Kategorie: Tierhaltung

EM-Vernebeln

EM-Vernebelung – praktisch und wirksam für eine bessere Stallluft

EM Vernebelung - besonders wirksame Maßnahme zur Stallluftreinigung
Eine relativ schnell wirksame Methode um ein hygienisch sauberes Stallklima aufzubauen ist die Fein-Vernebelung von EM. Der Mehrfach -Nutzen macht sich bezahlt. Nicht nur die Tiere werden über die Vernebelung probiotisch behandelt, auch die gesamte Stall-Atmosphäre verändert sich positiv. Sogar die lästigen Fliegen im Stall verabschieden sich. Ausserdem wird die Kühlung in den Sommermonaten unterstützt.

Nimbatus_EM-Vernebler

Effektive Mikroorganismen zur Stallhygiene einsetzen
Immer wird es im Stall nach Tieren und deren Ausscheidungen riechen. In Ställen mit einer hohen Tierdichte kann die belastete Stallluft aber auch zu wirklichen Problemen führen, weil im Stall der brennende Geruch von Ammoniak in die Nase steigt. Das ist weder für den Mensch angenehm noch für die Tiere, die sich ununterbrochen in solchen Ställen aufhalten. Solche Belastungen kennen wir vor allem in den intensiven Rinder-, Schweine- oder Hühnerhaltungsbetrieben.

Problem Ammonikausgasung
Ammoniak entsteht in der Tierhaltung, wenn Harnstoff oder Eiweiß in den Exkrementen der Nutztiere zersetzt wird. In der Natur gibt es keinerlei Belastungen mit den Ausscheidungen der Tiere. Die konzentrierte Ansammlung von Kot und Urin im Stall auf kleiner Fläche führt aber zu Problemen in der Stallung, Probleme mit Fliegenpopulationen und nicht zuletzt auch in der Güllegrube, in der die zersetzte Masse fault  und es dadurch zu verstärkten Stickstoffverlusten (Ammoniak) kommt. Bei der Ausbringung der Gülle entweicht dann noch zusätzlich der größte Anteil in die Luft.

EM-Vernebeln

EM-Vernebeln im Stall hat einige Vorteile

  • Das Vernebeln hat eine sofortige Wirkung auf die Tiere und die Luft. Alle Oberflächen sind mit Mikroorganismen besetzt. Ob sich krankmachende oder resistente Keime durchsetzen hängt vom Milieu ab.
  • EM drängen die Fäulnis zurück, verhindern sie und breiten ein regeneratives Milieu aus.
  • Die Vielzahl der in EM vorkommenden Mikroben steht für  eine Art Garant für eine "gesunde ausgleichende Mikroben-Mischung".
  • EM sind ein Art Schutz vor pathogener Keimbelastung  und auch bei intensiver Tierhaltung kann eine Viren-hemmende Wirkung erzielt werden. Denn der niedrige PH-Wert von EM gilt als zuverlässiges Gegenmittel bei Viren und Bakterien.
  • Die angenehme Luft erleichtert im gesamten Raum die Arbeitsatmosphäre für den Mensch und den Lebensraum der Tiere.
  • bessere Stallluft
  • ruhigere und gelassene Tiere
  • geringeres Fliegenaufkommen

Fäulnisprodukte aller Art die in Stallungen vorkommen werden direkt am Ort ihrer Entstehung durch die Mikroben behandelt und weitgehend beseitigt. Im Stall EM zu vernebeln unterstützt ein regeneratives Mikrobenmilieu, verhindert Fäulnisprozesse und die Ausbildung resistenter Keime.
Eine Installation unserer automatisierten Vernebelungsanlage Nimbatus 7 erleichtert die tägliche Vernebelung enorm. Auch ein täglicher Gang durch den Stall mit einer Rückenspritze ist durchaus wirkungsvoll. Für jede Stallgröße gibt es eine praktische Lösung. Wir unterbreiten gerne eine auf den Stall zugeschnittene Rezeptur und Ausstattungsvariante.

Biolit_einblasen

EMLeben – EM-Leute „Einsatz von Gesteinsmehl im Stall“

Landwirt Josef Obermair, Altenburg bei  Brannenburg

Was war der Auslöser für den Einsatz von RoPro-Lit im Stall?
Seit ca. 8 Jahren setzen wir RoPro-Lit-Urgesteinsmehl im Stall ein. Vorher haben wir das RoPro-Lit nur direkt in die Güllegrube eingeblasen. Zähfließende Güllekanäle, offene Sprunggelenke bei den Tieren aufgrund der mittlerweile in die Jahre gekommenen und harten Gummimatten waren der Auslöser für den Einsatz von RoPro-Lit im Stall. Seit wir RoPro-Lit in den Liegeboxen einstreuen, haben wir fast keine offenen Sprunggelenke mehr. Durch die aktive Mikrobiologie im Güllekanal gehört zähfließende Gülle und Güllestau der Vergangenheit an.

Rost_EM-Management

Wie sieht es mit der Klauengesundheit aus?
Saubere Spalten und trocken Klauen sind Grundvoraussetzungen um Klauenprobleme vorzubeugen. Mit der Kombination automatischer Spaltenschieber und RoPro-Lit haben wir nur noch geringfügige Klauenprobleme.

eingepuderter-Huf Steinmehl_Stand

Gibt es Veränderungen bei Euter und Zitzen der Kühe?
Wir haben bisher keinerlei Rötungen oder Hautirritationen festgestellt.

