Kategorie: Milchvieh

EM-Kälber

Gesunde Kälber – leistungsstarke Kühe

Neben den züchterischen Maßnahmen spielen Fütterung und Haltung in der Kälberaufzucht eine gravierende Rolle um gesunde, vitale und leistungsstarke Kühe zu erhalten.

Probiotische Reinigung für Kälberiglu, Kälberboxen und Kälberstall

Dass Desinfektion keinen sicheren Schutz vor Krankheitserregern bietet, ist vielen Landwirten mittlerweile bekannt. Mit der Zeit können sich resistente Keime entwickeln, die mit den üblichen Reinigungsmaßnahmen nicht mehr erfasst werden können.
Insbesondere nach der Desinfektion haben alle Erreger leichtes Spiel, sich anzusiedeln und ungehindert zu vermehren, denn auch die guten Mikroorganismen werden durch Desinfektionsmittel abgetötet.
Die Lösung ist die probiotische Reinigung ( „Pro bios“ bedeutet „für das Leben“). Das heißt, dass sich neben dem Reinigungseffekt auch ein positives und aufbauendes Mikroben Milieu ansiedelt. So wird pathogenen Keimen der Lebensraum, bzw. die Nahrungsgrundlage entzogen.

EM-Stallreiniger - probiotischer Reiniger auf EM-Basis

Stall-Reiniger_25L_EM-Chiemgau
  • Zur Reinigung von Stallflächen, Melkstand, Fliesen…
  • probiotische Besiedelung der Oberflächen
  • glättet die Oberflächen
  • Haudschonend, keine Handschuhe notwendig
  • umweltschonend, da keine Belastung für Gewässer oder Güllegrube

Um ein probiotisches Stallklima zu erreichen erfolgt die Reinigung ohne Chemie. Nach der Entmistung und Grobreinigung werden die kompletten Flächen, Aufstallung, Vorrichtungen und besonders die Ritzen und Ecken mit EM-Stallreiniger eingesprüht. Nach einer Einwirkzeit von min. 30 Minuten mit dem Hochdruckreiniger abspritzen.

Nach dem vollständigen Trocknen und vor der Wiederbelegung werden die Flächen, Aufstallung und Vorrichtungen mit CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) pur oder 1:1eingesprüht. Somit wird ein positives probiotisches Milieu im Kälberbereich erzeugt. Mögliche Krankheitserreger haben so gut wie keine Chance sich zu vermehren.

CFKE oder EM-aktiv im Stall vernebelt wirkt auf das Mikrobenmilieu im Stall sehr positiv. Es wirkt der Ausbreitung von ubiquitären Keimen (wie Staphylococcus Aureus) entgegen, mindert die Ammoniakausgasung und die Fliegenplage. Es wirkt sich auf die gesamte Atmosphäre im Stall aus.

Probiotische Fütterung für vitale Tiere

Fütterung:
CFKE
unterstützt die Mikrobiologie im Verdauungstrakt und sorgt für gesunde Kälber, steigert die Futteraufnahme und Fresslust.

Karbofit (Futterkohle) bindet im Verdauungssystem unerwünschte Stoffe z.B. Toxine, chemische Rückstände und unterstützt deren Ausscheidung. Das Wohlbefinden wird erhöht.

Mengendosierung:
20 ml CFKE/Mahlzeit
5 g Karbofit (Futterkohle)/Mahlzeit

Egal ob Eimer- oder Großbehälterzubereitung (Milchtaxi), beide Komponenten werden einfach in die Tränke eingerührt.

Stallhygiene durch EM-Vernebelung

Vernebelung
Neben den üblichen Vorgehensweisen wie z.B. regelmäßige Entmistung, saubere trockene Einstreu, rutschsichere Flächen, optimale Frischluftzufuhr, saubere Tränkeeimer, einwandfreies Futter und angemessene Aufstallung ist die regelmäßige Vernebelung von CFKE sehr vorteilhaft.

Kälberiglus und kleinere Kälberställe können mit der Rückenspritze täglich behandelt werden. In größeren Kälberställen wird zur Arbeitserleichterung die Vernebelungsanlage Nimbatus 7 eingebaut.
Durch die Vernebelung wird die Luft "gereinigt". Staub, Luftpartikel, Ammoniak und andere Gerüche werden verarbeitet und nicht nur überdeckt. Die Tiere profitieren von der "guten" Luft, das Fell wird schön und die Tiere werden oftmals ruhiger. Für den Landwirt selber stellt sich auch ein gewisser "Wohlfühleffekt" ein.

Wie oft und wie lange wird am Tag vernebelt?

