Gülleausbringen

Güllebehandlung – wann ist der richtige Zeitpunkt?

Güllebehandlung -  jetzt ist die richtige Zeit!

Um das gesamte Potential der Gülle voll nutzen zu können, ist die permanente Güllebehandlung eine erfolgsversprechende Maßnahme.

Durch den Zusatz vom Gülletrio: EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro-Lit-Urgesteinsmehl wird die Fermentation positiv unterstützt. Das hier erzeugte Mikroben-Milieu macht aus der Gülle einen wertvollen Dünger.

Mit Hilfe der Mikrobiologie werden Nährstoffe in den sehr feinen Kohlestrukturen gebunden (ähnlich wie ein Schwamm). RoPro-Lit-Urgesteinsmehl bringt zusätzlich Mineralien und Spurenelemente.

Verflüssigen von Festmist in Gülle

Vom richtigen Zeitpunkt für die Güllebehandlung


Ausreichende Zeit für die Mikrobiologie

Der richtige Zeitpunkt die Gülle zu behandeln ist das ganze Jahr über. Die Gülle sollte nie unbehandelt sein, weil sie sonst in einen Fäulnisprozess kippen kann.
Es ist ähnlich wie bei der Silage. Es ist sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, eine angeschimmelte faulige Silage wieder in hochwertige Silage umzuwandeln.
Der Vorteil bei der Gülle liegt darin, dass bereits im Stall über die Luft (EM-Vernebelung) über das Futter und über Einstreu bzw. Spaltenbodenbehandlung die Güllequalität beeinflusst werden kann.

So gibt es drei Zeitphasen, die der Landwirt beachten sollte:
1. spätestens Mitte - Ende Dezember: Sobald sich so viel Gülle in der Grube befindet, dass man sie rühren kann, sollte Pflanzenkohle und EM eingerührt werden. Die Gülle wird in einen regenerativen Prozess geführt und Nährstoffe in der Kohle gespeichert.
2. Wöchentlich (das ganze Jahr über)
Das Gülleaufkommen pro Woche wird errechnet und entsprechend EM dosiert. Angerechnet werden hier CFKE-Vernebelung, genauso die Menge, die über den Güllekanal eingeführt oder über das Futter gegeben wird. Ebenso wird Gesteinsmehl, das über die Einstreu in die Gülle gelangt mitgerechnet.
3. Ende Januar bis Mitte Februar
erfolgt die Güllebehandlung in dieser Zeit, hat die Kohle genügend Zeit sich mit Nährstoffe (Stickstoff) zu beladen. EM und Gesteinsmehl sorgen für die nötige mikrobielle Umwandlung.

Kein Wasserzusatz in der Gülle notwendig

Die Gülle benötigt keinen Wasserzusatz. Durch das „Gülletrio“ wird die Gülle durch die Stoffwechselvorgänge dünnflüssig, sämig und homogen. Das Aufrühren vor der Ausbringung ist in kurzer Zeit erledigt, da sich keine (oder nur eine geringe) Schwimmdecke auf der behandelten Gülle bildet. Da auf Wasserzusatz verzichtet wird, sind auch geringere Güllemengen zu lagern, zu transportieren und auszubringen und trägt somit zur Kosteneinsparung bei.

Vorteile von behandelter Gülle

  • Gülle „lebt“
  • ist dünnflüssig (ohne Wasserzusatz)
  • bildet keine Schwimmdecke
  • stinkt nicht (keine Ammoniakausgasung)
  • läuft nach der Ausbringung schnell von den Pflanzen ab
  • ätzt nicht (Blätter und Wurzeln werden geschont)
  • Kleeanteil im Grünland steigt
  • Nährstoffe werden nicht ausgewaschen
  • wird bei gut befahrbaren Böden und trockener Witterung mit kostengünstiger Gülletechnik ausgebracht

je m³ Gülle werden ausgebracht:

1 l EM aktiv 
Direkt vom Behälter in die Güllegrube einlaufen lassen

6 l Karbosave Pflanzenkohle
Big Pack in die Güllegrube entleeren

30 kg RoPro-Lit - Urgesteinsmehl  
Wird mit dem Silozug während des Güllerührens eingeblasen.

Sollte aus verschiedenen Gründen (z.B. Lieferzeiten, …)  nicht gleichzeitig alle drei Komponenten verfügbar sein, so können diese auch zu unterschiedlichen Zeitpunkten eingebracht werden.

Gülleausbringung

Güllegaben von 10-12 m³/ha/Grünlandschnitt bei gut befahrbaren Böden und trockener Witterung ausgebracht ist die Grundlage für gutes schmackhaftes Futter. Durch den gesteigerten Kleeanteil wird zusätzlich Stickstoff aus der Luft in den Boden gebracht. Somit ist im Grünland die Grundlange für gute Futtererträge bei hoher Futterqualität gelegt.

Gülle-Ausbringung-Breitflächenverteilung-Rosenheimer-Projekt-Em-Chiemgau

Ein Wort zum Schluss


Hier im Bild wird eine Bodenprobe vom unbegüllten Wiesenrand und aus der unbehandelten, aber begüllten Wiese entnommen (ca. 1 Woche nach dem Begüllen).
Auch das ungeübte Auge und die Nase konnte den Unterschied in Bodenfarbe, Geruch und Bodenkrümmelung deutlich wahrnehmen. So eine Spatenprobe ist nur zu empfehlen. Da kann der Landwirt selber beurteilen, ob eine Güllebehandlung vielleicht gut wäre. Oder, ob die Begüllung auf dem Boden überhaupt eine Auswirkung hat.

Maisstroh-mit-Bodenverjuenger-einarbeiten

5 Gute Gründe für Bodenverjünger bei der Einarbeitung von Maisstoppeln und -stroh

Die Silomaisernte steht bei uns im Süden Bayerns bald an. Einige Wochen später kommt dann der Körnermais. Danach müssen die Maisstoppeln zerkleinert und/ oder eingearbeitet werden. Bleiben sie über den Winter stehen, bieten Sie Schädlingen wie Maiswurzelbohrer und Pilzkrankheiten (Thema Fusarien) einen guten Nährboden. Und das wollen wir vermeiden.

