Untersaat Aufwuchs nach Getreide

Untersaat Teil I– die Zwischenfrucht, die nach der Ernte schon da ist

Möglichst ganzjährig begrünte bzw. bewachsene Flächen sollten das Ziel im Ackerbau sein. Viele Landwirte haben dazu in den letzten Jahren zahlreiche Erfahrungen mit unterschiedlichsten Vorgehensweisen gesammelt.

Warum Untersaat im Getreide?

Die Getreideernte (GPS oder Drusch) läuft je nach Region und Witterungsverlauf von ca. Anfang Juni bis ca. Mitte August. In vielen „traditionellen“ Ackerbaubetrieben erfolgt nach der Getreideernte die Stoppelbearbeitung mit anschließender Zwischenfruchtsaat. Bis allerdings die Zwischenfrucht aufgeht und eine annähernde Flächendeckung erreicht, vergehen z.T. 3-4 Wochen. Die Sonne schickt in den Hochsommermonaten Juni, Juli und August große Mengen Primärenergie auf die Erde. Nur ein wachsender grüner Pflanzenbestand kann die Sonnenenergie aufnehmen und in organische Masse umwandeln. Hinzu kommt, daß ca. 50 % der durch die Photosynthese entstehende Energie von den Pflanzen über die Wurzeln in den Boden als sog. Wurzelexsudate eingelagert werden, um das mikrobielle Bodenleben zu ernähren. Liegt nun der Acker im Hochsommer 2-3 Wochen unbewachsen brach, fehlen dem Boden große Mengen Energie. Abnehmende mikrobielle Aktivität im Boden ist die Folgeerscheinung.

Grobe Beispielrechnung Sonnenenergie

Die Global-Sonnenstrahlung in unserer Region liegt in der Vegetationszeit bei ca. 1.100 kWh/m². Das ist umgerechnet die Energie von ca. 500 – 600 l Diesel/ha/Std. In den sonnenreichen Hochsommermonaten steigt dieser Wert bis auf ca. 900 l Diesel/ha/Std.

Meine Frage an die Ackerbaulandwirte: Wer „verschenkt“ den Energiegehalt von hunderttausenden Liter Diesel? Dies ist der Fall, wenn Ackerflächen im Sommer mehrere Wochen unbewachsen brach liegen.

Nur zum Vergleich:

Für die Bewirtschaftung (Bodenbearbeitung, Saat, Pflegemaßnahmen und Ernte) von einem ha Acker werden je nach Kultur und Fruchtfolge ca. 50-100 l Diesel jährlich benötigt.

Wurde eine Untersaat eingebracht, wachsen bereits unter der Hauptfrucht Klee und Gräser. Optisch sieht das vor der Ente oftmals etwas „mikrig“ aus. Wird das Getreide geerntet bekommen die kleinen Pflänzchen Licht, Luft und Platz. Im Optimalfall ist innerhalb von wenigen Tagen das Stoppelfeld grün bewachsen. Hinzu kommt eine Arbeitseinsparung in der meist stressigen Erntezeit, da die Stoppelbearbeitung und Zwischenfruchtsaat entfallen.

Wird die Zwischenfrucht anschließend als Futter genutzt, können unmittelbar nach der Getreideernte die Stoppeln incl. der Untersaat gemulcht werden. Hierzu empfehlen wir 100 l Bodenverjünger je ha einzusetzen. So entsteht eine „saubere“ Fläche, die dann nach ca. 5-6 Wochen geerntet werden kann.

Warum Untersaat im Mais?

Zwischen den Maisreihen ist relativ viel Fläche unbedeckt. Eine Untersaat kann hier den nackten Boden etwas bedecken. Einen großen Vorteil bringt die Untersaat bei der Silomaisernte. Je nach Boden- und Niederschlagsverhältnisse bringt sie eine deutlich bessere Bodenbefahrbarkeit und minimiert die Straßenverschmutzung durch die Transportgespanne. Nach der Ernte ist die Fläche schon begrünt und die Pflanzen können in der Herbstsonne noch gut wachsen. Wird im nächsten Jahr auf dieser Fläche eine Sommerfrucht angebaut, empfiehlt es sich, eine winterharte Untersaatmischung zu verwenden. Hier werden dann gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Untersaat und eine wintergrüne Zwischenfrucht, mit der im Frühjahr die Flächenrotte durchgeführt wird.

Sollen die Maisstoppeln zerkleinert werden, ist dies problemlos mit dem Mulcher möglich. Die Stoppeln incl. der Untersaat mit Einbringung von 100 l Bodenverjünger je ha nach der Ernte mulchen. Rinderhaltende Landwirte mit Futterbedarf können den Aufwuchs der Untersaat im nächsten Frühjahr zum Silieren ernten.

Fazit:

Die Untersaat führt lange Zeit ein Schattendasein. Wenn sie dann Licht bekommt läuft sie zu Hochleistung auf und kann als Futter oder zur Flächenrotte erfolgreich genutzt werden.

Maisstroh-mit-Bodenverjuenger-einarbeiten

Warum es Sinn macht, Maisstoppeln und -stroh mit Bodenverjünger einzuarbeiten

Die Silomaisernte ist so gut wie abgeschlossen. Je nach Region, Witterung und Reifezustand läuft die Körnermaisernte auf Hochtouren.

Abhängig vom Reifezustand, Blatt- und Stängelmasse fallen beim Körnermaisdrusch je ha ca. 6-10 to organisches Material an. Bei trockener Witterung gedroschen, ist das Maisstroh relativ voluminös und leicht. So mancher Herbststurm nach dem Drusch hat schon Grundstücksnachbarn mit Lieschblättern und Resten der Maispflanzen „mehr oder weniger beglückt“.

Je nach Häckselhöhe bleiben auch nach der Silomaisernte Stoppeln zurück, die zerkleinert und eingearbeitet werden sollen.

Viele Landwirte machten schon die Erfahrung, dass eingepflügte Maisstoppeln im nächsten Jahr beim Pflügen wieder fast unverottet an die Erdoberfläche kommen. Dies ist ein deutliches Zeichen für zu tiefes „Vergraben“ der Ernterückstände und ein relativ armes mikrobielles Bodenleben.

