Kategorie: Schweine

Gülleausbringen

Güllebehandlung – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Güllebehandlung -  jetzt ist die richtige Zeit!

Um das gesamte Potential der Gülle voll nutzen zu können, ist die permanente Güllebehandlung eine erfolgsversprechende Maßnahme.

Durch den Zusatz vom Gülletrio: EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl wird die Fermentation positiv unterstützt. Das hier erzeugte Mikroben-Milieu macht aus der Gülle einen wertvollen Dünger.

Mit Hilfe der Mikrobiologie werden Nährstoffe in den sehr feinen Kohlestrukturen gebunden (ähnlich wie ein Schwamm). RoPro-Lit-Urgesteinsmehl bringt zusätzlich Mineralien und Spurenelemente.

Verflüssigen von Festmist in Gülle

Vom richtigen Zeitpunkt für die Güllebehandlung


Ausreichende Zeit für die Mikrobiologie

Der richtige Zeitpunkt die Gülle zu behandeln ist das ganze Jahr über. Die Gülle sollte nie unbehandelt sein, weil sie sonst in einen Fäulnisprozess kippen kann.
Es ist ähnlich wie bei der Silage. Es ist sehr schwierig, wenn nicht unmöglich eine angeschimmelte faulige Silage wieder in hochwertige Silage umzuwandeln.
Der Vorteil bei der Gülle liegt darin, dass bereits im Stall über die Luft (EM-Vernebelung) über das Futter und über Einstreu bzw. Spaltenbodenbehandlung die Güllequalität beeinflusst werden kann.

So gibt es drei Zeitphasen, die der Landwirt beachten sollte:
1. spätestens Mitte - Ende Dezember: Sobald sich so viel Gülle in der Grube befindet, dass man sie rühren kann, sollte Pflanzenkohle und EM eingerührt werden. Die Gülle wird in einen regenerativen Prozess geführt und Nährstoffe in der Kohle gespeichert.
2. Wöchentlich (das ganze Jahr über)
Das Gülleaufkommen pro Woche wird errechnet und entsprechend EM dosiert. Angerechnet werden hier CFKE-Vernebelung, genauso die Menge, die über den Güllekanal eingeführt oder über das Futter gegeben wird. Ebenso wird Gesteinsmehl, das über die Einstreu in die Gülle gelangt mitgerechnet.
3. Ende Januar bis Mitte Februar
erfolgt die Güllebehandlung in dieser Zeit, hat die Kohle genügend Zeit sich mit Nährstoffe (Stickstoff) zu beladen. EM und Gesteinsmehl sorgen für die nötige mikrobielle Umwandlung.

Kein Wasserzusatz in der Gülle notwendig

Die Gülle benötigt keinen Wasserzusatz. Durch das „Gülletrio“ wird die Gülle durch die Stoffwechselvorgänge dünnflüssig, sämig und homogen. Das Aufrühren vor der Ausbringung ist in kurzer Zeit erledigt, da sich keine (oder nur eine geringe) Schwimmdecke auf der behandelten Gülle bildet. Da auf Wasserzusatz verzichtet wird, sind auch geringere Güllemengen zu lagern, zu transportieren und auszubringen und trägt somit zur Kosteneinsparung bei.

Vorteile von behandelter Gülle

  • Gülle „lebt“
  • ist dünnflüssig (ohne Wasserzusatz)
  • bildet keine Schwimmdecke
  • stinkt nicht (keine Ammoniakausgasung)
  • läuft nach der Ausbringung schnell von den Pflanzen ab
  • ätzt nicht (Blätter und Wurzeln werden geschont)
  • Kleeanteil im Grünland steigt
  • Nährstoffe werden nicht ausgewaschen
  • wird bei gut befahrbaren Böden und trockener Witterung mit kostengünstiger Gülletechnik ausgebracht

je m³ Gülle werden ausgebracht:

1 l EM aktiv 
Direkt vom Behälter in die Güllegrube einlaufen lassen

6 l Karbosave Pflanzenkohle
Big Pack in die Güllegrube entleeren

30 kg RoPro-Lit - Urgesteinsmehl  
Wird mit dem Silozug während des Güllerührens eingeblasen.

Sollte aus verschiedenen Gründen (z.B. Lieferzeiten, …)  nicht gleichzeitig alle drei Komponenten verfügbar sein, so können diese auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingebracht werden.

Gülleausbringung

Güllegaben von 10-12 m³/ha/Grünlandschnitt bei gut befahrbaren Böden und trockener Witterung ausgebracht ist die Grundlage für gutes schmackhaftes Futter. Durch den gesteigerten Kleeanteil wird zusätzlich Stickstoff aus der Luft in den Boden gebracht. Somit ist im Grünland die Grundlange für gute Futtererträge bei hoher Futterqualität gelegt.