Vernebeln von HandCFKE oder EM-aktiv: Wasser 1:10 verdünnen und den gesamten Luftraum im Stall aussprühen
Auch Liegeboxen, unter den Kälberbuchten und andere "Problem-Ecken" gezielt zusätzlich behandeln.
Automatische VernebelungNimbatus 7 ist eine automatische Vernebelungsanlage, die mit Druckluft betrieben wird. Über eine Zeitschaltuhr wird je nach Bedarf mehrmals täglich CFKE oder EM-aktiv pur über fest installierte Düsen versprüht.
Im Winter sollte wenigstens ein Mal täglich 1 Minute gesprüht werden. Im Sommer kann der Nimbatus 3-5 Mal täglich je eine Minute laufen. Hier kann neben der Luftreinigung auch der Kühlungseffekt zusätzlichen Nutzen bringen.
Es bleibt nur noch den Vorratskanister nachzufüllen.

Wirkung der probiotischen Vernebelung

Durch den Einsatz von CFKE im Stall werden fäulnisbildende Prozesse deutlich verringert und das Stallklima merklich verbessert. Den Fliegenlarven wird die Nahrungsgrundlage entzogen und auch die Bildung schlechter Gerüche stark vermindert.
Die Mengenempfehlung liegt bei 5 ml/m² Stallfläche/Tag.

Weitere Informationen über die Reduzierung der Fliegenpopulation findest Du im Beitrag „Fliegen machen mit EM die Fliege

Fazit:

Bei den zahlreichen Veränderungen die auf Kälber in den ersten Lebensmonaten, wie z.B. Biestmilch -Vollmilch – Milchaustauscher – Tränkeeimer – Tränkeautomat - Einzelbox – Gruppenhaltung – Einstreu - Raufutter – Kraftfutter zukommen, unterstützt CFKE und Karbofit eine ausgeglichenere Verdauung. Gesunde, vitale und frohwüchsige Kälber sind der Grundstein für leistungsstarke Kühe. Letztendlich sind gesunde Tiere der Stolz eines jeden Landwirts.

Tiergesundheit-Bartl-Gamml-EM-Chiemgau

Gesunde und langlebige Rinder mit EM-Anwendungen

Mehr Tiergesundheit, weniger Tierarztkosten - so lautet das Fazit von vielen EM-Landwirten.

Die Aufwendungen für Tierarzt und Medikamente im Milchviehbetrieb schwanken aufgrund unterschiedlichster Faktoren sehr stark.
In Bayern liegt der Durchschnitt in den letzten 10 Jahren bei ca. 100-120 €/Kuh/Jahr. Hier sind auch die Tiergesundheitsaufwendungen der Kälber mit eingerechnet.

Die Werte von EM-Landwirten liegen bei ca. 30-50 €/Kuh/Jahr im Durchschnitt mehrerer Jahre incl. den Aufwendungen für die Kälber.

Im reinen Milchviehbetrieb ist die Kostenermittlung je Kuh relativ einfach. Die Summe aller Tierarzt- und Medikamentenrechnungen wird auf die Anzahl der Kühe aufgeteilt.

Gesündere Kühe leben im Normalfall länger und bringen gute Lebensleistungen. Zusätzlich steigt auch die Fruchtbarkeit. Die Non-Return-Rate (90 Tage) liegt meist über 65 %.

Viele Landwirte, die mit EM schon länger arbeiten, berichten über ruhigere Tiere, weniger Verletzungen, weniger Ausfälle und leichteres Kalben. Letztlich wirkt sich der ruhigere Betriebsauflauf auch auf die Betriebsleiterfamilie positiv aus. Wesentlich dabei ist, dass die EM-Anwendungen kontinuierlich durchgeführt werden.

Was machen die EM-Landwirte?

CFKE und Karbofit-Futterkohle wird in der Fütterung eingesetzt. Mit relativ wenig Arbeitsaufwand werden beide Komponenten z.B. im Futtermischwagen eingemischt.

Mehr Infos zur Fütterungsoptimierung

Probiotisches Stallklima durch CFKE

Probiotisches Stallklima

Um ein gesundes probiotisches Stallklima zu erhalten, wird CFKE (Chiemgauer Fermentierte Kräuter Extrakt) mit der automatisierten Vernebelungsanlage fein zerstäubt täglich im Stall verteilt.

