Tierarztkosten senken mit dem Rosenheimer Projekt

Tierarztkosten senken mit den Methoden des Rosenheimer Projekts- Du willst wissen wie?

Stell dir vor, du gehst morgens in den Kuhstall und schon breitet sich ein Lächeln auf deinem Gesicht aus. Denn alle Kühe warten schon erwartungsvoll im Warteraum, keine Zicken, kein Geraufe, keine Fliegenplage. Die Milchleistung folgt deinem gewünschtem Ziel, Krankheiten treten nur marginal auf und die vitalen und gesunden Kälber erwärmen dein Herz.
Seit über 25 Jahren feilen wir am Rosenheimer Projekt, um Betriebskreisläufe zu optimieren. Angefangen von der Güllequalität, der Futterqualität, des Stallklimas, der Wiesenbestände bis hin zur der Stallreinigung.

Im Stall, am Tier, im Boden oder in der Pflanze: Für Gedeihen und Gesundheit ist das Milieu ausschlaggebend. Veränderst du das Milieu in eine positive Richtung folgen automatisch positive Resultate. Der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen und regenerativen Methoden ist der Schlüssel zum Erfolg.

Tierarztkosten senken- Wo liegen die Ursachen für hohe Tierarztkosten?

Generell sollten die baulichen Maßnahmen wie z.B. Maße der Liegeboxen, Fressplatzbreite, Anzahl der Fress- und Liegeplätze usw. den jeweiligen Tieren angepasst sein. Eine Überbelegung führt zu Stresssituationen und letztendlich zu Verletzungen, verringerter Futteraufnahme und Leistungsabfall.

Futterqualität

Sehr große Auswirkung auf die Tiergesundheit hat die Futterqualität. Qualitativ hochwertiges Futter ist die Grundvoraussetzung für gesunde und leistungsfähige Tiere. Neben den bekannten Parametern wie Schnittzeitpunkt, Schnitthöhe, Futterverschmutzung, Siloabdeckung, Siloverdichtung, usw. kann mit CFKE in der Gras- und Maissilage sowie in Dürrfutter und Stroh die Futterqualität erhalten werden.

Kühe am Futtertisch

CFKE in der Silage senkt den pH-Wert zügig ab, der Zucker wird in Milch- und Essigsäure umgewandelt und somit das Risiko einer Schimmelbildung deutlich reduziert. Die Silage ist bei der Entnahme stabiler und erwärmt sich nicht. Beim Einsatz von CFKE in Heu/Grummet und Stroh bereits in der der Ernte, wird die Staubbildung und die Gefahr einer Schimmelbildung ebenfalls deutlich reduziert.

Mehr Infos zur Aufbereitung von Silage und Heu

Einstreu

Großes Augenmerk sollte auf die Einstreu gelegt werden. Schimmelfreie Einstreu z.B. im Tieflaufstall und in den Kälberboxen sollte selbstverständlich sein. In den Hochboxen wird von erfahrenen Landwirten RoPro-Lit Urgesteinsmehl regelmäßig eingestreut. Die Liegeflächen bleiben trocken. Teilweise wird auch Strohmehl oder kurz gehäckseltes Stroh mit RoPro-Lit Urgesteinmehl gemischt. In den Tiefboxen wird Karbosave-Pflanzenkohle, RoPro-Lit Urgesteinsmehl, EM aktiv mit Stroh gemischt für die Matratze. Bei der täglichen Boxenpflege wird meist RoPro-Lit Urgesteinsmehl eingestreut.

Trockene und saubere Liegeflächen reduzieren die Gefahr von Eutererkrankungen. EM in der Einstreu reduziert die Gefahr von Schimmelbildung und Fäulnis. Karbosave-Pflanzenkohle nimmt Nährstoffe auf und reduziert die Ausgasung von Ammonium in der Einstreu, sowie in der Gülle bzw. Mist.

Die zur Einstreu verwendeten EM-Produkte können bei der Gülle- bzw. Mistbehandlung voll angerechnet werden.

Vereiste Flächen im Winter (aber auch rutschige Laufwege das ganze Jahr!)

Im Außenklimastall und Außenlaufflächen wird Karbosave-Pflanzenkohle im Winter als Streumittel auf vereisten Flächen zur Abstumpfung gestreut. Somit wird das Risiko von Verletzungen durch ausrutschen auf vereisten Flächen deutlich verringert. Ebenso werden rutschige/nasse/schmierige Flächen mit dem Streuen von Karbosave-Pflanzenkohle trittsicherer.

