FAQ EM in der Landwirtschaft

FAQs regenerative Landwirtschaft: Hier findet ihr Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema Effektive Mikroorganismen in der regenerativen Landwirtschaft. Eure Frage ist nicht dabei?

Dann schreibt uns gern eine Nachricht oder ruft uns an! Wir helfen euch gerne weiter!

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FAQ regenerative Landwirtschaft

Was ist EM?

EM steht für Effektive Mikroorganismen, die zusammen eine probiotische Gemeinschaft bilden. Probiotisch bedeutet: pro=für, bios=das Leben. EMs unterstützen durch ihre Wirkungsweisen alle lebendigen Prozesse. Dabei leben sie in einer abgestimmten Mikroben-Gemeinschaft zusammen. EMs enthalten eine Vielzahl von Milchsäure- und Photosynthesebakterien, aber auch Hefen.

EMs sind unglaublich vielseitig. Wir wenden uns hier ausschließlich dem Einsatz von EMs in der regenerativen Landwirtschaft zu. Wenn ihr noch mehr über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erfahren wollt, besucht uns auf unserer Infoseite EM Chiemgau, wo ihr alles über Effektive Mikroorgansimen im Haushalt und Garten erfahren könnt.

Wie wirkt EM?

Effektive Mikroorganismen wirken nach drei biologischen Grundprinzipien:

Dominanzprinzip, Fermentationsprinzip, Antioxidationsprinzip

Fermentationsprinzip:

Fermentation beschreibt eine Fotosynthese, bei der organische Ausgangsstoffe durch Effektive Mikroorganismen aufgeschlossen werden. Das bekannteste Beispiel ist die Fermentation von Weißkohl zu Sauerkraut. Dies ist besser verdaulich und enthält mehr und besser verfügbare Nährstoffe. Mikroorganismen produzieren unter bestimmten Grundvoraussetzungen (Temperatur, Nahrung, Milieu etc.) energiereiche und leicht verwertbare Stoffwechselprodukte wie Vitamine, organische Säuren, Antioxidantien uvm.

Das Antioxidationsprinzip:

Effektive Mikroorganismen produzieren Antioxidantien. Sie schaffen sich selbst ein reduktives Milieu, indem Schimmel, Fäulnis und andere oxidative Abbauprozesse nicht existieren können.

Bei der Oxidation geht immer Energie verloren. EMs sorgen also dafür, dass die Energie der Ausgangsprodukte oder ihrer Umwelt konserviert und erhalten bleibt.

Das Dominanzprinzip:

Mikroben kommen überall in der Natur vor. Die Zusammensetzung der Bakterienstämme und die äußeren Einflüsse wie das Nahrungsangebot, Sauerstoffverfügbarkeit etc. bestimmen, welche Mikroben Familien sich schneller und damit auch dominant vermehren.

90 % der natürlich vorkommenden Mikroben sind sogenannte neutrale Mikroben. Sie schließen sich immer dem vorherrschenden Milieu an.

Unsere EMs sind eine reduktive, also antioxidativ wirkende Mikroben-Zusammensetzung. Durch die vorhandene Dominanz in den Produkten steuern die Mikroben das Milieu zuverlässig und nehmen positiven Einfluss auf ihre Umwelt.

Noch mehr zum Thema "Wie wirken Effektive Mikroorganismen EM?" findest du unter dem Link.

FAQ regenerative Landwirtschaft: Kann ich EM selber vermehren?

Grundsätzlich ja. Es erfordert jedoch einiges an Know-how und Technik, bis man aus der Urlösung ein qualitativ hochwertiges EM-Produkt ansetzen kann. Die EM Vermehrung ist die Königsdisziplin unter den EM-Anwendungen.