EM-Gülleausfahren

Ein Wort zum Schluss


Hier im Bild wird eine Bodenprobe vom unbegüllten Wiesenrand und aus der unbehandelten, aber begüllten Wiese entnommen (ca. 1 Woche nach dem Begüllen).
Auch das ungeübte Auge und die Nase konnte den Unterschied in Bodenfarbe, Geruch und Bodenkrümmelung deutlich wahrnehmen. So eine Spatenprobe ist nur zu empfehlen. Da kann der Landwirt selber beurteilen, ob eine Güllebehandlung vielleicht gut wäre. Oder, ob die Begüllung auf dem Boden überhaupt eine Auswirkung hat.

Erntezeit-Getreide-Stroh-mit-EM-Behandeln-Bartl-Gamml-EM-Chiemgau

Stroh pressen mit EM

Effektive Mikroorganismen auf das Stroh aufgesprüht fördern ein vielschichtiges und regeneratives Mikrobiom auf dem Stroh.

Die Strohqualität hängt von vielen Faktoren ab. In feuchten Jahren können Pilzsporen, die an den Halmen anhaften, negative Auswirkungen haben. Auch Pestizidrückstände haben oft einen nachteiligen Einfluss.

Vorteile von Effektiven Mikroorganismen im Stroh

  • stoppt Schimmelbildung
  • mindert Staubentwicklung
  • mindert Nacherwärmung
  • hilft ein starkes regeneratives Mikrobiom zu re-etablieren
  • förderlich für ein gesundes Stall-Mikrobiom beim Einstreuen
Stroh pressen mit EM

Effektive Mikroorganismen beim Strohpressen - wie wird's gemacht?

EM-aktiv oder CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) wird beim Schwaden oder direkt beim Pressen auf das Stroh aufgesprüht.

Unsere Dosieranlage kann direkt an der Pickup der Presse montiert werden.

Aufwandmenge: 1 L /

Güllefassl

Herbstgülle jetzt behandeln

Wenn in den nächsten Wochen, Anfang bis Mitte Oktober der letzte Grünlandschnitt geerntet wird, steht anschließend für die meisten Landwirte die letzte Gülleausbringung auf dem Grünland in diesem Jahr an.

Gülleausfahren

Sicherlich hat jeder Landwirt größtes Interesse, dass die in der Gülle enthaltenen Nährstoffe in der nächsten Vegetation für die Pflanzen zur Verfügung stehen.
Hierzu ist die Güllebehandlung mit EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl für zahlreiche erfolgreiche Landwirte eine zentrale Maßnahme.

Mit Hilfe der Mikrobiologie werden Nährstoffe in den sehr feinen Kohlestrukturen gebunden (ähnlich wie ein Schwamm). RoPro-Lit-Urgesteinsmehl bringt zusätzlich Mineralien und Spurenelemente und begünstigt hiermit die Arbeit der Mikroorganismen, die die Gülle in eine lebendige Organik umwandeln.

Ausreichende Zeit für die Mikrobiologie
Die Güllebehandlung sollte mindestens 3-8 Wochen oder länger vor der Ausbringung durchgeführt werden. Je länger die behandelte Gülle lagert, umso größer ist der Effekt.
Ende September ist ein guter Zeitpunkt um die Gülle zu behandeln um sie dann Ende Oktober bis Mitte November ausbringen zu können.

Wiesenboden-obere Bodenschicht

Richtig behandelte Gülle stinkt nicht, sie ätzt nicht und sie liefert Nährstoffe dorthin wo sie gebraucht werden. In den ersten paar Zentimer, also den oberen Bodenschichten, wo die Kulturpflanzen wurzeln. Nährstoffe in behandelter Gülle liegen weniger in Form von flüchtigen Gasen vor. Es gibt weniger Stickstoffverluste während der Lagerung und der Ausbringung. Somit können Mineraldüngergaben im Grünland radikal reduziert werden.

Zusammengefasst heißt das:

  • Nährstoff-Auswaschungen gehen gegen Null und die Düngewirkung der Gülle steigt.
  • Gerade für die im Herbst ausgebrachte Gülle ist die Nährstoffspeicherung bis zum nächsten Frühjahr essentiell.

Herbstgülle jetzt behandeln EM-behandelte_Gülle

Grobrechnung und Umweltgedanke
Bei einem N-Verlust von ca. 2-3 kg/m³ Gülle durch Auswaschung und Ausbringverluste wird von konventionellen Landwirten oftmals diese Differenz mit Mineraldünger ausgeglichen.

