EM Wald

Regenerative Waldbewirtschaftung

Der Begriff „regenerative Waldbewirtschaftung“ bedeutet keinesfalls den Wald einfach sich selbst zu überlassen. Ganz im Gegenteil. Der Mensch als Bewirtschafter, als Forstwirt, als Nutzer kann den Wald aktiv bei der Regenerierung unterstützen und somit positive Prozesse für eine nachhaltige Waldbewirtschaftungsform einleiten. Eine regenerative Waldbewirtschaftung hilft, den Wald als Wirtschafts- und Lebensraum für die zukünftigen Generationen zu bewahren und zu stärken.

Wälder haben weltweit eine ganz besondere Bedeutung inne. Sie sind nicht nur Holzlieferanten und somit Grundlage für zahlreiche Bauweisen und Güter unseres täglichen Bedarfs, sondern spielen auch eine gewichtige gesellschaftliche und eine zentrale klimarelevante Rolle.

Der Einsatz von Boden- und Pflanzenhilfsmitteln wie 4restAgil wirkt sich auch im Wald langfristig positiv auf die vorhandene Mikrobiologie aus. Positive Mikroorgansimen wirken von Natur aus regenerativ. Nährstoffe aus dem Boden werden effektiver oder überhaupt erst pflanzenverfügbar. Der Bestand wird dadurch von innen heraus gestärkt.

Biodiversität im Wald

Ein zentraler Aspekt dieser Waldbewirtschaftung ist die Rückwendung zum Diversitätsprinzip. Waldbewirtschafter können gezielt die positiven Wechselwirkungen verschiedene Baumarten untereinander Nutzen und somit, ohne großen Mehraufwand von den Effekten profitieren. Die Hinwendung zu einem Mischwald sollte zwar das Ziel sein, dennoch sind auch Pflanzungen von weiteren Nadelbaumarten zielführend, sofern diese gut mit dem bestehenden Baumbestand interagieren.

Grundsätzlich gilt bei Neupflanzungen bei 10 % der Baumarten auf Laubbäume zu setzen. Mindestens jedoch auf Bäume, die gut mit den Fichtenbeständen kooperieren, wie die Weißtanne oder je nach Standort Douglasien. Zudem sollten größere Abstände als in der gängigen Praxis von über 1,5 m eingehalten werden. Dies mag dem ein oder andern Waldbesitzer unwirtschaftlich vorkommen. Bedenkt man jedoch eine geringere Schadholzquote, gesündere Bestände und eine verbesserte Holzqualität gleichen sich wirtschaftliche Einbußen wieder aus.

Neuanpflanzungen mit Starthilfe

Neu gepflanzte Setzlinge sollten von Beginn an einen guten Start bekommen. Der Einsatz von 4restAgil zusammen mit Karbosave Pflanzenkohle und RoPro-Lit sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung der Jungpflanze. Ein kräftiges Wurzel- und Längenwachstum kann im ersten halben Jahr durch die Zugabe von Mineralstoffen (z.B. Schafwollpellets) und Bokashi gefördert werden. Für die Herstellung von kostengünstigem Bokashi eignen sich Baumnadeln oder Laub aus dem eigenen Wald.

Auf diese Weise gestärkte Setzlinge kommen schneller „in Gang“ und haben einen deutlichen Vorteil gegenüber unbehandelten Baumsetzlingen. In der Praxis konnten bereits Anwachsraten von 80% verzeichnet werden und das, trotz schwieriger Umwelteinflüsse, wie Wassermangel und Spätfrösten.

Humusaufbau im Wald

Ein zentraler Aspekt jeder Bewirtschaftungsweise sollte der Humusaufbau sein. Humus ist lebendverbauter Kohlenstoff und dieser bildet die Grundlage jeden organischen Lebens. Durch das Management der mikrobiologischen Prozesse kann der Humusaufbau verbessert werden. Eine höhere Wasserspeicherkapazität und eine verbesserte Feindurchwurzelung des Bodens sind die Folgen. Besonders in trockenen Jahren oder Gegenden mit weniger Niederschlägen ist eine optimale Nutzung der Wasserspeicherkapazität oftmals entscheidend für die Wirtschaftlichkeit des Waldes.

regenerative Waldbewirtschaftung - Wo und wie

WO?WIE?
Wald (allgemein)100–150 Liter 4restAgil (kann mit Wasser 1:1 verdünnt werden, d.h. 100 Liter 4restAgil mit 100 Liter Wasser verdünnen;
einmal jährlich vernebeln
SetzlingeSetzlinge vor dem Pflanzen in ein EM-Tauchbad tauchen:
10 Liter Wasser mit 50 ml 4restAgil und 5 Esslöffel RoPro13/20 mischen.
In das Pflanzloch eine Handvoll mit Nährstoffen aufgeladene Pflanzen-
kohle einbringen.
Waldboden verbessern4 to/ha Diabosa plus

Ein aktives Bodenmikrobiom stärkt Baum und Borke

Wer den Wald zukunftsorientiert bewirtschaften will, muss ihn verstehen. Die Mikroben im Kronen- und Wurzelbereich arbeiten bei einem gesunden Baum zusammen und stehen in regem „Informationsaustausch“. Der diffuse N-Eintrag aus der Luft ist vom Menschen nicht zu kontrollieren. Eine Dysbalance im Nährstoffaushaushalt des Baumsaftes vermindert jedoch die Nährstoffaufnahme aus dem Boden. Der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen hilft dem Baum natürliche Stoffwechselprozesse zu reaktivieren und in Balance zu halten.

Geduld ist auch und ganz besonders in der Waldwirtschaft eine Tugend. Ein aktives Bodenmikrobiom führt zunächst zu einer Anregung des Wurzelwachstums. Daher wirkt es anfangs mitunter so als würden die Anwendungen ohne Folgen bleiben, denn allzu selten schaut der Mensch dort nach wo der Prozess beginnt: im Boden.