Stallklima mit Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt (CFKE) verbessern

Durch die Vernebelung von täglich 5 ml CFKE/m² Stallfläche wird ein probiotisches Stallklima erreicht. Mögliche Krankheitserreger bekommen somit „natürliche Gegenspieler“ und können sich nicht bzw. nur noch geringfügig verbreiten. Viele Landwirte berichten von ruhigeren Tieren, weniger Stress beim Melken und angenehmere Atmosphäre für Mensch und Tier.
Manche Landwirte mit Atemwegserkrankungen machten die Erfahrung, dass die Vernebelung von CFKE im Stall auch für den Menschen, der täglich oftmals viele Stunden im Stall arbeitet positive Einflüsse auf die Gesundheit hat. Aussagen wie z.B. „Seit wir CFKE im Stall vernebeln, habe ich nur noch ganz geringe Probleme mit Atemwegserkrankungen“ hören wir nicht selten. Wobei das natürlich indirekt über weniger Belastung durch Pilzsporen, Fäulnis etc. und besserer Stallluft kommt.

Durch das Streuen von Karbosave-Pflanzenkohle auf den Spaltboden bzw. Laufflächen wird die Ammoniakbelastung in der Stallluft deutlich reduziert. Die feinen Kohleteilchen binden einen großen Teil vom Ammonium in der Gülle bzw. Mist. Den Ammoniakwert in der Stallluft kann jeder Landwirt mit relativ einfachen Gasmessgeräten selbst ermitteln.

Fliegenpopulation durch Veränderung des Stall-Milieus reduzieren

Fliegen können z.T. auch Überträger von Krankheiten sein. Eine Fliegenplage im Stall ist meist eine langanhaltende Stresssituation für die Tiere im Sommer. Schwanzschlagen, reiben, Unruhe, Beine schlagen beim Melken u. a.  geht zu Lasten der Tiergesundheit. Für die arbeitenden Menschen im Stall ist dies auch eine belastende Situation. Der Umgang mit den Tieren wird z.T. gefährlicher. Durch die tägliche Vernebelung von 5 ml /m² CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) werden die Fäulnisstellen im Stall, Güllekananäle deutlich reduziert und den Fliegen die Brutstätte entzogen. Weniger Fliegen im Stall und ruhigere Tier sind das deutlich sichtbare positive Ergebnis.

Warum reduziert sich die Fliegenpopulation durch den Einsatz von CFKE?

Fliegen legen ihre Eier in ein faulendes Milieu, denn die Maden ernähren sich von faulender Substanz und Exkrementen. Hier ist auch eine Brutstätte für Mykotoxine. Wird CFKE versprüht oder noch besser vernebelt, so wird das Milieu auf allen Oberflächen positiv verändert. Ungünstig für die Fliegeneier und Larven, denn sie brauchen zu ihrer Entwicklung ein faulendes Milieu. So wird mit dem Einsatz von CFKE die Fliegenpopulation stark reduziert.

CFKE-Vernebelung-EM-Chiemgau-1

Tierarztkosten senken bei den Kälbern

Ein relativ großer Anteil an den Tierarztkosten laufen in den meisten Betrieben bei den Kälbern auf. Daher legen viele Milchviehbetriebe besonders Augenmerk auf die Kälbergesundheit.

Kälberboxen/-iglus und Kälberställe wäscht du regelmäßig mit dem EM-Stallreinger.
Nach dem vollständigen Trocknen und vor der Wiederbelegung werden die Flächen, Aufstallung und Vorrichtungen mit CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) pur oder 1:1eingesprüht. Somit wird ein positives aufbauendes Milieu im Kälberbereich erzeugt. Mögliche Krankheitserreger haben so gut wie keine Chance sich zu vermehren.

Die belegten Boxen/Iglus kannst du täglich mit 5 ml /m² CFKE besprühen. Auch die Kälber dürfen dabei benetzt werden. Wir empfehlen 20 ml CFKE je Mahlzeit in die Tränke (egal ob Vollmilch oder  Milchaustauscher) einzumischen. Das Einmischen kann direkt in den einzelnen Tränke Eimer bzw. in das Milchtaxi erfolgen. Beim Einsatz eines Tränkeautomaten kann CFKE über ein Bypassystem eindosiert werden. Das Verdauungssystem wird gestärkt und die Kälbergesundheit positiv unterstützt.

Auch der Einsatz von Karbofit Futterkohle hast sich in der Kälberaufzucht bewährt. Die Futterkohle kann den Kälbern ad libitum angeboten werden. Besonders nach einer Medikamentengabe oder bei Durchfallerscheinungen ist die Kohle ein wirksames Mittel, um die körpereigenen Regenerationskräfte zu fördern.

