Weidemanagement mit EM und Pflanzenkohle

Unser Konzept für das Weidemanagement stellt die Mikrobiologie in den Vordergrund. Die vorhandene Netz an Mikroorganismen im Boden wird gestärkt und ergänzt.

So können sie wieder effektiv arbeiten. Ihre Aufgaben sind die Umsetzung von organischem Dünger, die Unterdrückung von Krankheiten und die Nachlieferung an Nährstoffen für einen schmackhaften ertragreichen Aufwuchs.

  • Eigener Gülle und Mist auf den Weideflächen nutzen
  • Unkrautbesatz vermindern
  • Pathogene Keime und Parasiten unschädlich machen
  • Staunässe beheben
  • Schmackhaftes Gras erzeugen
  • Gute Erträge generieren
  • positive CO2 Bilanz durch Mineraldüngereinsparung

Die Terra Preta-Technologie (Einsatz von EM und Pflanzenkohle bei Mistu und Gülle) ist geeignet, vegetative Pathogene abzutöten. Mit der Gülle oder Mistaufbereitung steht eine Methode zur Hygienisierung von pathogenen Fäkalkeimen zur Verfügung.
Durch Fermentation werden bakterielle Pathogene, wie Staphylococcus aureus, L. monocytogenes, Ehec-E..coli O157, Staphylococcus Anatum, Staphylococcus Senftenberg degradiert. Innerhalb weniger Tage reduziert sich der ECBO-Virustiter, nach 14 Tagen waren keine lebensfähigen Virenmehr nachweisbar.
Spulwurmeier waren nach 8-wöchiger Fermentation nicht mehr embryonierbar, also nicht überlebensfähig.

Monika Krüger, Uni Leipzig
Weide

Gülle und Mist mit EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl aufbereitet ist hygienisch unbedenklich und wird schnell vom Boden aufgenommen. Der Aufwuchs auf der Weide wird nicht verschmutzt und dier Tiere fressen gerne wieder kurz nach der Düngung.
Der Boden erhält wichtige Organik und die Bodenlebewesen sorgen für nachhaltige Ertragsfähigkeit der Flächen.

Aufwandmenge Gülle je 100m3:
600 L Karbosave Pflanzenkohle
100 L EM-aktiv
4 Tonnen RoPro-Lit Urgesteinsmehl

Aufwandmenge Mist je 10m3:
1m3 Karbosafe Pflanzenkohle
200 kg RoPro-Lit Urgesteinsmehl
70 L EM-aktiv

Der Hauptinhaltsstoff von Sandilit 0/2 ist Silikat. Er fördert die Mikrobiologie, den Kleebesatz, die hochwertigen Futtergräser. Er fördert die Bodengare, mehrt den Regenwurmbesatz und verwittert schließlich zu Tonmineralen.

Aufwandmenge: 4 T / ha nach Abschluss der Weidesaison.

und belebt den Unterboden.

Durch die Beweidung vor allem bei feuchter Witterung wird der Boden verdichtet. Folgen sind Staunässe, Tiefwurzelnde Unkräuter wie Ampfer oder Löwenzahn. Andere Unkräuter wie einjährige Rispe oder Hahnenfuss oder Jakobskreuzkraut lieben verschlämmte Böden die keinen Gasaustausch mehr zulassen. Auch hier schafft die Tiefenlockerung Abhilfe.

Die Arbeitstiefe wird mit einer Bodensonde ermittelt.
Aufwandmenge Bodenverjünger: 150 L / ha

.

Mulchen
Beim Mulchen fördert eine Behandlung mit EM-aktiv oder Bodenverjünger die Umsetzung der Organik. Zusätzlich werden Fäulnisprozesse unterbunden. Das Bodenleben profitiert von der positiv besiedelten Organik. Auch wird ein möglicher Krankheitsdruck dadurch reduziert.

Kotecken
Wiederholtes Besprühen mit EM-aktiv, Ausstreuen von RoPro-Lit Gesteinsmehl und optional auch Pflanzenkohle auf großen verkoteten Stand- oder Warteflächen reduziert starke Fliegenpopulationen und Fäulnis. Die Organik wird schneller abgebaut.

Desinfektion versus probiotische Weidehaltung
Kalk tötet nicht nur Krankheitserreger, sondern auch positive Mikroben, die für ein stabiles Weidesystem wichtig sind. Wird dieses Mikrobengefüge dauerhaft mit EM unterstützt, können Krankheitserreger sich kaum mehr ausbreiten und das Bodengefüge wird von mal zu mal stärker.

Produkte zur Weidepflege:

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