Jungviehweide

Der Biohof Dauner- schwäbische Mentalität meets Ideenreichtum

  • Region: schwäbische Alb
  • Biobetrieb seit 2014
  • Ackerland 50 ha, Grünland 80 ha, 13 ha Wald, 75 kw Biogasanlage
  • Schwerpunkte: Milchvieh, Ackerbau, Direktvermarktung (Milch, Eier, Käse, Gemüse, Fleisch/ Wurst (geplant))

Bei frischem Herbstwetter erreichten wir den Biohof Dauner im Landkreis Heidenheim im schönen Schwabenländle. Der Betrieb wird bereits in der 9. Generation von der Familie Dauner geführt. Seit 2014 Wirtschaften die Dauners gemäß den ökologischen Richtlinien, seit einigen Jahren gehören sie dem Demeter Verband an. Die Umstellung auf den ökologischen Landbau bot einige Berührungspunkte mit der regernativen Landwirtschaft. Vor ca. 4 Jahren entschloss sich Manuel, die konsequente Umstellung auf eine regenerative Wirtschaftsweise zu wagen- und wurde bisher nicht enttäuscht.

Der Anstoß dazu kam durch die Meisterschule. Dort kam Manuel Dauner in den Kontakt zu Friedrich Wenz (humusfarming.de), der ihn mit den Denkweisen der regernativen Landwirtschaft vertraut machte. Der Keim dieser Denkweise fiel auf fruchtbaren Boden und ließ ihn seitdem nicht mehr los. Glücklicherweise konnte er von Beginn an auf die Unterstützung seiner Freundin Michaela, die sich derzeit im Agrarstudium befindet und seiner Familie zählen, die diese neuen Ideen tatkräftig unterstützen und mittragen.

Der Start der regenerativen Landwirtschaft- Mutig ans Werk

Natürlich mussten auch Dauners erst „ihren“ Weg und Zugang zum regenerativen System finden. Auch sie hatten hier und da mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Aber auch das ist Teil des Prozesses. Individuelle Lösungen sind gefragt. Wir von Chiemgau Agrar stehen Betrieben bei der Umstellung gerne mit unseren Erfahrungen aus dem Rosenheimer Projekt zur Seite. Auch auf unseren Veranstaltungen, die zukünftig auch vermehrt in digitaler Form für die Landwirte zur Verfügung stehen sollen, gibt es immer wieder hilfreiche Anwendungstipps und Expertenmeinungen. Der Austausch zwischen den Betrieben ist eine tolle Möglichkeit, Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen und zu umgehen, sich gegenseitig zu inspirieren und auch zu motivieren. Wir versuchen das Netzwerk der regenerativen Landwirte zu stärken, Pioniere aus dem Rosenheimer Projekt mit interessierten Einsteigern zusammen zu bringen und sinnvolle Verbindungen zu knüpfen.

Güllebehandlung nach dem Rosenheimer Projekt als zentrale Maßnahme für den Erfolg

Dauners setzen seit 4 Jahren auf die konsequente Behandlung und Aufbereitung seiner fast 4000 m³ Gülle /Jahr. Die im Rosenheimer Projekt entwickelte Form der Wirtschaftsdüngeraufbereitung basiert auf Jahrzehnte langer Erfahrung von zahlreichen Landwirten und hat sich in der Praxis als effektive Maßnahme zur Düngeroptimierung erwiesen.

Die Gülle wird dabei mit EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl behandelt und sorgt dadurch für eine verlängerte und verbesserte Düngewirkung. Die rund 130 kg/N/ha/Jahr, die ihm über den organischen Dünger zur Verfügung stehen, möchte er möglichst effizient nutzen. Da er die Gülleaufbereitung als zentralen Aspekt für die Erfolge der regenerativen Wirtschaftsweise sieht, setzte er konsequenterweise auch gleich auf die Vernebelungsanlage für den Milchviehstall. Somit wird das Milieu im Stall und der Ausscheidungen gleich von Beginn an positiv gesteuert.

Man muss schon was setzen, aber langfristig ist es für mich eine Methode um Geld zu sparen!