Maiswurzelbohrer, Fusarien und so manch andere unerwünschte Erscheinung machen die Zerkleinerung und Einarbeitung unumgänglich.

Für die mechanische Zerkleinerung der Ernterückstände und deren Einarbeitung bieten die Landtechnikhersteller unterschiedlichste Maschinen an. Mindestens genau so wichtig ist die Unterstützung des Bodenlebens, die letztendlich das organische Material zersetzen und die enthaltenden Nährstoffe für die nächste Kultur zur Verfügung stellen.

Die optimale Versorgung im Boden mit Hauptnährstoffen und Spurenelementen sind wichtige Voraussetzungen für aktives Bodenleben. (Link zur Bodenanalyse nach Albrecht). Hinzukommt die Einbringung des Bodenverjüngers zu jeder Bodenbearbeitung um das mikrobielle Bodenleben zu stärken.

Vorgehensweise

Unmittelbar nach der Ernte, die Maisstoppel bzw. Maisstroh mit einer herkömmlichen Feldspritze flächendeckend 100 L Bodenverjünger je ha spritzen. Falls für die Ausbringung mehr Flüssigkeit notwendig ist, kann den 100 l/ha Bodenverjünger eine technisch notwendige Wassermenge hinzugesetzt werden. Anschließend sollte z.B. mit der Scheibenegge oder dem Grubber die Ernterückstände flach eingearbeitet werden.

Die nativen Mikroorganismen des Bodenverjüngers unterstützen den Verrottungsprozess, beugen Schimmelbildung vor, unterstützen das Bodenleben und tragen zur Humusbildung bei. Durch den noch relativ warmen Boden, der vorhandenen Bodenfeuchtigkeit und der Einbringung des Bodenverjüngers läuft die „Verstoffwechselung“ der Maisrückstände auf natürlicher Weise positiv ab.

Technisch gut ausgestattete EM-Anwender arbeiten mit einem Fronttank, elektrischer 12 Voltpumpe und einem Spritzbalken im Frontanbau, der auf die jeweilige Arbeitsbreite des am Heck angebauten Arbeitsgerätes abgestimmt ist.

Nach ca. 1 Woche Wartezeit kann die Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Saat der nächsten Hauptfrucht z.B. Winterweizen erfolgen.

Wird auf der Fläche im Herbst keine Hauptfrucht angebaut, empfehlen wir die Saat einer winterharten vielfältigen Zwischenfrucht z.B. Gemenge mit Roggen, Wicken, Inkarnatklee, Raps, Rüpsen und Triticale. Gut abgestimmte winterharte Zwischenfruchtmischungen bietet Camena Saaten an.  

EM-Mais-Silage-EM-behandelt

Erwärmung und Schimmel in der Maissilage

Welcher Landwirt kennt das nicht? „Alles richtig gemacht“ bei der Silomaisernte, doch beim Füttern der Maissilage ist diese warm und es haben sich Schimmelnester gebildet.

Beispiele möglicher Ursachen für Schimmel in der Maissilage:

  • Faulige Maispflanzen durch Hagelverletzungen
  • Verschmutzungen durch Maschinen
  • Mangelnde Feldhygiene
  • Pilzbefall am Mais
  • Überfüllung des Siloanlage (mangelnde Verdichtung)
  • zu trockenes Siliergut
  • ...


Neben den bekannten Parametern wie Verdichtung, Abdeckung, Entnahmevorschub, usw. gibt es viele weitere z.T. außer Acht gelassene mögliche Ursachen für die schlechte Silage-Qualität.

Im Laufe der Vegetationszeit gingen heuer in vielen Regionen heftige Hagelschauer nieder. Diese mechanischen Verletzungen an den Maispflanzen führten je nach Zeitpunkt, Entwicklungsstadium und darauffolgende Witterung oftmals zu Befall von Schimmelpilzen und anderen Krankheiten.

Bei der Silomaisernte reichen geringe Mengen an Schimmelsporen aus, die dann mit dem Häcksler im Häckselgut verteilt werden. Spätestens beim Öffnen des Silos und Füttern wird dann die Problematik meß-, sicht- und riechbar. Mit einer Wärmebildkamera werden die unterschiedlichen Temperaturbereiche an der Anschnittfläche deutlich erkennbar.

Landwirte, die ihre Maisfelder unmittelbar nach dem Hagelschaden mit EM-Produkten behandelten, haben ein deutlich geringeres Risiko „Schimmelmais“ zu ernten.

Maisbeulenbrand entsteht oftmals bei bzw. nach Stresssituationen. Auch hier kommen unerwünschte Pilze in das Silo und beeinträchtigen die Futterqualität negativ.

Generell gilt: Gesunde widerstandskräftige Maispflanzen in der Jugendentwicklung mit EM behandelt sind eine wichtige Voraussetzung für einwandfreie Maissilage. Hagelschäden sollten, sofern der Bestand noch befahrbar ist, mit EM behandelt werden. Mehr dazu hier: Hagelschlag im Mais 2018 und dennoch gute Erträge

CFKE (Chiemgauer Fermentierte Kräuterextrakt) als Siliermittel stabilisiert und „sichert“ die Maisqualität im Silo. Mit dem Siliermitteldosierer am SF-Häcksler wird CFKE in den Mais eingebracht.

Dosierempfehlung beim Mais

Wir empfehlen 2 L CFKE je m³ festgefahrene Maissilage. Bei einem Ertrag von z.B. ca. 60 m³ Maissilage je ha sind dies ca. 120 l CFKE die vom SF-Häcksler je ha eindosiert werden.

Der Gärprozess braucht Zeit.
Silage, die min. 2-3 Monate siliert hat, ist stabiler und weniger anfällig für Nacherwärmung.

CCM, Lieschkolbenschrot und Körnermaissilage

CFKE kann auch bei CCM, Lieschkolbenschrot und Körnermaissilage erfolgreich eingesetzt werden. Mit 2 l CFKE je m³ werden diese sehr energiereichen Silagen stabiler und das Schimmelrisiko deutlich reduziert. Je nach Verfahren erfolgt die Einbringung von CFKE mit dem Dosiergerät auf dem SF-Häcksler oder an der Schrotmühle.

Was tun, wenn die Maissilage schimmelt?

