EM-Hilfe bei Staunässe und Überschwemmung

Staunaesse auf Maisacker

Welche Maßnahmen helfen, wenn alles „Land unter“ steht?

EM helfen bei Staunässe die Probleme zu verringern und die Folgen abzuschwächen.

Einige von euch haben nach den Starkregenereignissen der letzten Wochen mit vernässten Flächen und Staunässe zu tun. In der aktuellen Vegetationsperiode ist guter Rat teuer, denn stark vernässte oder überschwemmte Flächen können nicht oder nur schwer befahren und beerntet werden.

Akute Maßnahmen mit EM bei Staunässe und Überschwemmungen

Wenn das Wasser sich zurück gezogen hat, hinterlässt es oftmals eine verschlämmte Oberfläche. Der Boden ist wie versiegelt. Der Nährstoffaustausch und die Bodenbelüftung sind erschwert oder gar ganz blockiert.

EM-Anwendung bei Ackerkulturen:

Die Anwendung von Effektiven Mikroorganismen nach dem Abtrocknen der Flächen oder bei der Ernte geschädigter Kulturen ist deshalb so sinnvoll, weil die EMs den drohenden Fäulnisprozessen entgegenwirken. Durch die Zugabe positiv wirkender Mikroben wird ein reduktives Milieu hergestellt. Fäulnisbakterien können sich nicht mehr so stark vermehren.

Ein weiterer negativer Effekt der Überschwemmung ist, dass eine verschlämmte Oberfläche beim Abtrocknen steinhart wird und "Krusten" bildet. Der Gasaustausch und die Durchwurzelbarkeit solcher Flächen sind stark eingeschränkt. Die Aussaatbedingungen für Folgekulturen sind dadurch erschwert. EMs helfen, die Interaktion zwischen den Pflanzenwurzeln und der Bodenmikobiologie wieder herzustellen. Sie wirken sich positiv auf die Krümelstruktur des Bodens und das zerkleinernde Bodenleben aus. Dies erleichtert die Saatbettbereitung für die Folgekultur.

EM-Anwendung auf dem Grünland:

Auf dem Grünland kann eine Grasnarbenbelüftung mit EM-Einspritzung die drohende "Versteinerung" des durchnässten Untergrundes vermeiden. Zudem wird der Gasaustausch gefördert und die Feindurchwurzelung des Bodens wieder angeregt.

In einem Feldversuch mit dem Bodenverjünger vom August 2019 konnte die positive Wirkung des Bodenverjüngers auf die Wasserfiltration und Wasserspeicherkapazität im Boden nachgewiesen werden.

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Wer jetzt nach den Unwettern vor dem Problem verschlämmter Flächen steht, kann mit dem Einsatz des Bodenverjüngers die Aktivität des Bodenlebens wieder anregen und oxidative Fäulnisprozesse aufhalten. Der Bodenverjünger kann bei jedem Arbeitsschritt aufgesprüht oder bei der Bodenbearbeitung in den Boden eingearbeitet werden.

Bei Fragen zum Einsatz Effektiver Mikroorganismen stehen wir euch jederzeit zur Verfügung und hoffen, euch dabei helfen zu können, die Flächen schnellstmöglich wieder befahr- und nutzbar zu machen!

Langfristige Maßnahmen zur Bodenverbesserung

Grundsätzlich ist es ratsam, insbesondere in Regionen, in denen mit Extremwetterlagen zu rechnen ist, langfristig eine erhöhte Wasserspeicherkapazität aufzubauen und für eine gute Bodenstruktur zu sorgen. Diese Faktoren können bei Unwettern und starken Regenfällen den entscheidenden Vorteil bringen und langfristig Erträge und Ernte sichern.

Der Boden als Schwamm

Ein garer Boden mit einer etablierten Humusschicht hat eine hohe Wasserleitfunktion und eine große Wasserspeicherkapazität. Besonders die kohlenstoffreiche Humusschicht fungiert bei Niederschlägen wie ein Schwamm und ist in der Lage das drei- bis fünffache ihres Eigengewichts an Wasser zu speichern. Ein enormes Potenzial auch für die Wasserversorgung der Pflanzen in Dürrejahren. Bei einem Unwetter fallen leicht Regenfälle von mehr als 5 l /m² in wenigen Minuten. Lehmige oder verdichtete Böden können diese Wassermengen nicht aufnehmen. Staunässe und überschwemmte Flächen sind die Folge. Kulturen beginnen zu faulen oder können nicht oder nur schwer geerntet werden. Der langfristige Humusaufbau sollte daher im eigenen Interesse Ziel eines jeden Landwirts sein.

Die Bodenstruktur verbessern

Durch eine geeignete Bodenbearbeitung und den Einsatz des Bodenverjüngers konnten in der Praxis bereits tolle Erfolge bei der Verbesserung der Bodenstruktur erzielt werden. Die stabilen Ton-Humus-Komplexe, die sich nach der Anwendung im Boden vermehrt bilden, verbessern die Krümelstruktur der tieferen Bodenschichten. Der Boden wird besser belüftet und kann tief von den Pflanzen durchwurzelt werden.

In Kombination mit dem Einsatz von EM-Aktiv oder dem Bodenverjünger ist eine oberflächliche, bodenschonende Bearbeitung oftmals ausreichend. Eine zusätzliche Belastung von vernässten Flächen durch zu häufiges Befahren oder Befahren mit schweren Maschinen sollte möglichst vermieden werden.

Für dauerhafte Begrünung sorgen

Der Zwischenfruchtananbau hat sich in zahlreichen Betrieben bereits erfolgreich etabliert. Auch ein Zeichen dafür, das Aufwand und Nutzen hier im richtigen Verhältnis stehen. Ein begrünter Boden kann von Natur aus mehr Wasser speichern und verarbeiten. Pflanzen verbrauchen und verdunsten über die Grünmasse effektiv das Wasser im Boden. Dies kann besonders jetzt im Sommer, in dem (Stark-)regen und Sonnenschein sich abwechseln, von Vorteil sein. Eine Untersaat im Getreide bietet zusätzlich eine bessere Befahrbarkeit des Bodens und kann nach starken Regengüssen wie ein Teppich den Boden vor der Belastung durch den Reifendruck und die Erntemaschinen schützen.

EM-Einsatz bei Staunässe

Es lohnt sich daher jederzeit mit geeigneten Maßnahmen zu beginnen, um die Bodenstruktur zu verbessern und Verdichtungseffekten entgegen zu wirken. Mit einem gesunden Boden unter den Füßen kann man auch extremen Wetterlagen, die uns in Zukunft eher mehr als weniger beschäftigen werden, entspannter entgegen blicken.

Der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen kann helfen, dass solche Bilder bald zur Vergangenheit gehören

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