Der Emplhof- Enkeltauglich aus Tradition und Überzeugung

Betriebsbesichtigung EM Praxisbetrieb

Der Emplhof im schönen Chiemgau wird bereits seit über 450 Jahren von der Familie Gröbner bewirtschaftet. Tradition ist hier also nicht nur ein Modewort, sondern gelebter Alltag. Der Hof wird ökologisch bewirtschaftet. Neben der Milchviehhaltung ist auch die Kinder- und Jugendarbeit ein wichtiger Teil der Hofbewirtschaftung.

Besonders Gerlinde Gröbner sieht in der Arbeit mit den Kindern auf dem Hof einen wichtigen Baustein für die Zukunft. Sie möchte ihren Teil dazu beitragen, die Kinder an die Landwirtschaft heranzuführen und ihnen den Wert der Landwirtschaft nahezubringen.

Der Bio-Bauernhof heute

Auf dem 55 ha großen Milchviehbetrieb werden in vielen Bereichen Effektive Mikroorganismen eingesetzt. Seit der Umstellung 2007 auf die biologische Wirtschaftsweise suchten Gröbners nach Alternativen und Möglichkeiten, den Betrieb wirtschaftlich rentabel und ohne große Ertragseinbußen umzustellen. Über den Austausch im „Rosenheimer Projekt“ fanden sie Informationen und entwickelten gemeinsam mit anderen Landwirten und EM Chiemgau Lösungen für eine enkeltaugliche Landwirtschaft.

Gröbners sind ein tolles Beispiel dafür, was es bedeuten kann, Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für die Aus- und Weiterbildung von Kindern und einer neuen Generation, den Boden, die Tiere und das eigene Tun. Man müsse offen sein und sich darauf einlassen, neue Wege auszuprobieren, sagt Gerlinde. Das „sich einlassen“, „hin spüren“ und dem eigenen Bauchgefühl wieder mehr zu vertrauen, seien die ersten Schritte gewesen. Mit der Zeit wird man sich immer sicherer in seinen Entscheidungen, sieht und spürt Erfolge und weiß, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Der ganzheitliche Ansatz, den Gröbners verfolgen, ist auch Basis unserer Philosophie. In Kreisläufen zu denken und natürliche Ressourcen effizient zu nutzen, erweist sich in der Praxis als ein erfolgreicher Ansatz.

EMs im Einsatz

Die rund 60 Fleckviehkühe haben Zugang zu 24 ha Kurzrasenweide, welche bis in den späten Sommer noch einen ordentlichen Teil (ca. 40 %) des Grundfutterbedarfs der Ration deckt. Der Kraftfutterbedarf wird über die Fütterung im Melkroboter gedeckt. Die Kühe danken diese Haltungsform mit einer sehr ordentlichen Milchleistung von durchschnittlich 7500 kg/Kuh. Auch auf die Tiergesundheit wirken sich Effektive Mikroorganismen nachhaltig positiv aus. Auch Schwergeburten haben sich deutlich reduziert. Kälberkrankheiten können mit Hausmitteln kuriert werden.

EM steht nicht nur für ein Produkt, sondern für eine Herangehensweise. In vielen Bereichen wird über MiIlieubehandlung erreicht, dass sich eine aufbauende gesunde Mikrobenumgebung etabliert. So werden Fäulnis und pathogene Keime zurückgedrängt. Der Tierarzt hat wenig zu tun bei den Gröbners.

Gerlindes Praxistipp bei Kälberdurchfall

Die Herde auf dem Emplhof ist grundsätzlich sehr gesund. Treten doch einmal Krankheiten auf, setzt Gerlinde, besonders bei Kälberdurchfall, auch hier auf ihre guten Erfahrungen mit unseren Produkten. Karbofit Futterkohle, zusammen mit Flohsamenschalen und etwas Speiseöl als Paste angerührt, hilft erkrankten Kälbern schnell wieder auf die Beine. Die Karbofit Futteranzenkohle bindet Toxine im Körper und hilft diese leichter auszuscheiden. Eine anschließende Fütterung mit CFKE restauriert die Darmflora und hilft das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen.

Regenerativer Acker-Futterbau

Auch über das Futter wird der Kreislauf unterstützt. Mais- und Grassilage für die Winterfütterung werden bei der Ernte mit CFKE über eine Dosieranlage vor dem Ladewagen eingesprüht.

Gröbners haben eine Vernebelungsanalge im Stall, bereiten die Gülle nach dem bewährten Rezept des Rosenheimer Projekts mit EM-aktiv, Karbosave Pflanzenkohle und RoPro lit Gesteinsmehl auf.

Gülle ist das Wichtigste auf unserem Betrieb. Die konsequente Aufbereitung ist entscheidend. Denn alles, was man mit der Gülle rausfährt, fährt man mit dem Futter wieder heim.

Helmut Gröbner, Bio-Landwirt

Beim Bau der Güllegrube wurden EM Keramik Güllestäbe eingesetzt und auch in den Güllekanälen verbaut. Seitdem konnten Gerlinde und Helmut beobachten, dass es weniger Nagetiere im Stall gibt, da keine Schwimmdecken und Festablagerungen mehr in den Güllekanälen auftreten.

Sie haben sich auch bewusst für eine offene Güllegrube entschieden, denn über die Sonneneinstrahlung gelangt Energie in die Gülle. Energie, die man auf dem Acker und Grünland für die Futterwerbung nutzen kann. Auch die Reinigungsmittel auf dem Hof sind probiotisch, denn nur so kann auch das Abwasser unschädlich dem Kreislauf auf dem Betrieb wieder zugeführt werden.

Kultur und Natur bewahren und weitergeben

Auf dem Emplhof herrscht zwar immer ein reges Treiben, doch Gerlinde und Helmut strahlen dabei eine tiefe Ruhe aus. Sie stehen hinter ihrer Entscheidung, neue Weg zu gehen und haben auf ihrem Betrieb ein funktionierendes System etablieren können.

„Die Produktion von Lebensmitteln braucht Leben“

Gerlinde Gröbner, Bio-Landwirtin

Der Einsatz von Effektiven Mikroorganismen und die Zugehörigkeit zu einer starken Gemeinschaft, mit der man sich austauschen kann und immer wieder neue Impulse bekommt, sind Gröbners wichtig.

Der erste Schritt sei nachdenklich zu werden und bestehende Abläufe zu hinterfragen. Es gibt Lösungen und Herangehensweisen für jeden, der offen ist, Neues zu wagen.

Wir danken euch, Gerlinde und Helmut für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit und den immer wieder bereichernden Austausch. Wir freuen uns, immer wieder zu Gast bei euch sein zu dürfen und spannende Einblicke in euren Betrieb zu bekommen.

Emplhof - Der Erlebnis-Bauernhof für Kindergruppen
Kaps 2, D-83308 Trostberg, Telefon 08621 7329, Telefax 08621 978783, info@emplhof.de

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