Bodenbearbeitung mit mikrobieller Milieusteuerung

Jede Form der Bodenbearbeitung ist ein Eingriff in die Bodenstruktur. Das Bodenleben wird ganz schön durcheinander begracht.

Grundsätzlich gilt: Tief lockern, flach Wenden

In den oberen Bodenschichten leben Mikroben, die mit den aeroben Verhältnissen gut zurecht kommen. Je tiefer wir gehen umso geringer das Sauerstoffvorkommen. Auch daran passt sich das Mikrobenmilieu an.

Wird tief gewendet, werden die aeroben Mikroben tief vergraben und das vorwiegend anaerobe Mikrobiom aus den tieferen Schichten kommt an die Oberfläche.

So ein Eingriff ist erst einmal ein Schock fürs System und es dauert bis sich das Bodenmikrobiom und auch die höheren Bodenlebewesen, wie Regenwürmer, Collembolen etc. wieder neu geordnet haben.

Bodenverjünger unterstützt die Neuordnung des Bodenmikrobioms

Bodenbearbeitung ist unvermeidlich für die Kulturführung. Bei jeder Bearbeitung empfehlen wir den Einsatz des Bodenverjüngers.

  • mindert gasförmige Verluste
  • verringert die Ausbildung von Pflugsohlen oder anderen Verdichtungsschichten im Boden
  • fördert die Bodengare und die Krümelstruktur des Bodens

Aufwandmenge: 150 L / ha

In der Regenerativen Landwirtschaft haben wir besonders gute Erfahrungen für den Humusaufbau und in der Bodenentwicklung durch die Kombination von Tiefenlockerung, Flächenrotte mit Fräse und Saatbettbereitung (Exaktgrupper oder Fräse) gemacht.

Wir geben keine Empfehlungen welche Technik zu bevorzugen ist. Richtig eingesetzt hat auch der Pflug seine Bewandnis. Es muss zum Arbeitsablauf passen.

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