Manuel Dauner

Durchdachte Zucht und erfolgreiche Milchviehhaltung auf dem Biohof Dauner

Auch in der Kälberaufzucht wird mit dem probiotischen Stallreiniger gereinigt und nach der Reinigung EM-aktiv versprüht. Dies sorgt für eine positive Neubesiedelung der Oberflächen. Fäulnisbakterien finden somit keine Lebensgrundlage, denn aufbauende Mikrobenstämme dominieren bereits das Milieu und entziehen den Fäulnisbakterien die Nahrungsgrundlage. Der pH-Wert auf den Oberflächen wird abgesenkt, wodurch die Ausbreitung und Vermehrung von Viren und krankheitserregenden Bakterien gehemmt wird.

Kälberdurchfälle gehören der Vergangenheit an, ebenso wie Atemwegserkrankungen und auch die Zunahmen und Vitalität der Kälber sind mehr als zufriedenstellend. Natürlich gibt es auch auf dem Biohof Dauner einzelne Tiere, die Erkranken und um die sich entsprechend mit aller nötigen Intensität gekümmert wird. Der Großteil der Tiere profitiert jedoch von den Effekten, die die Effektiven Mikroorganismen im Stall und bei der Tierhaltung mit sich bringen.

Gesunde Kälber- der Grundstein in jedem Milchviehbetrieb

Dass die Kälber der Familie Dauner darüber hinaus mit ihren bezaubernden Jersey-Augen auch noch bei jedem Schönheitswettbewerb gewinnen könnten, ist natürlich kein Leistungsmerkmal, aber doch etwas, auf das die Familie zu Recht stolz sein kann. Der Anblick der kleinen Schönheiten erwärmt aber nicht nur das Herz. Dahinter steckt ein wohlüberlegtes Zuchtsystem.

Auf dem Biohof Dauner werden 3-Rassen systematisch verpaart, um eine stabile Milchleistung mit hohen Inhaltsstoffen zu erzielen, die optimal auf das Kurzrasen-Weidesystem angepasst ist. Die F1 Fleckvieh*Jersey Generation dürfen zukünftig dem Angler Rotvieh Bullen einen Besuch abstatten. Von der Einkreuzung dieser alten Rasse erwarteten sie sich noch mehr genetische Vielfalt, einen starken Heterosis-Effekt und robuste, langlebige Kühe. Wir sind schon sehr gespannt auf diese F2 Generation. Sicherlich werden auch hier wieder bezaubernde und leistungsfähige Rinder heranwachsen.

In der schwäbischen Alp könne man nun mal nur mit 4 Schnitten kalkulieren, so Manuel. Ihm seien vitale Kälber, eine gute Fruchtbarkeit, Robustheit, Klauengesundheit sowie ein ruhiges und menschenbezogenes Gemüt wichtig für die täglichen Arbeitsabläufe. Da die Kühe ihre rund 6000 l Milchleistung hauptsächlich aus dem Grundfutter generieren, sei es zudem wichtiger, robuste Tiere zu züchten, die auch in schwierigeren Jahren eine stabile Leistung erbringen können als „den letzten Liter Milch“ heraus zu züchten. Eine nachhaltige und in Anbetracht der klimatischen Herausforderungen der Zukunft auch eine vernünftige Entscheidung. Wir gratulieren Manuel und seiner Familie zu dem Mut und der Ausdauer, die für solche Zuchterfolge nötig sind.

Die Chancen einer vielfältigen Betriebsführung

Besonders bemerkenswert ist zudem, dass jedes Tier, welches auf dem Biohof Dauner geboren wird, diesen auch nur als fertiges Schlachttier wieder verlässt. So hat sich eine stattliche Ochsenmast ergeben. Auch hier zahlt sich die Variabilität der Genetik aus, denn die Fleischqualität übezeugt auch Gastronomen aus der Region. Somit werden die männlichen Kälber sinnvoll in den Betriebskreislauf eingebunden und ergeben auch über die Direktvermarktung eine weitere Einnahmequelle.