In unserer modernen, hoch spezialisierten Produktionsstätte legen wir selbstverständlich wert auf qualitativ hochwertige Ausgangsprodukte und lassen unsere ganze Erfahrung aus knapp 30 Jahren EM Herstellung in jede einzelne Charge mit einfließen. Unsere Produkte werden vom hausinternen Labor dauerhaft auf ihre Qualität und Mikrobendichte geprüft. Nur so können wir den hohen Standard unserer Produkte und deren Wirkung gewährleisten.

Unter EM Vermehrung erfährst du noch mehr über die Technik und die notwendige Ausstattung, um EMs selber zu vermehren.

Noch mehr zum Thema "EM-Fermente selbst herstellen: Vorteile und Nachteile" lest ihr in diesem Beitrag.

Bitte beachten: Die Effektivität von EM ergibt sich durch die Anzahl der verschiedenen Stämme und deren Vorkommensdichte in der Lösung. Sobald EM-a ein 2. Mal angesetzt wird, verlieren Sie viele Stämme und somit auch einen Großteil der Wirkung. Für ein wirksames EM-a muss immer von der Urlösung neu angesetzt werden.

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Was ist belebte Gülle? Warum Gülle mit Bakterien beleben?

Von belebter Gülle spricht man, wenn der organischer Dünger mit Bakterien und Mikroorgansimen angereichert wird, welche dabei helfen Nährstoffe pflanzenverfügbarer zu machen und Nährstoffverluste zu vermeiden.

Mit Bakterien, Mikroben, Pflanzenkohle und Gesteinsmehl behandelte Gülle ist "vor verdaut" und die bereits aufgespaltene Nährstoffe werden in der Kohle gespeichert. Pflanzen können sie sich über die Vegetationsperiode hinweg selbständig erschließen. Dies erfolgt über Wurzelexsudate und Bakterien, die der Pflanze helfen, die Nährstoffe zu lösen. Mit EMs wird das Milieu der Gülle reduktiv. Fäulnis, Schimmel und abbauende Prozesse werden vermieden.

Was wird zur Güllebehandlung benötigt und wie funktioniert die Güllebehandlung?

Für die Aufbereitung von Gülle und organischem Mist werden EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl in die Güllegrube eingerührt. Wichtig ist, dass das RoPro-Lit Gesteinsmehl während dem Rühren mit einem Silozug in die Gülle geblasen wird, damit die Feststoffteilchen des Gesteinsmehls in der Gülle schweben und sich nicht absetzen. 

Die Mikroorganismen machen sich sofort ans Werk und lagern Nährstoffe und Mineralien in der schwammartigen Oberfläche der Karvosave Pflanzenkohle ein. Auch das RoPro-Lit Gesteinsmehl schwebt in der Gülle und es lagern sich Feststoffe an den winzigen Gesteinsteilchen an. Nährstoffe werden von den Mikroben "vor verdaut" und stehen den Pflanzen in einer höheren bioverfügbarkeit zur Verfügung (ähnlich wie beim Sauerkraut). Die Kohle weist eine hohe Pufferkapazität auf. Somit sind die Nährstoffe lange pflanzenverfügbar und vor Auswaschung geschützt. 

Die Güllebehandlung kann ab einer Füllhöhe von ⅓ des Gesamtvolumens erfolgen. Je länger die Komponenten wirken können, desto besser. Mindestens jedoch 4-8 Wochen. 

Aufwandmenge für Gülleaufbereitung nach dem Rosenheimer Projekt je 100m³ Gülle:

100 LEM-aktiv
600 LKarbosave Pflanzenkohle
4 TonnenRoPro-Lit Urgesteinsmehl

MIST MIT EM, GESTEINSMEHL UND PFLANZENKOHLE AUFBEREITEN

je 10 m³ Mist:
1 m³ Karbosave (aktivierte Pflanzenkohle)
200 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl
70 L EM-aktiv

Was ist der Grund dafür wenn die Gülle extrem schäumt?

Zunächst muss man unterscheiden ob die Gülle lediglich "arbeitet", denn Luftblasen und aktives Blubbern sind gute Zeichen, dafür, dass die Mikroben ans Werk gegangen sind.