Rentiert sich regenerative Waldbewirtschaftung?

In einer wissenschaftlichen Untersuchung der Fernuniversität Hagen konnte festgestellt werden, dass der Einsatz Effektiver Mikroorgansimen im Wald durchaus auch wirtschaftliche Vorteile bietet. So konnte bei der untersuchten Fläche von 24 ha überwiegendem Nadelwald eine dauerhafte Steigerung des Ertragsniveaus um 13,8% erzielt werden. Dies bedeutete eine Gewinnsteigerung von 13.630 €. Diese Steigerung konnte durch eine massive Reduzierung des „Käferholzes“ erreicht werden. Das anfallende Schadholz konnte vom Jahr 2003 mit 250 m³ bereits drei Jahre später auf 50 m³ Schadholz reduziert werden.

Durch Einsparungen beim Einsatz chemischer Anwendungsmittel, ebenso wie durch einen geringeren Arbeitsaufwand durch zusätzliches Einschlagen befallener Bäume, können in vielen Forstbetrieben weitere Möglichkeiten zur Gewinnsteigerung erwartet werden.

Nach 4 Jahren Behandlung mit Effektiven Mikroorganismen konnte die Behandlung im Demonstrationsbetrieb eingestellt werden, da sich ein positives, aufbauendes Milieu im Wald eingestellt hatte. Die Effekte bleiben erhalten, da sich die angesiedelten Bakterienstämme weiterhin vermehren und wirken.

Regenerative Waldbewirtschaftung Ausblick

Wir blicken zuversichtlich in die Zukunft unserer Wälder. Die regenerative Waldbewirtschaftung ist ein langfristiger und umfassender Ansatz, der die natürlichen und für uns Menschen lebensnotwendigen Prozesse des Walds stärkt.
Die bisherigen Ergebnisse zeichnen ein durchweg positives Bild vom Einsatz Effektiver Mikroorganismen im Wald.

Produktempfehlungen für die regenerative Waldbewirtschaftung

Feinkrümeliger Boden

Weltbodentag: Unsere Verantwortung für einen nachhaltigen Bodenschutz

Der Weltbodentag wurde 2002 auf einem Weltkongress der Internationalen Bodenkundlichen Union (IUSS) ins Leben gerufen. An diesem Tag soll auf die lebenswichtigen Funktionen des Bodens aufmerksam gemacht werden. Wie erhalten wir ertragfähige Böden? Was ist aktiver Bodenschutz? Wie genau funktioniert das? Was sind konkrete Maßnahmen zur Erreichung von lebendigem Boden und einer großen Biodiversität?

Den Boden am Leben halten

In einer Handvoll Boden steckt mehr Leben, als es Menschen auf der Erde gibt. Die Mikrobiologie des Bodens ist maßgeblich an der Entwicklung des Lebens auf der Erde beteiligt. Diese unfassbare Vielfalt und die Fähigkeiten der Mikrobiologie zu nutzen, zu schützen und zu fördern, sind zentrale Ziele unserer Arbeit und Methodik.

Ein zentraler Aspekt ist die Aufbereitung des Wirtschaftsdüngers nach den Methoden des Rosenheimer Projekts. Behandelte Gülle wirkt reduktiv, also aufbauend im Boden. Das Milieu der Gülle wird bereits vor der Ausbringung in ein positives Milieu überführt. Abbauende und Fäulnisbakterien werden von positiv wirkenden Bakterienstämmen verdrängt.

Generell ist die Milieusteuerung, also eine aufbauende, positiv wirkende Mikrobiologie zu schaffen, ein wichtiger Grundgedanke in der regenerativen Wirtschaftsweise. Im Boden gibt es verschiedene Bakterienstämme und Wirkungsmechanismen. Nur ein aktives und reduktives Bodenmikrobiom kann Nährstoffe schnell und wirksam für die Pflanzen zur Verfügung stellen und gleichzeitig den Humusaufbau begünstigen. Denn auch an diesen Prozessen ist die Bodenmikrobiologie maßgeblich beteiligt.

Güllebehandlung, Festmistaufbereitung, Tiefenlockerung mit Einspritzung des Bodenverjüngers und die Flächenrotte sind aktiver Bodenschutz und fördern das Bodenleben!

Boden- wir stehen drauf, wir gehen drauf, wir leben drauf

Uns ist bewusst, wie wichtig ein gesunder Boden für unser Leben auf dieser Erde ist. Der Boden, auf dem wir stehen, gehen und mit dem wir in der Landwirtschaft wirtschaften, ist das zentrale Medium unserer Tätigkeit. Wir von EM Chiemgau widmen uns schon seit Jahrzehnten den bodenaufbauenden und den Bodenleben schützenden und - erhaltenden Ansätzen.

Den Boden nicht nur als Substrat zu betrachten, in das man nach Entzugsbilanzierung beliebig Nährstoffe hineinfüllen (mineralische Düngung) und entnehmen (Ertrag) kann, ist das Ziel einer neuen, alten Landwirtschaft. Dabei geht es keineswegs darum, sich dem Fortschritt in der Landwirtschaft zu entziehen oder diesen gar rückgängig machen zu wollen. Es geht darum, dem Boden wieder die Aufmerksamkeit und Achtung zu schenken, die er verdient.

Boden ist der limitierende Faktor auf unserem Planeten. Wir können Fläche nicht beliebig erschaffen. Und wir kommen derzeit nicht umhin zu bemerken, dass für den Aufbau von fruchtbaren Böden mehr Zeit nötig ist als für deren Abnutzung.

Fruchtbarer Boden- die Grundlage für gesunde Lebensmittel

Es ist kein Geheimnis, dass der Boden zentrale Funktionen zur Lenkung aktueller gesellschaftlicher und klimatischer Probleme einnimmt. Boden ist Leben. Aus ihm wachsen Lebensmittel, von denen wir alle abhängig sind. Auch wie gesund und nahrhaft diese Lebensmittel sind, hängt maßgeblich von der Gesundheit und Beschaffenheit des Bodens ab.