Viele Landwirte machten schon die Erfahrung, dass eingepflügte Maisstoppeln im nächsten Jahr beim Pflügen wieder fast unverottet an die Erdoberfläche kommen. Dies ist ein deutliches Zeichen für zu tiefes „Vergraben“ der Ernterückstände und ein mikrobiell armes Bodenleben.

Abhängig vom Reifezustand, Blatt- und Stängelmasse fallen beim Körnermaisdrusch je ha ca. 6-10 to organisches Material an. Bei trockener Witterung gedroschen, ist das Maisstroh relativ voluminös und leicht. So mancher Herbststurm nach dem Drusch hat schon Grundstücksnachbarn mit Lieschblättern und Resten der Maispflanzen „mehr oder weniger beglückt“.

Deine Vorteile beim Einarbeiten von Maisstoppeln mit Bodenverjünger

  • Kein "Wieder-hoch-ackern" von Maisstroh und Stoppeln
  • Schnelle Umsetzung von Organik auch bei großen Mengen
  • Vorbeugung von Pilzkrankheiten
  • Vorbeugung von Schädlingen
  • Humusaufbau

Was zeichnet Bodenverjünger- Bodenferment aus?

Bodenverjünger mit seiner speziellen Formulierung belebt die Bodenmikrobiologie schnell und umfassend. Das Ferment zeichnet sich durch eine enorm hohe Dichte an Mikroben aus, die nur mit unserer speziellen Komposition möglich ist.

Die nativen Mikroorganismen des Bodenverjüngers unterstützen den Verrottungsprozess, beugen Schimmelbildung vor, unterstützen das Bodenleben und tragen zur Humusbildung bei. Durch den noch relativ warmen Boden, der vorhandenen Bodenfeuchtigkeit und der Einbringung des Bodenverjüngers läuft die „Verstoffwechselung“ der Maisrückstände auf natürliche Weise positiv und ohne Fäulnis ab.

Wie wird Bodenverjünger bei der Einarbeitung von Maisstoppeln eingesetzt?

Unmittelbar nach der Ernte, die Maisstoppel bzw. Maisstroh mit einer herkömmlichen Feldspritze flächendeckend 100 L Bodenverjünger je ha spritzen. Falls für die Ausbringung mehr Flüssigkeit notwendig ist, kann den 100 l/ha Bodenverjünger eine technisch notwendige Wassermenge hinzugesetzt werden. Anschließend sollte z.B. mit der Scheibenegge oder dem Grubber die Ernterückstände flach eingearbeitet werden.

Technisch gut ausgestattete EM-Anwender arbeiten mit einem Fronttank, elektrischer 12 Voltpumpe und einem Spritzbalken im Frontanbau, der auf die jeweilige Arbeitsbreite des am Heck angebauten Arbeitsgerätes abgestimmt ist.

Nach ca. 1 Woche Wartezeit kann die Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Saat der nächsten Hauptfrucht z.B. Winterweizen erfolgen.

Wird auf der Fläche im Herbst keine Hauptfrucht angebaut, empfehlen wir die Saat einer winterharten vielfältigen Zwischenfrucht z.B. Gemenge mit Roggen, Wicken, Inkarnatklee, Raps, Rüpsen und Triticale. Gut abgestimmte winterharte Zwischenfruchtmischungen bietet Camena Saaten an.  

Noch ein Tipp:

Die optimale Versorgung im Boden mit Hauptnährstoffen und Spurenelementen sind wichtige Voraussetzungen für aktives Bodenleben. (Link zur Bodenanalyse nach Albrecht). Hinzu kommt die Einbringung des Bodenverjüngers zu jeder Bodenbearbeitung um das mikrobielle Bodenleben zu stärken.

Bodenverjünger gibt es als gebrauchsfertige Lösung oder als Starterpaket zum Selbstansatz:

Raps-Anbau-EM-Vitalisierung

Winterraps Anbau und Stärkung im Herbst

Raps Vitalisierung mit EM - wie funktionierts?

Der Winterraps ist eine Ackerpflanze mit einer relativ langen Wachstumszeit. Die Saat erfolgt meist so gegen Mitte-Ende August. Bis zur Ernte ca. Mitte Juli im darauffolgenden Jahr steht der Raps je nach Region bis zu ca. 11 Monaten auf dem Acker. In dieser langen Zeit soll er gut wachsen, gesund bleiben und bei der Ernte quantitativ und qualitativ gute Kornerträge liefern.

Mit den probiotischen (für das Leben) EM-Produkten werden die Halmstabilität, Pflanzengesundheit und Schutz vor Schädlingsbefall positiv beeinflusst. Probiotisch deshalb, weil die Produkte Mikroorganismen enthalten oder ihre Aktivität immens unterstützen.

Die Blattvitalisierung stärkt die Rapspflanze für eine gute Überwinterung und ermöglicht ihr einen besseren Umgang mit Stressfaktoren z.B. Schadinsekten, Halm- und Blattkrankheiten.
Warum ist das so?
Die Assimilation Leistung wird gestärkt, also Zucker produziert und der Stoffwechsel in der Pflanze aktiviert. Das hat eine positive Auswirkung auf das Wurzelwachstum. Die Wurzelausscheidungen nähren die Bodenmikrobiologie und gebundene Nährstoffe werden pflanzenverfügbar.
Durch die Blatt-Vitalisierung steigt die Stresstoleranz und das Potential für einen Schädlingsbefall reduziert sich.

Vitalisierung im Raps

Anwendung der EM-Blattvitalisierung bei Raps

Die erste Raps Vitalisierung mit EM erfolgt ab ersten Laubblattpaar

Die zweite Vitalisierung erfolgt im 4-6 Blattstadium und hat einen „leichten Stauchungseffekt“.

  • 3 L Blattimpuls
  • 3 kg RoPro 13/20
  • 3 kg Startfit
  • 1 L Scharfes Blond

Ausbringmenge ca. 300 l Wasser je ha mit handelsüblicher Feldspritze

EM-Produkte für die Raps Vitalisierung gibt es in unserem Shop:


Was tun bei Befall des Raps mit Erdfloh?

Bei Erdflohbefall bzw. Kohlerdfloh oder Rapserdfloh zusätzlich je ha 1 l Neemöl und 15 L Knoblauchtee/ha anwenden.