Starkes Schäumen kann auf eine nicht optimale Eiweißverwertung der Futterration hindeuten. Ist zu viel ungenutztes Protein vorhanden, welches ausgeschieden wird, kann die Gülle stark aufschäumen. Denn auch die Mikroben freuen sich über hochwertiges Eiweißfutter. Da das teure Eiweiß aber optimalerweise im Tier verwertet werden soll kann eine eiweißreduzierte bzw rationsoptimierte Fütterung sinnvoll sein.

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Kann ich Bodenverjünger auch für die Gülle / Silieren hernehmen?

Für die Gülle ja. Bei der Ausbringung wirkt er sich positiv auf den Humusaufbau aus.

Für das Silieren nein! Der Bodenverjünger ist ein Bodenhilfsstoff und hat KEINE Futtermittelzulassung! 

Die spezifische Zusammensetzung nativer Bakterienkulturen ist gezielt auf die Mikrobiologie des Bodens und der Pflanzenwurzeln ausgelegt.

Was ist der Unterschied zwischen Bodenverjünger und EM-aktiv?

Im Bodenverjünger sind Hunderte verschiedene native Bakterienkulturen fermentiert, die speziell auf die Anforderungen der Bodenmikrobiologie-Vielfalt abgestimmt sind. Die Vielzahl der Bakterienstämme hilft dabei, schnell eine große biologische Vielfalt herzustellen und ernährt und fördert somit ein diverses Bodenleben.

EM-aktiv ist ein langjährig bewährtes Allround-Produkt für Boden, Pflanzen und Garten. Es enthält im Ansatz auch über 80 verschiedene Bakterienstämme und ist seit über 25 Jahren der Allrounder unter den EM-Produkten.

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Was ist eine Flächenrotte?

Unter der Flächenrotte versteht man die flache Einarbeitung von frischer organischer Masse. Anders als bei der Stoppelbearbeitung geht es darum, frische Organik, also schnell umsetzbare Kohlenhydrate, in eine stabile Rotte zu bringen. Das Material darf auf keinen Fall faulen und schimmeln, da sonst die Nährstoffe verloren gehen und die Bodenbakterien empfindlich gestört werden.

Die organische Masse muss gut mit Feinerde und Bodenverjünger vermischt sein, damit die Rotte das bestmögliche Ergebnis an Nährstofflieferung und Humusaufbau erzielen kann. 

Eine mit dem Bodenverjünger reduktiv gelenkte Rotte fördert das Bodenleben und sorgt für einen schnelleren Humusaufbau.

Auch Bodenexperte Dietmar Näser sagt:

“Keine Einarbeitung von frischer organischer Masse ohne Bodenverjünger!”

Aufwandmenge Flächenrotte: Lässt sich diese von 150 l ha reduzieren, wenn die einzuarbeitende organische Masse weniger ist. Gibt es dabei eine Faustregel, wie zb. ab Wuchshöhe….

Es kommt eher auf die mikrobielle Aktivität und den Humusgehalt des Bodens an.

Je mehr Humus und aktive Bodenmikrobiologie, desto eher kann man die Aufwandmenge reduzieren.

Bei der Flächenrotte muss jedoch frisches organisches Material in sehr kurzer Zeit sauber umgesetzt werden.

Um sicherzugehen, dass das Milieu stabil bleibt und nicht fault und schimmelt, empfehlen wir daher nicht weniger als 100-150 l/ha BV.

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Muss der Bodenverjünger unmittelbar nach dem Ausspritzen eingearbeitet werden oder kann danach ein halber Tag gewartet werden?

Der Bodenverjünger sollte unbedingt während dem Fräsvorgang eingearbeitet werden.

Spritzt man ihn im Nachhinein oberflächlich auf, so benetzt er nur die Oberfläche des zerkleinerten Materials. Fäulnis und Schimmel können sich in den unteren Schichten bilden und der Rotteprozess umkippen.