Gibt es eine „Notbremse“ im Silo?

Was tun, wenn kein CFKE beim Silieren verwendet wurde, und die Maissilage nun bei der Entnahme warm wird und schimmelt? Generell sollte die verschimmelte Maissilage aus dem Silostock entfernt werden. Anschließend sollte die Entnahmefläche mit CFKE benetzet werden. Eine Rückenspritze, die schon mit CFKE gefüllt vor Ort steht sichert die tägliche Routine. Somit können zumindest die Verluste in Grenzen gehalten werden. Einige Landwirte berichten, dass die Erwärmung verschwindet und die Silage wieder abkühlt. Verschimmelte Maissilage sollte auf keinen Fall verfüttert werden.

Zuckerruebenernte-Blatt-Verarbeitung-regenerativ-mit-Ferment-Bodenverjuenger

Zuckerrübenblatt einarbeiten mit Bodenverjünger

Die Zuckerrübenernte läuft derzeit auf Hochtouren. Je nach Standort, Rübengesundheit und anderen Faktoren fallen ca. 15-30 to Zuckerrübenblatt je ha an. Darin enthalten sind bis zu ca. 130 kg N/ha. Vom Rübenroder klein gehäckselt liegt die Grünmasse auf dem meist nackten Ackerboden. Was passiert mit dieser enormen Blattmasse?

Das Potential der grünen Organik nutzen
Das eiweißreiche Material auf dem Acker neigt relativ schnell zur Schimmel- oder Fäulnisbildung. Um die Grünmasse in einen positiven Rotteprozess zu bringen, kannst du hier den Bodenverjünger bei der Einarbeitung einsetzen.

Die nativen Mikroorganismen des Bodenverjüngers unterstützen den Verrottungsprozess und beugen Schimmelbildung, bzw, Fäulnisprozesse vor. Die Organik wird aufbauend verstoffwechselt und unterstützt so das Bodenleben und trägt zur Humusbildung bei. Für diesen Prozess sollte die Bodentemperatur über 8 °C liegen sonst stellt die Mikrobiologie ihre Arbeit ein. Wenn dann noch genügend Bodenfeuchtigkeit vorhanden ist, kann das Rübenblatt natürlich und für das Bodenleben ideal verstoffwechselt werden.
Mehr zur regenerativen Bearbeitung erfahrst du hier.

Ganz vereinzelt und in absolut futterknappen Jahren wird das Rübenblatt zur Fütterung der Rinder siliert. Zur Silierung dieser empfindlichen Blattmasse empfehlen wir CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterferment). So erfolgt eine sofortige Absäuerung und geregelte milchsaure Fermentierung der Zuckerrübenblätter.

Die Zuckerrübenblätter optimal einarbeiten

Unmittelbar nach der Ernte wird das vom Rübenroder zerkleinerte Rübenblatt, mit einer herkömmlichen Feldspritze flächendeckend mit 100 L Bodenverjünger je ha gespritzt. Falls für die Ausbringung mehr Flüssigkeit notwendig ist, kann der Fermentmischung (100 l/ha Bodenverjünger) eine technisch notwendige Wassermenge hinzugesetzt werden. Anschließend kannst du z.B. mit der Scheibenegge oder dem Grubber das Rübenblatt flach einarbeiten. Tatsächlich ist es wichtig, dass die mit Ferment besprühte Organik mit Erde leicht abgedeckt wird. So wird die fermentierte Rotte eingeleitet und die Nährstoffaufbereitung für die nächste Saat optimiert.

Technisch gut ausgestattete EM-Anwender arbeiten mit einem Fronttank, elektrischer 12 Voltpumpe und einem Spritzbalken im Frontanbau, der auf die jeweilige Arbeitsbreite des am Heck angebauten Arbeitsgerätes abgestimmt ist.

Nach ca. 1 Woche Wartezeit kann die Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Saat der nächsten Hauptfrucht z.B. Winterweizen erfolgen.

Wenn du auf der Fläche im Herbst keine Hauptfrucht anbaust, empfehlen wir dir eine winterharte vielfältige Zwischenfrucht z.B. ein Gemenge mit Roggen, Wicken, Inkarnatklee, Raps, Rüpsen und Triticale.
Gut abgestimmte winterharte Zwischenfruchtmischungen bietet Camena Saaten an. 

Verhagelter-Mais-was-tun-Verarbeitungshinweise-EM-Chiemgau

Hagelmais fachgerecht einarbeiten

Was tun, wenn der Hagel den Mais so beschädigt, dass er nicht mehr weiterwachsen kann?

Die heftigen Unwetter in den letzten Wochen mit Sturm und Hagel haben in so manchen Regionen auf den Maisfeldern große Schäden hinterlassen. Von „geht grad noch so“ bis hin zum Totalschaden ist alles dabei. War der Mais hagelversichert, ist zumindest der finanzielle Schaden großteils abgedeckt. Offen bleiben dann die Fragen, wo bekomme ich ausreichend Silomais für die Rinder oder Biogasanlage her und zu welchem Kaufpreis? Bei Totalschaden kommt zusätzlich die Aufgabe der Einarbeitung des Hagelmaises und der Anbau einer weiteren Frucht hinzu.

Einarbeitung großer Menge organischer Masse – wie gehe ich vor?

Je nach Entwicklungsstadium und Pflanzenbestand, sind hier ca. 15-30 to Frischmasse je ha einzuarbeiten. Bei der weitverbreiteten Vorgehensweise „mulchen und einpflügen,“ laufen anschließend im Boden oftmals unerwünschte Fäulnisprozesse ab. Dies bremst die Verrottung des organischen Materials und schädigt die Mikrobiologie im Boden. Organische Masse „zu tief vergraben“ kann nicht verrotten, da die notwendige und aktive Mikrobiologie in dieser Tiefe oftmals fehlt. Beim nächsten Pflügen kommen die großteils nicht verrotteten Maisteile wieder an die Oberfläche.

Wie kann der Rotteprozess unterstützt werden?