Wie stelle ich Knoblauchtee her?

Je Liter Wasser ca. 80 g Knoblauchzehen mit Mixer zerkleinern (die äußere Schale und evtl. den harten Strunk vorher entfernen)

In Kunststoffbehälter geben, mit 70 Grad heißen Wasser übergießen und 24 Std. abgedeckt ziehen lassen, anschließend innerhalb von 48 Std. verbrauchen.

Vor der Anwendung den Knoblauchtee filtern um Schwebstoffe zu entfernen.


Zusätzliche Mineralienzufuhr zur Stärkung des Raps-Bestands

Eine natürliche Mineralienzufuhr mit Sandilit medium 0/2 mm (Diabassand) von 3-4 to/ha auf die Stoppel der Vorfrucht stärkt die Zellstruktur vom Raps. Halmkrankheiten treten seltener auf und die Pflanzen werden „stabiler“.  

Saatgutbeizung mit EM-aktiv und RoPro 13/20

Saatgutbehandlung für das Wintergetreide mit EM

ein guter Start für gesunde ertragreiche Pflanzen

Die Vorbereitungen für die Aussaat von Wintergetreide laufen derzeit an. Neben den bekannten Maßnahmen wie z.B. Flächenrotte, Zwischenfrucht, Untersaaten und Pflanzenvitalisierung unterstützt auch die Saatgutbehandlung mit EM-Produkten das Getreidewachstum.

Grundsätzlich kann jedes Saatgut (Getreide, Mais, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, …) mit EM-Produkten gebeizt werden.

Vorteile der Saatgutbehandlung mit EM und RoPro 13/20

  • hohe Keimfähigkeit
  • gleichmäßiger Feldaufgang
  • Vorbeugung von Auflaufkrankheiten beim jungen Keimling
  • Vitale gesunde Jungpflanzen gehen gestärkt in den Winter
Vergleich EM-Beizung und konventionelle Beizung

Direkter Vergleich:
links im Bild Z-Saatgut mit Standard Beize konventionell
rechts im Bild EM-Beize mit RoPro 13/20

Die EM-Variante geht deutlich gleichmäßiger auf. Die Keimfreude ist mit bloßem Auge sichtbar.

Dosierung je dt Saatgut

200 ml EM aktiv auf 1 l Wasser

2 kg RoPro 13/20

Vorgehensweise

Viele Landwirte verwenden zum Beizen einen klassischen Betonmischer. Zuerst das Saatgut einfüllen. Je dt wird ca. 1 l EM-Wassergemisch benötigt, so dass die Körner gut feucht werden. Bei Gerste sowie Hafer kann aufgrund der Spelzen evtl. etwas mehr Flüssigkeit notwendig sein. Sind die Körner angefeuchtet, werden je dt Saatgut 2 kg RoPro13/20 eingemischt. Die Maschinen so lange laufen lassen, bis alle Körner mit einer „leichten Staubschicht“ ummantelt sind. RoPro 13/20 besteht aus Mineralienmischung auf Silikatbasis, Molkepulver und EM- Keramikpulver. Nachdem Mischen kann das trockene Saatgut in z.B. Big Bag abgefüllt werden, oder falls es noch etwas feucht ist, zum Trocknen aufgeschüttet werden.

Erfahrene Praktiker beizen meist, so ca. 5-7 Tage vor der geplanten Saat. Somit können Arbeitsspitzen bei der bevorstehenden Getreidesaat etwas entzerrt werden.

Was ist bei der Saat zu beachten?

Die Beizung verringert das Fließverhalten des Saatgutes. Trotz sorgfältigen Abdrehens der Drillmaschine ist eine mehrmalige Kontrolle der Saatgutablage, sowie der Säaggregate während des Säens empfehlenswert. Der feine Beizstaub kann evtl. die Nocken- bzw. Zellenräder „verkleben“.

Grasnarbenbelüfter-im-Einsatz-ohne-Verschlauchung-Effektiven-Mikroorganismen-EM

Erfahrungsbericht: Bodenverdichtungen mit dem Grasnarbenbelüfter auflösen

Oberflächige Bodenverdichtungen im Grünland mit dem Grasnarbenbelüfter auflösen.

Stefan Lörke, Kisslegg (Lkr. Ravensburg) berichtet über seine Gründe, Vorgehensweisen und Ergebnisse der Grasnarbenbelüftung im Grünland.

Was war der Grund zur Grasnarbenbelüftung?

Unser Hauptproblem ist eine verdichtete „Sperrschicht“ in ca. 5-10 cm Tiefe. Diese entstand aufgrund schwerer Radlasten und einer gestörten Ton-Humus-Komplex-Bildung, die eine Gülledüngung mit hohen Kali-Mengen mit sich bringt. Auf diesen Problemflächen kommt dann nur noch die Gemeine Rispe mit ihrem flachen Wurzelwerk zurecht.

Dementsprechend ließ der Futterertrag oft zu wünschen übrig. Als ersten Schritt haben wir vor einigen Jahren damit begonnen, unsere Gülle mit Effektiven Mikroorganismen, Gesteinsmehl etc. zu behandeln und nehmen außerdem noch einen Nährstoffausgleich nach der Empfehlung der Bodenuntersuchung nach der Albrecht-Methode vor.

Die Erfolge sind auf jeden Fall da - die Regenwurmpoluation nimmt ständig zu, das aktivere Bodenleben und der Humusaufbau sind definitiv sichtbar -  es dauert mir aber auf Problemflächen zu lange, bis sich die Verdichtungen ganz auflösen.

Wann hast du mit der Maßnahme begonnen?

Den Evers Grasnarbenbelüfter habe ich das erste Mal auf eurem Grünlandtag in Kochel am See 2018 gesehen und war sofort vom Arbeitsbild überzeugt. Die klassischen Tiefenlockerungsgeräte mit Zinken kann ich auf meinen Grünlandflächen nicht einsetzen, da die Drainagen relativ nahe an der Oberfläche liegen.

Welche Erfahrungen hast du beim Einsatz mit dem Grasnarbenbelüfter gemacht?