EM-Vernebelung im Kuhstall

Mehr Infos zur EM-Vernebelung
Mehr Infos zu probiotischem Stallmanagement

Vorteile von EM-Vernebelung im Stall:

  • Das Vernebeln führt sofort zu einer Verbesserung der Luftqualität.
  • Alle Oberflächen werden mit probiotischen Mikroorganismen besetzt. Dadurch können sich krankmachende oder resistente Keime nicht mehr so leicht durchsetzen.
  • EM drängt Fäulnis zurück, verhindern sie und breitet ein regeneratives Milieu aus.
  • EM sind ein Art Schutz vor pathogener Keimbelastung  und auch bei intensiver Tierhaltung kann eine Viren-hemmende Wirkung erzielt werden. Denn der niedrige PH-Wert von EM gilt als zuverlässiges Gegenmittel bei Viren und Bakterien.
  • Die angenehme Luft erleichtert im gesamten Raum die Arbeitsatmosphäre für den Mensch und den Lebensraum der Tiere.
  • Viele Tierarten reagieren auf so gereinigte Luft mit mehr Ruhe und Gelassenheit
  • durch die Reduzierung von Fäulnis reduziert sich das Fliegenaufkommen

Stau im Güllekanal

Die Ammoniakausgasung aus dem Güllekanal kann mit der Einbringung von Karbosave-Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl reduziert werden. Je nach Güllebeschaffenheit wird täglich oder wöchentlich mit EM-aktiv z.B. mit einer Gießkanne über den Kanal gegossen. Dadurch wird die Gülle fließfähiger, ein Güllestau im Kanal verflüssigt oder wird vorgebeugt. Außerdem führt es zur Geruchsverbesserung.

Stau im Güllekanal vermeiden

Vorteile der Güllebehandlung im Stall:

  • Die Gülle wird durch die Mikroorganismen belebt und fließt besser ab.
  • Fäulnis im Güllekanal wird verhindert. Das sorgt für bessere Luft im Stall und weniger Fliegenaufkommen.
  • Fliegenlarven benötigen zur Entwicklung Fäulnis, daher wird auch die Vermehrung der Fliegen verringert.
  • Die feinen Pflanzenkohleteilchen saugen sich mit Nährstoffen voll und binden sie, das verringert den Geruch.
  • Das feine RoPro-Lit Urgesteinsmehl verbindet sich mit den festen Teilchen in der Gülle, bleiben in der Schwebe und binden Geruch.
  • Die Spaltenböden bleiben sauberer
  • Letztendlich „belebt“ die Behandlung die Gülle,. Sie bleibt flüssig, stinkt nicht und fließt im Kanal.

So beugt man dem Güllestau vor.

Einstreu mit Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle

Eine Einstreu mit RoPro-Lit Gesteinsmehl und/oder Pflanzenkohle hygienisiert den Boden und fördert die Klauengesundheit. Außerdem fördert die Einstreu die Rutschfestigkeit, was vor allem im frostigen Außenbereich zur Entspannung führt.

Auch eine tiefe Einstreu wird mit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle optimiert. Der Mist fermentiert bereits im Stall. Fäulnis wird vermieden und Nährstoffe in die Kohlestruktur gebunden.

So mischt man eine Einstreu mit RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle

Kälberaufzucht

Gleich nach der Geburt wird in die Biestmilch 30 ml CFKE eingerührt. Das optimiert die Darmflora. Unmittelbar nach dem Geburtsvorgang kann es mit CFKE eingesprüht und mit Stroh trocken gerieben werden. Täglich werden 20 ml CFKE zugefüttert. Bei Durchfall 1 Teelöffel Karbofit-Futterkohle in die Kälbermilch einrühren. Fäulnisherde in der Kälberbox vermeiden und die Stallung immer wieder mit EM-aktiv oder CFKE einsprühen.

EM-Anwendungen können viel zur Gesundheit des Tierbestandes beitragen. Ebenso bedeutend ist der Kontakt vom Landwirt zu seinen Tieren. Regelmäßige Streicheleinheiten, ein Lächeln und der respektvolle Umgang mit dem Tier sorgen für angstfreie, ruhige und gestärkte Bestände.
Manche EM-Landwirte entwickeln eigene Rezepturen und sind sehr kreativ z.B. bei der Wundbehandlung, bei Entzündungen und Hautkrankheiten.

Erntezeit-Getreide-Stroh-mit-EM-Behandeln-Bartl-Gamml-EM-Chiemgau

Stroh pressen mit EM

Effektive Mikroorganismen auf das Stroh aufgesprüht fördern ein vielschichtiges und regeneratives Mikrobiom auf dem Stroh.

Die Strohqualität hängt von vielen Faktoren ab. In feuchten Jahren können Pilzsporen, die an den Halmen anhaften, negative Auswirkungen haben. Auch Pestizidrückstände haben oft einen nachteiligen Einfluss.

Vorteile von Effektiven Mikroorganismen im Stroh

  • stoppt Schimmelbildung
  • mindert Staubentwicklung
  • mindert Nacherwärmung
  • hilft ein starkes regeneratives Mikrobiom zu re-etablieren
  • förderlich für ein gesundes Stall-Mikrobiom beim Einstreuen

Effektive Mikroorganismen beim Strohpressen - wie wird's gemacht?