Bodenverjünger

Nativer, fermentierter Bodenhilfstoff für den Ackerbau

  • mit hoher biologischer Vielfalt
  • speziell ausgerichtet auf die Anwendung im Boden
  • aktiviert und stabilisiert die Bodenbiologie
  • setzt Umsetzungsprozesse in Gang
  • unterstützt den Humusaufbau
  • reduziert Unkrautkeimung
  • erhöht die Wasseraufnahmefähigkeit

Zum Mulchen oder Zerkleinern sprühst du den Maisbestand mit 50 l Bodenverjünger je ha ein. Bei der flachen Einarbeitung des gemulchten Materials, werden zusätzlich 100 l Bodenverjünger eingearbeitet. Der Bodenverjünger kannst du mit einer Dosieranlage direkt am Gerät (Mulcher, Grubber) ausbringen. Alternativ ist es möglich, den Bodenverjünger vorher mit einer Feldspritze flächendeckend auszubringen und anschließend mit der jeweiligen Technik einzuarbeiten.

Hierbei wird der Rotteprozess auf natürliche Weise unterstützt und Fäulnis reduziert. Die Organik wird vom Bodenleben wesentlich leichter verstoffwechselt. Die Fläche sollte nach der Bearbeitung ca. 10-14 Tage unbefahren bleiben, damit die Mikrobiologie ungestört arbeiten kann. Anschließend kann die Bodenbearbeitung/Saatbettbereitung für die nächste Frucht erfolgen. Dabei soll der Boden intensiv durchgemischt werden.

Verhagelter-Mais-gemulcht-ohne-EM-der Faeulnis preisgegeben-mit EM Faeulnis verhindern und Rotteprozess unterstuezen

Welche Frucht kann noch anbaut werden, wenn der Mais verhagelt wurde?

Je nach Region und Fruchtfolge gibt es verschieden Strategien.

  • Wird Futter für Rinder oder Biogasanlage benötigt, kannst du eine Kleegrasmischung anbauen, die du heuer noch einmal evtl. im besten Fall zweimal mähen kannst.
  • Benötigst du kein Futter, gibt es mehrere Möglichkeiten die Flächen zu bestellen.
  • Schnell entschlossene bauen evtl. Raps an, bzw. haben schon angebaut. Die Saat von Wintergerste ca. Ende September ist auch eine mögliche Option.
  • Auf Flächen, die mit später zu säende Winterfrüchte, wie z.B. Tritiale oder Winterweizen bestellt werden sollen, kannst du eine vielfältige Zwischenfrucht abbauen.

Vielfach bewährt hat sich Saatgutbeizung mit EM.
Mehr zur Saatgutbeizung

Weideparasiten-vorbeugen mit EM-Pflege und Guelleaufbereitung

Weideparasiten bei Rinder vorbeugen

Grundsätzlich ist die Weide die natürlichste Haltungsform der Rinder. Aus den unterschiedlichsten Gründen kann und will nicht jeder Rinderbesitzer Weidehaltung praktizieren.

Weideparasiten sind meist auf Dauerweiden eine große Herausforderung. Hauptsächlich extensive Grünlandflächen, oftmals viele Jahre bzw. Jahrzehnte als Dauerweide genutzt in feuchteren, schattigen Lagen, bedürfen einer besonderen Tierbeobachtung mit entsprechenden Maßnahmen.

Magen-Darmwürmer, Leberegel, Lungen- und Spulwürmer sind so die bekanntesten Weideparasiten.

Die klassischen Maßnahmen sind, z.B.

  • Weideflächen nachmähen/mulchen,
  • Drainagen und Vorfluter offenhalten,
  • Beweidungspausen einlegen und
  • wenn irgendwie möglich Schnittnutzungen dazwischen durchführen.

Auch die zwischenzeitliche Beweidung durch Pferde oder Schafe trägt positiv zur Vorbeugung bei, da die meisten Parasiten „wirtspezifisch“ sind.

Wie kann ich die Weidetiere mit EM stärken?

Wie in vielen anderen Situationen auch, ist ein gesundes Tier mit einem gut funktionierendem Immunsystem widerstandskräftiger. Sofern die Weidetiere im Stall zugefüttert werden, wird CFKE und Karbofit-Futterkohle in das Futter eingemischt. In der vegetationslosen Zeit, wo meist alle Weidetiere im Stall sind, sollte die Fütterung mit CFKE und Karbofit-Futterkohle standartmäßig durchgeführt werden. Die Einsatzmengen werden je nach Gewicht der Rinder angepasst. Je 100 kg Körpergewicht 10 ml CFKE und 5 g Karbofit-Futterkohle reichen im Normalfall um einen Wiederkäuer-Verdauungstrakt zu unterstützen. Ein gesunder Verdauungstrakt ist Grundvoraussetzung für ein starkes Immunsystem.

Tränkewasser energetisieren

Die Wasserversorgung der Weidetiere wird oftmals mit Wasserfässer gewährleistet. Hierzu kann in das Wasserfass ein EM-Keramikstab eingebracht werden. Das energetisierte Wasser bleibt länger frisch und wirkt sich positiv auf die Tiergesundheit aus.

Nutzen von EM auf Weideflächen

Ein mikrobiologisch aktiver und gesunder Boden ist Grundvoraussetzung für gutes Futter. Wird auf den Weideflächen Gülle, Mist oder andere organische Dünger ausgebracht, sollten diese standartmäßig mit EM, Karbosave-Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl behandelt werden. Lt. Studien von der Uni Leipzig, erfolgt bei der empfohlenen Güllebehandlung eine gewisse „Hygienesierung“, d.h. krankmachende Mikroorganismen, Parasiten und deren Eier, sowie Fäulnis werden nahezu vollständig unschädlich gemacht.

Behandelte Gülle stinkt nicht, ätzt nicht, läuft gut von den Pflanzen ab und fördert die Vielfalt der Futterpflanzen z.B. Weißklee. Wenige Wochen nach der Gülleausbringung kann wieder beweidet werden. Ein gutes schmackhaftes und gesundes Weidegras ist für die Tiere ein Leckerbissen.  Hofeigener organischer Dünger (Gülle, Mist) aufgewertet mit RoRo-Lit Urgesteinsmehl ist ein hochwertiger Volldünger und wird seit vielen Jahren von den Landwirten erfolgreich im Grünland eingesetzt.