Man muss sich mit der Maschine intensiver beschäftigen, um ein Gefühl für die Arbeitsweise zu bekommen. Als erstes mussten wir feststellen, das auf unserem hügeligen Gelände ein 100 PS Traktor an seine Grenzen kommt.
Die max. Fahrgeschwindigkeit beträgt dann ca. 5-6 km/h. Bei schnellerer Fahrt reißt das Gerät Erdklumpen raus.

Ich ballastiere es auch nicht mehr, sondern arbeite nur noch mit dem Eigengewicht, um den Boden nicht zu tief zu lockern und damit vielleicht sogar das Gegenteil zu erreichen. Lieber fahre ich ein halbes Jahr später nochmals über die gleiche Fläche, dann stechen die Messer meist mit voller Arbeitstiefe auf ca. 15 cm ein.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse war, dass der Lockerungseffekt ohne eine direkte Einspritzung von Effektiven Mikroorganismen sehr schnell verpufft. Der Boden sackt wieder in sich zusammen.

Da wir am Anfang noch nicht die richtige Technik hatten,  habe ich im ersten Schritt gelockert und am selben oder spätestens am nächsten Tag Effektive Mikroorganismen mit der Feldspritze ausgebracht. Das war leider nicht von Erfolg gekrönt. Die Fermente müssen meiner Meinung nach direkt mit dem Lüfter ausgebracht werden, wenn der Boden frisch geöffnet wurde.

Derzeit setze ich ca. 50 L EM je ha ein, ergänze noch etwas Bor und Spritzkalk um den Nährstoffausgleich lt. Empfehlung der Bodenuntersuchung voranzubringen.

Auf den Bildern ist noch ein selber gebauter Düsensatz zu sehen. Zwischenzeitlich habe ich eine Ausbringvorrichtung von der Fa. Vortex angeschafft. Den Vorratstank mit 300 l fahre ich an der Fronthydraulik.

Bei mir hat es sich bewährt, etwa 2-3 Wochen nach dem Grünlandschnitt zu lüften, wenn der Grasbestand schon etwas angeschoben hat. Es ist aber erstaunlicherweise auch kein Problem, wenn das Gras schon 20 cm hoch ist. Nach 10 Tagen sieht man von der Überfahrt kaum noch was.

Es werden derzeit nur noch die Problemflächen (z.B. Ampfer, Verdichtungen, schwacher Grasbestand) bearbeitet. Wenn man sich etwas intensiver mit der Materie auseinandersetzt erkennt man schnell, wo der Einsatz sinnvoll ist.

Welches Fazit ziehst du für dich?

Der Wiesenlüfter mit der gleichzeitigen Ausbringung von Fermenten ist eine hervorragende Möglichkeit, den Humusaufbau zu fördern und das Bodenleben zu aktivieren. Um diese Effekte aber dauerhaft zu stabilisieren, gehört für mich aber die Umsetzung der Düngeempfehlung der Albrecht-Bodenuntersuchung und eine Belebung der Gülle auch mit dazu, um einen vielfältigen, schmackhaften und ertragreichen Grünlandbestand zu bekommen. Unerwünschte Pflanzen wie z.B. Ampfer und gemeine Rispe werden auf unseren Flächen deutlich weniger und der Ertrag steigt.

Vor allem im Trockenjahr 2018 konnten wir die Unterschiede zu den Nachbarflächen deutlich sehen. Unsere Wiesen haben sehr gut durchgehalten und sind auch im Herbst nach den ersten Niederschlägen wieder voll durchgestartet.

Stefan, wir bedanken uns sehr herzlich für Deinen Beitrag und wünschen weiterhin viel Erfolg.

Fliegen am Auge von einer Kuh

Fliegen – machen mit EM die Fliege

Fliegen wird es immer in der Tierhaltung geben. Gibt es zu viele von ihnen, stört die Plage nicht nur die Tiere, sondern alle, die in dem Stall arbeiten bzw. in der Nähe wohnen.

Mit den Maßnahmen gegen eine Fliegenplage sollte bereits begonnen werden, wenn noch keine Fliegen zu sehen sind. Ein Stallfliegenweibchen kann in ihrem Leben (ca. 3 - 4 Wochen) bis zu ca. 1.000 Eier legen. Je nach Temperatur dauert der Entwicklungszyklus oft nur 10 – 14 Tage.

Fliegen brauchen für ihre Entwicklung Enzyme aus einem Fäulnismilieu. Fäulnisbakterien produzieren Enzyme und Proteine, die die Larven zum Schlüpfen bringen, den Anreiz für die Verpuppung geben und die adulten Tiere zum Schlüpfen bringen. EM stoppt Fäulnisprozesse: Die Fliege bekommt keinen Schlüsselreiz für das nächste Entwicklungsstadium und die Fliegenpopulation bleibt niedrig.

Grundsätzlich gilt: Hygiene im Stall ist das wichtigste, z.B. regelmäßige Stallreinigung, Futterreste immer gründlich entfernen, Kälbertränkeeimer reinigen, regelmäßig ausmisten uvm. Die Gülleschwimmdecke im Güllekanal ist eine sehr große Brutstätte für Fliegen.


Maßnahmen zur Fliegenbekämpung


EM-Vernebelung zur Fliegenbekämpfung

Eine relativ schnell wirksame Methode, um ein hygienisch sauberes Stallklima aufzubauen ist die Fein-Vernebelung von CFKE (Chiemgauer fermentierter Kräuterextrakt). Fäulnisbakterien werden unterdrückt und somit die lästige Fliegenpopulation im Stall deutlich verringert. Langjährige EM-Anwender berichten von ca. 60 - 80 % weniger Fliegen aufgrund der regelmäßigen Vernebelung. Zusätzlich werden die Tiere über die Vernebelung probiotisch behandelt, auch die gesamte Stall-Atmosphäre verändert sich positiv. Strenge Gerüche wie Ammoniakgeruch werden unterdrückt.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Landwirt Jakob Sichler über seine Erfahrungen mit der EM-Vernebelung

Fäulnis vermeiden
Fäulnisherde, die in Stallungen vorkommen, werden direkt am Ort ihrer Entstehung durch die Mikroben behandelt und weitgehend beseitigt. Im Stall EM zu vernebeln unterstützt ein regeneratives Mikrobenmilieu, verhindert Fäulnisprozesse und die Ausbildung resistenter Keime.