Bei einem N-Preis von ca. 30 €/dt KAS (incl. Ausbringkosten) sind ca. 2 – 3,50 € Aufwand/m³ Gülle notwendig um den verlorenen Stickstoff wieder den Kulturpflanzen zur Verfügung zu stellen.
Hinzu kommt die massive CO2-Belastung der Atmosphäre durch die Herstellung (Haber- Bosch-Verfahren) N-haltiger Düngemittel und deren bodenlebenschädigenden Wirkung beim Abbau im Boden.

Kurz gesagt: Behandelte Gülle bringt wirtschaftliche und umweltschonende Vorteile, was letztendlich der kompletten Erde und deren Bewohner zu Gute kommt.

EM-behandelte_Gülle

Einsatzmenge je m³ Gülle:

  • 1 L EM aktiv bzw. Hefefraktion (EM-Satz; ist nicht immer vorrätig, bitte anfragen)
  • 6 L Pflanzenkohle (Karbosave)
  • 30 kg RoPro-Lit-Urgesteinsmehl

Derzeit haben wir zur Güllebehandlung die Hefefraktion (EM-Satz) im Angebot.
Der Preis für die Hefefraktion liegt bei 50% vom EM-aktiv.

Kühe-im-Stall

Fliegen – machen mit EM die Fliege

Fliegen wird es immer in der Tierhaltung geben. Gibt es zu viele von ihnen stört die Plage nicht nur die Tiere, sondern alle die in dem Stall arbeiten bzw. in der Nähe wohnen.

Mit den Maßnahmen gegen eine Fliegenplage sollte bereits begonnen werden, wenn noch keine Fliegen zu sehen sind. Ein Stallfliegenweibchen kann in ihrem Leben (ca. 3 - 4 Wochen) bis zu ca. 1.000 Eier legen. Je nach Temperatur dauert der Entwicklungszyklus oft nur 10-14 Tage.

Fliegen brauchen für ihre Entwicklung Enzyme aus einem Fäulnismilieu. Fäulnisbakterien produzieren Enzyme und Proteine, die die Larven zum Schlüpfen bringen, den Anreiz für die Verpuppung geben und die adulten Tiere zum Schlüpfen bringen. Fehlen diese Schlüssel, wird die Entwicklung gestoppt und die Fliegenpopulation bleibt niedrig.

Grundsätzlich gilt: Hygiene im Stall ist das wichtigste, z.B. regelmäßige Stallreinigung, Futterreste immer gründlich entfernen, Kälbertränkeeimer reinigen, regelmäßig ausmisten uvm. Die Gülleschwimmdecke im Güllekanal ist eine sehr große Brutstätte für Fliegen.

Fliegenbekämpfung bei Schweinen

Vernebelung zur Fliegenbekämpfung
Eine relativ schnell wirksame Methode um ein hygienisch sauberes Stallklima aufzubauen ist die Fein-Vernebelung von EM oder CFKE (Chiemgauer fermentierter Kräuterextrakt). Fäulnisbakterien werden unterdrückt und somit die lästige Fliegenpopulation im Stall wird deutlich verringert. Langjährige EM-Anwender berichten von ca. 60 - 80 % weniger Fliegen aufgrund der regelmäßigen Vernebelung. Zusätzlich werden die Tiere über die Vernebelung probiotisch behandelt, auch die gesamte Stall-Atmosphäre verändert sich positiv. Auch strenge Gerüche wie Ammoniak werden unterdrückt.

Nimbatus-EM-Vernebelung

Fäulnis vermeiden
Fäulnisherde, die in Stallungen vorkommen werden direkt am Ort ihrer Entstehung durch die Mikroben behandelt und weitgehend beseitigt. Im Stall EM zu vernebeln unterstützt ein regeneratives Mikrobenmilieu, verhindert Fäulnisprozesse und die Ausbildung resistenter Keime.

Die EM-Vernebelungsanlage macht das EM-Vernebeln praktisch und automatisch

Die Anwendungsmenge von ca. 5 ml EM / m² Stallfläche und Tag empfehlen wir für Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Geflügel, Hasen und Pferde.

Eine Installation unserer automatisierten Vernebelungsanlage Nimbatus 7 erleichtert die tägliche Vernebelung enorm. Auch ein täglicher Gang durch den Stall mit einer Rückenspritze ist durchaus wirkungsvoll. Für jede Stallgröße gibt es eine passende Lösung. Wir unterbreiten gerne eine auf den Stall zugeschnittene Rezeptur und Ausstattungsvariante.