Der breit aufgestellte Biobetrieb setzt auf den Ausbau der Direktvermarktung und experimentiert auch gerne mit verschiedenen Kulturen im Ackerbau. Der Betrieb bewirtschaftet rund 50 ha Ackerland mit einer 7-gliedrigen Fruchtfolge und hat heuer auf einer Teilfläche den Kürbisanbau versucht. Auch Linsen und Hanf finden sich in der diversen Fruchtfolge. Wobei der Hanf dem Betriebsleiter eine wahre Herzensfreude ist. Diese alte Nutzpflanze ist nicht nur vielseitig einsetzbar, sondern auch ein wahrer Garant für die Verbesserung der Bodenstruktur. Wir durften uns selbst überzeugen und tatsächlich. Die Böden, insbesondere die auf denen im Sommer kräftige Hanfpflanzen gewachsen sind, riechen süßlich herb, sind extrem krümelig und weich wie Pudding. Ein echter Traum von einem Boden und dass, obwohl wir weit weg von der Magdeburger Börde sind.

Auch Manuel ist sich sicher, den richtigen Weg beschritten zu haben. Die Geduld, die man anfangs aufbringen müsse, zahle sich nun aus. Auch in extremen Jahren mit Dürreperioden oder sehr vielen Niederschlägen sind Dauners gelassen. Der Grünlandertrag habe sich bereits nach 1,5 Jahren signifikant verbessert. Der Kleeanteil sei überall gestiegen. Auf dem Acker braucht die Veränderung ein wenig länger aber auch hier kann man nach 4 Jahren Einsatz mit behandelter Gülle und Flächenrotte eine deutliche Verbesserung der Bodenstruktur feststellen.

Auch eine 75 kw Hofbiogasanlage ist in betrieb und nutzt anfallenden Dung zur Wärmegewinnung. Nicht mal ein herber Schicksalsschlag konnte Dauners Motivation schmälern. Im Sommer ereilte die Familie ein Unglück, welches niemand erleben möchte. Die Maschinenhalle mit allen Geräten und dem Energiefutter brannte bis auf die Grundmauern nieder. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Dauners konnten mit viel Hilfe und starkem Familienzusammenhalt den Betrieb am Laufen halten und können sogar schon wieder optimistisch in die Zukunft blicken.

Die Mischung macht´s

Auf dem Betrieb Dauner ist eines ganz klar- der Erfolg ist eine Mischung aus Mut, Tatkraft und der fachlich optimalen Umsetzung der verschiedenen Maßnahmen und Komponenten der regernativen Landwirtschaft.

Untersaaten, Zwischenfrüchte, eine breite Fruchtfolge in Kombination mit behandelter Gülle und der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen im Stall und in der Kälberaufzucht ergeben einen Kreislauf, der den Betrieb wirtschaftlich macht. Die Förderung des Bodenlebens und der Bodenfruchtbarkeit ist das Ziel und Ergebnis dieser besten fachlichen Praxis. Dabei mehrt sich auf diese Weise das betriebliche Kapital in Form von gesunden, ertragreichen Böden.

Typisch schwäbisch und sehr authentisch war die Aussage, dass EM Produkte, Pflanzenkohle und Gesteinsmehl zwar auf den ersten Blick Geld kosten, dass es für Manuel aber eine Methode ist, um Geld zu sparen!

Als Landwirt weiß er schließlich was ein kg Stickstoff wert ist. Möglichst stabile und ordentliche Erträge mit möglichst wenig Aufwand und Überfahrten zu erzielen, eine stabile Milchleistung, gesunde Kühe, hochwertige Milch und geringe Kosten seien unterm Strich wirtschaftlicher als am falschen Ende zu sparen. Und er als Schwabe müsse es ja wissen und gebe sicherlich keinen unnötigen Euro aus. Recht hast du Manuel!

Ob der weitere Gemüseausbau, die Zuchtentwicklung oder der Ausbau der Direktvermarktung Manuel, Michaela und seine Familie stecken voller Ideen und sind motiviert, den Betrieb weiter voran und in die Zukunft zu führen.