Die EM-Vernebelungsanlage macht das EM-Vernebeln praktisch und automatisch

Die Anwendungsmenge von ca. 5 ml EM / m² Stallfläche und Tag empfehlen wir für Rinder, Schafe, Ziegen, Schweine, Geflügel, Hasen und Pferde.

Eine Installation unserer automatisierten Vernebelungsanlage Nimbatus 7 erleichtert die tägliche Vernebelung enorm. Auch ein täglicher Gang durch den Stall mit einer Rückenspritze ist durchaus wirkungsvoll. Für jede Stallgröße gibt es eine passende Lösung. Wir unterbreiten gerne eine auf den Stall zugeschnittene Rezeptur und Ausstattungsvariante.


Probiotische Reinigung von Ställen und Kälberiglus

Zur regelmäßigen Stallreinigung empfehlen wir den EM-Stallreiniger: Pur auf die verschmutzten Flächen aufsprühen, ca. 20 min einwirken lassen und anschließend mit dem Hochdruckreiniger abspritzen. Der EM-Stallreiniger kann mit der Schaumlanze am Hochdruckreiniger verwendet werden.

Leere Ställe im Sommer

Im Sommer sollten leerstehende Ställe mit dem EM-Stallreiniger gründlich gereinigt werden. Nach dem Trocknen wird der komplette Stall (Decke, Wände, Fenster, Futtertisch, Aufstallung, Güllekanäle) mit EM-aktiv eingesprüht. Die warmen Sommertemperaturen begünstigen die Aktivität der regenerativen Mikroben.

Liegeboxeneinstreu

Die Einstreu der Liegeboxen/Liegeflächen ist für die Fliegen ebenfalls eine große Brutstätte.
Die tägl. Liegeflächenpflege (Mist entnehmen, saubere Streu einbringen) sollte für jeden Tierhalter eine Selbstverständlichkeit sein. Der Grundstein für eine „fliegenarme“ Liegefläche wird bereits in der Auswahl und Herstellung der Einstreu gelegt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten:


- Gesteinsmehl und Pflanzenkohle einstreuen: Die Liegeflächen (Hoch- oder Tiefboxen) mit RoPro-Lit-Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle einstreuen. Es empfiehlt sich ein Mischverhältnis von 1 Teil Pflanzenkohle zu 5 Teilen Gesteinsmehl.

Gesteinsmehl für ein besseres Stallmilieu

- oder die Liegeboxeneinstreu: Zur Herstellung einer Strohmischung zur Liegeboxeneinstreu nach dem Rosenheimer Projekt empfehlen wir folgende Mischung:

  • 1 Tonne RoPro-Lit Urgesteinsmehl
  • 400 kg Stroh
  • 30 L EM-aktiv
  • 150 L Pflanzenkohle
  • Wasser

Alle Komponenten gut miteinander abmischen. Die Mischung sollte feucht genug sein, dass man einen „Knödel“ formen kann. Es sollte keine Flüssigkeit austreten, wenn das Material fest zusammengedrückt wird.


Güllekanäle freihalten

Gülleschwimmdecken sind eine reine Brutstätte für Fliegen. Deshalb sollten die Schwimmschichten auf der Gülle regelmäßig aufgerührt werden. Mit EM behandelte Gülle reduziert Schwimmschichten und ist fließfähiger. Auch Fäulnis und somit unangenehmere Gerüche in der Gülle werden deutlich reduziert.

Dazu RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle über die Spalten einstreuen und EM-aktiv über die Spalten gießen (wird die EM-Vernebelung im Stall eingesetzt, muss kein weiteres EM mehr vergossen werden). Im Stall eingesetztes RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Karbosave Pflanzenkohle können voll bei der Güllebehandlung angerechnet werden.


Vorteile der Fliegenbekämpfung mit EM, Gesteinsmehl und Pflanzenkohle

  • Fäulnisprozesse werden unterbunden und somit das Aufkommen von Fliegen reduziert
  • Verwendung natürlicher Mittel
  • Schafft ein regeneratives Milieu
  • Pathogene Keime werden unterdrückt
  • Wirkt sich positiv auf Gülle und Mist aus
  • Ruhigere und gelassene Tiere
  • Bessere Stallluft durch EM-Vernebelung

Fliegen Ade – prima Stallklima mit EM, Gesteinsmehl und Pflanzenkohle!

Weniger Fliegen im Stall steigert das Wohlbefinden der Tiere, die Arbeit mit den ruhigeren Tieren ist für die Menschen angenehmer – letztendlich ist das für alle im Stall und auch außerhalb ein Zugewinn.

Vorgekeimte-Kartoffeln

Saatkartoffeln mit EM beizen

Saatkartoffeln Beizen – der erste Schritt zum gesunden Pflanzenbestand

Beim Kartoffelanbau gilt es einige Herausforderungen zu meistern. Pflanzenkrankheiten, wie Phytophthora und Alternaria gehören schon fast ins Programm, ebenso sind Drahtwürmer und Kartoffelkäfer gewohnte Schädlinge. Den Standort zu optimieren und die Pflanzenvitalität zu steigern sind deshalb die gebotenen Ziele. Damit die Keimung optimal verläuft werden Kartoffeln gebeizt.


Der optimale Zeitpunkt der Kartoffelsaat

Eine Bauernregel im Alpenvorland: "Legst' mi im April, dann komm' i wann i will, legst' mi aber im Mai, dann komm' i glei."

Fazit: Bodenbearbeitung, Saatbettbereitung und Saat bei zu kalten und zu feuchten Böden ist meist nicht zielführend. Unerwünschte Beikräuter werden bei der Bearbeitung von zu kalten Böden begünstig. Auch kann der Boden beim Legen durch die Scharr verschmieren.
Erst ab einer Bodentemperatur von 6-8 Grad im Durchschnitt von Tag und Nacht beginnt die mikrobielle Aktivität im Boden. Eine Tiefenlockerung bringt Sauerstoff in den Boden und neuen Wurzelraum durch Auflockerung in tieferen Schichten.

Je nach Region beginnt der Kartoffelanbau meist ab Mitte April. Mancherorts werden die Kartoffeln mit Flies abgedeckt um Kälteschäden zu verhindern.