EM-aktiv oder CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) wird beim Schwaden oder direkt beim Pressen auf das Stroh aufgesprüht.

Unsere Dosieranlage kann direkt an der Pickup der Presse montiert werden.

Aufwandmenge: 1 L /

Futtertisch-Kuhstall

Die Futterqualität ist die Basis für eine erfolgreiche Tierhaltung

Sophia Kremser hat im Rahmen ihres landwirtschaftlichen Studiums ein Praktikum bei EM-Chiemgau abolviert und dabei eine Umfrage durchgeführt. Dabei untersuchte sie die Auswirkungen des "Rosenheimer Projekts" auf landwirtschaftliche Betriebe.

Im Rahmen meiner Umfrage stellte sich heraus, dass viele Landwirte auf der Weide ein verbessertes Fressverhalten der Tiere nach der Ausbringung der aufbereiteten Gülle beobachten konnten. Dieser Effekt ist auch im Stall bei der Grünfütterung und der Silagequalität bemerkbar.

Gülleaufbereitung vermindert nicht nur die Stickstoffverluste über die Ammoniak Ausgasung und damit den Güllegeruch, sondern wirkt sich auch positiv auf den Boden (s. Blog Teil 1) und die Futterqualität aus.

Ziel war es die Betriebe nach ihren Erfahrungen über die Aufbereitung der Gülle zu Befragen und aufzuzeigen ob und wie sich ein Nutzen bzw. Mehrfachnutzen in den Betrieben über die Jahre zeigt. Betriebe die eine größere betriebliche Veränderung im Laufe der Jahre der Anwendung vorgenommen haben, wurden aus den Bewertungen ausgeschlossen.

Verbesserung-des-Tierwohls
Abbildung 1, auswirkung der gülleaufbereitung auf die allgemeine Tiergesundheit, wobei 50% der Betriebe die aktivierte pflanzenkohle und das Steinmehl bereits im Stall anwenden. (n = Ø 15 Betriebe bei drei Parameter)

Einige Betriebe stellten zusätzlich zu der allgemeinen Gülleaufwertung, auch eine Verbesserung bei der Tiergesundheit und -leistung fest (s. Abbildung 1), dies liegt daran, dass die Erregerkette durch die Aufbereitung der Gülle unterbrochen wird. Eine Übertragung und Vermehrung von pathogenen Keimen über die ausgebrachte Gülle, bis zum eingefahrenen Futter, wird verhindert.

Das reicht von reduzierten Tierarztkosten, bis über eine höhere Remontierungsrate und Steigerung des allgemeinem Tierwohls. Vereinzelte Betriebe die die Komponenten zur Gülleaufbereitung bereits im Stall als Einstreu und auf den Spaltenböden verwenden berichten auch über weniger Klauen- und Mastitisproblemen.

Rosenheimer Projekt-Tiergesundheitsparameter-EM-Chiemgau
Abbildung2, Tiergesundheitsparameter in Bezug auf die Gülleaufbereitung und zusätzlicher Anwendung von CFKE als Siliemittel u./o. Karbofit Futterkohle

In der Abbildung 2 zeigt sich auch, dass es Verbesserungen in der Tiergesundheit, -fruchtbarkeit und -leistung gibt und Betriebe die zusätzlich zur Silageaufbereitung CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) und/oder Karbofit (Futterkohle) verwenden, tendenziell über bessere Tiergesundheit und -leistung berichten.

Landwirte die das Verfahren seit etwa 3 Jahren anwenden, sehen vermehrt Erfolge in der Boden-, Futterqualität und auch in der Tierleistung. Die Intensität der Auswirkungen unterscheidet sich von Betrieb zu Betrieb. Doch im Gesamten gab es nur positive Rückmeldungen!

Trotzdem ist die Gülle nur ein einzelner Faktor, der einen Einfluss bewirkt. Tiergerechte Aufstallung, optimale Futtererntezeitpunkte, -technisierung und -lagerung, wie auch die Fütterungsintensität sind entscheidend.

Ein Betrieb mit größeren Tierhaltungsfehler, wie zum Beispiel bei Überbelegung im Stall, wird nur schwerlich Verbesserungen feststellen. Aus den vielen Telefongesprächen und ausgewerteten Daten, hat sich für mich bestätigt, dass die Gülle ein häufig unterschätzter Faktor im Betriebskreislauf darstellt und durch eine Veredelung über die Aufbereitung, auch der gesamte Wirtschaftskreislauf vom Boden, über Futter bis hin zum Tier profitieren kann.

Ich möchte mich bei allen Landwirten/-innen für die Zeit, die schönen Gespräche und die Möglichkeit einen Einblick in die vielfältigsten Betriebe und Betriebsgeschichten zu bekommen herzlich bedanken!