Wir sagen weiter so und vielen Dank für die spannenden Einblicke und diesen tollen Austausch mit euch auf eurem Hof! Wir freuen uns schon darauf euch auch weiterhin begleiten und unterstützen zu dürfen.

http://www.biohof-dauner.de/

ADRESSE
Sontbergen 8
89547 Gerstetten

TELEFON
+49 (0) 7323 920 312

MAIL
hallo@biohof-dauner.de

Kohle unter Mikroskop

Richtig Kohle sparen durch Pflanzenkohle Einsatz

In diesem Artikel geht es vertiefend um die spezifische Wirkung der Pflanzenkohle im Aufbereitungssystem von Wirtschaftsdüngern. Denn hier liegt ein enormes Einsparungspotenzial. Der „Gewinn durch weniger Verlust“ spielt als Faktor für eine höhere Rentabilität eine große Rolle und wird nur allzu oft vernachlässigt. Wer weniger mineralische Dünger zukaufen muss, bleibt flexibler.

Nährstoffe nutzen- Humus aufbauen mit aufbereitetem Wirtschaftsdünger

Das Aufarbeiten von Wirtschaftsdüngern ist ein zentraler Aspekt der Wirtschaftlichkeit für regenerativ arbeitende LandwirtInnen. Die aus dem Rosenheimer Projekt entwickelte Methode der Gülle- und Mistaufbereitung verbessert die Nährstoffverfügbarkeit und schützt vor Nährstoffverlusten durch Ausgasung und Auswaschung und hilft beim Humusaufbau.

Effektive Dünger aus dem Hofkreislauf

Der Einsatz von behandeltem Wirtschaftsdünger lohnt sich. Zahlreiche Landwirte des Rosenheimer Projekts setzen auf diese effektive Maßnahme und konnten so ihren Mineraldüngereinsatz massiv zurückfahren oder ganz aufgeben. Wenn die Nährstoffe aus dem Hofkreislauf wieder effektiv genutzt und gespeichert werden können, ergibt sich mittel und langfristig eine rentable Düngestrategie, mit der sich viel Geld sparen lässt.

Die Kohle bringt nicht nur Kohle durch die Einsparung von Verlusten, auch der Humusaufbau und die Anreicherung des Bodens mit der Pflanzenkohle erhöhen die Bodenfruchtbarkeit nachhaltig. Die Nährstoff-Nachlieferung aus dem Bodenvorrat wird mit jedem Jahr größer. Die Aufwandmenge der Produkte kann über die Jahre wieder reduziert werden, wenn sich ein effektives Bodenmikrobiom (re-)etabliert hat.

Wirkung Kohle in organischer Substanz

Das Wirkungsprinzip und die Vorteile der Gülleimpfung mit EM-aktiv, RoPro-Lit - Urgesteinsmehl (bringt zusätzlich Mineralien und Spurenelemente) und Karbosave Pflanzenkohle hat sich seit Jahren in der Praxis bewährt. Um die Gülle und auch Festmist in einen wirkungsvollen Dünger zu transformieren, empfehlen wir

je m³ Gülle werden eingebracht:

1 l EM aktiv 
Direkt vom Behälter in die Güllegrube einlaufen lassen

6 l Karbosave Pflanzenkohle
Big Pack während des Güllerührens in die Güllegrube entleeren

20-30 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl  
Wird mit dem Silozug während des Güllerührens eingeblasen.

Noch mehr zur Güllebehandlung lest ihr HIER.

Für die Festmistfermentierung sind je m³ Mist:

6-7 l EM aktiv

100 l Karbosave Pflanzenkohle

20-30 kg RoPro-Lit - Urgesteinsmehl 

Das frische, aufbereitete Material wird auf eine Miete gelegt. Für die Fermentation wird die Miete gut verdichtet und abschließend abgedeckt. Die Lagerzeit beträgt mindestens acht Wochen. Das fermentierte Material kann anschließend als Dünger auf den Boden ausgebracht werden.