Jedem Landwirt ist die Bedeutung und der Wert seines Bodens klar – oder sollte es sein. Denn ein fruchtbarer Boden bringt nicht nur gute Erträge, sondern versorgt die Pflanzen auch mit allen notwendigen Nährstoffen und schützt vor Ertragseinbußen in besonders trockenen oder niederschlagsreichen Jahren. Der Humusaufbau auf den Flächen ist kein Beiprodukt, sondern sollte vielmehr eines der Hauptziele der landwirtschaftlichen Produktion sein.

Der Boden als Klimaretter

1 % mehr Humus pro Hektar im Boden speichert 50 t CO₂ aus der Atmosphäre. Auch in der Klimafrage spielt der Boden also eine wichtige Rolle. Das Umdenken muss an vielen Stellen geschehen und darf nicht allein den Landwirten auferlegt werden. Auch Verbraucher, Politik und Handel müssen bereit sein, die Folgekosten für eine zukunftsfähige Landwirtschaft mitzutragen. Denn die Lebensmittelproduktion erzeugt nicht nur reale, sondern auch sozioökonomische Kosten (https://www.meine-landwirtschaft.de/informieren/aktuelles/detail/news/wir-muessen-ueber-preise-reden/). Diese können nicht einem Einzelnen zur Last gelegt werden, sondern müssen gerecht von allen getragen und insgesamt reduziert werden.

„Der Schutz des Bodens vor schädlichen Veränderungen stellt aufgrund der Vielfalt der Einflussfaktoren eine komplexe umweltpolitische Herausforderung dar. Oft führen Summeneffekte von Belastungen zu Schäden, deren Folge der unwiederbringliche Verlust von Boden ist. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung – bis 2050 auf voraussichtlich über neun Milliarden Menschen – erhöht sich der Druck auf die Ressource Boden. Der Schutz des Bodens wird immer wichtiger.“ (S. 6)

Zitat aus dem Bodenschutzbericht: https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Bodenschutz/5_bodenschutzbericht_2021_bf.pdf

Das Positerra-Projekt setzt genau da an. Regionale Wirtschaftsakteure und Firmen können vor Ort ihren CO₂-Ausstoß kompensieren und gleichzeitig die lokale Landwirtschaft angemessen honorieren. So werden Landwirte und Unternehmer zu Teamplayern und profitieren voneinander. Gemeinsam, gemeinwohlorientiert und zukunftsfähig.

Solide Bodenhaftung – Landwirtschaft von morgen

Wir unterstützen unsere Landwirte und Landwirtinnen dabei, den Weg in eine enkeltaugliche Landwirtschaft zu gehen. Mit dem Rosenheimer Projekt wurde bereits vor Jahrzehnten der Weg geebnet, Wissen generiert und Erfahrungen gesammelt. Dieses Wissen nun flächendeckend zu vermitteln, anzuwenden und den Akteuren in der Landwirtschaft beratend zur Seite zu stehen, ist uns von Chiemgau Agrar ein großes Anliegen.

Wir wissen, welchen Wert unser Boden hat, und möchten dazu beitragen, dass auch unsere Kinder und Enkel den Boden unter ihren Füßen zu schätzen und zu schützen wissen.

Du möchtest mit uns zusammenarbeiten?

Dann melde dich und lasse dich kostenfrei und unverbindlich von uns Beraten!

Telefon: +49 (0) 8036 303150
Mail: agrar@em-chiemgau.de

Sei dabei und gestalte mit uns die Zukunft der Landwirtschaft 💚!

Zwischenfrucht

Zwischenfrüchte vitalisieren mit dem Blattimpuls

Zwischenfrüchte sind ein wichtiger Bestandteil in der Fruchtfolge. Mithilfe von diversen Gemengen kann man vielfältige Wurzelausscheidungen erzielen und bringt insgesamt mehr Organik für den Humusaufbau auf die Flächen. Zwischenfrüchte vitalisieren ist daher eine sinnvolle Maßnahme.

Mehr zum Thema Zwischenfrüchte lest ihr im Beitrag: Zwischenfrüchte sinnvoll nutzen

Der Boden als System

Zwischenfrüchte werden in der Landwirtschaft oftmals eher stiefmütterlich behandelt. Dabei erfüllen sie die wichtige Funktion der „grünen Brücke“ zwischen zwei Hauptkulturen auf dem Acker. Nur ein möglichst lange und dauerhaft bewachsener Boden erfüllt seine Aufgabe: den Humusaufbau.

Dabei ist der Boden nicht als Gefäß zu verstehen, in das der Mensch beliebig etwas hineinfüllen kann. Er ist ein komplexes System aus Bodenlebewesen, Bakterien, Pilzen und deren Interaktion miteinander.

Warum Zwischenfrüchte vitalisieren?

Je vitaler die Zwischenfrucht, desto höher die Nährstoffaufnahme und die Wurzelbildung. Um dies zu erreichen, ist eine Vitalisierung der Zwischenfrucht oftmals sinnvoll. Nach der Keimung im frühen Vegetationsstadium kann eine Zwischenfrucht den Beikräutern gut „davon wachsen“.

Beikräuter reagieren empfindlich auf Vitalisierungsspritzungen, da sie in den meisten Fällen ein bio-chemisches Ungleichgewicht im Boden ausgleichen bzw. „reparieren“ wollen. Durch die Vitalisierung wird bei den Zwischenfruchtsaaten der Wachstumsimpuls gefördert, bei den Beikräutern wird dieser gehemmt.