Welche Erfahrungen hast du mit der behandelten Gülle gemacht?
In der Güllegrube bildet sich fast keine Schwimmdecke. Das Güllerühren vor der Ausbringung ist in kurzer Zeit erledigt und die Gülle ist sehr homogen.

EM-Güllegrube

Welche Menge Ropro-Lit setzt Du im Betrieb ein?
Wir kaufen das RoPro-Lit über unsere Einkaufsgemeinschaft, in Big Bags abgefüllt und gelagert wird bei uns am Hof. Die Landwirte der Einkaufsgemeinschaft können bei Bedarf die Big Bags abholen. Wenn der Vorrat zu Ende geht, bestellen wir die nächste Lieferung. Für unseren Stall benötigen wir ca. 50 – 60 kg/Tag.

Wie verteilst du RoPro-Lit im Stall?
Mit dem Schubkaren fahren wir täglich das RoPro-lit in den Stall und verteilen es mit der Handschaufel über die Liegeboxen.

Steinmehl-Liegebuchten

Wie erfolgt die Abfüllung in Big Pack?
Zusammen mit einem anderen Landwirt und zwei Ladern füllen wir die Big Pack ab. Die leeren Säcke werden an der Staplergabel eingehängt und über den Schlauch vom Silozug befüllt. Wenn alles gut läuft sind die ca. 26 to in ca. 1½ Std.  in 26 Big Pack‘s abgefüllt.

Steinmehl_in-big_Bags einfüllen

Vielen Dank für das Interview

Fütterungsoptimierung bei Nutztieren mit effektiven Mikroorganismen

Fütterungsoptimierung

Hochwertiges, gesundes, einwandfreies und natürliches Futter für Tiere sollte für jeden Tierhalter eine Selbstverständlichkeit sein. Schlechtes Futter geht zu Lasten der Tiergesundheit und kann nicht durch Ergänzungsfuttermittel ausgeglichen werden.

Die Tiere sind auf eine intakte Mikrobiologie in ihrem Verdauungssystem angewiesen. Die Mikroorganismen im Magen-Darm-Trakt sind die Grundlage für einen gesunden Organismus und hohe Leistungsfähigkeit. Die Gesamtheit der Mikroorganismen im und am Körper wird Mikrobiom genannt. Die Produktivität eines Mikrobioms hängt von einer funktionierenden Kommunikation der Mikroben untereinander und deren Kommunikation mit den körpereigenen Zellen ab. Umwelteinflüsse wie Medikamente, Schwermetalleinträge, schlechte Futterqualität, Stress, feinstoffliche Belastung und viele andere mehr stören das natürliche Gefüge und die Verbindungen unter den Mikroben werden beeinträchtigt. Durchfallkrankheiten, schwache Immunabwehr, Kümmerer und geringe Fruchtbarkeit können Folgen einer gestörten Kommunikation innerhalb des Mikrobensystems sein. Durch den täglichen Einsatz von CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) und Futterkohle wird das natürliche Gefüge gestärkt.

Vorgehensweise beim Einsatz von CFKE und Futterkohle:

Kleine Betriebe mit wenig Tiere können täglich CFKE auf das Futter sprühen und die Futterkohle über das Futter streuen. Rinderhalter mit Futtermischwagenfütterung mischen täglich CFKE und Futterkohle in die Mischration.

Landwirte mit Schweinehaltung bringen CFKE und Futterkohle bereits bei der Herstellung des Mischfutters ein.


Vorteile der Fütterungsoptimierung:

  • Widerstandsfähigere und gesündere Tiere
  • Geringere Belastung durch Medikamente und Antibiotika
  • Geringere Kosten für Tierarzt und Medikamente
  • Erhöhte Fruchtbarkeit
  • Minimierung von Durchfallprobleme
  • Positiver Effekt auf die Leistung im Mastbereich

Mengenangaben Fütterung

Schweine
7 L CFKE/ Tonne Mischfutter
Ferkel
0,5 kg Futterkohle/ Tonne Futter und Tag
Sauen/Mast:
1,0 kg Futterkohle / Tonne Futter und Tag

 

Geflügel
7 L CFKE/ Tonne Mischfutter
1 kg Futterkohle / Tonne Futter
Zum Einstallen
einmalig 30 L CFKE/10.000 Tiere ins Trinkwasser

 

Rinder
Jung- und Mastvieh
Im 1. Monat: 80 ml CFKE/ Tier und Tag,
anschließend: 50 ml CFKE/ Tier und Tag
Milchvieh
Im 1. Monat: 150 ml CFKE/ Kuh und Tag,
anschließend: 80 ml CFKE/ Kuh und Tag
Futterkohle kurmäßig 1 – 2x im Jahr 20-50 g / Tag
Kälber (von Geburt an)
20 ml CFKE/ Mahlzeit
5 - 10 g  Futterkohle/ Mahlzeit

 

probiotisches-stallmanagement mit effektiven Mikroorganismen

Probiotisches Stall-Management

Tiergesundheit fördern durch probiotisches Stall-Management

Jeder Tierhalter wünscht sich gesunde und leistungsstarke Tiere, egal ob Rinder, Geflügel, Schweine oder Pferde. Um dies zu erreichen, ist ein gutes Stallmilieu Grundvoraussetzung. Medikamenteneinsatz und Desinfektionsmittel behindern den Aufbau eines stabilen und Widerstands kräftigen Mikrobioms im Stall. Durch Lücken in der mikrobiellen Gemeinschaft können sich pathogene Keime stark vermehren und es kommt zum Ausbruch von Krankheiten. CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt), RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle bringen regenerative Mikroorganismen in das vorhandene Stallmilieu. Das sind beste Voraussetzungen für ein gesundes Stallklima.