Um den Saatkartoffeln und den jungen Keimlingen eine gute Ausgangsbasis zu geben, empfehlen wir eine EM-Beizung:

  • Unterstützung der Keimfähigkeit
  • Stärkung des jungen Keimlings
  • Beugt Auflaufkrankheiten vor
  • Unterstützt gleichmäßigen Feldaufgang mit vitalen Jungpflanzen

Beizung bei kleineren Mengen Saatkartoffeln

Die Saatkartoffeln mit einem Gemisch aus Wasser EM-aktiv (5:1) besprühen. Anschließend mit ca. 2 kg RoPro 13/20 je dt einpudern. Hierzu kann z.B. der Bobby-Pulverzerstäuber verwendet werden.

Nun können die Saatkartoffeln zum Vorkeimen gelagert werden. Sollen sie ohne Vorkeimen gesetzt werden, kannst du sie nach dem Antrocknen gleich anbauen.  
Zum Kartoffel-Legen im Gartenbau empfehlen wir das Frohwuchs – Bodenmineral mit 300 g/m² einzuarbeiten. Es gleicht Mängel in der Bodenbiologie aus, regt Umsetzungsprozesse im Boden an, stabilisiert und fördert die Bodengare. Je ausgeglichener die Bodenbiologie, desto geringer das Auftreten von Schädlingen und Krankheiten.

Beizung bei großen Mengen Saatkartoffeln

Kartoffeln beizen mit EM-Bad:

  • 100 L Wasser (z.B. in Wanne, Frontladerschaufel, o.ä.) werden mit
  • 5 L EM-aktiv und
  • 5 kg RoPro 13/20 gut vermischt

Die Säcke mit den Saatkartoffeln legst du für mindestens zwei Minuten in die flüssige Beize, damit die Schale der Knollen genügend Flüssigkeit aufnehmen kann. Anschließend trocknen lassen und spätestens am nächsten Tag mit herkömmlicher Saattechnik legen.

Kartoffeln beizen beim Legen

Größere Kartoffelanbaubetriebe beizen aus arbeitswirtschaftlichen Gründen direkt beim Legen. Hierzu ist das Kartoffellegegerät mit einem Vorratstank und passender Dosieranlage ausgestattet. Die Beize wird direkt beim Legevorgang auf die Saatkartoffeln aufgesprüht.

Mengenempfehlung:

  • 100 L Wasser
  • 5 L EM aktiv
  • 5 kg RoPro 13/20

Die Mischung gut durchrühren. Hat der Vorratstank auf dem Kartoffel-Legegerät kein Rührwerk, dann solltest du das RoPro 13/20 evtl. weglassen, da es sich evtl. auf dem Behälterboden absetzt.

Flächenrotte vor der Kartoffel-Saat

Wurde eine Winterharte Zwischenfrucht angebaut, kann diese ca. 2 Wochen vor dem Kartoffellegen mit einer Schälfräse auf ca. 3-4 cm tiefe eingearbeitet werden. Mit dem Einsatz von 100 l Bodenverjünger/ha wird der Rotteprozess unterstützt. Ist die Flächenrotte abgeschlossen, wird das Saatbett bereitet. Hierbei werden 50 l Bodenverjünger/ha ausgebracht um das mikrobielle Bodenleben zu stärken.

Mulchen

Vor dem Auflaufen der Kartoffeln wird eine Mulchschicht mit einer Stärke von ca. 6-8 cm aus z.B. Stroh, Heu, Gras, Grünroggen oder eine andere Zwischenfrucht ausgebracht. Die Verteilung erfolgt meist mit dem Kompost- oder Stallmiststreuer. Der Reihenabstand, Spurbreite und Reifenbreite müssen aufeinander abgestimmt werden.

Vorteile der Mulchschicht:

  • Boden wird feucht gehalten
  • Bodenleben hat organisches Material zum Verwerten
  • in Heißwetterphasen bleibt die Bodentemperatur etwas niedriger
  • Mulchmaterial liefert Nährstoffe und stärkt die Pflanzen
  • Kartoffelkäferrisiko wird reduziert

In das Mulchmaterial kann bei der Ausbringung 1 L Bodenverjünger je m³ eingemischt werden. Dies fördert die Verrottung des Materials und beugt Fäulnis vor.

Kartoffel-Mulch
Hühne -Freilandhaltung

Mit EM zum Erfolg in der Hühnerhaltung

Mit EM zum Erfolg in der Hühnerhaltung

Die Anzahl der Hühnerhalter nimmt kontinuierlich zu. Auch viele Nichtlandwirte haben eine kleine Anzahl von Hühnern in ihren Gärten. Tiergesundheit und Legeleistung stehen wohl für jeden Hühnerhalter im Mittelpunkt. Um dies zu erreichen, ist ein gutes Stallmilieu Grundvoraussetzung. Medikamenteneinsatz und Desinfektionsmittel behindern den Aufbau eines stabilen und widerstands kräftigen Milieus im Stall. Durch Lücken in der mikrobiellen Gemeinschaft können sich pathogene Keime stark vermehren und es kommt zum Ausbruch von Krankheiten. CFKE (Chiemgauer Fermentierter Kräuterextrakt), RoPro-Lit Urgesteinsmehl und Karbosave-Pflanzenkohle bringen regenerative Mikroorganismen in das vorhandene Stallmilieu. Das sind beste Voraussetzungen für ein gesundes Stallklima.

Versorgung der Hühner nach "EM-Standart"

  • Die „Badeplätze“ der Hühner mit RoPro-Lit Urgesteinsmehl einstreuen.
  • Den Hühnerstall tgl. mit CFKE aussprühen. Hierzu werden meist handliche Sprühflaschen verwendet.
  • Um den Verdauungstrakt der Hühner zu stärken werden 10 ml CFKE je kg Futter dauerhaft eingemischt.
  • Karbofit-Futterkohle hilft toxische Stoffe aus den Hühnern auszuleiten. Wir empfehlen 2 g Karbofit-Futterkohle je kg Futter einzumischen.
  • Die Einstreu anteilig mit Karbosave Pflanzenkohle oder RoPro-Streu Pflanzenkohle (Sackware) mischen

Anwendung für die EM-Hühnerhaltung

Mittlerweile haben viele Landwirte mobile Hühnerställe auf ihren Flächen stehen. Je nach Größe, Witterung, Bodenbeschaffenheit und Jahreszeit werden die Ställe mehrmals jährlich mit dem Schlepper versetzt. Auch die Anzahl der größeren Ställe zur Hühnerhaltung nimmt deutlich zu.