Nur lebendige, also wachsende Pflanzen wandeln Sonnenenergie in Zucker, also in chemische Energie um. Über die Wurzelausscheidungen „erkaufen“ sich die Pflanzen im Boden gebundene Nährstoffe. Diese werden von der Mikrobiologie von den Bodenteilchen gelöst und oder in eine pflanzenverfügbare Form umgewandelt. Dies ist der Bodenstoffwechsel.

Aufwandmenge Zwischenfrüchte vitalisieren

Blattimpuls
3 lha
Geringe Dosierung- große Wirkung
Blattimpuls Milchsaures Pflanzenferment für alle Kulturen

Warum sind Zwischenfrüchte so wichtig?

Zwischenfrüchte sind wahre Wundermittel für den Ackerbau denn sie:

  • schützen vor Erosion
  • verkürzen die Brachzeiten
  • lockern die Fruchtfolge auf
  • helfen Unkräuter zu reduzieren
  • tragen zum Humusaufbau bei
  • speichern Nährstoffe für die Folgekultur
  • ziehen Nützlinge an und helfen somit bei der Schädlingsbekämpfung
  • fördern das Bodenleben
  • steigern den Ertrag der Folgekultur
  • verbessern die Bodenstruktur

Je diverser, desto besser

Über diverse Zwischenfruchtgemenge erhält man vielfältige Wurzelausscheidungen und erreicht somit eine breite Nährstoffpalette, welche in den Pflanzen der Zwischenfrüchte und in deren Wurzelsystemen gespeichert ist. Frieren diese Zwischenfrüchte ab oder werden sie mittels Flächenrotte in den Boden eingearbeitet, stehen diese Nährstoffe der Folgekultur schnell und praktisch bereits „vorverdaut“ zur Verfügung.

Eine ausreichende und aktive Bodenmikrobiologie hilft in der Folgekultur dabei, diese Nährstoffe wieder zu nutzen. Dafür verwenden wir den Bodenverjünger als Pflanzenferment bei der Flächenrotte.

Je vielfältiger das Gemenge, desto höher sind die Effekte. Natürlich ist bei der Auswahl auf die standortspezifischen Parameter zu achten, ebenso auf die Position in der Fruchtfolge. Es kann sich lohnen, abfrierende und nicht abfrierende Komponenten zu mischen.

Produkte um Zwischenfrüchte zu vitalisieren

Aussaat nach Flächenrotte mit Vortex Ackerfräse und Amazone Drille

Saatgut Ablage nach Flächenrotte- regenerativer Ackerbau in der Praxis

Saatgut Ablage nach Flächenrotte- Praxistipps für den Ackerbau- regenerative Landwirtschaft

Die Saatgutablage nach der Flächenrotte ist ein Möglichkeit Überfahrten zu sparen
und die optimalen Voraussetzungen für den Keimling zu schaffen.

Zunächst wird die Zwischenfrucht eingeschält und in die Flächenrotte überführt. Je
nach Bodentemperatur und mikrobieller Aktivität des Bodens läuft die Flächenrotte ungefähr 7-10
Tage lang ab.
Dabei wird das organische Material zersetzt und ein feinkrümeliger humoser Boden
entsteht.

Saatgut Ablage nach Flächenrotte- der Bodenverjünger

Die schnelle Umsetzung des frischen organischen Materials und die feine Vermischung von
Bodenkrümeln sind dabei wichtig. Der Bodenverjünger sorgt bei der Flächenrotte für
eine stabile Umsetzung der Organik ohne Fäulnis. Die Mikrobenzusammensetzung
ist speziell für die Wirkung im Boden konzipiert. Das Bodenmikrobiom wird gestärkt und die Nährstoffe aus dem organischen Material im Boden verbaut und gespeichert.

In einer zweiten Überfahrt mit der Ackerfräse wird mit einer Mulch-Aussaat-Fräs-Kombination das
Saatgut genau auf dem Fräshorizont abgelegt.
Wichtig bei der Saatgutablage ist, dass das Korn direkt auf dem Fräs-Horizont abgelegt wird und Bodenkontakt hat.

Durch den Kontakt mit dem Boden bekommt das Saatkorn ausreichend Feuchtigkeit
und Bodenschluss. Die Mikrobiologie wird sofort tätig und der Kreislauf zwischen
Samenkorn und Bodenmikrobiom beginnt. Die Samen der Unkräuter liegen darüber
im losen Fräs-Gut und trocknen bestenfalls aus.

In diesem Video erfährst du noch mehr zur Saatgutablage während der Flächenrotte:

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Jakobskreuzkraut in der Blüte auf dem Acker wirksam zurückdrängen mit EM

Was tun gegen Jakobskreuzkraut? Mehr als nur mechanisch Bekämpfen!

Was tun gegen Jakobskreuzkraut? Es gibt Möglichkeiten das Unkraut einzudämmen und wirksame Maßnahmen neben der reinen mechanischen Bekämpfung von Jakobskreuzkraut. Mehr dazu in diesem Beitrag.

Jakobskreuzkraut (Senecio jacobaea) und Wasserkreuzkraut (Jacobaea aquatica)

Jakobskreuzkraut in der Blüte auf dem Grünland

Jakobskreuzkraut (JKK) ist eine der gefürchteten Zeigerpflanzen. Und das nicht zu Unrecht. Es enthält Pyrrolizidin-Alkaloide, die sowohl im menschlichen als auch im tierischen Organismus in der Leber abgelagert werden. Bei Pferden kann diese Vergiftung sogar innerhalb kurzer Zeit zum Tod führen. Aber auch Rinder und Schafe vertragen die toxischen Stoffe nicht, insbesondere nicht auf Dauer. Da die Giftstoffe auch durch Trocknung nicht ungefährlich werden, ist guter Rat teuer.

Was tun gegen Jakobskreuzkraut? Mehr als nur mechanisch Bekämpfen!

So mancher ist dem gelben Kraut schon mit Stechmesser und Spaten zu Leibe gerückt. Mit mäßigen Erfolgsaussichten. Einmal ausgesamt sind sie Samen des Korbblütlers bis zu 100 Jahre im Boden keimfähig.

