und die Mineralstoffaufnahme der Pflanze. Außerdem optimiert es den Wasserhaushalt.
Biplantol Agrar
Pflanzenhomöopathie balanciert die Nährstoffaufnahme der Pflanze aus. Es unterstützt das Phytobiom
scharfes blond
Die EM-Fermentation mit scharfen Gewürzen unterstützt die Immunantwort der Pflanze. Sie kann sich besser gegen Schadinsekten wehren.
RoPro-13-20-Beutel-3,5kg_EM-Chiemgau_Blattkrankheiten
Effektive_Mikroorganismen_Scharfes_blond_5L_bag-in-box_Schädlingsregulierung_EM-Chiemgau

Interessiert?

Du magst die Pflanzenvitalisierung ausprobieren? Aufwandmengen der Komponenten für die EM-Spritzung im Getreide und weitere Maßnahmen für die Bodenbearbeitung findest Du unter folgendem Link:

Alle Maßnahmen zum Getreideanbau im Rosenheimer Projekt findest du hier aufgelistet.

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