Mehr erfahren über die Güllebehandlung nach dem Rosenheimer Projekt:
Güllebehandlung, wann ist der richtige Zeitpunkt?
Video Erfahrungsbericht Güllebehandlung

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Weiden mikrobiologisch stärken

  • Remineralisieren mit Sandilit bringt erhöhte Inhaltsstoffe
    Auf Weideflächen die nicht (organisch) gedüngt werden, kann Sandilit medium mit der Körnung 0/2 mm ausgebracht werden. Die Einsatzmengen von ca. 3-5 to je ha können mit Kompoststreuer oder Feuchtkalkstreuer bei gut befahrbaren Boden gestreut werden. Optimal mit Hauptnährstoffen und Spurenelementen versorgte Weideflächen, haben im Gras höhere Mineralstoffgehalte, was auch den Futterwert deutlich erhöht.
  • Bodenverjünger (native Mikroorganismen) ausbringen
    Bei sämtlichen Pflegmaßnahmen z.B. abschleppen, striegeln und mulchen wird der Bodenverjünger mit einer Einsatzmenge von 50 l je ha vor oder zu der jeweiligen Maßnahme ausgebracht. Erfahrene EM-Anwender haben auf den jeweiligen Geräten Dosieranlagen aufgebaut, bzw. im Frontanbau einen Spritzbalken und im Heckanbau das jeweilige Arbeitsgerät. Die Mikrobiologie im Boden wird gestärkt, und die Verrottung des Mulchmaterials läuft fäulnisfrei.
  • Grasnarbenbelüfter einsetzen
    Dauerweideflächen, auch wenn diese nur selten mit (schweren) Maschinen befahren werden, können oberflächige Verdichtungen aufweisen. Die „laufende“ Trittbelastung bei nassen sowie bei trocknen Witterungsverhältnissen führt z.T. zu Verdichtungen. Typische Zeigerpflanzen wie z.B. Breitwegerich, Löwenzahn und Ampfer werden sichtbar.
    Die oberflächigen Verdichtungen werden mit dem Grasnarbenflüfter in Kombination mit 50 l Bodenverjünger je ha aufgelöst. Wie funktioniert der Grasnarbenbelüfter?

Bei einer Weidezeit von ca. 150 – 200 Tagen je Jahr verbringen die Rinder ca. die Hälfte des Jahres auf der Weide, daher ist eine gute Bestandführung, regelmäßige Tierkontrolle und bedarfsgerechte Zufütterung für gesunde Tiere ein wichtiger Bestandteil.

EM-Kälber

Gesunde Kälber – leistungsstarke Kühe

Neben den züchterischen Maßnahmen spielen Fütterung und Haltung in der Kälberaufzucht eine gravierende Rolle um gesunde, vitale und leistungsstarke Kühe zu erhalten.

Probiotische Reinigung für Kälberiglu, Kälberboxen und Kälberstall

Dass Desinfektion keinen sicheren Schutz vor Krankheitserregern bietet, ist vielen Landwirten mittlerweile bekannt. Mit der Zeit können sich resistente Keime entwickeln, die mit den üblichen Reinigungsmaßnahmen nicht mehr erfasst werden können.
Insbesondere nach der Desinfektion haben alle Erreger leichtes Spiel, sich anzusiedeln und ungehindert zu vermehren, denn auch die guten Mikroorganismen werden durch Desinfektionsmittel abgetötet.
Die Lösung ist die probiotische Reinigung ( „Pro bios“ bedeutet „für das Leben“). Das heißt, dass sich neben dem Reinigungseffekt auch ein positives und aufbauendes Mikroben Milieu ansiedelt. So wird pathogenen Keimen der Lebensraum, bzw. die Nahrungsgrundlage entzogen.

EM-Stallreiniger - probiotischer Reiniger auf EM-Basis

Stall-Reiniger_25L_EM-Chiemgau
  • Zur Reinigung von Stallflächen, Melkstand, Fliesen…
  • probiotische Besiedelung der Oberflächen
  • glättet die Oberflächen
  • Haudschonend, keine Handschuhe notwendig
  • umweltschonend, da keine Belastung für Gewässer oder Güllegrube

Um ein probiotisches Stallklima zu erreichen erfolgt die Reinigung ohne Chemie. Nach der Entmistung und Grobreinigung werden die kompletten Flächen, Aufstallung, Vorrichtungen und besonders die Ritzen und Ecken mit EM-Stallreiniger eingesprüht. Nach einer Einwirkzeit von min. 30 Minuten mit dem Hochdruckreiniger abspritzen.

Nach dem vollständigen Trocknen und vor der Wiederbelegung werden die Flächen, Aufstallung und Vorrichtungen mit CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt) pur oder 1:1eingesprüht. Somit wird ein positives probiotisches Milieu im Kälberbereich erzeugt. Mögliche Krankheitserreger haben so gut wie keine Chance sich zu vermehren.

CFKE oder EM-aktiv im Stall vernebelt wirkt auf das Mikrobenmilieu im Stall sehr positiv. Es wirkt der Ausbreitung von ubiquitären Keimen (wie Staphylococcus Aureus) entgegen, mindert die Ammoniakausgasung und die Fliegenplage. Es wirkt sich auf die gesamte Atmosphäre im Stall aus.

Probiotische Fütterung für vitale Tiere

Fütterung:
CFKE
unterstützt die Mikrobiologie im Verdauungstrakt und sorgt für gesunde Kälber, steigert die Futteraufnahme und Fresslust.

Karbofit (Futterkohle) bindet im Verdauungssystem unerwünschte Stoffe z.B. Toxine, chemische Rückstände und unterstützt deren Ausscheidung. Das Wohlbefinden wird erhöht.

Mengendosierung:
20 ml CFKE/Mahlzeit
5 g Karbofit (Futterkohle)/Mahlzeit

Egal ob Eimer- oder Großbehälterzubereitung (Milchtaxi), beide Komponenten werden einfach in die Tränke eingerührt.

Stallhygiene durch EM-Vernebelung

Vernebelung
Neben den üblichen Vorgehensweisen wie z.B. regelmäßige Entmistung, saubere trockene Einstreu, rutschsichere Flächen, optimale Frischluftzufuhr, saubere Tränkeeimer, einwandfreies Futter und angemessene Aufstallung ist die regelmäßige Vernebelung von CFKE sehr vorteilhaft.

