EM im Sommergetreide

EM im Sommergetreide

Die regenerative Landwirtschaft zielt darauf ab optimale Bedingungen für die Pflanze von der Keimung bis zur Ernte bereit zu stellen. Nährstoffmangel, egal ob im Mikro- oder Makrobereich, kann genauso ein Grund für Krankheiten und Mindererträge sein, wie eine gehemmte Bodenbiologie oder eine schlechte Bodenphysik durch Verdichtungen und Verschlämmungen.

Optimale Bedingungen für die Kultur im Boden helfen der Pflanze sich selbst zu helfen, auch wenn es widrige Umstände im Anbaujahr gibt, wie Trockenheit, Hitze, Kälte, Nässe, Hagel... etc. EM und seine verwandten Produkte sind hierbei bewährte Hilfsmittel.

Inhalte:

Vor der Saatbettbereitung

Fräsen der wintergrünen Zwischenfrucht Flächenrotte mit Bodenverjünger

Stoppeln und Untersaaten der Vorfrucht oder die winterharte Zwischenfrucht werden flach eingearbeitet. Während der Einarbeitung wird Bodenverjünger in den Erdstrom gesprüht. Alternativ kann Bodenverjünger auch vorneweg auf das Grüngut gesprüht werden.

100-150 LBodenverjünger/ ha

Flächenrotte bei Sommergetreide im Frühjahr vor der Saat stellt eine Herausforderung dar. Ist der Boden noch kalt (nie unter 6 Grad Bodentemperatur arbeiten) oder nass braucht es für eine gute Rottelenkung mind. 150 L Bodenverjünger/ ha.

EM-Beizung beim Sommergetreide

Die Beizung erhöht die Keimfähigkeit, verkürzt die Keimdauer und schafft ein positive Milieu. Dies bewirkt einen  gleichmäßigeren Feldaufgang.

Anwendungsempfehlung EM-Beizung je dt Saatgut:

2 kgRoPro 13/20
1-1,5 LWasser: EM-aktiv Lösung (5:1)

Das Saatgut mit der technisch notwendigen Menge Wasser-EM-Lösung anfeuchten und mit RoPro 13/20 „einpudern“ anschließend gut trocknen lassen. Neben den professionellen Getreidebeizanlagen können hierzu auch Betonmischer verwendet werden.

Durch die Beizung verändert sich das Fließverhalten des Saatgutes. Dies macht ein Abdrehen der Drillmaschine unumgänglich.

Organische Düngung beim Sommergetreide

Wir arbeiten ausschließlich mit aufbereiteten Düngern nach dem Rosenheimer Projekt. Das heißt, dass Gülle, Mist, Bokashi etc. mit EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und Ropro-Lit Urgesteinsmehl vor der Ausbringung gemischt und eine bestimmte Zeit gelagert werden. Dadurch werden Nährstoff- und Energieverluste stark vermindert und die Dünger tragen ordentlich zum Humusaufbau bei.

  • Aufbereitete Gülle und Biogas-Substrat nach dem Rosenheimer Projekt für das Sommergetreide
100 LEM-aktiv (150 L bei Biogas-Substrat)
0,6 m³Karbosave Pflanzenkohle
2-4 TonnenRoPro-Lit Urgesteinsmehl (je nach TS-Gehalt)
Tabelle: Aufwandmenge je 100 m³ Gülle

Gülle sollte im Herbst noch in die Zwischenfrucht ausgebracht werden, oder dann in den wachsenden Bestand des Sommergetreides vor Reihenschluss. Gülleausbringung auf den unbewachsenen Boden geht immer mit großen N-Verlusten einher.

  • Aufbereiteter Mist nach dem Rosenheimer Projekt für das Sommergetreide
10 L - 70 LEM-aktiv
bis zu 1 m³Karbosave Pflanzenkohle
200 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl
Tabelle: Aufwandmenge je 10 m³ Mist

Der Mist sollte mindestens 8 Wochen unter Luftabschluss fermentieren. Aufbereiteter Mist kann in die Zwischenfrucht im Herbst gestreut werden oder bei einer feinen Verteilung auch im Frühjahr in die Hauptkultur ausgebracht werden

  • Bokashi aus Gras, Laub etc.
10 L EM-aktiv
0,1 - 1 m³Karbosave Pflanzenkohle
200 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl
Tabelle: Aufwandmenge je 10 m³ Organik

Bokashi bedeutet fermentiertes Material. Genutzt werden in der Regel Grasschnitt oder Laubabfälle. Die Organik wird mit den Komponenten gemischt und unter Luftabschluss (anaerob) fermentiert. Dieses Material kann nach der Saat fein auf die Bodenoberfläche im Vorauflauf gestreut werden. Es schützt den Boden vor Spätfrösten, fördert die Nährstoffnachlieferung aus dem Bodenvorrat durch die Bodenbiologie und unterstützt die Humusbildung.

EM Spritzung beim Sommergetreide zur Vitalisierung

1. Spritzung ab 3-Blatt Stadium

Diese Spritzung fördert das Wurzelwachstum und die Ausbildung der Blätter. Das mineralische Additiv RoPro 13/20 unterstützt das Phytobiom und stärkt die Immunkräfte der Pflanze gegenüber Pilzkrankheiten.

2 LBlattimpuls
3 kgRoPro 13/20
Tabelle: Aufwandmenge je ha, mit 300 L Wasser

2. Spritzung Schossen/ 2-3 Knoten

Wenn sich der Boden erwärmt kommt es zu einem Mineralisierungsschub. Währendessen Nährstoffe aus dem Boden für die Pflanzen mobilisiert werden. Dass die Pflanze dieses große Angebot aufnehmen und nutzen kann, dafür sorgt die Vitalisierungsspritzung zu diesem Zeitpunkt. (Meist Mitte Mai) Kann die Pflanze Nährstoffe ordentlich einlagern, entsteht kein Überschuss an Eiweiß oder Zucker im Blattsaft. Das macht die Pflanze unattraktiv für Schädlinge.

3 LBlattimpuls
3-4 kgRoPro 13/20
Tabelle: Aufwandmenge je ha, mit 300 L Wasser

Produkte für den regenerativen Anbau von Sommergetreide

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