Schöner Gruß,
Sophia Kremser

Betriebsbesichtigung und Feldbegehung bei Martin Rumpel in Bruckmühl-Wiechs

Am 17.07.2018 fand bei angenehmen Sommerwetter eine Betriebsbesichtigung und Feldbegehung bei Martin Rumpel in Bruckmühl-Wiechs statt. Ca. 80 interessierte Landwirte/innen informierten sich über den praktischen Einsatz von EM-Produkten im konventionellen Milchviehbetrieb.

Hier die markanten Aussagen und praktischen Vorgehensweisen der Familie Rumpel:

Für 70 Milchkühe zuzüglich weibl. Nachzucht stehen 50 ha Futterfläche zur Verfügung, davon 27 ha Grünland und 23 ha Acker (Silomais, Winterweizen, Kleegras, Luzerne, Ackergras)

Bei der Grassilage- und Maissilageernte wird CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) zur positiven Steuerung des Silierverlaufes mit sehr gutem Erfolg eingesetzt. Die Dosierung von CFKE in das Erntegut erfolgt mit dem Schwader bzw. SF-Häcksler.

Die Gülle wird regelmäßig mit EM, Pflanzenkohle und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl behandelt. Wobei z.T. direkt im Stall auf die Liegeflächen und Spaltenböden eine Teilmenge Pflanzenkohle und RoPro-Lit gestreut wird. Seit wenigen Tagen ist die EM-Verneblungsanlage Nimbatus 7 in Betrieb.

CFKE wird aus der Vernebelungsanlage "Nimbatus" mittels Zeitschaltuhr automatisch vernebelt

Mit der Verneblung von CFKE im Stall wird eine Mehrfachnutzung erreicht: Verbesserung der Luft und des Stallklimas, deutliche Verringerung von Fäulnisherden und somit auch weniger Fliegen, gut fließende Güllekanäle und letztendlich die Behandlung der Gülle.

  

Der Melkstand und die Milchkammer werden mit EM-Produkten gereinigt. Seit kurzem wird der biologische Melkmaschinenreiniger zur Reinigung der Melkanlage und des Milchtanks eingesetzt.

Seit der Umstellung auf rohprotein-reduzierte Fütterung (ca. 13,5 % RP in der Gesamtration) und dem Einsatz von NaturaVit Lebendhefe bei einer Milchleistung von ca. 8.000 kg gingen die Klauenprobleme deutlich zurück. Mussten vor wenigen Jahren bei der regelmäßigen Klauenpflege z.T. noch 15-20 Verbände/Stöcken angebracht werden sind es jetzt nur noch wenige. Außerdem stieg die Fruchtbarkeit deutlich an - 17 Erstbesamungen bei Kalbinnen ohne nachrindern. Letztendlich führt die bessere Tiergesundheit zu niedrigeren Tierarzt- und Besamungskosten und die Arbeit wird ruhiger für Mensch und Tier.

Mit Pflanzenkohle wird der Auslauf leicht eingestreut. Sie bindet Feuchtigkeit und Geruch und wirkt sich positiv auf die Klauengesundheit aus. Vor allem in den Wintermonten ist sie ein rutsch hemmender Belag, der letztlich auch noch einen Nutzen im Mist oder Gülle hat.

Auf dem Grünland wird je Schnitt ca. 10 m³ behandelte Gülle mit Breitverteilung ausgebracht. Auf zusätzlichen Mineraldünger und Kalk wird verzichtet. Das Bodengras wird dichter, der Kleeanteil steigt, der Pflanzenbestand wird vielfältiger und somit auch widerstandsfähiger.

 

Auf dem Acker wird behandelter Mist und Gülle ausgebracht. Beim Silomais setzt Martin Rumpel auf eine mineralische Unterfußdüngung bei der Saat. Der chemische Pflanzenschutz im Ackerbau wird nach „guter fachlicher Praxis“ durchgeführt.

Zum Abschluss stellte Christoph Fischer die Arbeit im „Rosenheimer Projekt“ vor und beantwortete die zahlreichen Fragen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei Familie Rumpel für die gute Bewirtung und die interessante und informative Betriebsbesichtigung.

EM-Vernebeln

EM-Vernebelung – praktisch und wirksam für eine bessere Stallluft

EM Vernebelung - besonders wirksame Maßnahme zur Stallluftreinigung
Eine relativ schnell wirksame Methode um ein hygienisch sauberes Stallklima aufzubauen ist die Fein-Vernebelung von EM. Der Mehrfach -Nutzen macht sich bezahlt. Nicht nur die Tiere werden über die Vernebelung probiotisch behandelt, auch die gesamte Stall-Atmosphäre verändert sich positiv. Sogar die lästigen Fliegen im Stall verabschieden sich. Ausserdem wird die Kühlung in den Sommermonaten unterstützt.