Vorteile durch ein probiotisches Stall-Management

  • Optimales Stallklima: Das mikrobielle Milieu wird verbessert. Güllekanäle fließen besser und müssen nicht mehr gespült werden.
  • Geringere Geruchsbildung: Die Faulgas-Produktion wird unterdrückt. Die Stickstoffausgasung aus Wirtschaftsdünger wird gemindert.
  • Verminderter Fliegenbefall: Die Vermehrung von Fliegen wir stark eingeschränkt.
  • Verbessertes Tierwohl: Probiotisches Stall-Management bedeutet auch weniger Stress für die Tiere.
  • Läuft es im Stall rund, freut sich auch die Betriebsleiterfamilie.

Mit der regelmäßigen Vernebelung von CFKE wird die komplette Stallfläche bis in die kleinste Ritze mit regenerative Mikroorganismen besiedelt.

Nimbatus7_EM-Vernebelungsanlage

In kleinen Ställen ist das tägliche Versprühen mit der Rückenspritze etwas aufwändig aber eine machbare und günstige Option.
Praktischer ist die vollautomatische Vernebelungsanlage Nimbatus 7.
Sie verteilt CFKE mit Hilfe von Druckluft über fest installierte Düsen im Stall. Über eine Zeitschaltuhr werden die gewünschten Sprühintervalle gesteuert. Die Arbeit wird auf das Befüllen des Vorratsbehälters minimiert.

Empfehlung: 5 ml CFKE/m² Stallfläche/Tag:
Z.B. Stallgröße 20 m x 50 m = 1.000 m² = ca. 5 l CFKE Bedarf/Tag

Nimbatus-Vernebelungsanlage__im_Einsatz

Drei  Fliegen mit einer Klappe
RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle als Einstreu der Liegeflächen bzw. Ergänzung der Stroheinstreu saugt Flüssigkeit, bindet Gerüche, unterstützt die Fließfähigkeit der Gülle und speichert die Nährstoffe.

Stallreinigung
Der probiotische EM-Stallreiniger ist für alle Reinigungsarbeiten im Stall geeignet. Auf die zu reinigenden Stallflächen aufgesprüht, lösen die EM in Kombination mit anderen Inhaltstoffen den Schmutz während der Einwirkzeit. Die anschließende Reinigung geht leichter von der Hand und hinterlässt ein aufbauendes Mikroben-Milieu, von dem die Tiere wiederum profitieren.

EM-Stallreiniger

Ein weiterer Vorteil sind die Inhaltstoffe des Stallreinigers. Der probiotische EM-Reiniger hat keine negative Auswirkung in der Gülle, sondern bringt noch zusätzliche Mikroben mit dem Putzwasser in die Güllegrube.

Ich freue mich über Rückmeldungen, Fragen und Erfahrungsberichte.
Sepp Oppenrieder

Kein Stau im Güllekanal

Der Güllekanal fließt nicht mehr und die Gülle steht im Kanal bis zum Spaltenboden/Gitterrost. Soweit muss es nicht kommen. Frühzeitige und laufende Behandlung der Gülle bereits im Stall beugt dem Güllestau vor und bringt zudem bessere Luft im Stall. EM aktiv oder CFKE, RoPro-Lit-Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle das bewährte „Gülletrio“ bringt auch direkt im Stall viele Vorteile:

  • Die Gülle wird durch die Mikroorganismen belebt.
  • Fäulnis im Güllekanal wird verhindert, das sorgt für bessere Luft im Stall.
  • Fliegenlarven benötigen zur Entwicklung Fäulnis, daher wird auch die Vermehrung der Fliegen verringert.
  • Die feinen Pflanzenkohleteilchen saugen sich mit Nährstoffen voll und binden sie, das verringert den Geruch.
  • Das feine RoPro-Lit-Urgesteinsmehl verbindet sich mit den festen Teilchen in der Gülle, bleiben in der Schwebe und binden Geruch.
  • Saubere Spaltenböden
  • Letztendlich „lebt“ die Gülle, bleibt flüssig, stinkt nicht und fließt im Kanal. Das freut den Bauern und tut den Tieren gut.

    Hier ein Praxisbeispiel „Güllebehandlung im Stall“ von einem langjährigen EM-Landwirt mit ca. 70 GV, Laufstall mit 2 Laufgängen:

Er füllt täglich 4 Liter EM-aktiv/CFKE in eine große Gießkanne, die er anschließend mit Wasser füllt und über einen Laufgang gießt. Auf den anderen Laufgang streut er täglich zwei große Eimer (insgesamt ca. 25 Liter) Karbosave Pflanzenkohle aus. Am nächsten Tag wird das ganze umgedreht. So bringt er die komplette Menge zur Gülleaufbereitung bereits im Stall ein und nutzt die zahlreichen Vorteile voll aus. Biolit-Urgesteinsmehl streut er in die Liegeboxen ein. Die restliche Menge (ca. 20-30 kg) RoPro-Lit-Urgesteinsmehl bringt er direkt mit dem Silozug in die Güllegrube ein.