Kälberiglus und kleinere Kälberställe können mit der Rückenspritze täglich behandelt werden. In größeren Kälberställen wird zur Arbeitserleichterung die Vernebelungsanlage Nimbatus 7 eingebaut.
Durch die Vernebelung wird die Luft "gereinigt". Staub, Luftpartikel, Ammoniak und andere Gerüche werden verarbeitet und nicht nur überdeckt. Die Tiere profitieren von der "guten" Luft, das Fell wird schön und die Tiere werden oftmals ruhiger. Für den Landwirt selber stellt sich auch ein gewisser "Wohlfühleffekt" ein.

Wie oft und wie lange wird am Tag vernebelt?

Vernebeln von HandCFKE oder EM-aktiv: Wasser 1:10 verdünnen und den gesamten Luftraum im Stall aussprühen
Auch Liegeboxen, unter den Kälberbuchten und andere "Problem-Ecken" gezielt zusätzlich behandeln.
Automatische VernebelungNimbatus 7 ist eine automatische Vernebelungsanlage, die mit Druckluft betrieben wird. Über eine Zeitschaltuhr wird je nach Bedarf mehrmals täglich CFKE oder EM-aktiv pur über fest installierte Düsen versprüht.
Im Winter sollte wenigstens ein Mal täglich 1 Minute gesprüht werden. Im Sommer kann der Nimbatus 3-5 Mal täglich je eine Minute laufen. Hier kann neben der Luftreinigung auch der Kühlungseffekt zusätzlichen Nutzen bringen.
Es bleibt nur noch den Vorratskanister nachzufüllen.

Wirkung der probiotischen Vernebelung

Durch den Einsatz von CFKE im Stall werden fäulnisbildende Prozesse deutlich verringert und das Stallklima merklich verbessert. Den Fliegenlarven wird die Nahrungsgrundlage entzogen und auch die Bildung schlechter Gerüche stark vermindert.
Die Mengenempfehlung liegt bei 5 ml/m² Stallfläche/Tag.

Weitere Informationen über die Reduzierung der Fliegenpopulation findest Du im Beitrag „Fliegen machen mit EM die Fliege

Fazit:

Bei den zahlreichen Veränderungen die auf Kälber in den ersten Lebensmonaten, wie z.B. Biestmilch -Vollmilch – Milchaustauscher – Tränkeeimer – Tränkeautomat - Einzelbox – Gruppenhaltung – Einstreu - Raufutter – Kraftfutter zukommen, unterstützt CFKE und Karbofit eine ausgeglichenere Verdauung. Gesunde, vitale und frohwüchsige Kälber sind der Grundstein für leistungsstarke Kühe. Letztendlich sind gesunde Tiere der Stolz eines jeden Landwirts.

Gülleausbringen

Güllebehandlung – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Güllebehandlung -  jetzt ist die richtige Zeit!

Um das gesamte Potential der Gülle voll nutzen zu können, ist die permanente Güllebehandlung eine erfolgsversprechende Maßnahme.

Durch den Zusatz vom Gülletrio: EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl wird die Fermentation positiv unterstützt. Das hier erzeugte Mikroben-Milieu macht aus der Gülle einen wertvollen Dünger.

Mit Hilfe der Mikrobiologie werden Nährstoffe in den sehr feinen Kohlestrukturen gebunden (ähnlich wie ein Schwamm). RoPro-Lit-Urgesteinsmehl bringt zusätzlich Mineralien und Spurenelemente.

Verflüssigen von Festmist in Gülle

Vom richtigen Zeitpunkt für die Güllebehandlung


Ausreichende Zeit für die Mikrobiologie

Der richtige Zeitpunkt die Gülle zu behandeln ist das ganze Jahr über. Die Gülle sollte nie unbehandelt sein, weil sie sonst in einen Fäulnisprozess kippen kann.
Es ist ähnlich wie bei der Silage. Es ist sehr schwierig, wenn nicht unmöglich eine angeschimmelte faulige Silage wieder in hochwertige Silage umzuwandeln.
Der Vorteil bei der Gülle liegt darin, dass bereits im Stall über die Luft (EM-Vernebelung) über das Futter und über Einstreu bzw. Spaltenbodenbehandlung die Güllequalität beeinflusst werden kann.

So gibt es drei Zeitphasen, die der Landwirt beachten sollte:
1. spätestens Mitte - Ende Dezember: Sobald sich so viel Gülle in der Grube befindet, dass man sie rühren kann, sollte Pflanzenkohle und EM eingerührt werden. Die Gülle wird in einen regenerativen Prozess geführt und Nährstoffe in der Kohle gespeichert.
2. Wöchentlich (das ganze Jahr über)
Das Gülleaufkommen pro Woche wird errechnet und entsprechend EM dosiert. Angerechnet werden hier CFKE-Vernebelung, genauso die Menge, die über den Güllekanal eingeführt oder über das Futter gegeben wird. Ebenso wird Gesteinsmehl, das über die Einstreu in die Gülle gelangt mitgerechnet.
3. Ende Januar bis Mitte Februar
erfolgt die Güllebehandlung in dieser Zeit, hat die Kohle genügend Zeit sich mit Nährstoffe (Stickstoff) zu beladen. EM und Gesteinsmehl sorgen für die nötige mikrobielle Umwandlung.

Kein Wasserzusatz in der Gülle notwendig

Die Gülle benötigt keinen Wasserzusatz. Durch das „Gülletrio“ wird die Gülle durch die Stoffwechselvorgänge dünnflüssig, sämig und homogen. Das Aufrühren vor der Ausbringung ist in kurzer Zeit erledigt, da sich keine (oder nur eine geringe) Schwimmdecke auf der behandelten Gülle bildet. Da auf Wasserzusatz verzichtet wird, sind auch geringere Güllemengen zu lagern, zu transportieren und auszubringen und trägt somit zur Kosteneinsparung bei.