Nimbatus_EM-Vernebler

Effektive Mikroorganismen zur Stallhygiene einsetzen
Immer wird es im Stall nach Tieren und deren Ausscheidungen riechen. In Ställen mit einer hohen Tierdichte kann die belastete Stallluft aber auch zu wirklichen Problemen führen, weil im Stall der brennende Geruch von Ammoniak in die Nase steigt. Das ist weder für den Mensch angenehm noch für die Tiere, die sich ununterbrochen in solchen Ställen aufhalten. Solche Belastungen kennen wir vor allem in den intensiven Rinder-, Schweine- oder Hühnerhaltungsbetrieben.

Problem Ammonikausgasung
Ammoniak entsteht in der Tierhaltung, wenn Harnstoff oder Eiweiß in den Exkrementen der Nutztiere zersetzt wird. In der Natur gibt es keinerlei Belastungen mit den Ausscheidungen der Tiere. Die konzentrierte Ansammlung von Kot und Urin im Stall auf kleiner Fläche führt aber zu Problemen in der Stallung, Probleme mit Fliegenpopulationen und nicht zuletzt auch in der Güllegrube, in der die zersetzte Masse fault  und es dadurch zu verstärkten Stickstoffverlusten (Ammoniak) kommt. Bei der Ausbringung der Gülle entweicht dann noch zusätzlich der größte Anteil in die Luft.

EM-Vernebeln

EM-Vernebeln im Stall hat einige Vorteile

  • Das Vernebeln hat eine sofortige Wirkung auf die Tiere und die Luft. Alle Oberflächen sind mit Mikroorganismen besetzt. Ob sich krankmachende oder resistente Keime durchsetzen hängt vom Milieu ab.
  • EM drängen die Fäulnis zurück, verhindern sie und breiten ein regeneratives Milieu aus.
  • Die Vielzahl der in EM vorkommenden Mikroben steht für  eine Art Garant für eine "gesunde ausgleichende Mikroben-Mischung".
  • EM sind ein Art Schutz vor pathogener Keimbelastung  und auch bei intensiver Tierhaltung kann eine Viren-hemmende Wirkung erzielt werden. Denn der niedrige PH-Wert von EM gilt als zuverlässiges Gegenmittel bei Viren und Bakterien.
  • Die angenehme Luft erleichtert im gesamten Raum die Arbeitsatmosphäre für den Mensch und den Lebensraum der Tiere.
  • bessere Stallluft
  • ruhigere und gelassene Tiere
  • geringeres Fliegenaufkommen

Fäulnisprodukte aller Art die in Stallungen vorkommen werden direkt am Ort ihrer Entstehung durch die Mikroben behandelt und weitgehend beseitigt. Im Stall EM zu vernebeln unterstützt ein regeneratives Mikrobenmilieu, verhindert Fäulnisprozesse und die Ausbildung resistenter Keime.
Eine Installation unserer automatisierten Vernebelungsanlage Nimbatus 7 erleichtert die tägliche Vernebelung enorm. Auch ein täglicher Gang durch den Stall mit einer Rückenspritze ist durchaus wirkungsvoll. Für jede Stallgröße gibt es eine praktische Lösung. Wir unterbreiten gerne eine auf den Stall zugeschnittene Rezeptur und Ausstattungsvariante.

Krimmler_Wasserfälle_Alm_Bergblick

Betriebswirtschaftlicher Erfolg mit EM-Einsatz

EM, Pflanzenkohle und Bio-Lit-Urgesteinsmehl auch bei Bergbauern sehr erfolgreich im Einsatz

Fast jeder kennt die Krimmler-Wasserfälle im Oberpinzgau (Salzburger Land). Einmalig ist, dass weit über den Wasserfällen auf ca. 1620 Meter Seehöhe ganzjährig aktive Landwirtschaft betrieben wird. Zusammen mit Georg Abermann und  Otto Kicker besuchten wir den landwirtschaftlichen Betrieb im Oberpinzgau. Familie Geisler bewirtschaftet seit ca. 600 Jahren das Krimmler Tauernhaus mit der dazugehörigen Landwirtschaft (Milchkühe, Jungvieh, Schweine).
Milch und Fleisch wird selbst verarbeitet und größtenteils in der Gastwirtschaft verkauft. Seit einigen Jahren arbeitet die Landwirtsfamilie Geisler intensiv nach dem Rosenheimer Projekt (EM-Produkten und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl.)

Auslöser für die Umstellung waren Probleme mit der Tiergesundheit, für die Rinderfütterung minderwertiger Grünlandbestand und die persönliche Belastung, wenn es nicht so richtig rund läuft in der Landwirtschaft.