Spaltenboden_mit_EM_behandelt

Was tun, wenn der Güllekanal verstopft ist?
Mit einer Gießkanne EM-aktiv oder CFKE im Güllekanal verteilen. Zusätzlich mit einer Latte oder Stange Löcher in die zähflüssige-feste Gülle stechen und diese mit EM-aktiv oder CFKE auffüllen.
Empfohlene Menge: 2 Liter EM-aktiv oder CFKE/m³ Gülle
Zusätzlich RoPro-lit-Urgesteinsmehl in den Güllekanal streuen.
Empfohlene Menge: ca. 5 kg/m² Güllekanalfläche


Empfehlung zur Güllebehandlung je m³ Gülle:
1 Liter EM aktiv/CKFE
6 Liter Karbosave Pflanzenkohle
30 kg RoPro-lit-Urgesteinsmehl

Bei der Gülleaufbereitung im Stall ist der tägliche Gülleanfall abzuschätzen. Hilfe zur Ermittlung Gülleanfall ohne Wasserzusatz (Waschwasser, Melkstand, …):
Viehb.           Gülleanfall/GV/Tag
30 GV           1,5 – 2,5 m³
50 GV           2,0 – 3,5 m³
70 GV           3,5 – 4,5 m³
100 GV         5,5 – 6,5 m³

Mengen die bereits im Stall ausgebracht wurden, können bei der Behandlung im Güllebehälter voll angerechnet werden.


Die Verteilung von CFKE kann mit einer fest installierten (Nimbatus) oder einer tragbaren Vernebelungsanlage durchgeführt werden. Optimal mit einer Zeitschaltuhr, die den Vernebelungsvorgang vollautomatisch mehrmals täglich einschaltet.

EM-Nimbatus_im_einsatz


Kann ich Festmist auch im Stall behandeln?

Die Festmistbehandlung im Stall bringt ebenfalls Vorteile:

  • Fäulnis im Stallmist wird verhindert, das sorgt für bessere Luft im Stall.
  • Fliegenlarven benötigen zur Entwicklung Fäulnis, daher wird auch die Vermehrung der Fliegen verringert.
  • Die feinen Pflanzenkohleteilchen saugen sich mit Nährstoffen voll und binden sie, das verringert den Geruch.
  • Das feine Bio-Lit-Urgesteinsmehl verbindet sich mit dem Mist und bindet Gerüche.
  • Pflanzenkohle und Biolit-Urgesteinsmehl saugen Flüssigkeit auf, das bringt trockene Liegeflächen.

Empfehlung zur Mistbehandlung je m³:
7 Liter EM aktiv/CKFE
100 Liter KarbosavePflanzenkohle
20 kg RoPro-lit-Urgesteinsmehl
EM-Mistbehandlung

Krimmler_Wasserfälle_Alm_Bergblick

Betriebswirtschaftlicher Erfolg mit EM-Einsatz

EM, Pflanzenkohle und Bio-Lit-Urgesteinsmehl auch bei Bergbauern sehr erfolgreich im Einsatz

Fast jeder kennt die Krimmler-Wasserfälle im Oberpinzgau (Salzburger Land). Einmalig ist, dass weit über den Wasserfällen auf ca. 1620 Meter Seehöhe ganzjährig aktive Landwirtschaft betrieben wird. Zusammen mit Georg Abermann und  Otto Kicker besuchten wir den landwirtschaftlichen Betrieb im Oberpinzgau. Familie Geisler bewirtschaftet seit ca. 600 Jahren das Krimmler Tauernhaus mit der dazugehörigen Landwirtschaft (Milchkühe, Jungvieh, Schweine).
Milch und Fleisch wird selbst verarbeitet und größtenteils in der Gastwirtschaft verkauft. Seit einigen Jahren arbeitet die Landwirtsfamilie Geisler intensiv nach dem Rosenheimer Projekt (EM-Produkten und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl.)

Auslöser für die Umstellung waren Probleme mit der Tiergesundheit, für die Rinderfütterung minderwertiger Grünlandbestand und die persönliche Belastung, wenn es nicht so richtig rund läuft in der Landwirtschaft.

Im Stall wird täglich mehrmals CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) versprüht (Mobiler Vernebler). Auch der Festmist vor dem Entmistungsvorgang wird mit CFKE besprüht und Karbosave Pflanzenkohle in den Mistkanal eingebracht.

Bei der Heu- und Silageernte wird mit einem selbstgebauten Dosiersystem CFKE auf den Schwad aufgesprüht.

Jährlich wird RoPro-Lit-Urgesteinsmehl in Form von Diabassand direkt auch die Wiesen und Weiden ausgebracht. Auf Flächen, die mit Schlepper und Streuer nicht befahren werden können, wird der Diabassand mit der Hand gestreut.

Seit dem Einsatz von EM und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl ging der Hahnenfußanteil gewaltig zurück. Die für die Region passenden hochwertigen Gräser, Kräuter und Leguminosen vermehrten sich sehr gut und bieten den Tieren hochwertiges und schmackhaftes Futter.  Der Futterertrag steigt von Jahr zu Jahr an. An Hand der Ballenanzahl ist der jährliche Zuwachs einfach zu ermitteln.