Bei der Einarbeitung von viel frischem organischem Material ist also die Benetzung mit Bodenverjünger des gesamten Material wichtig für das Gelingen einer effizienten Rotte

Welcher zeitliche Abstand zwischen einer Flächenrotte und der Saat muss eingehalten werden?

Das kann man schlecht pauschal beantworten.

Es gibt Landwirte, die Flächenrotte und Aussaat kombinieren.

Es kommt darauf an, was gesät werden soll, wie mikrobiell fit der Boden ist, wie hoch der Humusgehalt ist und wie genau der Landwirt sich mit der Technik der Aussaat bei der Flächenrotte auskennt. Für Einsteiger der regenerativen Landwirtschaft empfehlen wir, die Flächenrotte zunächst durchlaufen zu lassen und im Anschluss in einem weiteren Arbeitsgang zu säen.

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Welchen zeitlichen Vorteil erzielt die Rotte mit Bodenverjünger gegenüber herkömmlicher Methode?

Kein Einarbeiten von frischem organischem Material ohne Bodenverjünger- Das sagt auch Bodenexperte Dietmar Näser.

Die Gefahr, dass das organische Material ohne ausreichend reduktiv wirkende mikrobielle Aktivität schimmelt und eine Fäulnis-Dominanz entsteht, ist zu groß, da bei der Flächenrotte extrem viele, schnell umsetzbare Zucker- und Eiweiße aus den grünen Pflanzen freigesetzt werden. Diese müssen schnell umgesetzt und als Nährstoffe eingelagert werden. Sonst gehen sie verloren.

Grundsätzlich kommt es auf die mikrobielle Aktivität des Bodens an, auf die Masse und Beschaffenheit des organischen Materials, den Zeitpunkt und die Witterung.

Der Bodenverjünger stabilisiert die Rotte dennoch, egal welche Bedingungen vorherrschen. Er liefert eine hohe aktive Mikrobendichte und sollte immer bei der Einarbeitung von frischer Organik verwendet werden.

Was ist der Unterschied zwischen "normaler" Kohle und "gealterter" Kohle?

Pre-aged, oder vorgealterte Kohle ist reaktiver als frische Kohle. Unsere Karbosave Pflanzenkohle ist zusätzlich mit CFKE voraktiviert und somit bereits mikrobiell besiedelt. Eine solche Kohle wirkt schneller und reaktiver als frische, sterile Kohle. Das Milieu ist reduktiv, also aufbauend und Schimmel und Fäulnis haben keine Chance.

Mehr über die Vorteile vorgealterter Kohle liest du hier: Vorteile von voraktivierter & gealterter Pflanzenkohle.

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Kann ich auch EM-aktiv statt CFKE zur Stallvernebelung verwenden? Worauf muss ich achten?

Für die Vernebelung im Stall empfehlen wir CFKE. Es ist ein zugelassenes Futtermittel. Da bei der Vernebelung in der Regel auch das Futter auf dem Futtertisch benetzt wird, empfehlen wir immer CFKE zur Vernebelung.

Was macht die Karbofit Futterkohle mit dem Tier? Wie funktioniert es, dass sie Schadstoffe und Giftstoffe bindet?

Futter- und Pflanzenkohle haben durch das Herstellungsverfahren (Pyrolyse) eine extrem große Oberfläche. Die schwammartige Struktur bietet extrem viele Bindungsplätze. Daher bindet sie Toxine und Schadstoffe. Karbofit Futterkohle sollte nicht während einer Medikamentengabe gefüttert werden, da sie auch die Wirkstoffe der Medikation ausleiten kann.

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Gibt es ein EM-Mittel zur Euterpflege? Kann man damit das Dippen ersetzen?

EM-Produkte haben keine desinfizierende Wirkung wie herkömmliche Dippmittel, die Jod oder Chlorverbindungen enthalten. Dennoch wird es in der Praxis viel eingesetzt. EM-aktiv oder EM-blond werden dafür pur verwendet. Besonders, wenn das Abwasser der Melkanlage in die Güllegrube geleitet wird, sollte man darauf achten, das das eingesetzte Desinfektionsmittel die Belebung der Gülle nicht beeinträchtigt.