Im Stall wird täglich mehrmals CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) versprüht (Mobiler Vernebler). Auch der Festmist vor dem Entmistungsvorgang wird mit CFKE besprüht und Karbosave Pflanzenkohle in den Mistkanal eingebracht.

Bei der Heu- und Silageernte wird mit einem selbstgebauten Dosiersystem CFKE auf den Schwad aufgesprüht.

Jährlich wird RoPro-Lit-Urgesteinsmehl in Form von Diabassand direkt auch die Wiesen und Weiden ausgebracht. Auf Flächen, die mit Schlepper und Streuer nicht befahren werden können, wird der Diabassand mit der Hand gestreut.

Seit dem Einsatz von EM und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl ging der Hahnenfußanteil gewaltig zurück. Die für die Region passenden hochwertigen Gräser, Kräuter und Leguminosen vermehrten sich sehr gut und bieten den Tieren hochwertiges und schmackhaftes Futter.  Der Futterertrag steigt von Jahr zu Jahr an. An Hand der Ballenanzahl ist der jährliche Zuwachs einfach zu ermitteln.

Tierarztbesuche und die Verabreichung von Medikamenten kommen selten zum Einsatz.
Den notwendigen und erfolgreichen Einsatz von RoPro-Lit-Urgesteinsmehl in dieser Höhe „zwischen Schotter, Steine und Felsen“ erklärt Dipl. Ing. agr. Georg Abermann vom Hartsteinwerk Kitzbühel folgendermaßen: Entscheidend sind die Mineralien- und Spurenelemente im Wurzelbereich der Grünlandpflanzen (5-10 cm). Entzug durch Pflanzenwachstum und Auswaschung in tiefere Bodenschichten können zu Mangel an Mineralien und Spurenelement führen. Dies kann auch auf mineralienreichen und steinigen Untergrund der Fall sein.

Auch die Zusammensetzung des Gesteins und dessen energetischen Schwingung seien entscheidend. Das im Hartsteinwerk Kitzbühel abgebaute Diabasgestein und die anschließende EM- und Kin-Behandlung bringt höchstmögliche Qualität im RoPro-Lit-Urgesteinsmehl, was unseren Böden, Pflanzen und Tieren zu Gute kommt.

Ein etwas anderes Mist- und Güllemanagement wird mit Erfolg praktiziert. Die Rinder stehen auf Gummimatten und täglich wird reichlich Stroh eingestreut. Die Entmistung erfolgt mit einer mechanischen Entmistungsanlage. Der behandelte Mist wird in mehreren Mieten ca. ein Jahr lang gelagert. In dieser Zeit bringen die zahlreichen Regenwürmer den Mist zur Verrottung. Je nach Bedarf wird der verrottete Mist in die Güllegrube eingebracht, mit Wasser verdünnt und ausgiebig mit dem Güllemixer verrührt. Anschließend wird der flüssige Mist mit dem Güllefaß pflanzengerecht ausgebracht.

Die Familie Geisler ist von der Wirtschaftsweise noch dem Rosenheimer Modell voll überzeugt. Friedrich Geisler: „Ich setzte immer mehr Menge ein, als empfohlen wird. Wir haben aktuell eine neue Pachtfläche hinzubekommen, die wir jetzt nach diesem Prinzip aufpeppen“.
Der Besuch bei Familie Geisler war jedenfalls sehr interessant. Zeigt es mal wieder, dass sich der zusätzliche Aufwand für EM-, Gesteinsmehl- und Kohleeinsatz letztendlich gewinnbringend auf das gesamte Hofkonzept auswirkt. Ganz zu schweigen, von der Zufriedenheit, die sich hier durchgängig ausgebreitet hat.
Sepp Oppenrieder

Stammtisch_Okt_16

EM-Stammtisch in Halfing

Endlich war es wieder soweit, am Donnerstag, den 27.10.2016 trafen wir uns wieder zu einem gemütlichen EM-Stammtisch beim Sießlbräu in Halfing.  Und informativ war es noch dazu. Schön war auch, dass sich unsere Gäste aus dem mittleren Norden, die mit einem Bus aus Nordroheinwestfalen zu Besuch waren, gleich sehr wohl gefühlt haben.

EM_StammtischrundeNach der traditionellen Rückschau vom Fischer Christoph, gaben noch zwei Referenten ihre eigenen Erfahrungen mit EM und Terra Preta auf ihren Betrieben wieder: Hans Kink aus Kohlstatt (Milchvieh mit EM seit fast 20 Jahren), Sepp Rothmoser aus Grafing (Pferdehaltung mit EM seit einem Jahr).