Fliegenbekämpfung Landwirtschaft Bio

Reinigung von Ställen, Kälberiglus

Zur regelmäßigen Stallreinigung empfehlen wir den EM-Stallreiniger: Pur auf die verschmutzten Flächen aufsprühen, ca. 20 min einwirken lassen und anschließend mit dem Hochdruckreiniger abspritzen. Der EM-Stallreiniger kann mit der Schaumlanze am Hochdruckreiniger verwendet werden.

Fliegenbekämpfung freut auch die Kühe

Leere Ställe im Sommer

Im Sommer sollten leerstehende Ställe mit dem EM-Stallreiniger gründlich gereinigt werden. Nach dem Trocknen wird der komplette Stall (Decke, Wände, Fenster, Futtertisch, Aufstallung, Güllekanäle) mit EM-aktiv eingesprüht. Die warmen Sommertemperaturen begünstigen die Aktivität der regenerativen Mikroben.

Liegeboxeneinstreu

Die Einstreu der Liegeboxen/Liegeflächen ist für die Fliegen ebenfalls eine große Brutstätte.
Die tägl. Liegeflächenpflege (Mist entnehmen, saubere Streu einbringen) sollte für jeden Tierhalter eine Selbstverständlichkeit sein. Der Grundstein für eine „fliegenarme“ Liegefläche wird bereits in der Auswahl und Herstellung der Einstreu gelegt.

Liegeflächenpflege zur Fliegenbekämpfung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:
- Gesteinsmehl einstreuen: Die Liegeflächen (Hoch- oder Tiefboxen) nur mit RoPro-Lit-Urgesteinsmehl einstreuen.

Liegebuchten

- oder die Liegeboxeneinstreu: Zur Herstellung einer Strohmischung zur Liegeboxeneinstreu nach dem Rosenheimer Projekt empfehlen wir folgende Mischung:

  • 1 Tonne RoPro-Lit Urgesteinsmehl
  • 400 kg Stroh
  • 30 L EM-aktiv
  • 150 L Pflanzenkohle
  • Wasser

Alle Komponenten gut miteinander Abmischen. Die Mischung sollte feucht genug sein, dass man einen „Knödel“ formen kann. Es sollte keine Flüssigkeit austreten, wenn das Material fest zusammengedrückt wird.

Alle profitieren vom EM-Vernebeln im Stall

Weniger Fliegen im Stall steigert das Wohlbefinden der Tiere, die Arbeit mit den ruhigeren Tieren ist für die Menschen angenehmer – letztendlich ist das für alle im Stall und auch außerhalb ein Zugewinn.

Stroheinfahren

Landwirtschaftlicher Praktikertag bei EM-Chiemgau

Immer öfter hört man von EM-Betrieben und deren Erfolge. Welchen Nutzen die Landwirte daraus ziehen, Erfahrungswerte und betriebswirtschaftliche Zahlen, das interessierte die Teilnehmer am Praktikertag in Högering.
Vier Landwirte stellen ihre Betriebe und individuelle Wirtschaftsweisen vor und beantworteten zahlreichen Fragen.

Hier die markanten Inhalte der Praktikerberichte:

Barthl Gammel, Geisenhausen, Ackerbau, Mutterkuh, Biobetrieb

  • Setzt beim Pressen von Grassilage, Heu und Stroh CFKE zur Stabilisierung des Futters ein.
  • Grünlandpflegemaßnahmen mit dem Grasnarbenbelüften kombiniert er immer mit der Spritzung von EM-aktiv. Sein Ziel: so wenige Überfahrten wir möglich.
  • Im Tieflaufstall wird mit Stroh, Pflanzenkohle und Biolit-Urgesteinsmehl eingestreut. Der festinstallierte Profinebler „Nimbatus 7“ sprüht zeitschaltuhrgesteuert CFKE im kompletten Stallbereich. Seither ist die Fliegenplage um ca. 80% reduziert.
  • Die Rinder haben im Sommer Weidegang, selbst hier sind die Fliegen deutlich weniger geworden. Dies liegt am positiven Milieu auf den Tieren. Letztendlich steigert der EM-Einsatz auch das Tierwohl.
  • Den Festmist (mit Pflanzenkohle, Biolit-Urgesteinsmehl und EM) seiner Rinder mischt er mit Hackschnitzel, Pferdemist und lässt ihn ca. 5 Monate lagern. Anschließend wird er mit dem Breitstreuer auf den Ackerflächen ausgebracht.
  • Die sich prächtig entwickelte Zwischenfrucht „Terra Lif Solanum“ wird gewalzt, mit Bodenverjünger zur Verbesserung der Flächenrotte behandelt und nach einigen Tagen auf ca. 5 cm gefräst. Die Saat der Hauptfrucht erfolgt mit Kreiselegge-Drillkombination in den gefrästen Bestand.
  • Bei der Tiefenlockerung mit dem Grubber mit Injektionsdüsen wird Bodenverjünger in 25 – 35 cm tiefe Bodenschichten eingebracht. Der Bodenverjünger ist ein neues Produkt für den Ackerbau zu Unterstützung der Flächenrotte.
  • Das Saatgut wird ca. 1 Woche vor der Saat gebeizt um die Vitalität der Pflanzen zu fördern und Pilzkrankheiten vorzubeugen.

