Kategorie: Bienen

EM Anwendung bei Bienen

EM-Anwendungen bei Bienen

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Arno, du arbeitest schon lange mit EM bei der Bienenhaltung. Was bewegt dich, diesen Aufwand weiterhin zu betreiben?

Der Aufwand der EM-Behandlungen ist verhältnismäßig gering. Die Anwendungen gehen mit der allgemeinen Arbeit bei der Bienenhaltung mit und den Bienen tut es einfach gut.

Allerdings musst du, wenn du mit EM arbeitest, dranbleiben. Dann siehst du die Erfolge. Je länger du EM anwendest umso stabiler wird das Bienenvolk. Die Bienen wintern besser aus und wenn Sie mit EM-Kin Probien eingesprüht werden bleiben sie ruhig und ich spare mir den Rauch. Heute ist es einfach nötig, den Bienen zu helfen. EM stärkt die Bienen. Das weiß ich nach jahrelangen Anwendungen.

Bienenhaltung mit EM | Chiemgau Agrar
Bienenhaltung mit EM 2 | Chiemgau Agrar
Bienenhaltung mit EM Sprühen | Chiemgau Agrar

Wie wird EM bei der Bienenhaltung angewendet?

Die Anwendung ist vielfältig und das ganze Bienenjahr von April bis Oktober sinnvoll. Ich verwende dabei das Probien pur. Grundsätzlich, immer wenn der Bienenkasten geöffnet wird, werden die Oberträger der Rähmchen mit den ansitzenden Bienen eingesprüht. Das beruhigt die Bienen und sie saugen es auf. Wird ein Schwarm eingefangen, sprühe ich ihn am Baum vor dem Einklopfen kräftig mit Probien ein.

Bienenflug | Chiemgau Agrar
Bienenhaltung Deutschland | Chiemgau Agrar

Beim Ableger bilden oder Völkervereinigen ist es ebenso hilfreich. Am wichtigsten ist für mich die Anwendung beim Einfüttern. Die Organismen im PROBIEN stabilisieren das Darmsystem der Bienen und das reicht bis in das Nervensystem.

Die Orientierung z.B. beim Heimflug von einem gebeizten Maisfeld, wird somit gefördert. Ein Stamperl auf 5 L Futterlösung reicht. Das Unterrühren ist im Fertigfutter notwendig. Das Probien unterstützt den Verdauungstrakt der Bienen, wie das Fermentgetränke Multi Impuls den Darm der Menschen. Das Immunsystem hängt ja unmittelbar mit dem Darm zusammen und so denke ich, wird auch die Biene davon profitieren.

"Außerdem habe ich den Eindruck, dass das Besprühen mit PROBIEN dafür sorgt,
dass sich die sekundären Erscheinungen, die durch den Biss der Varroamilbe

verursacht werden können, stark verringern."

Die Bienen werden nämlich nicht nur ausgesaugt und somit getötet. Auch Viruserkrankungen sind Folgen des Varroamilben-Befalls. Die Bisswunden scheinen leichter abzuheilen oder zu verkapseln. Virenerkrankungen (DWV, PV etc.) finde ich bei meinen Völkern selten.

Einen gewissen Effekt gegen die Varroamilbe erreiche ich beim Einsprühen des Schwarms mit Probien, allerdings ist der pH-Wert vom Probien zu wenig sauer um als Bekämpfungsmittel gegen die Varroamilbe zu bezeichnen. Probien ist kein Ersatz zur Milchsäure. Probien ist also eindeutig ein Bienen-Stärkungsmittel.

Was können wir als Verbraucher tun, um die Bienen zu unterstützen?

Ein großes Problem ist die (in den Diskussionen meist vernachlässigte) Fungizid-Belastung der Pflanzen, denn das finde ich im Pollen wieder und damit wird die junge Brut versorgt (evtl. kontaminiert). Über die Pflanzenbehandlung kann ich mit EM viel für die Insektenwelt tun.

Jeder Garteninhaber sollte bienenfreundliche Blumen und Sträucher anpflanzen. Gut wäre es, wenn ab dem Frühjahr bis in den Herbst hinein Blumen blühen, die von Bienen angeflogen werden. Bienen lieben z.B. Lavendel, Salbei, Sonnenbraut, Katzenminze, Mädchenauge, Sonnenblumen, Korkadenblumen, Duftnessel… Die Gärtnereien und Gartencentren sind diesbezüglich geschult.