Kälbertränke-mit-CFKE-Probiotisch-aufwerten-EM-Chiemgau

Fruchtbarkeit

Gesunde Kühe sind auch fruchtbarer. Ein Großteil der Fruchtbarkeitsprobleme liegen in der oftmals zu eiweißreichen Futterration. Ein artenreicher ausgewogener Grünlandbestand, erreicht durch laufende Güllebehandlung mit EM-Produkten ist Grundstein für hochwertiges betriebseigenes Grundfutter. Durch den Einsatz von Naturavit-Lebendhefe kann in einer entsprechend Umstellungszeit der Rohproteingehalt in der Futterration schrittweise deutlich gesenkt werden.

Klauenprobleme

Kühe die aufgrund von Klauenproblemen viel liegen, wenig fressen und sich wenig bewegen fallen mit der Milchleistung deutlich ab. Neben dem wirtschaftlichen Aspekt, sollte hier vor allem auch das Tierwohl im Mittelpunkt stehen. Klauenprobleme bringen zwangsweise Schmerzen für das Tier mit sich. Ähnlich wie bei den Fruchtbarkeitsproblemen können die Ursachen oftmals an der zu eiweißreichen Futterration liegen.
Saubere trockene Laufflächen unterstützen die Klauengesundheit. Mit der tgl. Vernebelung von CFKE wird auf den Laufflächen und Liegeboxen ein probiotisches Milieu erreicht und das Risiko von Klauenkrankheiten deutlich gesenkt. Einige Landwirte arbeiten mit EM-Klauenbäder bzw. sprühen regelmäßig im Melkstand/Melkroboter die Klauen mit CFKE ein.

Gesteinsmehl für ein besseres Stallmilieu

Tierarztkosten senken- Wie wirkt sich der ausdauernde EM-Einsatz in der Milchviehhaltung aus?

Dankenswerter Weise haben zwei Milchviehbetriebe im Rahmen der Vortragsreihe "Praktiker berichten" im Jahr 2018 ihre Tierarztkosten und Daten zur Fruchtbarkeit veröffentlicht. Beide sind erfahrene und langjährige EM-Anwender.

Bio-Betrieb, 60 Milchkühe plus Nachzucht, ca. 6.500 l Milchleistung

WirtschaftsjahrTierarztkosten/Kuh/Jahr
2011/201217,87 €
2012/201313,14 €
2013/201413,60 €
2014/201532,50 €
2015/201629,40 €
2016/201729,16 €

Die Non-Return-Rate 90 liegt bei 66,7 % mit einer Zwischenkalbezeit von 368 Tage.

Konventioneller Betrieb, 80 Milchkühe plus Nachzucht, ca. 8000 l Milchleistung

WirtschaftsjahrTierarztkosten/Kuh/Jahr
2017/201843,00 €

Im Wirtschaftsjahr 2017/2018 wurden alle 17 Kalbinnen bei der Erstbesamung trächtig.

Betrachtungsweise

Die Tierarztkosten in deutschen Milchviehbetrieben liegen ø bei ca. 100 €/Kuh/Jahr. Nehmen wir als Beispiel die Tierarztkosten von den beiden EM-Anwendern von ca. 40 €/Kuh/Jahr. Das sind bei einem Betrieb mit ca. 50 Milchkühen ca. 3.000 € /Jahr weniger Aufwendungen.

Ergänzend anzubringen ist hier auch, dass kranke Tiere weniger Leistung bringen (z.B. Milch, tgl. Zunahmen in der Mast). Werden Arzneimittel z.B. Antibiotika bei den Milchkühen eingesetzt, ist das (meist) mit einer gewissen Wartezeit verbunden, d.h. für eine bestimmte Zeit darf von der behandelten Kuh keine Milch verkauft werden.
Wegen krankheitsbedingter niedriger Milchleistung und zusätzlichen Wartezeiten beim Milchverkauf, kommen schnell mal 200 – 500 L „Milchverlust“ je Kuh und Jahr zusammen. Beim aktuellen Milchpreis von ca. 0,60 €/Liter sind das grob umrissen 100 – 300 €/Kuh/Jahr weniger Erlöse.

Tierarztkosten senken-Fazit:

Mit dem ausdauernden Einsatz von EM-Produkten in der Güllebehandlung, Futterkonservierung, Reinigung, Fütterung und Stallvernebelung werden die Tiergesundheit, Leitungsfähigkeit, Langlebigkeit und somit die Wirtschaftlichkeit deutlich verbessert.

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