Kohle spielt im landwirtschaftlichen und wissenschaftlichen Diskurs seit Jahren eine immer größere Rolle. Ihre Wirkungsweise und die Auswirkungen auf das „Ökosystem“ Boden werden laufend untersucht. Was ist jedoch die spezifische Wirkung der Kohle bei der Düngeaufbereitung?

Nährstoffe speichern- die Pufferkapazität der Pflanzenkohle

Unsere Pflanzenkohle, die auf spezielle Weise pyrolisiert wurde, hat eine enorm große Oberfläche und bietet somit viele Plätze zum Anbinden von Nährstoffen. Die zugegebenen Effektiven Mikroorganismen finden mehr Besiedlungsplätze und können sich in Kombination mit Pflanzenkohle besser und schneller vermehren. Kohle hat somit eine große Pufferwirkung in diesem System.

Ein zentraler Effekt für die Düngewirkung ist die Chelatbildung. Chelate sind komplexe Kohlenstoffverbindungen, die von und mithilfe mikrobieller Aktivität gebildet werden. In dieser Form werden in der Natur Makro- und Mikronährstoffe gebunden, aber nicht fixiert. Somit sind sie pflanzenverfügbar und können dann, wenn die Pflanze den Bedarf hat, freigesetzt werden. In der Vegetationsphase können Pflanzen über die Wurzelexsudate Nährstoffe freisetzen. Die Mikroorganismen helfen dabei, die gebunden Nährstoffe freizusetzen und erhalten im Gegenzug Energie in Form von Zucker von der Pflanze.

Der zeitliche Vorteil der Düngewirkung ergibt sich also aus dem Zusammenspiel der Stoffwechselaktivität der Mikroorganismen in Kombination mit der Pufferwirkung der Kohle. So sind Nährstoffe schneller pflanzenverfügbar, da sie in Chelatform in der Kohle eingelagert werden und gleichzeitig weniger Nährstoffe in die Luft oder durch Auswaschung verloren gehen.

Einige wissenschftliche Untersuchungen zur Düngewirkung von EMs und Pflanzenkohle findet ihr HIER.

Kohle ist nicht gleich Pflanzenkohle

Vorteile von Karbosave Pflanzenkohle

  • Porengröße (je kleiner die Porengröße umso größer die Adaptionsfähigkeit)
  • PAK-Werte – Karbosave wird regelmäßig untersucht
  • Aus europäischen nachwachsenden Rohstoffen gewonnen
  • Mit Mikroorganismen beimpft
  • Ist Jahrhunderte stabil und wird nicht abgebaut

Jede Pflanzenkohle wirkt je nach Herstellungsverfahren und Ausgangsmaterial anders. Unsere Karbosave Pflanzenkohle ist eine in Lebensmittelqualität hergestellte Kohle überwiegend aus harten Laubgehölzen. Diese besitzen eine gute Porenstruktur. Außerdem sind Schadstoffwerte wie der PAKs Wert (Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) oder PCB Werte (schädliche organische Chlorverbindungen) entsprechend gering und die Kohle absolut unschädlich. Pflanzenkohle wird nicht abgebaut und verwittert nicht, wie Torf oder Braunerden, sondern dient dem Boden über Jahrhunderte.

Karbosave Pflanzenkohle kommt aus Europa und wird aus europäischem Holz hergestellt. Zudem darf die Karbosave Pflanzenkohle in unserem Kohlelager 2 Jahre lang im Freien „reifen“. So bildet sie bereits ein natürliches Mikrobiom, ein natürlicher "Biofilm" aus. Nach der langen Lagerzeit wird sie zusätzlich mit Effektiven Mikroorganismen geimpft. Somit wird ein reduktives, aufbauendes Milieu auf der Kohle etabliert. Dies führt dazu, dass die Kohle bereits von Millionen kleinen reduktiv, also aufbauend wirkenden Helfern besiedelt ist, wenn sie in die Gülle oder in den Mist gelangt. Diese treten sofort ihren Dienst an, wenn sie in Kontakt mit der organischen Substanz kommen.

Das macht die Karbosave Pflanzenkohle im System der Wirtschaftsdüngeraufbereitung so wirksam.