Landwirtschaftlicher Praktikertag bei EM-Chiemgau


Rezept zur Beizung:
200 ml EM-aktiv auf 1 l Wasser
2 kg RoPro 13/20 je dt Saatgut

Die aufgelaufenen Jungpflanzen werden im 3-4 Blattstadium zu Wachstumsstärkung mit 300 l Wasser und folgender Mischung/ha gespritzt:
3 kg Startfit
3-5 l EM-aktiv
Nach ca. 10 Tage wird die Spritzung wiederholt.

Bei den beiden weiteren Anwendungen werden 300 l Wasser/ha gespritzt mit: 
4 kg RoPro 13/20
25 l EM-aktiv
1 l scharfes Blond

Hans Kink, Riedering, Bio-Milchviehbetrieb, Grünland, Nebenerwerb, Jungvieh im Sommer auf Weide/Alm

  • Setzt auf langlebige Kühe mit guter Fruchtbarkeit.
  • Seit ca. 15 Jahren arbeitet er erfolgreich mit EM. In den Anfangsjahren hat er auf seine Grünlandflächen mit Diabassand gestreut.
  • Im Stall ist der Profinebler „Nimbatus 7“ im Einsatz und sorgt für gutes Stallklima.
  • Neben Grassilage, Heu und Bio-Kraftfuttermischung wird Karbofit (Futterkohle) zur Unterstützung der Tiergesundheit gefüttert.
  • Die Gülle wird mit EM, Pflanzenkohle und Biolit-Urgesteinsmehl behandelt.

Hier eine ganz interessante Erfahrung:
Gesunde Flächen mit aktiven Bodenleben erwärmen sich im Frühjahr schneller. Dies wurde Ende April 2017 beim späten Schneefall sichtbar. Das Bild zeigt die schneefreien Flächen von Hans Kink vorne und hinten. Dazwischen eine mit schneebedeckte Fläche die konventionell sehr intensiv genutzt wird. Hier wird deutlich, das auch in „Grenzsituationen“ der Einsatz von EM, Pflanzenkohle und Biolit-Urgesteinsmehl markante Vorteile bringt.

Schneewiese-1     Schneewiese

Jakob Wallner, Großkarolinenfeld, Mutterkuh, Legehennen, Bio, Nebenerwerb

  • Seit der Beitriebsübernahme vor knapp 30 Jahren wurden zahlreiche Entwicklungsschritte (Färsenmast, Dammwild, Putenmast) gegangen. Mit dem Neubau des Hühnerstalls 2015 wurden die schrittweise Aussiedlung des Betriebs auf den jetzigen Stand gebracht.
  • Im vollautomatisierter Legehennenstall wird die Zweinutzungsrasse Sulmtaler x Bress gehalten. Die Eiervermarktung erfolgt über Bioläden im Raum München.
  • Der Profinebler „Nimbatus 7“ im Stall versprüht monatlich ca. 8 l CFKE und sorgt für gutes Stallklima.
  • Die „maßgeschneiderte“ Futtermischung ist mit 2,5 l CFKE/to Futter aufgewertet und wird mit dem vollautomatisches Futterband in den Stall gefördert.
  • In die Kotkästen werden alle zwei Tage ca. 15 kg Ro-pro Lit-Urgesteinsmehl gestreut.
  • Die jährliche Stallreinigung (nach Durchgangsende) wird mit EM-Reiniger und dem Hochdruckreiniger durchgeführt. Auf Desinfektionsmittel wird verzichtet. Ca. 14 Tage nach dem Waschen wir der Stall wieder neu belegt.
  • Der mit CFKE und Ro-pro Lit-Urgesteinsmehl behandelte Hühnermist wird in die Güllegrube eingebracht und mit Rindergülle vermischt.

Martin Rumpel, Bruckmühl, konventioneller Milchviehbetrieb, Vollerwerb, Ausbildungsbetrieb, Grünland, Ackerbau

Seit Beginn des EM-Einsatz vor ca. 10 Jahren verliefen die Ergebnisse wie eine „Berg- und Talfahrt“. Seit 3-4 Jahren ist der „Durchbruch“ geschafft.