Doch Jakobskreuzkraut ist besser als sein Ruf. Es hat, wie alle Zeigerpflanzen, einen Auftrag von der Natur. Seine toxischen Alkaloide wirken im Boden wie ein Antibiotikum gegen Fäulnisbakterien. Und nur in abbauendem, fauligem Milieu erhält es seinen Keimreiz. Ähnlich wie beim Hahnenfuß, nur noch stärker, kann Kreuzkraut abbauende Bakterien hemmen. Giftpflanzen sind meist die letzte Wahl der Natur. Es deutet auf einen Zustand hin, der schon lange aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Maßnahmen gegen Jakobskreuzkraut

Die wichtigste Maßnahme ist daher die mikrobielle Belebung des Bodens. Mit dem Bodenverjünger, der speziell für ein aufbauendes, reduktives Bodenmikrobiom konzipiert ist, kann man schnell und gezielt die Bodenmikrobiologie sanieren. Der Bodenverjünger sollte über längere Zeit bei jedem Arbeitsgang eingesetzt werden. Natürlich gehört zu einer kreislaufbasierten Strategie auch die Belebung und Aufwertung der Gülle bzw. des organischen Düngers.

Schließlich sind alle Maßnahmen wirkungslos, wenn mit jeder Güllegabe wieder Fäulnisbakterien auf dem Grünland ausgebracht werden.

Wer sich das JKK einmal genauer betrachtet sieht, dass es behaart ist. Behaarte Pflanzen sind immer stark silikathaltig und machen diesen wichtigen Nährstoff im Boden verfügbar. Daher ist eine Remineralisierung und Silizium Zufuhr empfehlenswert.

Praxistipp Diabosa plus:

Diabosa plus ist eine kostengünstige, einfache und trotzdem extrem wirksame Maßnahme, deinen Boden zu remineralisieren.

Das stark silikathaltige Gestein ist ein wahrer Minerallieferant für deinen Boden- egal ob auf dem Grünland oder dem Acker.

Optimal kann Diabosa plus bei Frost mit dem Kalkstreuer ausgebracht werden. So schützt du deinen Boden vor Verdichtungsschäden.

Diabosa plus verwittert nach und nach zu wertvollen Ton-Mineralien. Die Grundlage für die wichtigen Ton-Humus-Komplexe, die viel Wasser und Nährstoffe speichern und im Boden binden.

Diabosa plus am besten bei Frost 3-4 t/ha

Jakobskreuzkraut nachhaltig zurückdrängen

Wie man sieht, ist selbst das schlimmste Unkraut nur ein Bote der Natur, der uns zeigen will, was dem Boden fehlt. Nehmen wir uns regelmäßig die Zeit um den Boden, die Pflanzen und die Natur zu beobachten, fallen uns zahlreiche Werkzeuge in die Hände, das Gleichgewicht wiederherzustellen. Die effektivsten Maßnahmen können immer nur mit der Natur wirken und nicht gegen sie.

Ursachenlösung bei hohem Anteil Jakobskreuzkraut

Bodenatmung ermöglichen

Bei relativ trockenen Verhältnissen wird die Belüftung der Grasnarbe mit dem Wiesenlüfter durchgeführt. Die Messer schneiden Schlitze in den Boden und ermöglichen wieder einen Gasaustausch, der in strukturlosem Bodengefüge nicht möglich ist. Dabei wird Bodenverjünger direkt in die Schlitze eingesprüht. Unser vielschichtiges probiotisches Bodenferment schützt vor gasförmigen Nährstoffverlusten durch diese Maßnahme und gibt einen regenerativen Schub auf das vorhandene Bodenmilieu. Nach der Bodenbelüftung sollte der Boden 2 Wochen Ruhe haben, also ohne Überfahrt und ohne Beweidung, sodass sich die neuen Strukturen festigen können.
Bei Wiederverdichtung muss erneut gelockert werden.

Güllemanagement

Ausschließlich behandelte Gülle mit EM-aktiv, RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle in gemäßigten Mengen und bei schönem Wetter ausbringen (10m3/ ha und Schnitt). Auf gemäßigte Gaben (10m3 / ha und Schnitt) achten. Die Gülle birgt kein Fäulnispotential mehr und fördert die Bodenbiologie. Humus wird generiert. Runde Bodenkrümel bilden sich vermehrt. Weitere Verschlämmung wird verhindert. Unbedingt RoPro-Lit Urgesteinsmehl mit jeder Güllegabe ausbringen!

Diabosa plus streuen

Mit diesem gröberen „RoPro-Lit“ Material kann man leicht Silikat Depots im Boden anreichern. Mit dem Großflächenstreuer werden 2 Tonnen auf Pferdeweiden und -wiesen und 4 Tonnen auf Rinder-, Schaf- und Ziegenweiden und Wiesen ausgebracht. Diabosa plus kann auch im Winter bei gefrorenen Böden ausgebracht werden, da die Umsetzung ausschließlich mikrobiologisch erfolgt und keine Auswaschungsverluste zu befürchten sind.

Vitalisierung Getreide- Getreide Halme

Pflanzenstärkung durch Vitalisierung im Ackerbau- Was, wann, wie, warum?

Pflanzenstärkung durch Vitalisierung im Ackerbau: Pflanzen-Vitalisierung ist eine wichtige Maßnahme in der regenerativen Landwirtschaft.

Nur starke und aktive Pflanzen haben ein kräftiges Wurzelwachstum und stehen in einem aktiven Austausch mit dem Bodenmikrobiom. Beides ist notwendig, damit die Pflanze sich die Nährstoffe aus dem Boden ziehen und in Biomasse umwandeln kann.