Bienennahrung mit EM | Chiemgau Agrar
Bienennahrung mit EM 2 | Chiemgau Agrar
Bienennahrung mit EM 3 | Chiemgau Agrar

Eine Mischung aus Stauden und einjährigen Blumenmischungen (gefüllte Sorten sind eher ungeeignet, da bei Bienen unbeliebt) sind nicht nur für die Bienen eine Nahrungsquelle. Sie erfreuen auch den Betrachter und der Erfolg ist gleich sichtbar. Ein wohlgeordnetes Chaos, sprich Wildnis und Ordnung in Harmonie sind gewünscht.
Einjährige Blühmischungen können entweder auf Blumenbeeten oder auch zwischen Stauden oder in Balkonkästen ausgesät (oder gepflanzt) werden.

Für Wildbienen und den vielen anderen Insekten wäre es gut, wenn möglichst viele abgeblühte Blumen, Stauden etc. über die Wintermonate hinweg stehen bleiben könnten. Sie dienen den Insektenpopulationen als Winterquartier und sollten nicht alle entfernt werden.

Sonneblumen Bienennahrung | Chiemgau Agrar
Bunte Blumenwiese | Chiemgau Agrar
Bienennahrung Blüten | Chiemgau Agrar

Vielen Dank, Arno!

Empfehlenswerte EM-Produkte bei Bienenhaltung

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Steiner-Konrad-Schule-Ursprung-Landwirt-EM-Chiemgau

“Wir Bauern nehmen unsere Zukunft selbst in die Hand” – Artenvielfalt

Auftaktveranstaltung der landwirtschaftliche Vortragsreihe

"Artenschutz in Bauernhand" mit Prof. Dr. Konrad Steiner

Prof. Dr. Konrad Steiner ist Landwirt, Verbraucher, Lehrer an der HLFA Ursprung bei Salzburg und betreibt ein Ingenieurbüro. In der Auftaktveranstaltung zur landwirtschaftlichen Vortragsreihe hat er sehr anschaulich von seinen Projekten zum Artenschutz in Österreich erzählt. Steiner sieht sich als Mittler zwischen Landwirten und Verbraucher, denn "wir brauchen keine Schuldigen, sondern Lösungen".

Das Prinzip von Wachsen-oder-Weichen, das in den letzten 50 Jahren in der Landwirtschaft betrieben wurde, kommt zum Ende. In der freien Wirtschaft zeigt es sich immer mehr, in der Landwirtschaft ist es ein offensichtlicher Fakt: Ewiges Wachstum gibt es nicht.

Als studierter Agrarbiologe ist für ihn die natürliche Vielfalt von Insekten und Pflanzen und ihre Erhaltung schon lange ein Thema. Auch in unserer bayrischen Verfassung ist der Artenschutz in Art. 141 festgehalten: (1) 1Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist, auch eingedenk der Verantwortung für die kommenden Generationen, der besonderen Fürsorge jedes Einzelnen und der staatlichen Gemeinschaft anvertraut.

Gärtner und Landwirte profitieren von einer hohen Biodiversität auf und um die Flächen

Nützlinge halten Schädlinge wie Nacktschnecken oder Engerlinge in Schach. Die meisten denken da eher an "größere Tiere" wie Igel, aber auch kleine Laufkäfer sind erfolgreiche Räuber, wie das Video rechts zeigt: (Achtung nichts für zarte Gemüter).

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Jeder kann mit einfachen Mitteln der Biodiversität helfen. Hier ein paar Tipps:

Totholzhaufen können bei Schnecken und Engerlingplagen helfen

Um Räuber, wie Laufkäfer oder Moderkäfer im Garten oder am Feldrand anzusiedeln, reicht ein Totholzhaufen, der ihnen als Lebensraum dient. Ideal eignet sich eine schattige nasse Stelle, evtl. am Waldrand, an der man Altholz, kleine Äste und Steine aufhäuft. Eine natürlicher kostenloser Ansatz, um die vorherrschende Engerling Plage im Grünland einzudämmen.

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Bei den EM-Tagen 2019 baute die APS Projekt-Schule zusammen mit Kindern ein Zuhause für Zauneidechsen. Der Kurzfilm links gibt einen kleinen Einblick über die Bauphase.


Blühstreifen erfreuen das Auge mm Frühjahr und im Sommer. Außerdem sind sie ökologisch wertvoll: Sie ziehen Insekten und Nützlinge an, bieten Lebensraum und Nahrungsangebot. Im Herbst und Winter allerdings, ist die ästhetische Wirkung dahin.

Fleißige Bauern und Gärtner mähen oder mulchen die "braunen Stangerl", dass es wieder sauber ausschaut. Was viele nicht wissen.