Tierarztbesuche und die Verabreichung von Medikamenten kommen selten zum Einsatz.
Den notwendigen und erfolgreichen Einsatz von RoPro-Lit-Urgesteinsmehl in dieser Höhe „zwischen Schotter, Steine und Felsen“ erklärt Dipl. Ing. agr. Georg Abermann vom Hartsteinwerk Kitzbühel folgendermaßen: Entscheidend sind die Mineralien- und Spurenelemente im Wurzelbereich der Grünlandpflanzen (5-10 cm). Entzug durch Pflanzenwachstum und Auswaschung in tiefere Bodenschichten können zu Mangel an Mineralien und Spurenelement führen. Dies kann auch auf mineralienreichen und steinigen Untergrund der Fall sein.

Auch die Zusammensetzung des Gesteins und dessen energetischen Schwingung seien entscheidend. Das im Hartsteinwerk Kitzbühel abgebaute Diabasgestein und die anschließende EM- und Kin-Behandlung bringt höchstmögliche Qualität im RoPro-Lit-Urgesteinsmehl, was unseren Böden, Pflanzen und Tieren zu Gute kommt.

Ein etwas anderes Mist- und Güllemanagement wird mit Erfolg praktiziert. Die Rinder stehen auf Gummimatten und täglich wird reichlich Stroh eingestreut. Die Entmistung erfolgt mit einer mechanischen Entmistungsanlage. Der behandelte Mist wird in mehreren Mieten ca. ein Jahr lang gelagert. In dieser Zeit bringen die zahlreichen Regenwürmer den Mist zur Verrottung. Je nach Bedarf wird der verrottete Mist in die Güllegrube eingebracht, mit Wasser verdünnt und ausgiebig mit dem Güllemixer verrührt. Anschließend wird der flüssige Mist mit dem Güllefaß pflanzengerecht ausgebracht.

Die Familie Geisler ist von der Wirtschaftsweise noch dem Rosenheimer Modell voll überzeugt. Friedrich Geisler: „Ich setzte immer mehr Menge ein, als empfohlen wird. Wir haben aktuell eine neue Pachtfläche hinzubekommen, die wir jetzt nach diesem Prinzip aufpeppen“.
Der Besuch bei Familie Geisler war jedenfalls sehr interessant. Zeigt es mal wieder, dass sich der zusätzliche Aufwand für EM-, Gesteinsmehl- und Kohleeinsatz letztendlich gewinnbringend auf das gesamte Hofkonzept auswirkt. Ganz zu schweigen, von der Zufriedenheit, die sich hier durchgängig ausgebreitet hat.
Sepp Oppenrieder

EMLeben- EMLeute: EM und Pflanzenkohle in unserem Grünlandbetrieb

In unserer Reihe „EMLeben-EMLeute“ möchten wir Nebenerwerbslandwirte Martina und Helmut Bach aus Kochl vorstellen. Seit vier Jahren arbeiten sie auf Ihrem Betrieb nach den Prinzipien des Rosenheimer Projekts.  Helmut ist regelmäßig auf landwirtschaftlichen Seminaren bei uns in der Chiemgau Akademie und es ist immer wieder schön, ihn von den Entwicklungen auf ihrem Betrieb erzählen zu hören. Wir freuen uns, dass sie sich zu einem Interview bereit erklärt haben.

EM-Chiemgau: Wie seid ihr auf EM und das Rosenheimer Projekt aufmerksam geworden? Wer war die Antriebsfeder? Und wo kommen die Mikroben (und die Pflanzenkohle) zum Einsatz?

Helmut Bach: Wir sind übers Internet aufmerksam geworden. Wir hatten das Problem der Wirtschaftlichkeit in unserem Betrieb. Fruchtbarkeit, Futteraufnahme, Pflanzenbestand auf dem Grünland, Gülleeinsatz ect. sollten verbessert werden.  Auf unsere Nachfrage zur Gülleaufbereitung bei unserem Verband wurde uns  die Zumischung von Wasser empfohlen, was für mich von der wirtschaftlichen Seite schon mal gar nicht in Frage kam.

Nach meinem ersten Vortrag von Christoph, wo ich über 200 km Anreise hatte, war für uns eigentlich klar: wenn das funktioniert, ist das unsere Lösung. Als Erstes haben wir es im Stall übers Futter, in die Gülle, zum Reinigen der Fliesen, sowie im Haushalt zum Putzen verwendet. Für mich war immer wichtig Betriebe, die diese Arbeitsweise schon länger erfolgreich betreiben, zu besichtigen, um vor Ort für den eigenen Betrieb evtl. Lösungen zu finden. Dabei ist uns die Offenheit und Ehrlichkeit der Betriebsleiter sowie der Teilnehmer des Rosenheimer Projektes aufgefallen. Auch oder vor allem die Beratung und Seminare der Chiemgau Akademie sind auf sehr hohem Niveau.

EM-Chiemgau: Wie haben sich Silage und Heu entwickelt seit ihr sie mit CFKE behandelt?

Helmut Bach: Weniger Futterverluste durch Fehlgärung, schmackhafteres Futter und dadurch höhere Futteraufnahme, außerdem so gut wie keine Nacherwärmung der Silage .