Vorteile von behandelter Gülle

  • Gülle „lebt“
  • ist dünnflüssig (ohne Wasserzusatz)
  • bildet keine Schwimmdecke
  • stinkt nicht (keine Ammoniakausgasung)
  • läuft nach der Ausbringung schnell von den Pflanzen ab
  • ätzt nicht (Blätter und Wurzeln werden geschont)
  • Kleeanteil im Grünland steigt
  • Nährstoffe werden nicht ausgewaschen
  • wird bei gut befahrbaren Böden und trockener Witterung mit kostengünstiger Gülletechnik ausgebracht

je m³ Gülle werden ausgebracht:

1 l EM aktiv 
Direkt vom Behälter in die Güllegrube einlaufen lassen

6 l Karbosave Pflanzenkohle
Big Pack in die Güllegrube entleeren

30 kg RoPro-Lit - Urgesteinsmehl  
Wird mit dem Silozug während des Güllerührens eingeblasen.

Sollte aus verschiedenen Gründen (z.B. Lieferzeiten, …)  nicht gleichzeitig alle drei Komponenten verfügbar sein, so können diese auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingebracht werden.

Gülleausbringung

Güllegaben von 10-12 m³/ha/Grünlandschnitt bei gut befahrbaren Böden und trockener Witterung ausgebracht ist die Grundlage für gutes schmackhaftes Futter. Durch den gesteigerten Kleeanteil wird zusätzlich Stickstoff aus der Luft in den Boden gebracht. Somit ist im Grünland die Grundlange für gute Futtererträge bei hoher Futterqualität gelegt.

EM-Gülleausfahren

Ein Wort zum Schluss


Hier im Bild wird eine Bodenprobe vom unbegüllten Wiesenrand und aus der unbehandelten, aber begüllten Wiese entnommen (ca. 1 Woche nach dem Begüllen).
Auch das ungeübte Auge und die Nase konnte den Unterschied in Bodenfarbe, Geruch und Bodenkrümmelung deutlich wahrnehmen. So eine Spatenprobe ist nur zu empfehlen. Da kann der Landwirt selber beurteilen, ob eine Güllebehandlung vielleicht gut wäre. Oder, ob die Begüllung auf dem Boden überhaupt eine Auswirkung hat.

Tiergesundheit-Bartl-Gamml-EM-Chiemgau

Gesunde und langlebige Rinder mit EM-Anwendungen

Mehr Tiergesundheit, weniger Tierarztkosten - so lautet das Fazit von vielen EM-Landwirten.

Die Aufwendungen für Tierarzt und Medikamente im Milchviehbetrieb schwanken aufgrund unterschiedlichster Faktoren sehr stark.
In Bayern liegt der Durchschnitt in den letzten 10 Jahren bei ca. 100-120 €/Kuh/Jahr. Hier sind auch die Tiergesundheitsaufwendungen der Kälber mit eingerechnet.

Die Werte von EM-Landwirten liegen bei ca. 30-50 €/Kuh/Jahr im Durchschnitt mehrerer Jahre incl. den Aufwendungen für die Kälber.

Im reinen Milchviehbetrieb ist die Kostenermittlung je Kuh relativ einfach. Die Summe aller Tierarzt- und Medikamentenrechnungen wird auf die Anzahl der Kühe aufgeteilt.

Gesündere Kühe leben im Normalfall länger und bringen gute Lebensleistungen. Zusätzlich steigt auch die Fruchtbarkeit. Die Non-Return-Rate (90 Tage) liegt meist über 65 %.

Viele Landwirte, die mit EM schon länger arbeiten, berichten über ruhigere Tiere, weniger Verletzungen, weniger Ausfälle und leichteres Kalben. Letztlich wirkt sich der ruhigere Betriebsauflauf auch auf die Betriebsleiterfamilie positiv aus. Wesentlich dabei ist, dass die EM-Anwendungen kontinuierlich durchgeführt werden.

Was machen die EM-Landwirte?

CFKE und Karbofit-Futterkohle wird in der Fütterung eingesetzt. Mit relativ wenig Arbeitsaufwand werden beide Komponenten z.B. im Futtermischwagen eingemischt.

Mehr Infos zur Fütterungsoptimierung

Probiotisches Stallklima durch CFKE

Probiotisches Stallklima

Um ein gesundes probiotisches Stallklima zu erhalten, wird CFKE (Chiemgauer Fermentierte Kräuter Extrakt) mit der automatisierten Vernebelungsanlage fein zerstäubt täglich im Stall verteilt.

EM-Vernebelung im Kuhstall

Mehr Infos zur EM-Vernebelung
Mehr Infos zu probiotischem Stallmanagement

Vorteile von EM-Vernebelung im Stall:

  • Das Vernebeln führt sofort zu einer Verbesserung der Luftqualität.
  • Alle Oberflächen werden mit probiotischen Mikroorganismen besetzt. Dadurch können sich krankmachende oder resistente Keime nicht mehr so leicht durchsetzen.
  • EM drängt Fäulnis zurück, verhindern sie und breitet ein regeneratives Milieu aus.
  • EM sind ein Art Schutz vor pathogener Keimbelastung  und auch bei intensiver Tierhaltung kann eine Viren-hemmende Wirkung erzielt werden. Denn der niedrige PH-Wert von EM gilt als zuverlässiges Gegenmittel bei Viren und Bakterien.
  • Die angenehme Luft erleichtert im gesamten Raum die Arbeitsatmosphäre für den Mensch und den Lebensraum der Tiere.
  • Viele Tierarten reagieren auf so gereinigte Luft mit mehr Ruhe und Gelassenheit
  • durch die Reduzierung von Fäulnis reduziert sich das Fliegenaufkommen

Stau im Güllekanal

Die Ammoniakausgasung aus dem Güllekanal kann mit der Einbringung von Karbosave-Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl reduziert werden. Je nach Güllebeschaffenheit wird täglich oder wöchentlich mit EM-aktiv z.B. mit einer Gießkanne über den Kanal gegossen. Dadurch wird die Gülle fließfähiger, ein Güllestau im Kanal verflüssigt oder wird vorgebeugt. Außerdem führt es zur Geruchsverbesserung.

