Stickstoff lieber nutzen anstatt kaufen!

Hohe Düngemittelpreise und unsichere Verfügbarkeiten sind auch in diesem Jahr wieder Thema in der Landwirtschaft. Wer in seinem Betrieb über Wirtschaftsdünger verfügt, ist gut beraten, die Effizienz seiner Düngemaßnahmen genauer zu betrachten. Stickstoffverluste in der Landwirtschaft von bis zu 70 % sind leider keine Seltenheit.

Ohne die reduktive Milieusteuerung durch fermentative Bakterien sind hohe N-Verluste bei der Flächenrotte wahrscheinlich. Fäulnisprozesse in der Gülle oder bei der Verrottung von Pflanzenrückständen verbrauchen Nährstoffe, die für die Hauptkultur genutzt werden sollten. Wer Stickstoffverluste auf dem eigenen Hof vermeiden und das meiste aus seinem Wirtschaftsdünger herausholen will, sollte aktiv werden.

Im Rosenheimer Projekt wurden bereits vor Jahrzehnten Erfahrungen und Wissen für eine optimale Wirtschaftsdüngeraufbereitung gesammelt. Wir geben dieses Wissen bereitwillig weiter und unterstützen euch bei der Düngemittelaufbereitung.

Stickstoffverluste in der Landwirtschaft reduzieren

Gülle und Mist können mit EM aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro lit Urgesteinsmehl zu einem wertvollen und hocheffizienten Dünger aufbereitet werden.

Die Mikroorganismen sorgen für ein reduktives, also aufbauendes Milieu in der Gülle. Nährstoffe werden dadurch vorverdaut und dann in die feinporigen Kohlepartikel angeheftet. Somit stehen sie den Kulturen länger zur Verfügung und sind vor Auswaschung geschützt. Das Gesteinsmehl bringt zusätzlich eine mineralische Komponente mit ein und sorgt besonders mit seinem 58,9% Silikatanteil für ein günstiges Pflanzenwachstum.

Viehlose Betriebe können Grünschnitt zu einem betriebseigenen Bokashi herstellen.

Pflanzenstickstoff direkt nutzen- die Flächenrotte

Eine weitere Möglichkeit Stickstoff effizient zu binden sind Zwischenfrüchte. Wachsende Pflanzen betreiben Photosynthese. Durch Photosynthese werden Stickstoff und weitere Nährstoffe in den Pflanzen gebunden. Um diesen organisch gebunden Stickstoff direkt zu nutzen, bringt man die Zwischenfrüchte vor der Aussaat der Hauptkultur in eine Rotte. Damit die gesamte Organik verstoffwechselt und der Folgekultur zur Verfügung gestellt werden kann, ist der Einsatz von Bodenverjünger essenziell. Die spezifische Bakterienzusammensetzung macht sich umgehend an die Arbeit, die organisch gebunden Nährstoffe zu lösen und für die Pflanzen und Bodenlebewesen verfügbar zu machen.

Die Grüne Brücke- der Vorteil im Frühjahr

Eine dauerhafte Begrünung, auch im Winter, und die nicht-wendende Bodenbearbeitung sind weitere zentrale Aspekte, um Stickstoffverluste zu minimieren. Die Bodenmikroben schätzen es gar nicht „auf den Kopf gestellt“ zu werden. Auch Bodenpilze, allen voran die vielbesagten Mykorrhiza Pilze, ziehen sich auf Standorten, die oft gewendet und tief bearbeitet werden schnell zurück. Auch wenn im Winter das meiste Bodenleben abstirbt oder in eine temperaturbedingte Winterstarre geht, hat eine begrünten Fläche im Frühjahr doch den entscheidenden Vorteil. Hier machen sich die Mikroben bei entsprechender Bodentemperatur im Folgejahr wieder frisch ans Werk und versorgen „ihre“ Pflanzen auf den Feldern.

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