EM-Chiemgau: Wo seht ihr die Vorteile bei behandeltem Mist und Gülle?

Helmut Bach: Die Gülle kann man mit geringerer Geruchsentwicklung auch in wachsende Bestände ausbringen, Klee kommt wieder ohne Nachsaat , Kanäle stauen sich nicht mehr auf, bessere Ausnutzung der hofeigenen Dünger. Mist kann auch während der Vegetation ausgebracht werden. Dünger wird bei uns nur noch bei schönem Wetter ausgebracht, dadurch weniger Bodenverdichtung und weniger Stress für Mensch und Boden.

EM-Chiemgau: Viele Landwirte erkennen den Wert von behandelter Gülle, lassen sich aber von den anfänglich hoch erscheinenden Kosten abschrecken. Amortisieren sich für Dich die Kosten?

Helmut Bach: Auf jeden Fall rechnet sich das. Dazu kommt noch die nachhaltige Arbeitsweise, so dass die Aufwandsmengen nach einer gewissen Zeit reduziert werden können, aber der Ertrag bleibt. Am Anfang ist es so, dass man wenig bis nichts sieht, wenn man sich nicht in seiner Wiese auch mal hinkniet. Es dauert einfach seine Zeit bis sich der Boden nach jahrelanger teils falscher Bewirtschaftung und Düngung erholt.

Der Kreislauf im Betrieb muss sich wieder schließen !!!

EM-Chiemgau: Du hast Dir einen Grasnarbenbelüfter (Stachel) gebaut. Wie bist du darauf gekommen? Was hat er noch zusätzlich gebracht?

Helmut Bach: Durch ein Seminar mit Dietmar Näser. In Verbindung mit dem Rosenheimer Projekt stellte ich fest, dass auf unseren Flächen Handlungsbedarf war um Verdichtungen zu beheben und so den Pflanzenbestand und die Futterqualität zu verbessern. Um Kosten zu sparen habe ich eine Eigenbaulösung zur Grasnarbenbelüftung in unserem Betrieb umgesetzt. Mittlerweile ist es möglich auch Bodenhilfsstoffe mit einzubringen. Vernässungen gehen durch die Anwendung zurück. Die Gemeine Rispe geht zurück bzw. bleibt ganz aus, somit etabliert sich ein stabilerer Grasbestand. Das Ganze ist eine einfache und kostengünstige Maßnahme um Verdichtungen zu beheben.

EM-Chiemgau: Was möchtet ihr anderen Landwirten mit auf den Weg geben?

Helmut Bach: Um was zu ändern, was man über Jahre kaputtgemacht hat, braucht man nicht erwarten, dass jemand eine Lösung hat das Ganze in kürzester Zeit für wenig Geld wieder zu reparieren.

Unser Boden ist ein Lebewesen und braucht einfach seine Zeit sich zu erholen . Es ist meiner Meinung nach höchste Zeit für ein Umdenken in Sachen Tiergesundheit, Pflanzengesundheit, Bodenbearbeitung, Maschineneinsatz in Verbindung mit Maschinengröße und Verdichtungen . Diese Entscheidung muss aber jeder Betriebs-leiter für seinen Betrieb selber fällen und damit zufrieden sein.

Vielen Dank für Deine Zeit. Wir wünschen Dir und Deiner Familie alles Gute für die Zukunft und weiterhin so viel Offenheit in Eurem Denken und Tun.

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EM-Stammtisch in Halfing

Endlich war es wieder soweit, am Donnerstag, den 27.10.2016 trafen wir uns wieder zu einem gemütlichen EM-Stammtisch beim Sießlbräu in Halfing.  Und informativ war es noch dazu. Schön war auch, dass sich unsere Gäste aus dem mittleren Norden, die mit einem Bus aus Nordroheinwestfalen zu Besuch waren, gleich sehr wohl gefühlt haben.

EM_StammtischrundeNach der traditionellen Rückschau vom Fischer Christoph, gaben noch zwei Referenten ihre eigenen Erfahrungen mit EM und Terra Preta auf ihren Betrieben wieder: Hans Kink aus Kohlstatt (Milchvieh mit EM seit fast 20 Jahren), Sepp Rothmoser aus Grafing (Pferdehaltung mit EM seit einem Jahr).

Da der letzte Stammtisch schon wieder einige Zeit her war gab es in der Rückschau vom Christoph viel zu berichten. Für die neuen Gesichter am Stammtisch hat er das Rosenheimer Projekt und die dabei wichtige Komponente der Gülleaufbereitung noch einmal vorgestellt. Auch was in Högering so los war, vom Profigärtnerseminar bis zur Akademiegründung im Juli wurde berichtet.
Interessante EinChristoph_Fischerblicke gab er uns in die politische Entscheidungsfindung, da er als Fachreferent beim Arbeitskreis "Antibiotikafreie Fütterung" im Bundesumweltministerium in Berlin eingeladen war. Wer mehr dazu erfahren möchte, kann das gern im dazugehörigen Blogbeitrag nachlesen.
Hans Kink aus Kohlstatt, 20 Jahre Güllebehandlung im Bio-Milchviehbetrieb