Diese Stangerl sind das Überwinterungslager für viele Wildbienen, Hummeln, und anderen nützliche Insekten. Räumt man im Herbst die Flächen ab, beraubt man sich der Nützlinge für das Folgejahr. Im Fachjargon spricht man von "Attract and Kill"

Blühstreifen auch im Winter stehen lassen. So können Insekten überwintern

In diesem Vortrag hat Prof. Steiner drei effektive und einfache Aktionen vorgestellt, die Landwirte z.T. in Zusammenarbeit mit ihren Abnehmern ins Leben gerufen haben. Sehr zur Nachahmung empfohlen:

Von Bauer zu Bauer - Reden wir über die Vielfalt auf meinem Betrieb

Landwirte veröffentlichen auf Feldtafeln und im Internet, was sie bereits für eine artenreiche Vielfalt in der Natur tun. Vor allem die Feldtafeln informieren Spaziergänger und bringen Verbraucher und Landwirte wieder ins Gespräch und hinterlassen einen positiven Eindruck. Auch auf der Homepage sind die zahlreichen Ideen und Umsetzungen veröffentlicht. Zudem schulen sie sich gegenseitig, um der Biodiversität immer weiter auf die Sprünge zu helfen. Hier ist der Link zur Homepage https://www.vielfalt-am-betrieb.at/.


Ackerwildkrautflora fördern - Ein Projekt der Stieglbräu in Salzburg

Schmetterlinge und auch andere fliegende Insekten können "nur" einige 100m in einem Flug überwinden. Sie brauchen Möglichkeiten zur Rast und ein Futterangebot. Gerade in der Monokultur der großteiligen Landwirtschaft, ist es Schmetterlingen nicht mehr möglich zu wandern.

Die Braugersteproduzenten lassen in der Kultur 10 cm breite Streifen unbearbeitet. Die Streifen sind vereinbar mit den Arbeitsbreiten der Geräte und stehen jedes Jahr an der selben Stelle. Die Blühstreifen können angesät werden oder werden einfach unbearbeitet gelassen, so dass sich autochtone Arten aus dem Samenpotential des Bodens ansiedeln.

Manche Schläge sind vielleicht auch nicht rechteckig, sondern haben einen leichten Spitz. Diesen Spitz könnte man über die Blühstreifen ausgleichen und damit die Bearbeitung des Schlags sogar erleichtern. Durch diese Maßnahme kann sich die Insektenvielfalt wieder erhöhen.

Lebensraumvernetzung - Käserei unterstützt seine Lieferanten bei der Umsetzung

Viele Flächen werden mitgemäht, obwohl das Mahdgut nicht oder nur schlecht geeignet ist zur Fütterung. Die Idee für dieses Projekt lag darin, dass kleine Flecken nur noch einmal im Jahr gemäht werden.

Zum Beispiel ein Waldrand, der eh immer im Schatten liegt und gern nass bleibt. Unter Strommasten, wo man nur schwer hinkommt.

Randstreifen an Fußgängerwegen die ständig als Hundetoilette genutzt werden und und und. Wird die Fläche nur noch einmal gemäht, verwaldet sie nicht, doch Insekten können diese Flecken als Habitat nutzen und sich wieder vermehren.

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Die Bienen ziehen in Högering ein

Wer schon einmal bei uns zu Besuch war, kann sich bestimmt an das Blütenmeer vor und neben unserem Domizil erinnern. Die Stauden und der Blühstreifen bieten ein beeindruckendes Farbenspiel.
Was liegt da näher als diese reichhaltige Futterquelle für Bienen zu nutzen? EM-Imker Arno Holderied brachte eines seiner Völker zu uns und seither arbeiten die Damen fleißig und unermüdlich.

Beim Einzug durfte unser Praktikant Alexander Gabriel am eigenen Leib erfahren, wie ruhig die Bienen sind, wenn sie beim Öffnen der Klappe mit EM-Kin Probien eingesprüht werden. Bei seinem Imkerdebut wurde er kein einziges Mal gestochen 🙂 .

Eine EM-Kin Probienscheibe wird am Boden des Bienenstocks gelegt. Mit EM-Kin Probien wird alles pur eingesrpüht. Das senkt den pH-Wert im Stock und etabliert ein Milieu, das die Biene sehr gerne mag, der Milbe aber nicht bekommt. Außerdem fördert es den Putztrieb der Bienen.

Zur Beruhigung wird durch das Loch im Deckel einige Pumpsprüher EM-Kin Probien gesprüht. Vorsichtig werden Rahmen für Rahmen mit den Bienen und den Bienenwaben  entnommen und pur mit EM-Kin Probien eingesprüht und anschließend in den Bienenstock eingehängt.

Um den Umzug zu erleichtern und als nötige Beigabe werden die Bienen mit Honigwaben im Stock gefüttert. Nach dem der Deckel befestigt ist, wird das Flugloch noch besprüht und geöffnet.

Unser Fazit: Unsere Blumenweide lässt viele Besucherherzen höher schlagen. Fast wöchentlich wechseln Farbgebung und Blumenvielfalt. Mit dem Einzug der Bienen ist sie zu einem lebendigen Ökosystem geworden. Zur Nachahmung dringend zu Empfehlen.

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