Da der letzte Stammtisch schon wieder einige Zeit her war gab es in der Rückschau vom Christoph viel zu berichten. Für die neuen Gesichter am Stammtisch hat er das Rosenheimer Projekt und die dabei wichtige Komponente der Gülleaufbereitung noch einmal vorgestellt. Auch was in Högering so los war, vom Profigärtnerseminar bis zur Akademiegründung im Juli wurde berichtet.
Interessante EinChristoph_Fischerblicke gab er uns in die politische Entscheidungsfindung, da er als Fachreferent beim Arbeitskreis "Antibiotikafreie Fütterung" im Bundesumweltministerium in Berlin eingeladen war. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann das gern im dazugehörigen Blogbeitrag nachlesen.
Hans Kink aus Kohlstatt, 20 Jahre Güllebehandlung im Bio-Milchviehbetrieb

Johann_KinkMit den Worten " Bei uns passt alles, Grünlandbestand, Futtermenge, Futterqualität und Tiergesundheit, obwohl wir nicht viel machen" hat Hans angefangen seinen Grünland-Betrieb, den er auf 800 Höhenmeter  im Nebenerwerb bewirtschaftet, zu beschreiben.
Seit fast 20 Jahren wird konsequent Gülle aufbereitet, zuerst mit EM, dann mit EM und Gesteinsmehl und seit einigen Jahren kommt die Kohle auch mit zum Einsatz. "G'odelt wird nur bei schönem Wetter", so Kink. Vor einigen Jahren hat er einen Nimbatus Vernebler im Stall eingebaut, somit wird die gesamte EM-Menge im Stall vernebelt und er braucht sie nicht mehr separat in die Gülle einrühren. Positiver Nebeneffekt: Keine Fliegen mehr im Stall und das Stallklima ist auch sehr angenehm.
Heuer hatte er seine Futtermenge bereits nach dem vierten Schnitt beisammen. Den fünften Schnitt wollte er erst den Regenwürmern spendieren, aber nun schenkt er ihn einem Berufskollegen.

Mit bloßem Auge sichtbar  ist die Lebendigkeit im Boden und die Wüchsigkeit von Gras und Klee im zeitigen Frühjahr. Die Bodenmikrobiologie erzeugt Wärme, so dass seine Flächen früher vom Schnee befreit sind als die Nachbarflächen. Außerdem seien seine Bestände bereits dunkelgrün und wachsen, während andere erstmal Kunstdünger ausbringen müssen, dass sich überhaupt was bewege, so Kink, auch die Verpächter haben schon festgestellt, dass die Flächen sich positiv entwickelt haben, seit er sie bewirtschafte. Die bescheidene und enthusiastische Art und Weise, wie Hans seinen Betrieb vorgestellt hat, hat vielen Gefallen. "Einfach muss es sein, nicht viel Arbeit machen und nachhaltig einen Effekt bringen. Und da bin ich beim Christoph genau richtig"

Anschließend zeigte Sepp Rothmoser aus Grafing, wie er Terra Preta im Pferdepensionsbetrieb seit einem Jahr einsetzt

JOsef_RothmoserAuf dem Pferdehof in Grafing mit 40 Boxen ist der angefallene Pferdemist schon immer ein Problem gewesen. Sepp Rothmoser war lange auf der Suche nach einem nachhaltigen System und ist dabei zu einem EM-Vortrag von Christoph Fischer gekommen. Die Effektiven Mikroorganismen und die Terra Preta erschienen ihm gleich als sinnvollen Lösungsansatz. Und so hat er die Idee gleich bei 10 Boxen auf dem Hof umgesetzt. Nach einem Jahr waren die Ergebnisse bereits sichtbar: Der Mist kann voll verwertet werden, die Aufwuchsmenge im Grünland steht der konventionell gedüngten Wiese in nichts nach und Mutters Geranien wuchsen heuer nicht nur, sondern wucherten. Die Terra-Preta Mist Probe wurde von den erfahrenen Landwirten mit allen Sinnen geprüft. Wer mehr über Sepp Rothmoser und seine Terra Preta Erfahrungen lesen möchte, findet ein Interview mit ihm hier im Blog.

Zum Schluss zeigte Georg Planthaler noch den Trailer vom Film des Agrarbündnisses Traunstein/ Berchtesgadener Land "Wei ois irgendwia zamhängt". Alle Vorführungstermine und weitere Infos zum Film gibt es auf der Homepage unter http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/index.htm

Wie hats Euch gefallen am Stammtisch? Habt Ihr Wünsche, Anregungen oder Themen, die wir für den nächsten Termin mit vorstellen könnten? Bitte gebt Euren Kommentar kurz dazu ab. Wir freuen uns auf Eure kurze Rückmeldung!

Warenkorb
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
Einkauf fortsetzen
0
Wishlist 0
Open wishlist page Continue shopping