Wozu brauche ich den Bodenverjünger zur Tiefenlockerung?

Der Bodenverjünger bringt eine sehr hohe Mikrobendichte mit und sorgt dafür, dass die Risse, die beim Lockern im Bodengefüge entstehen, sofort mikrobiell besiedelt werden. Somit wird ein Zusammenfallen des Bodens vermieden. Pflanzen wachsen schneller “zu den Mikroben und Nährstoffen hin” und bilden stabilisierende Feinwurzeln aus. Die Lockerung wirkt nachhaltiger.

Die Tiefenlockerung: Deine Vorteile

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Wie fange ich mit EM am besten an?

Egal wo! Einfach beginnen. Egal ob im Stall, bei der Mist/Gülleaufbereitung oder auf dem Acker, im Haus oder bei dir selbst!

Mit EMs kannst du überall und jederzeit beginnen!

Siehe dazu auch das Interview mit Landwirt Matthias Pöschl.

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Was ist das Besondere an eurer Pflanzenkohle? Welche Vorteile bringt es, das die Pflanzenkohle mit EM behandlet ist?

Unsere Pflanzenkohle ist vorgealtert und mikrobiell voraktiviert.

Pre-aged, oder vorgealterte Kohle ist reaktiver als frische Kohle.

Unsere Karbosave Pflanzenkohle ist zusätzlich mit CFKE voraktiviert und somit bereits mikrobiell besiedelt. Eine solche Kohle wirkt schneller und reaktiver als frische, sterile Kohle. Das Milieu ist reduktiv, also aufbauend, Schimmel und Fäulnis haben keine Chance.

Die Kohle ist ein schneller Puffer für Nährstoffe, denn durch die aktiven Bakterien werden Nährstoffe aus Gülle und Mist schnell in Chelatform eingelagert und gespeichert.

Mehr dazu erfahrt ihr in diesem Beitrag:

Pflanzenkohle in der Landwirtschaft - Vorteile und Nutzen

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Welche Zwischenfrüchte sind die besten? 

Grundsätzlich kann man sagen, dass Zwischenfrüchte genauso sorgfältig und auf die Fruchtfolge abgestimmt ausgewählt werden sollten, wie die Hauptkulturen. Zwischenfrüchte sollen verschiedene Zwecke erfüllen. Die biologische Vielfalt spielt dabei immer eine zentrale Rolle. 

Egal ob man eine fertige Zwischenfruchtmischung verwendet, optimiert oder selbst ein Zwischenfrucht-Gemenge zusammenstellt. 

Es sollten folgende Grundsätze beachtet werden:

  1. mindestens 8 - 10 Arten 
  2. Saatstärke anpassen! Weniger ist oft mehr, wenn möglichst viele Arten auflaufen sollen
  3. im Aufwuchs sollten ⅓ Gräser, ⅓ Kräuter, ⅓ Leguminosen zu finden sein

Hier findest du die Zwischenfrucht-Mischungen von Camena Samen

Welche Zwischenfrucht-Mischung für trockene Standorte?

Als Sommer-Zwischenfrüchte und auf trockenen Standorten eignen sich Öllein, Leindotter und Markstammkohl.

Besonders wichtig sind hier die Gras-Komponenten. Dabei sollten Gräser mit Deckspelze gewählt werden, wie Sorghum, die wenig Wasser für die Keimfähigkeit benötigen. Rauhafer ist auch eine gute Komponente in einer Sommerzwischenfrucht.

Auch Körnermais ist geeignet (max.5 kg/ha). 

Gräser sorgen für Bodenpilze und Wurzelmasse und sollten immer Teil einer ausgewogenen Zwischenfrucht-Mischung sein.

Als Leguminosen eignen sich Platterbsen, Serradella oder Perserklee.

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