  • Grassilage, Maissilage und Heu werden mit 1,5 – 2 l CFKE/m³ behandelt.
  • Das Dosiergerät ist auf dem Schwader aufgebaut und wird bei der Grassilage- und Heuernte ohne Ausnahme eingesetzt.
  • Die Nachbarn schätzen es sehr, daß die Gülle nicht mehr stinkt. Durch das Ausbringen im Stall auf Laufgängen und Liegeflächen von EM-aktiv, Pflanzenkohle und Ro-pro Lit-Urgesteinsmehl wird die Gülle bereits im Stall behandelt und evtl. Stauungen im Güllekanal vorgebeugt.
  • In enger Zusammenarbeit mit Dr. Schmack wurde die Fütterung drastisch umgestellt. Mit einem RP-Gehalt von ca. 13% in der Gesamtration gehören nun Klauenprobleme und Fruchtbarkeitsstörungen der Vergangenheit an.
  • Eine sehr erfreuliche Feststellung zur Fruchtbarkeit im letzten Jahr: 17 Kalbinnen wurden erstbesamt, dabei wurden alle auf das erste mal trächtig. Die Milchleistung blieb relativ konstant bei ca. 8.000 l/Kuh.

Zukunftspläne:

  • Als nächstes wird im Stall der Profinebler eingebaut.
  • Im Ackerbau soll zur Wachstumsstärkung EM-Produkte eingesetzt werden und auch die bisherige Bodenbearbeitung umgestellt werden.

Zwischen den einzelnen Berichten stellte Christoph Fischer das Rosenheimer Projekt und die Einsatzmöglichkeiten der EM-Produkte vor.

Gegen 16.30 Uhr verabschiedeten sich die zufriedenen Teilnehmer, bepackt mit zahlreichen Informationen und großer Motivation.

Fütterungsoptimierung bei Nutztieren mit effektiven Mikroorganismen

Fütterungsoptimierung

Hochwertiges, gesundes, einwandfreies und natürliches Futter für Tiere sollte für jeden Tierhalter eine Selbstverständlichkeit sein. Schlechtes Futter geht zu Lasten der Tiergesundheit und kann nicht durch Ergänzungsfuttermittel ausgeglichen werden.

Die Tiere sind auf eine intakte Mikrobiologie in ihrem Verdauungssystem angewiesen. Die Mikroorganismen im Magen-Darm-Trakt sind die Grundlage für einen gesunden Organismus und hohe Leistungsfähigkeit. Die Gesamtheit der Mikroorganismen im und am Körper wird Mikrobiom genannt. Die Produktivität eines Mikrobioms hängt von einer funktionierenden Kommunikation der Mikroben untereinander und deren Kommunikation mit den körpereigenen Zellen ab. Umwelteinflüsse wie Medikamente, Schwermetalleinträge, schlechte Futterqualität, Stress, feinstoffliche Belastung und viele andere mehr stören das natürliche Gefüge und die Verbindungen unter den Mikroben werden beeinträchtigt. Durchfallkrankheiten, schwache Immunabwehr, Kümmerer und geringe Fruchtbarkeit können Folgen einer gestörten Kommunikation innerhalb des Mikrobensystems sein. Durch den täglichen Einsatz von CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) und Futterkohle wird das natürliche Gefüge gestärkt.

Vorgehensweise beim Einsatz von CFKE und Futterkohle:

Kleine Betriebe mit wenig Tiere können täglich CFKE auf das Futter sprühen und die Futterkohle über das Futter streuen. Rinderhalter mit Futtermischwagenfütterung mischen täglich CFKE und Futterkohle in die Mischration.

Landwirte mit Schweinehaltung bringen CFKE und Futterkohle bereits bei der Herstellung des Mischfutters ein.


Vorteile der Fütterungsoptimierung:

  • Widerstandsfähigere und gesündere Tiere
  • Geringere Belastung durch Medikamente und Antibiotika
  • Geringere Kosten für Tierarzt und Medikamente
  • Erhöhte Fruchtbarkeit
  • Minimierung von Durchfallprobleme
  • Positiver Effekt auf die Leistung im Mastbereich

Mengenangaben Fütterung

Schweine
7 L CFKE/ Tonne Mischfutter
Ferkel
0,5 kg Futterkohle/ Tonne Futter und Tag
Sauen/Mast:
1,0 kg Futterkohle / Tonne Futter und Tag

 

Geflügel
7 L CFKE/ Tonne Mischfutter
1 kg Futterkohle / Tonne Futter
Zum Einstallen
einmalig 30 L CFKE/10.000 Tiere ins Trinkwasser