Was- unsere Produkte für die Vitalisierung

Unsere Produkte für die Pflanzenstärkung durch Vitalisierung im Ackerbau und Ackerfutterbau sind speziell aufeinander abgestimmt. Wir haben die Produkte gemeinsam mit Landwirten, Profi-Gärtnereien, Boden- und Landwirtschaftsexperten entwickelt und getestet.

Unsere Produkte für die Pflanzenstärkung durch Vitalisierung im Ackerbau:

Blattimpuls

RoPro 13/20

Kristallkalk

Biplantol Agrar

Warum- Den Pflanzenstoffwechsel anschieben

Mit einer Vitalisierungsspritzung in der Wachstumsphase wird der Pflanzenstoffwechsel angekurbelt. Dafür sorgt die spezielle Zusammensetzung des Pflanzenferments Blattimpuls. Die zahlreichen Informationen werden an die Kulturpflanze weitergegeben und der Stoffwechsel der Pflanze steigt (messbar an den Brix-Werten vor und nach der Vitalisierung).

Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Vitalisierung?

Der richtige Zeitpunkt zur Vitalisierung ist kulturabhängig.

Ab beginnender Vegetation bis kurz vor der Ernte ist eine Vitalisierung, je nach Kultur und Anbauziel sinnvoll.

Vitalisierung kannst du nie zu früh machen, nie zu spät machen, nur nie machen...

Gerhard Weißhäupl

Dosierungsbeispiele Pflanzenstärkung durch Vitalisierung im Ackerbau:

Sommergetreide

Ab 3 Blatt/ Beginn Bestockung:  2 L Blattimpuls 3 kg RoPro Startfit 2 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar
Ende Bestockung2 L Blattimpuls 3 kg RoPro Startfit 4 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar
Ährenschieben2 L Blattimpuls 4 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar 1 L scharfes blond


Wintergetreide:

Ab 3 Blatt/ Beginn Bestockung:  2 L Blattimpuls 3 kg RoPro Startfit 2 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar
Vegetationsbeginn2 L Blattimpuls 3 kg RoPro Startfit 2 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar
Ende Bestockung2 L Blattimpuls 3 kg RoPro Startfit 4 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar
Ährenschieben2 L Blattimpuls 4 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar 1 L scharfes blond

Mais:

Ab 3 Blatt:  2 L Blattimpuls 3 kg RoPro Startfit 2 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar
Vor Reihenschluss2 L Blattimpuls 3 kg RoPro Startfit 3 kg RoPro 13/20 1 L Biplantol Agrar

Zuckerrüben

3 Spritzungen, jeweils nach Herbizidgaben1,5 L Blattimpuls 3 kg Startfit 1 L Biplantol   2,25 L Blattimpuls 3 kg Startfit 1 L Biplantol   3 L Blattimpuls 3 kg Startfit    
Bei Blattläusen  3 L Blattimpuls 1 L Huminsäure + Mikronährstoffe bei Bedarf  
In Gebieten mit SPRZusätzlich 5 kg RoPro 13/20 zugeben  
Wenn der Bestand den Blattglanz verliert, die Behandlung wiederholen3 Spritzungen bis September

Kartoffeln

1. Spritzung nach dem vollständigen Auflaufen

Raps

1. Laubblattpaar3 L Blattimpuls 3 kg Startfit 3 kg RoPro 13/20  
4-6. Blattstadium (meist im September)3 L Blattimpuls 3 kg Startfit 3 kg RoPro 13/20  
2. Spritzung hat einen Stauchungseffekt. Die Pflanzen schauen nicht gestaucht aus im klassischen Sinn, sie bilden noch immer eine schöne Blattrosette aus. Spritzfenster lassen, um beurteilen zu können ob zusätzliche Stauchung nötig ist.
 3 L Blattimpuls 4 kg RoPro 13/20 1 L Huminsäure   Huminsäure zur Vorbeugung von Alternaria und Manganmangel  

Weinbau:
ab Vegetationsbeginn monatlich:
2–3 L BIattimpuls + 3 kg RoPro Startfit + 2 kg RoPro 13/20 + 1 L Biplantol Agrar bei Blattkrankheiten:
1–2 x wöchentlich bei Akutfällen wie Hagel oder Stress: 5 L/ha

Gemüse:
wöchentlich 1,0 % spritzen oder beregnen
In Stressphasen: 2,0 % 2–3 mal, alle 3–4 Tage wiederholen

Wie? Pflanzenstärkung durch Vitalisierung im Ackerbau

Mit allen gängigen Spritztechniken in den wachsenden Bestand. Dabei können herkömmliche Düsen eingesetzt werden. Der Druck sollte zwischen 2-4 bar liegen. Wie bei jeder Anwendung kannst du ohne Effektverluste die technisch notwendige Menge Wasser hinzufügen.

Unsere Produkte können direkt in den Spritztank oder über die Einspülschleuse eingebracht werden. Wichtig ist nur, dass die pulverförmigen Produkte ausreichend aufgerührt werden und sich nicht ablagern. Die Spritzbrühe sollte innerhalb von einem Tag verwendet werden. 

Blattimpuls, Ro/Pro 13/20, Kristallkalk und Biplantol Agrar enthalten natürliche Wirkstoffe. Es entsteht keine Wartezeit nach der Anwendung und die Anwendung ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich.

Du hast weitere Fragen zur Pflanzenstärkung durch Vitalisierung im Ackerbau?

Kein Problem! Du erreichst uns unter:

KONTAKT

EM-Chiemgau
Högeringer Str. 25
83071 Stephanskirchen

Telefon: +49 (0) 8036 303150
agrar@em-chiemgau.de

Mo-Do 09.00 – 17.00 Uhr
Fr 09.00 – 13.00 Uhr

Brixen

Brixen: Vertrauen ist gut- Kontrolle ist besser

„Brixen“ ist eine der wichtigsten Kontrollmaßnahmen der regenerativen Landwirtschaft. In der vegetativen Phase lässt sich mit dem Refraktometer der Pflanzensaft in Brixwerten messen. Das kleine handliche Gerät misst die Lichtbrechung der gelösten Feststoffe im Pflanzensaft. Diese „%-Brix“ haben eine hohe Aussagekraft über die Nährstoffgehalte der Pflanzen. 