Qualität der Stallluft verbessern

Der Einsatz von Karbosave-Pflanzenkohle und CFKE im Stall verringert den Ammoniakgehalt in der Stallluft, verbessert die Luftqualität und fördert das probiotische Stallklima. Die Vernebelung von CFKE erfolgt mit dem mobilen EM-Vernebler. Dieser kann an die Decke gehängt werden und reicht für Ställe bis ca. 100 m² Grundfläche. Größere Ställe werden mit dem stationären vollautomatischen Vernebler Nimbatus 7 vernebelt. Wir empfehlen 5 ml CFKE je m² Stallfläche tgl. zu vernebeln.

Kotband

Eine Schicht von ca. 1-2 cm Höhe Pflanzenkohle wird auf das leere Kotband nach jeder Entmistung gestreut. Zwischen den Entmistungs-Intervallen alle 3-4 Tage eine dünne Schicht von ca. 0,5 cm darüber streuen.

Fütterung

Zur Unterstützung des Verdauungstrakts werden 7 l CFKE je to Futter eingemischt. Die Beimischung von CFKE kann mit dem Befüllen der Vorratsbehälter erfolgen. Beim Einsatz einer Futterkette kann die Einbringung von CFKE mit einem Bypassystem erfolgen. Karbofit-Futterkohle hilft toxische Stoffe aus den Hühnern auszuleiten. Je to Futter empfehlen wir 1 kg Karbofit-Futterkohle.

Stallreinigung

Zur probiotischen Stallreinigung nach der Legeperiode empfehlen wir den EM-Stallreiniger. Die grob gereinigten Stallflächen mit dem EM-Stalleiniger einsprühen, ca. 30-40 Minuten einwirken lassen und anschließend abspritzen. EM-Stallreiniger kann auch direkt in den Hochruckreiniger mit dem Einsaugschlauch dosiert werden. Wenn der Stall getrocknet ist, die kompletten Flächen, Aufstallung und Wände, „satt“ mit 30-40 ml CFKE je m² einsprühen. Nun ist der Stall fertig für die nächste Belegung.

Vorteile eines probiotischen Stallklimas:

Das Vernebeln von CFKE hat eine sofortige Wirkung auf die Tiere und die Luft. Alle Oberflächen sind mit aufbauenden Mikroorganismen besetzt.

  • Das Vernebeln von CFKE hat eine sofortige Wirkung auf die Tiere und die Luft. Alle Oberflächen sind mit aufbauenden Mikroorganismen besetzt.
  • CFKE drängt die Fäulnis zurück, verhindert sie und breitet ein regeneratives Milieu aus.
  • Die Vielzahl der in CFKE vorkommenden Mikroben steht für eine Art Garant für eine "gesunde ausgleichende Mikroben-Mischung".
  • CFKE ist eine Art Schutz vor pathogener Keimbelastung und auch bei intensiver Tierhaltung kann eine Viren-hemmende Wirkung erzielt werden. Denn der niedrige PH-Wert von CFKE gilt als zuverlässiges Gegenmittel bei Viren und Bakterien.
  • Die angenehme Luft erleichtert im gesamten Stall die Arbeitsatmosphäre für den Mensch und den Lebensraum der Tiere.
  • ruhigere und gelassene Tiere
  • geringeres Fliegenaufkommen

… und gleichzeitig auch den Mist behandelt

Der Großteil der eingesetzten EM-Produkte gehen direkt in den Hühnermist. Somit kommt ein weiterer Nutzen Mistbehandlung hinzu. Der Hühnermist wird durch die Aufwertung von CFKE, Karbosave-Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl zu einem wertvollen und gut pflanzenverträglichen Pflanzendünger. Zusätzlich kann der Hühnermist in Reinform oder auch mit anderen organischen Materialen vermischt und fermentiert werden.

Tipps für Hobby EM-Hühnerhaltung

Wir empfehlen in den Monaten von April – Oktober den Stall ausschließlich mit RoPro-Lit Urgesteinsmehl und optional anteilig RoPro-Streu Pflanzenkohle einzustreuen. Wird Stroh, Hobelspäne, oder Sägemehl eingestreut, bieten diese voluminösen Materialen optimale Schutz- und Rückzugsorte für die Hühnermilben. Der sehr feine Staub von RoPro-Lit Urgesteinsmehl lässt die Milben „vertrocknen“. Da in den wärmeren Monaten die Hühner meist vom Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang im Freien scharen können, ist eine Einstreu mit Stroh, Sägemehl, usw. nicht notwendig.

Gesteinsmehl Sandbad - im Freien jedoch überdacht
Ein praktikable Umsetzung für ein frei zugängliches Hühner-Sandbad im Freien haben zwei findige Landwirte umgesetzt. Dass sich hier die Hühner wohl fühlenist klar. Hühner lieben solche Rückzugsorte, an denen sie sich nach Lust und Laune mit Urgesteinsmehl einstauben können.

Wald-Jungpflanzen-im-Topf-mit-EM-Keramik-pulver-Gesteinsmehl-EM-behandeln

Jungpflanzen im Wald vor Wildverbiss schützen

„Wald vor Wild“ – diese Diskussion zwischen Jäger/Jagdpächter und Waldbesitzer führt oftmals zu keinem für beiden Seiten zufriedenstellenden Ergebnis. Noch viel schwieriger wird es bei der praktischen Umsetzung im Wald. Hier kommen noch z.T. unvernünftige Wanderer, Jogger, Mountainbiker und Skifahrer ins Spiel die weit abseits von Straßen, Wegen und Pisten querfeldein zu fast allen Tages- und Nachtzeiten ihren Spaß haben wollen und das Wild unnötiger weise stören. Wo ein Wille – da ein Weg. Wenn jeder auf seine Art und Weise etwas dazu beiträgt, können Wild, Wald und Mensch gut mit- und nebeneinander existieren.