 

Rinder
Jung- und Mastvieh
Im 1. Monat: 80 ml CFKE/ Tier und Tag,
anschließend: 50 ml CFKE/ Tier und Tag
Milchvieh
Im 1. Monat: 150 ml CFKE/ Kuh und Tag,
anschließend: 80 ml CFKE/ Kuh und Tag
Futterkohle kurmäßig 1 – 2x im Jahr 20-50 g / Tag
Kälber (von Geburt an)
20 ml CFKE/ Mahlzeit
5 - 10 g  Futterkohle/ Mahlzeit

 

probiotisches-stallmanagement mit effektiven Mikroorganismen

Probiotisches Stall-Management

Tiergesundheit fördern durch probiotisches Stall-Management

Jeder Tierhalter wünscht sich gesunde und leistungsstarke Tiere, egal ob Rinder, Geflügel, Schweine oder Pferde. Um dies zu erreichen, ist ein gutes Stallmilieu Grundvoraussetzung. Medikamenteneinsatz und Desinfektionsmittel behindern den Aufbau eines stabilen und Widerstands kräftigen Mikrobioms im Stall. Durch Lücken in der mikrobiellen Gemeinschaft können sich pathogene Keime stark vermehren und es kommt zum Ausbruch von Krankheiten. CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt), RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle bringen regenerative Mikroorganismen in das vorhandene Stallmilieu. Das sind beste Voraussetzungen für ein gesundes Stallklima.


Vorteile durch ein probiotisches Stall-Management

  • Optimales Stallklima: Das mikrobielle Milieu wird verbessert. Güllekanäle fließen besser und müssen nicht mehr gespült werden.
  • Geringere Geruchsbildung: Die Faulgas-Produktion wird unterdrückt. Die Stickstoffausgasung aus Wirtschaftsdünger wird gemindert.
  • Verminderter Fliegenbefall: Die Vermehrung von Fliegen wir stark eingeschränkt.
  • Verbessertes Tierwohl: Probiotisches Stall-Management bedeutet auch weniger Stress für die Tiere.
  • Läuft es im Stall rund, freut sich auch die Betriebsleiterfamilie.

Mit der regelmäßigen Vernebelung von CFKE wird die komplette Stallfläche bis in die kleinste Ritze mit regenerative Mikroorganismen besiedelt.

Nimbatus7_EM-Vernebelungsanlage

In kleinen Ställen ist das tägliche Versprühen mit der Rückenspritze etwas aufwändig aber eine machbare und günstige Option.
Praktischer ist die vollautomatische Vernebelungsanlage Nimbatus 7.
Sie verteilt CFKE mit Hilfe von Druckluft über fest installierte Düsen im Stall. Über eine Zeitschaltuhr werden die gewünschten Sprühintervalle gesteuert. Die Arbeit wird auf das Befüllen des Vorratsbehälters minimiert.

Empfehlung: 5 ml CFKE/m² Stallfläche/Tag:
Z.B. Stallgröße 20 m x 50 m = 1.000 m² = ca. 5 l CFKE Bedarf/Tag

Nimbatus-Vernebelungsanlage__im_Einsatz

Drei  Fliegen mit einer Klappe
RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle als Einstreu der Liegeflächen bzw. Ergänzung der Stroheinstreu saugt Flüssigkeit, bindet Gerüche, unterstützt die Fließfähigkeit der Gülle und speichert die Nährstoffe.

Stallreinigung
Der probiotische EM-Stallreiniger ist für alle Reinigungsarbeiten im Stall geeignet. Auf die zu reinigenden Stallflächen aufgesprüht, lösen die EM in Kombination mit anderen Inhaltstoffen den Schmutz während der Einwirkzeit. Die anschließende Reinigung geht leichter von der Hand und hinterlässt ein aufbauendes Mikroben-Milieu, von dem die Tiere wiederum profitieren.

EM-Stallreiniger

Ein weiterer Vorteil sind die Inhaltstoffe des Stallreinigers. Der probiotische EM-Reiniger hat keine negative Auswirkung in der Gülle, sondern bringt noch zusätzliche Mikroben mit dem Putzwasser in die Güllegrube.