Schätzt du noch oder brixt du schon?

Aus den Brixwerten lassen sich Rückschlüsse auf die Dichte der vorhandenen Nährstoffe und den Zuckergehalt der Pflanzen ziehen. Dadurch können Maßnahmen gezielter eingesetzt werden- und zwar dann wann die Pflanze sie wirklich braucht. Auch der optimale Erntezeitpunkt lässt sich „erbrixen“.

Hohe Brix-Werte deuten auf eine hohe Nährstoffdichte hin. Ein Grund zur Freude! Eine hohe Nährstoffdichte bedeutet gesunde, vitale und nahrhafte Lebensmittel! 

Lediglich bei extremer Trockenheit und Wasserstress muss zusätzlich die elektrische Leitfähigkeit der Pflanzen gegengeprüft werden. Hier können hohe Brixwerte den Stress der Pflanze anzeigen.

Liegen die Brix-Werte unter normalen Bedingungen in den unteren Bereichen ist es Zeit, geeignete Maßnahmen in Form von Vitalisierungsspritzungen durchzuführen. 

BrixwertBedeutung
0-6anfällig für alle Erreger und Krankheiten
7 und höherpathogene Schimmelpilze, Algen und Pilze können auf
der Pflanze nicht wachsen
10 und höherFrüchte und Futtermittel erreichen ein höheres Qualitätsniveau. Die Pflanze kann die Mikroorganismen im Boden versorgen und gleichzeitig das eigene Wachstum und ihre Immunität fördern (keine Alternanz)
14 und höherInsekten können den Saft aufgrund des hohenZuckergehalts nicht mehr vertragen. Hier beginnt nährstoffreiche Nahrung

Blattimpuls zu Vitalisierung

Unser neues Produkt Blattimpuls kann in Stresssituationen wie Hagelschäden die Blattgesundheit erhalten und fördern. Aber auch in den entscheidenden Wachstumsphasen kann Stress für die Pflanze auftreten. Und das ohne von außen sichtbare Zeichen. Herrscht in der Pflanze ein Nährstoffungleichgewicht, so fallen die Brix-Werte. Dies kann viele Ursachen haben.

Auch der Tagesverlauf oder ein Wetterumschwung nimmt Einfluss auf die Nährstoffdichte in der Pflanze.  Wichtig ist jedoch dies zu erkennen und der Pflanze zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Nährstoffe über eine Dünge- oder Vitalisierungsmaßnahme zuzuführen. 

Brixen zur Kontrolle- egal ob im Ackerbau oder auf dem Grünland

Egal ob im Ackerbau oder auf dem Grünland. Brixen ist eine gute und schnelle Kontrolle für die Wirkung der Maßnahmen. Und das Wissen darüber, ob die Vitalisierung oder Düngung Erfolg gebracht hat ist wichtig. Nur so kann man an Stellschrauben drehen und den Ertrag während der Vegetationsperiode beeinflussen und optimieren.

BBCH Skala Wintergetreide Blattimpuls Vitalisierung

Warum sich Brixen wirklich lohnt

Der größte Fokus in der Landwirtschaft sollte auf der Erzeugung qualitativ hochwertiger Lebensmittel liegen. Mit Hilfe des Refraktometers kann man diese Qualität während des Wachstums überprüfen, fördern und steuern. 

Pflanzen mit hohen Brixwerten sind schwerer. Dies macht sich im Verkauf bemerkbar. Höhere Brixwerte bedeuten widerstandsfähigere Pflanzen gegen Schädlinge wie Blattläuse. Mit ein wenig Übung wird der Gang mit dem Refraktometer zum Feld vor jedem Arbeitsgang zur Routine. So können Maßnahmen gezielter eingesetzt werden und auch dadurch bares Geld gespart werden.

Noch mehr erfahren?

Getreide vitalisieren mit Blattimpuls

regenerative Grünlandpflege für ein artenreiches Grünland

Wiese mit Hahnenfuß Grünland Zeigerpflanzen und Löwenzahn

Grünland Zeigerpflanzen Teil II

Dauergrünland - regenerative Grünlandpflege - Dauergrünland Zeigerpflanzen

Mit der richtigen regenerativen Grünlandpflege auf dem Dauergrünland kann man auch Zeigerpflanzen wie die gemeine Rispe oder den kriechenden Hahnenfuß zurückdrängen.

Dauergrünland- Gemeine Rispe (Poa trivialis)

Die gemeine Rispe gilt allgemein als „Ungras“. Ganz zu Unrecht trägt sie diesen Beinamen wohl nicht. Futterwert und Geschmack, lassen deutlich zu wünschen übrig, ebenso wie Ertragsleistung. Dennoch trägt die gemeine Rispe zu einer dichten und tragfähigen Grasnarbe bei. Besonders auf Pferdeweiden hat sie daher eine gewisse Daseinsberechtigung. Da wir auf dem Grünland jedoch meist hochwertige Futtergräser bevorzugen, soll die Gemeine Rispe weitestgehend weichen.

Auf einem artenreichen Grünland fühlen sich Nutztiere und Nützlinge wohl!

Sie taucht immer dort auf, wo zu wenig Gasaustausch stattfindet und die Bodenatmung gestört ist. Auf feuchten Standorten mit Staunässe ist sie dementsprechend oft zu finden.

Dagegen hilft nur den Boden zu belüften, zu Lockern und den Boden bzw. den organischen Dünger mikrobiell Beleben. Humus bildet runde Bodenkrümel. Runde Bodenkrümel sind nicht so anfällig für Staunässe wie eckige. Wer den Humusaufbau fördert, tut auch etwas gegen die Gemeine Rispe.

