Flächenrotte mit Bodenverjünger

Bei der Flächenrotte wird Grünmaterial so flach wie möglich und so tief wie nötig mit Erdmaterial vermischt.

Flächenrotte ist eine sehr einfache und kostengünstige Variante zur Einbringung von Organik in den Boden. Das Bodenleben wird durch diese "Fütterung" gefördert.

Bewährt hat sich die flache Behandlung mit der Fräse. Bei der ersten Überfahrt darf der so genannte Irokesenschnitt entstehen. Vereinzelte Pflanzen sind noch im Boden verwurzelt.

Die Rotte wird durch das Aufsprühen des Ferments "Bodenverjünger" stabilisiert. Bodenverjünger kann durch seine enorme Vielfalt an Mikroorganismen die Umsetzungsprozesse bei der Rotte steuern. Bei schwierigen Verhältnissen, wie bei Nässe oder mikrobiell verarmte Böden ohne Humus, macht er die Rotte erst möglich.

Nach mind. 10 Tagen ist die Rotte weitgehend abgeschlossen und das Saatbett kann mit einer zweiten Überfahrt mit der Fräse oder einem Exaktgrubber oder dem Bodenbearbeitungsgerät ihrer Wahl vorbereitet werden.

Aufwandmenge Bodenverjünger bei der Flächenrotte:

150 L / haBodenverjünger

Idealerweise wird Bodenverjünger in den Erdstrom gesprüht. Das Ferment kann aber auch über eine Feldspritze direkt vor der Bearbeitung auf den Aufwuchs ausgebracht werden.

Vorteile durch den Einsatz von Bodenverjünger bei der Flächenrotte

  • Nährstoffe aus der Organik werden schnell in die Bodenstruktur eingebaut.
  • Positiver Impuls an das Bodenleben. Ein effektives Netz an Mikrobiologie zur Pflanzenernährung kann entstehen.
  • Die Bodenstruktur selbst wird gefestigt. Es entstehen runde Krümel, die sehr witterungsbeständig sind.
  • Erhöht die Wasseraufnahmefähigkeit und Belüftung des Bodens.

Produkte für die Flächenrotte

Warenkorb
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
Einkauf fortsetzen
0
Wishlist 0
Open wishlist page Continue shopping