Ich freue mich über Rückmeldungen, Fragen und Erfahrungsberichte.
Sepp Oppenrieder

Kein Stau im Güllekanal

Kein Stau im Güllekanal

Der Güllekanal fließt nicht mehr und die Gülle steht im Kanal bis zum Spaltenboden/Gitterrost. Soweit muss es nicht kommen. Frühzeitige und laufende Behandlung der Gülle bereits im Stall beugt dem Güllestau vor und bringt zudem bessere Luft im Stall. EM aktiv oder CFKE, RoPro-Lit-Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle das bewährte „Gülletrio“ bringt auch direkt im Stall viele Vorteile:

  • Die Gülle wird durch die Mikroorganismen belebt.
  • Fäulnis im Güllekanal wird verhindert, das sorgt für bessere Luft im Stall.
  • Fliegenlarven benötigen zur Entwicklung Fäulnis, daher wird auch die Vermehrung der Fliegen verringert.
  • Die feinen Pflanzenkohleteilchen saugen sich mit Nährstoffen voll und binden sie, das verringert den Geruch.
  • Das feine RoPro-Lit-Urgesteinsmehl verbindet sich mit den festen Teilchen in der Gülle, bleiben in der Schwebe und binden Geruch.
  • Saubere Spaltenböden
  • Letztendlich „lebt“ die Gülle, bleibt flüssig, stinkt nicht und fließt im Kanal. Das freut den Bauern und tut den Tieren gut.

    Hier ein Praxisbeispiel „Güllebehandlung im Stall“ von einem langjährigen EM-Landwirt mit ca. 70 GV, Laufstall mit 2 Laufgängen:

Er füllt täglich 4 Liter EM-aktiv/CFKE in eine große Gießkanne, die er anschließend mit Wasser füllt und über einen Laufgang gießt. Auf den anderen Laufgang streut er täglich zwei große Eimer (insgesamt ca. 25 Liter) Karbosave Pflanzenkohle aus. Am nächsten Tag wird das ganze umgedreht. So bringt er die komplette Menge zur Gülleaufbereitung bereits im Stall ein und nutzt die zahlreichen Vorteile voll aus. Biolit-Urgesteinsmehl streut er in die Liegeboxen ein. Die restliche Menge (ca. 20-30 kg) RoPro-Lit-Urgesteinsmehl bringt er direkt mit dem Silozug in die Güllegrube ein.

Spaltenboden_mit_EM_behandelt

Was tun, wenn der Güllekanal verstopft ist?
Mit einer Gießkanne EM-aktiv oder CFKE im Güllekanal verteilen. Zusätzlich mit einer Latte oder Stange Löcher in die zähflüssige-feste Gülle stechen und diese mit EM-aktiv oder CFKE auffüllen.
Empfohlene Menge: 2 Liter EM-aktiv oder CFKE/m³ Gülle
Zusätzlich RoPro-lit-Urgesteinsmehl in den Güllekanal streuen.
Empfohlene Menge: ca. 5 kg/m² Güllekanalfläche


Empfehlung zur Güllebehandlung je m³ Gülle:
1 Liter EM aktiv/CKFE
6 Liter Karbosave Pflanzenkohle
30 kg RoPro-lit-Urgesteinsmehl

Bei der Gülleaufbereitung im Stall ist der tägliche Gülleanfall abzuschätzen. Hilfe zur Ermittlung Gülleanfall ohne Wasserzusatz (Waschwasser, Melkstand, …):
Viehb.           Gülleanfall/GV/Tag
30 GV           1,5 – 2,5 m³
50 GV           2,0 – 3,5 m³
70 GV           3,5 – 4,5 m³
100 GV         5,5 – 6,5 m³

Mengen die bereits im Stall ausgebracht wurden, können bei der Behandlung im Güllebehälter voll angerechnet werden.


Die Verteilung von CFKE kann mit einer fest installierten (Nimbatus) oder einer tragbaren Vernebelungsanlage durchgeführt werden. Optimal mit einer Zeitschaltuhr, die den Vernebelungsvorgang vollautomatisch mehrmals täglich einschaltet.

EM-Nimbatus_im_einsatz


Kann ich Festmist auch im Stall behandeln?

Die Festmistbehandlung im Stall bringt ebenfalls Vorteile:

  • Fäulnis im Stallmist wird verhindert, das sorgt für bessere Luft im Stall.
  • Fliegenlarven benötigen zur Entwicklung Fäulnis, daher wird auch die Vermehrung der Fliegen verringert.
  • Die feinen Pflanzenkohleteilchen saugen sich mit Nährstoffen voll und binden sie, das verringert den Geruch.
  • Das feine Bio-Lit-Urgesteinsmehl verbindet sich mit dem Mist und bindet Gerüche.
  • Pflanzenkohle und Biolit-Urgesteinsmehl saugen Flüssigkeit auf, das bringt trockene Liegeflächen.

Empfehlung zur Mistbehandlung je m³:
7 Liter EM aktiv/CKFE
100 Liter KarbosavePflanzenkohle
20 kg RoPro-lit-Urgesteinsmehl
EM-Mistbehandlung

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