Johann_KinkMit den Worten " Bei uns passt alles, Grünlandbestand, Futtermenge, Futterqualität und Tiergesundheit, obwohl wir nicht viel machen" hat Hans angefangen seinen Grünland-Betrieb, den er auf 800 Höhenmeter  im Nebenerwerb bewirtschaftet, zu beschreiben.
Seit fast 20 Jahren wird konsequent Gülle aufbereitet, zuerst mit EM, dann mit EM und Gesteinsmehl und seit einigen Jahren kommt die Kohle auch mit zum Einsatz. "G'odelt wird nur bei schönem Wetter", so Kink. Vor einigen Jahren hat er einen Nimbatus Vernebler im Stall eingebaut, somit wird die gesamte EM-Menge im Stall vernebelt und er braucht sie nicht mehr separat in die Gülle einrühren. Positiver Nebeneffekt: Keine Fliegen mehr im Stall und das Stallklima ist auch sehr angenehm.
Heuer hatte er seine Futtermenge bereits nach dem vierten Schnitt beisammen. Den fünften Schnitt wollte er erst den Regenwürmern spendieren, aber nun schenkt er ihn einem Berufskollegen.

Mit bloßem Auge sichtbar  ist die Lebendigkeit im Boden und die Wüchsigkeit von Gras und Klee im zeitigen Frühjahr. Die Bodenmikrobiologie erzeugt Wärme, so dass seine Flächen früher vom Schnee befreit sind als die Nachbarflächen. Außerdem seien seine Bestände bereits dunkelgrün und wachsen, während andere erstmal Kunstdünger ausbringen müssen, dass sich überhaupt was bewege, so Kink, auch die Verpächter haben schon festgestellt, dass die Flächen sich positiv entwickelt haben, seit er sie bewirtschafte. Die bescheidene und enthusiastische Art und Weise, wie Hans seinen Betrieb vorgestellt hat, hat vielen Gefallen. "Einfach muss es sein, nicht viel Arbeit machen und nachhaltig einen Effekt bringen. Und da bin ich beim Christoph genau richtig"

Anschließend zeigte Sepp Rothmoser aus Grafing, wie er Terra Preta im Pferdepensionsbetrieb seit einem Jahr einsetzt

JOsef_RothmoserAuf dem Pferdehof in Grafing mit 40 Boxen ist der angefallene Pferdemist schon immer ein Problem gewesen. Sepp Rothmoser war lange auf der Suche nach einem nachhaltigen System und ist dabei zu einem EM-Vortrag von Christoph Fischer gekommen. Die Effektiven Mikroorganismen und die Terra Preta erschienen ihm gleich als sinnvollen Lösungsansatz. Und so hat er die Idee gleich bei 10 Boxen auf dem Hof umgesetzt. Nach einem Jahr waren die Ergebnisse bereits sichtbar: Der Mist kann voll verwertet werden, die Aufwuchsmenge im Grünland steht der konventionell gedüngten Wiese in nichts nach und Mutters Geranien wuchsen heuer nicht nur, sondern wucherten. Die Terra-Preta Mist Probe wurde von den erfahrenen Landwirten mit allen Sinnen geprüft. Wer mehr über Sepp Rothmoser und seine Terra Preta Erfahrungen lesen möchte, findet ein Interview mit ihm hier im Blog.

Zum Schluss zeigte Georg Planthaler noch den Trailer vom Film des Agrarbündnisses Traunstein/ Berchtesgadener Land "Wei ois irgendwia zamhängt". Alle Vorführungstermine und weitere Infos zum Film gibt es auf der Homepage unter http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/index.htm

Wie hats Euch gefallen am Stammtisch? Habt Ihr Wünsche, Anregungen oder Themen, die wir für den nächsten Termin mit vorstellen könnten? Bitte gebt Euren Kommentar kurz dazu ab. Wir freuen uns auf Eure kurze Rückmeldung!

Antibiotikafreie Fütterung ist möglich

CFKE und Futterkohle eingesetzt in der Geflügelproduktion stabilisieren die Gesamtsituation der Tiere und reduzieren, wie die Erfahrung zeigt, den Einsatz von Medikamente. Ist es nicht das, was wir Verbraucher wollen? Lebensmittel ohne Medikamentenrückstände? Wir stellen Ihnen hier zwei konventionelle Betriebe vor, die das - angeblich- Unmögliche möglich gemacht haben.

elterntiere

Geflügelvermehrungsbetrieb
Dieser Betrieb produziert Bruteier, die in eine Brüterei geliefert werden, wo dann die Küken schlüpfen, bevor sie zum Geflügelmäster gebracht werden. Die rund 32.000 Elterntiere auf dem Betrieb von Jürgen Hemker, 8% davon sind Hähne, produzieren knapp 6 Mio Bruteier im Jahr.

Die erste Zielsetzung war die Verbesserung des Stallklimas, also Reduktion von Ammoniak, Staub und Geruch im Stall.

fröhlicher Landwirt

Begonnen wurde 2013  mit der fermentierten Kräutermischung und der Pflanzenkohle in der Einstreu, später kam die zert. Futterkohle und CFKE als Futterzusatz dazu.

Die Zielsetzung wurde nach und nach erreicht. Als Nebeneffekt ist dieser Betrieb nun seit mehreren Jahren Antibiotika frei. Auch der Einsatz von Vitaminen und anderen Ergänzungsstoffen ging zurück. Mit geringem Arbeits- und Kostenaufwand konnte der Landwirt das Stallklima und die Gesundheit der Tiere nachhaltig verbessern. Mittlerweile sind Küken, die aus den Eiern dieses Betriebes stammen, sehr gefragt bei den Mästern.