Grünlandpflege- Ursachenlösung bei hohem Anteil Gemeine Rispe

  • Verschlämmte Bodenoberflächen öffnen und Bodenatmung ermöglichen
  • Güllemanagement
  • Staunässe beheben – Tiefenlockerung mit Bodenverjünger

Nach der Tiefenlockerung braucht der Boden ca. 2 Wochen Ruhe. Wird er zu schnell wieder befahren oder beweidet kann es passieren, dass der Boden wieder neu verdichtet wird.

Dauergrünland- Kriechender Hahnenfuß (Ranunculus repens) und Scharfer Hahnenfuß (Ranunculus acris)

Auch der Hahnenfuß hat als Pionierpflanze eine ganz spezielle Aufgabe. Er enthält beißende Giftstoffe. Die Natur schickt ihm den Keimimpuls, wenn das Bodenmilieu abbauend und fäulnis-dominiert ist.

Hahnenfuß kann sich abbauende Bakterien mit seinen giftigen Inhaltsstoffen „von der Wurzel“ halten. Er hilft durch seine Wurzelausscheidungen, die mikrobielle Vielfalt wieder anzuregen.

Oft führen Verdichtungen und Staunässe, aber auch unbehandelte Gülle zu einem fauligen, oxidativen Milieu. Hier hilft die Gülle-/ Mistbehandlung nach dem Rosenheimer Projekt, das Belüften der Grasnarbe und ggf. eine Tiefenlockerung. Ein strukturloser Boden, der schnell in sich zusammenfällt, hat meist verschiedene Ursachen. Daher ist eine Albrecht Bodenuntersuchung sinnvoll, um die Nährstoffzusammensetzung und die Nährstoffverfügbarkeit einmal genau zu betrachten.

Dauergrünland Grünlandpflege- Ursachenlösung bei hohem Anteil Hahnenfuß

  • Bodenatmung ermöglichen
  • Güllemanagement
  • Bodenuntersuchung nach Albrecht

Vitalisierung Kartoffeln

Regenerativer Kartoffelanbau im Mulchverfahren

In diesem Video erfährst du mehr über das Thema: Regenerativer Kartoffelanbau im Mulchverfahren.
Hierbei gilt es einige Faktoren genau zu beachten. Ist beispielsweise nicht genug Mulchmaterial vorhanden, kann das System schnell für Ausfälle sorgen.

Humuslandwirt Gerhard Weißhäupl und Dietmar Näser erklären wie der Anbau funktioniert und was zu beachten ist.
Unabhängig ob Mulchanbau oder nicht, hilft eine Vitalisierung der Kartoffel ein verzweigtes Wurzel- und somit auch Knollensystem auszubilden.

Regenerativer Kartoffelanbau im Mulchverfahren

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Anwendungsempfehlung EM-Spritzung im Kartoffelanbau

  1. Spritzung nach vollständigem Auflaufen (ca. 15 cm hoch)
  2. Spritzung vor der Blüte (Mitte Juni)
3 LBlattimpuls
3 kgRoPro-Startfit oder Kristallkalk
3 kgRoPro 13/20
1 LBiplantol Agrar
Aufwandmenge je ha mit ca. 300 L Wasser

3. Spritzung nach der Blüte

3 LBlattimpuls
3 kgRoPro-Startfit oder Kristallkalk
3 kgRoPro 13/20
1 LHuminstoffe
1 LBiplantol Agrar
Aufwandmenge je ha mit ca. 300 L Wasser
Acker Distel bekämpfen mit EM

Beikräutern beikommen- aber natürlich!

Vitalisieren gegen Beikräuter- regenerativer Ackerbau - Was Zeigerpflanzen bedeuten

Nicht nur auf dem Grünland- auch im Ackerbau können wir durch Vitalisierung starke
Effekte bei der Verdrängung von Unkräutern erzielen.

Vitalisierung von Beikräutern?

Manch einer mag sich nun fragen, ob wir uns einen Spaß erlauben. Aber nein. Wir
könnten es nicht ernster meinen. Mit der Vitalisierung in der Jugendentwicklung der
Ackerkulturen (auch im Grünland!) stärkt man nicht nur die Hauptkultur! Der
besondere und teilweise noch viel wichtigere Effekt ist, das Zurückdrängen von
Unkräutern.

Was machen Beikräuter?

Aber warum ist eine Vitalisierungsspritzung so wirkungsvoll gegen Ackerunkräuter?
Unkräuter erhalten ihren Keimimpuls nur, wenn die Bodenmikrobiologie aus der
Balance geraten, nicht divers oder nicht aktiv genug ist. Sie sollen durch ihre
Wurzelausscheidungen wieder Vielfalt in den Boden bringen, Verdichtungen lösen
oder Bodenpilze etablieren.

Dabei haben Unkräuter einen extrem hohen Stoffwechsel und wachsen sehr
effizient. Das wissen die meisten Landwirte nur zu gut.
Wenn man die Unkräuter also vitalisiert und ihnen im Auflaufen mit dem
Vitalisierungs-Cocktail quasi etwas Gutes tut, überdreht ihr Stoffwechsel. Mit zu viel freien
Nährstoffen können die allermeisten Unkräuter nicht umgehen und gehen ein.

Beikräuter eindämmen mit dem Blattimpuls

Wenn die biologische Vielfalt im Boden gefördert wird, fehlt den Unkräutern zudem die Aufgabe.
Der Keimimpuls nimmt ab.
Darüber hinaus wird die Entwicklung der Hauptkultur gestärkt. Diese kann den geschwächten
Unkräutern „davon wachsen“.
Eine Vitalisierung mit Blattimpuls, RoPro 13/20, Biplantol Agrar und Spritzkalk bringt also nicht nur deine Haupt-Kultur in Schwung, sondern hilft auch dabei, Unkräutern zurück zu drängen.

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