Gut Ding will Weile haben

Wichtig ist, dass die Kohle Zeit bekommt, „sich aufzuladen“. Sonst kann es dazu kommen, dass Nährstoffe aus dem Boden gezogen und eingelagert werden. Die Komponenten können bereits ab 1/3 des Füllstandes, min. jedoch 3 Wochen vor der Gülleausbringung in die Grube eingerührt werden. Diese Zeit ist nötig, damit das Milieu der Gülle positiv beeinflusst werden und die Nährstoffe eingelagert werden können. Für die Mistfermentierung ist etwas mehr Zeit, ca. 8 Wochen nötig.

Langfristig wirksam

Mit dem System der Wirtschaftsdünger-Aufbereitung invesiert man in die langfristige Bodenfruchtbarkeit. Der Einsatz von Pflanzenkohle, Effektiven Mikroorganismen und Gesteinsmehl führt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Bodenstruktur und des Bodenlebens. Dadurch wirken die positiven Effekte langfristig und nicht nur für das jeweilige Folgejahr. Der Einsatz von Mineraldüngern kann also in dem Maße zurückgefahren werden, indem sich die Bodenfruchtbarkeit verbessert und die Effekte sich auf den Etrag und die Pflanzengesundheit auswirken.

Eine vereinfachte Kulturführung, geringerer Pesitizideinsatz, insgesamt weniger Überfahrten, weniger Arbeitsstunden und humösere Böden sind langfristige Erfolge, die mit der konsequenten Anwendung des Dünger-Systems erzielt werden können.

Quelle Beitragsbild: Nahaufnahme Pflanzenkohle (La Coulette, Lausanne) | T. Bühler (fhnw; Prof. U. Pieles), Dr. C. Holweg, 2010

Erfahrungen Gülle mit EM - Videobericht Jakob Sichler

Video: Erfahrungsbericht Güllebehandlung nach dem Rosenheimer Projekt

Gülleaufbereitung nach dem Rosenheimer Projekt hat eine lange Tradition und bringt diverse Vorteile mit sich. Besonders die starke Reduktion der Stickstoffverluste ist ein großer Vorteil, was zu einer erhöhten Düngewirkung führt. Auch Gerüche können durch Ausbleiben der Ammoniakausgasung stark vermindert werden, dass freut nicht nur den Landwirt, sondern auch die Anrainer.

Gülle birgt bei richtiger Aufbereitung ein großes Potential zur Humusanreicherung und zur Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit. Landwirt Jakob Sichler vom Großrachlhof in Grassau setzt schon seit Jahren auf die Gülleaufbereitung nach dem Rosenheimer Projekt, im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen.

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Mehr zum Betrieb von Familie Sichler: www.grossrachlhof.de

Gülle-Stab-EM-Kin-Keramik-EM-Chiemgau

EM-Kin Güllestäbe, warum?

Dass Gülleaufbereitung notwendig ist, ist kein Geheimnis mehr. Unbehandelte Gülle belastet den Boden, vor allem das Bodenmikrobiom, und schädigt die Pflanzen an Blättern und Wurzeln. Zudem gehen bis zu 80% des Stickstoffgehalts während der Lagerung und Ausbringung verloren. Die Wirkung von Mikroben, Gesteinsmehl und Pflanzenkohle sind leicht (be)greifbar. Aber was hat es mit diesen Stäben auf sich?

Güllen sind so unterschiedlich wie die Ställe, die Tiere oder auch die Landwirte. In manchen Betrieben kommt man bereits mit geringsten Aufwandmengen zu dem gewünschten Ergebnis. Nämlich einer gut verträglichen Gülle, die nicht mehr stinkt und einen hohen Düngewert hat. In anderen Betrieben muss man ständig dahinter sein, dass die Kanäle ablaufen, dass sich keine Schwimmschichten bilden etc. Und das, obwohl man die richtigen Aufwandmengen an EM und Co. einsetzt. Der Grund ist oft, dass das Mikrobiom der Gülle ständig blockiert und gehemmt wird. Hier können die EM-Kin Güllestäbe helfen.