Was kann ich als Waldbesitzer beitragen? Der mechanische Schutz vor Wildverbiss ist oftmals sehr arbeits- und kostenaufwändig, z.B. Einzäunung der Flächen oder Anbringung von „Schutzmäntel“ an einzelnen Bäumchen.

Eine mögliche Alternative könnte das bestreichen der verbissgefährdenden Hauptriebe von Tanne & Co sein. Hierzu verwenden praxiserprobte Waldbauern unterschiedlichste Materialien und Mischungen „zum Boschen anstreichen“.

Mögliche Schutzanstriche

  • Branntkalk, frischer Kuhfladen und Wasser - Anstrich
  • Schweinefett - Anstrich
    Diese Mischungen werden mit einer großen Blatt- bzw. Zangenbürste auf die Haupttriebe der jungen Bäumchen gestrichen oder von Hand mit einem wasserdichten Gummihandschuh auf die Spitzen aufgestrichen.
  • ungewaschene naturbelassene Schafwolle am Terminaltrieb locker umwickeln


Wir empfehlen folgende Mischung:

  • 2 kg frischer Kuhfladen
  • 3 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl
  • 100 g Keramikpulver
  • 100 ml Neemöl
  • EM-aktiv

Mit dem notwendigen Wasser – EM-aktiv Gemisch (Mischverhältnis 1:1) verrühren, bis die gewünschte streichfähige Konsistenz erreicht ist. Die Masse kann mit einer Blatt- bzw. Zangenbürste oder auch direkt mit der Hand auf die Haupttriebe gestrichen werden.

Neben dem Schutz vor Wildverbiss bekommen die Jungpflanzen auch positive Impulse durch die EM-Produkte. Die Pflanzen werden gestärkt und mögliche Pilzkrankheiten vorgebeugt.

Baumanstrich-mit-EM-Keramik-pulver-Gesteinsmehl-EM-zum-Schutz-des-Baums-Setzlings-Rinde

Entstehen bei Baumfäll- oder Holzrückearbeiten Verletzungen an den stehenden Bäumen oder im Wurzelbereich können diese mit einem EM-Baumanstrich behandelt werden.

Mischungsverhältnis:

3 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl

100 g Keramikpulver

100 ml Neemöl

Mit dem notwendigen Wasser – EM aktiv Gemisch (Mischverhältnis 1:1) verrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Die Masse kann mit einem großen Pinsel auf die verletzten Stellen aufgetragen werden. Dabei wird die Wunde verschlossen und der Heilungsprozess unterstützt.

Gesunde gut wachsende Bäume, das erfreut jeden Waldbesitzer.

Jungpflanzenschutz fängt bei der Pflanzung an

  • Um den Setzlingen das Anwachsen zu erleichtern werden die Wurzelballen der Setzlinge in ein EM-Bad getaucht (100 ml EM / 10 L Wasser). Die mikrobielle Besiedelung an den Wurzeln erleichtert die Nährstoffaufnahme und den Wassertransport in die Wurzeln. Ausserdem bieten die Mirkoben einen Schutz vor Fäulnis.
  • (Wurzelware) kann mehrere Stunden vor der Pflanzung in dem EM-Bad getaucht werden. Geeignet sind EM-aktiv, EM-blond oder Bodenverjünger (50 ml EM / 10 L Wasser).
  • Beim Pflanzen der Setzlinge begünstigt je eine Hand Karbosave Pflanzenkohle und Gesteinsmehl im Pflanzloch das Anwachsen der Setzlinge. Die Kohle dient als Wasser- und Nährstoffspeicher. Gerade Waldbepflanzungen, die nicht gegossen werden können profitieren von der zusätzlichen Wasserreserve.
  • Die Kohle kann vorab z.B. in Gülle "aufgeladen" werden. Beim Setzen ist dann darauf zu achten, dass die Setzlingswurzeln nicht die aufgeladene Kohle berühren. Die Wurzeln könnten an der Düngerkohle "verbrennen".
Nadelbaum Setzlinge
Hackschnitzel

Schimmelfreie Hackschnitzel mit EM

Moderne Hackschnitzel-Anlagen sind komfortabel zu bedienen. Von kleinen Hausanlagen bis hin zu großen Fernwärmeheizkraftwerken wird CO2 neutral Wärme für Heizung, Warmwasserbereitung oder Prozesswärme für Gewerbebetriebe erzeugt. Hierzu wird fast ausschließlich Käferholz, Kronenmaterial, minderwertige Hölzer, Sägerestholz, Hobelspänne und Stauden aus Landschaftspflegemaßnahmen verwertet.

Die Lagerung der Hackschnitzel sollte schimmelfrei und ohne Selbsterwärmung erfolgen. Nur so kann der max. Heizwert des wertvollen Hackguts genutzt werden. Zu feuchte Hackschnitzel neigen zu Schimmelbildung im Haufen. Die austretenden Pflanzensäfte enthalten Zuckerstoffe, die gerne von Pilzen besetzt werden. Diese Pilze dringen in das Holz ein und nutzen die darin gespeicherte Energie. Die Hackschnitzel erwärmen sich und verlieren an Brennwert.

Empfehlung zur Erzeugung schimmelfreier Hackschnitzel

EM aktiv eingemischt konservieren die Hackschnitzel und verringern das Risiko der Selbsterwärmung und Schimmelbildung.

Einsatzmenge EM aktiv 1 l je srm Hackschnitzel.

Optional kann zusätzlich 2 g Keramikpulver je Liter EM aktiv eingemischt werden.

Vorgehensweise: Die Düsen der Dosieranlage am Auswurfkamin des Holzhäckslers anbringen um direkt in den Hackschnitzelstrom einzuspritzen.

Alternative

Das Holz auf dem Häckslereinzug mit der Dosieranlage besprühen, oder direkt in den Häckslerkamin.

Somit werden die Hackschnitzel mit EM aktiv gleichmäßig benetzt.

Der Heizwert von Hackschnitzeln die mit EM aktiv und Keramikpulver behandelt sind, kann bis zu 20 % steigen.

Hier könnt ihr noch mehr zum Thema EM Einsatz bei Hackschnitzeln nachlesen:

Projektarbeit Hackschnitzel mit EM-Technologie

Warenkorb
Es sind keine Produkte in deinem Warenkorb!
Weiter einkaufen
0