Geflügelmast

In dem hier vorgestellten Betrieb sind ca. 280 000 Hähnchen in sieben Ställen eingestallt. Sie erreichen ihr Endgewicht von 2,15 kg meist um den 38. Lebenstag. Der Betrieb von C. Pohlmann im Emsland produziert 2,25 Mio. verkaufte Hähnchen im Jahr.

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Junge Küken in einem der Ställe

Seit dem CFKE-Einsatz hat sich die Tiergesundheit auf dem Betrieb stabilisiert. Der Einsatz von Antibiotika geht immer mehr gegen Null. Nicht immer sind die Effekte auf das Stall-Mikrobenmilieu gleich im ersten Durchgang sichtbar. Aber nach und nach stabilisiert sich das Gesamtgefüge und der Erfolg stellt sich nachhaltig ein. Ein positiver Nebeneffekt in der Futterausnutzung stellt sich auch immer mehr heraus, die Zunahmen bleiben bei geringerem Eiweiß-Einsatz auf gleichem Niveau stabil.

Wenn Sie ähnliche Erfahrungen wie unsere  Landwirte aus dem hohem Norden machen, freuen wir uns über Ihre Berichte. Gerne möchten wir auf Ihre Fragen zum Antibiotikafreie Aufzucht beantworten. Vielen Dank  an die Bereitwilligkeit dieser Landwirte, denn sie haben sich auf einen Versuch eingelassen, der von der Wissenschaft quasi unmöglich gut gehen kann, jedoch zukunftsweisend ist.

Landwirtschaftliche Fortbildung mit Dr. med. vet. Karl Schmack

Winterseminar mit Dr. med. vet. Karl Heinz Schmack 2016 in der Chiemgau-Akademie

„Die beschädigte Kuh im Harnstoffwahnsinn“
Dr. Karl-Heinz Schmack „der Anwalt der Milchkuh“ ist seit Mitte der siebziger Jahre im Auftrag der gesunden Milchkuh unterwegs.
Laut Dr. Schmack liegt der Grund der verstärkt auftretenden gesundheitlichen Probleme im Rinderbestand, wie Kälberdurchfall, Euterprobleme, Fruchtbarkeitsstörungen und schlechte Stoffwechselleistungen, in der fortschreitenden Degeneration von Leber und Niere. Grund für die Beschädigung von Leber und Niere ist der zu hohe Stickstoff -Einsatz in der Fütterung in Form von Protein.
Er zeigte nicht nur die Problematik auf, sondern erklärte die auftretende Symptomatik und bietet einfache Kontrollsysteme und Lösungen an. Ziel ist es, eine proteinreduzierte Fütterung umzusetzen, ohne große Leistungsverluste und das Leistungsvermögen des Pansens wieder herzustellen.

Woher kommt der Grenzwert von 25mg Harnstoff / 100 ml Milch?
In den 80er Jahren wurde der Milchharnstoff vieler Kühe gemessen und verglichen. Die meisten Kühe zeigten einen Milchharnstoff von 25 mg / 100 ml Milch. Dieser Wert wurde dann als Grundlage für die Fütterungsberatung verwendet. Ein empirisch hat allerdings nicht die Aussagekraft darüber, ob das Tier gesund ist und/ oder gerecht mit Eiweiß versorgt ist.

Fütterungssituation 1960
Das Futter veränderte sich mit den Jahreszeiten: Im Frühjahr gab es gehaltvolles Grundfutter mit ca. 20% nXP aus dem Grundfutter. Die Kuh vor 60 Jahren war noch nicht so Leber und Nieren krank wie die Kuh heute. Sie konnte leicht große Mengen Harnstoff (bis zu 3000 mg) aus dem Blut filtrieren. Der Harnstoff wurde über den Dickdarm ausgeschieden und die Kuh hat dünnen Kot abgesetzt.

Im Winter wurde dann der Stoffwechsel entlastet. Die eiweißarme Fütterung in dieser Jahreszeit erlaubte der Kuh eine Erholungsphase. Die Organe konnten sich in dieser Zeit regenerieren.
Im Jahr 2016 muss die Kuh die Höchstleistung aus dem Frühjahr das ganze Jahr über halten und der Stoffwechsel darf sich nicht erholen.

Wie verwertet die Kuh Stickstoffverbindungen
Die Kuh nimmt Protein aus dem Futter auf über Reinprotein und NPN (nicht-Protein-Stickstoff-Verbindungen, wie z.B. Harnstoff). Reinprotein wird zum Teil im Pansen zu NH3 und Fettsäuren umgewandelt.
N-P-N Überschuss wir im Pansen umgebaut und geht als NH3 ins Blut
NH3 ist ein Stoffwechselgift, das über die Leber zu Harnstoff abgebaut wird. Nur der Anteil nXP, der in den Dünndarm kommt, geht in die Milch als Milcheiweiß.

Betrachtung der Organe geschlachteter Tiere
Dr. Schmack brachte zum Seminar Leber und Niere vom Schlachthof seines Vertrauens mit. Nicht speziell ausgewählte Exemplare, sondern einfach aus der Menge herausgegriffene Organe. Alle zeigten Sie degenerative Erscheinungen.

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