Stau im Güllekanal vermeiden

Vorteile der Güllebehandlung im Stall:

  • Die Gülle wird durch die Mikroorganismen belebt und fließt besser ab.
  • Fäulnis im Güllekanal wird verhindert. Das sorgt für bessere Luft im Stall und weniger Fliegenaufkommen.
  • Fliegenlarven benötigen zur Entwicklung Fäulnis, daher wird auch die Vermehrung der Fliegen verringert.
  • Die feinen Pflanzenkohleteilchen saugen sich mit Nährstoffen voll und binden sie, das verringert den Geruch.
  • Das feine RoPro-Lit Urgesteinsmehl verbindet sich mit den festen Teilchen in der Gülle, bleiben in der Schwebe und binden Geruch.
  • Die Spaltenböden bleiben sauberer
  • Letztendlich „belebt“ die Behandlung die Gülle,. Sie bleibt flüssig, stinkt nicht und fließt im Kanal.

So beugt man dem Güllestau vor.

Einstreu mit Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle

Eine Einstreu mit RoPro-Lit Gesteinsmehl und/oder Pflanzenkohle hygienisiert den Boden und fördert die Klauengesundheit. Außerdem fördert die Einstreu die Rutschfestigkeit, was vor allem im frostigen Außenbereich zur Entspannung führt.

Auch eine tiefe Einstreu wird mit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle optimiert. Der Mist fermentiert bereits im Stall. Fäulnis wird vermieden und Nährstoffe in die Kohlestruktur gebunden.

So mischt man eine Einstreu mit RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Pflanzenkohle

Kälberaufzucht

Gleich nach der Geburt wird in die Biestmilch 30 ml CFKE eingerührt. Das optimiert die Darmflora. Unmittelbar nach dem Geburtsvorgang kann es mit CFKE eingesprüht und mit Stroh trocken gerieben werden. Täglich werden 20 ml CFKE zugefüttert. Bei Durchfall 1 Teelöffel Karbofit-Futterkohle in die Kälbermilch einrühren. Fäulnisherde in der Kälberbox vermeiden und die Stallung immer wieder mit EM-aktiv oder CFKE einsprühen.

EM-Anwendungen können viel zur Gesundheit des Tierbestandes beitragen. Ebenso bedeutend ist der Kontakt vom Landwirt zu seinen Tieren. Regelmäßige Streicheleinheiten, ein Lächeln und der respektvolle Umgang mit dem Tier sorgen für angstfreie, ruhige und gestärkte Bestände.
Manche EM-Landwirte entwickeln eigene Rezepturen und sind sehr kreativ z.B. bei der Wundbehandlung, bei Entzündungen und Hautkrankheiten.

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Maschinen waschen mit EM Mikrorein leicht gemacht

Jetzt kommt bei vielen Landwirten die Zeit ihre Maschinen zu waschen, reparieren, Verschleißteile austauschen, abschmieren und Inspektionen durchzuführen.
Nach der groben Reinigung kann mit EM Mikrorein folgendermaßen gewaschen werden.

Variante 1: bei leichten Verschmutzungen

Die meisten Hochdruckreiniger haben eine Vorrichtung zum Eindosieren von Reinigungsmitteln. EM-Mikrorein wird mit einer Dosierung von 0,5 % (5 ml/l Wasser) eingesetzt. Das Wasser-Mikrorein-Gemisch stärkt die Reinigungsleistung des Hochdruckreinigers, hartnäckiger Schmutz wird leichter gelöst.

Variante 2: Empfehlenswert bei hartnäckiger Verschmutzung

Maschinen/Geräte mit Wasser nass machen. Anschließend EM-Mikrorein pur mit einer Sprühflasche auf die Flächen, Ecken, Nischen und Ritzen sprühen. Nach der Einwirkzeit von ca. 30 Minuten mit dem Hochdruckreinger abspritzen. Die Maschinen werden auf natürliche Weise sauber, glänzen und der Lack wird glatt.

Mit dem Waschwasser gelangt EM-Mikrorein in den Ölabscheider und unterstützt den Abbau von Ölen und Fetten. Zusätzlich wird der Klärungsprozess des Waschwassers deutlich positiv beeinflusst.

Fazit:
So einfach, effektiv, umweltfreundlich und maschinenpflegend kann das Waschen der Maschinen und Geräte sein. Es ist sicherlich im Interesse eines jeden Landwirts, seine Maschinen gut gewartet, sauber und werterhaltend einzuwintern.

Klare Sicht in der Fahrerkabine
Welcher Landwirt kennt das nicht, verschmutzte, verschmierte und trübe Fensterscheiben erschweren die Sicht. Die Fahrerkabinen moderne Schlepper und SF-Arbeitsmaschinen haben mehrere Quadratmeter Fensterflächen. Eine Gute Sicht ist für den Fahrer unabdingbar.

Fensterputzen mit EM-Mikrorein sorgt für freien Durchblick
Die Scheiben mit EM-Mikrorein-Putzlösung besprühen, kurz einwirken lassen, mit sauberen Tuch putzen und anschließend mit einem weichen Tuch trocknen. Die Scheiben glänzen schlierenfrei und die Oberflächen werden glatter. Somit wird die Verschmutzungsgefahr reduziert und beim nächsten Putzen geht der Schmutz leichter von der Scheibe.

Dosierung zum Fenster putzen:

1-3 ml EM-Mikrorein/l Wasser

Stark verschmutze Stallfenster können auch ausgehängt werden und in einer großen Wanne mit EM-Lösung gelegt werden. Das geht z.B. auch in der Frontschaufel. Nach einer kurzen Einwirkzeit werden sie in der Wanne mit einer weichen Bürste abgebürstet oder mit einem Lappen geputzt. Anschließend mit dem Schlauch abgespritzt, zum Trocknen gestellt und wieder eingehängt.

Tipp:
EM-Mikrorein pur kann auch in der frostfreien Zeit in Scheibenwasseranlage eingesetzt werden.

Ölabscheider mit EM behandeln
Ölabscheider sollten regelmäßig gewartet und ggf. gereinigt werden. Durch die regelmäßige Einbringung von EMB aktiv wird der Abbau von Öl- und Schmierstoffen unterstützt. Je m³ Volumen 1 l EMB aktiv und 600 g Trockenbokashi einbringen und anschließend wöchentlich ca. 0,25 l EMB nachfüllen. Tritt fauliger Geruch auf, die wöchentliche Menge EMB aktiv erhöhen.

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