Gülle: Arbeitswirtschaftlich sehr effizient, aber leider ein naturfernes System

Die Natur hat es so eingerichtet, dass die meisten Lebewesen Kot und Urin getrennt ausscheiden. In der Gülle allerdings werden sie wieder gemischt. Es entsteht vermehrt Urease. Sie ist beteiligt am Umbau von Ammonium Stickstoff zu Ammoniak. Die Folge sind hohe Nährstoffverluste.

Nicht nur die chemischen Abbauprozesse schaffen ein ideales Umfeld für ein Fäulnismilieu in der Mikrobiologie der Gülle. Der Aufbau der Güllekanäle und Güllegruben aus Stahlbeton gleicht großen Satellitenschüsseln, die Strahlung, egal ob aus natürlichen oder technischen Quellen, aufnehmen und bündeln. Jeder der schon einmal versucht hat, EM neben dem Sicherungskasten zu vermehren, weiß, dass die regenerative Mikrobiologie auf starke Energiefelder negativ reagiert.

Und schließlich hat das Mikrobiom (also die Gesamtheit der Mikroben) in der Gülle noch mit Hemmstoffen zu kämpfen. Diese können sein: Medikamentenrückstände, vor allem Antibiotika; Desinfektionsmittel; Reinigungsmittel aus der Melkanlage... Wie der Name schon sagt, hemmen sie das Zusammenwirken des Mikrobioms in der Gülle.

EM-Kin Güllestäbe helfen, diese Missstände im feinstofflichen Bereich zu beheben.

Wie funktionieren EM-Kin Güllestäbe?

EM-Kin Güllestäbe sind ein feinstoffliches System. Ähnlich wie in der Homöopathie sind hier keine stofflichen Einflüsse am Werk, sondern ein rein energetisches Wirken. Die Stäbe sind die Datenträger (wie in der Homöopathie der Zucker) für die EM-Kin Information.

Die EM-Kin Information arbeitet mit einem offenen System, das ausschließlich auf Erinnerung und Kommunikation basiert. Sie gibt keinen gerichteten Impuls ab. Das stärkt die immanente Ordnung von Systemen und dockt sie an vorhandene Ordnungskräfte an. Eine Verbindung zu den Ordnungskräften der Natur wird aufgebaut und dadurch an den eigenen feinstofflichen „Urzustand“ erinnert. Hemmende Einflüsse und Störfelder werden nicht abgeschirmt, sondern in nutzbare Energie transformiert und in das natürliche Umfeld eingegliedert. So sind sie zwar noch immer vorhanden, haben aber keinen Einfluss mehr auf z.B. mikrobielle Prozesse.

Der Aufbau der Güllekanäle, -Schächte und Gruben bestimmt die Anzahl der Stäbe, die im Stall eingehängt werden. Auch in den Endlagern werden Güllestäbe eingehängt. Sie alle treten in Kommunikation miteinander und spannen ein Feld auf, das die gesamte Güllemenge dauerhaft behandelt.

Vorteile der Güllestäbe

  • Dauerhafte Wirkung
    Einmal eingebaut, verlieren die EM-Kin Güllestäbe ihre Wirksamkeit nicht.
  • Hemmstoffe in der Gülle werden transformiert und das Mikrobiom in seiner Aufgabe weniger behindert.
  • Ideale Ergänzung zur Gülleaufbereitung mit EM-aktiv, Ropro-Lit Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle.

Wie wird´s gemacht?

Sie haben Interesse?

Dann kontaktieren Sie uns! Unsere Landwirtschaftsberater können Ihnen anhand einer Skizze des Güllekanalsystems unverbindlich aufzeigen, wo die Stäbe einzuhängen sind.

Alle Produkte zur Gülleaufbereitung finden Sie in unserem Shop:

Lesetipp:

Anwender berichten darüber, wie sie erfolgreich die Fütterung verbessern, die Gülle optimieren oder auf andere Art von einer Kreislaufwirtschaft profitieren.

Chiemgau Agrar Nachrichten für Landwirte

Chiemgau Agrar Nachrichten 1/2020

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