Weideparasiten bei Rinder vorbeugen

Weideparasiten-vorbeugen mit EM-Pflege und Guelleaufbereitung

Grundsätzlich ist die Weide die natürlichste Haltungsform der Rinder. Aus den unterschiedlichsten Gründen kann und will nicht jeder Rinderbesitzer Weidehaltung praktizieren.

Weideparasiten sind meist auf Dauerweiden eine große Herausforderung. Hauptsächlich extensive Grünlandflächen, oftmals viele Jahre bzw. Jahrzehnte als Dauerweide genutzt in feuchteren, schattigen Lagen, bedürfen einer besonderen Tierbeobachtung mit entsprechenden Maßnahmen.

Magen-Darmwürmer, Leberegel, Lungen- und Spulwürmer sind so die bekanntesten Weideparasiten.

Die klassischen Maßnahmen sind, z.B.

  • Weideflächen nachmähen/mulchen,
  • Drainagen und Vorfluter offenhalten,
  • Beweidungspausen einlegen und
  • wenn irgendwie möglich Schnittnutzungen dazwischen durchführen.

Auch die zwischenzeitliche Beweidung durch Pferde oder Schafe trägt positiv zur Vorbeugung bei, da die meisten Parasiten „wirtspezifisch“ sind.

Wie kann ich die Weidetiere mit EM stärken?

Wie in vielen anderen Situationen auch, ist ein gesundes Tier mit einem gut funktionierendem Immunsystem widerstandskräftiger. Sofern die Weidetiere im Stall zugefüttert werden, wird CFKE und Karbofit-Futterkohle in das Futter eingemischt. In der vegetationslosen Zeit, wo meist alle Weidetiere im Stall sind, sollte die Fütterung mit CFKE und Karbofit-Futterkohle standartmäßig durchgeführt werden. Die Einsatzmengen werden je nach Gewicht der Rinder angepasst. Je 100 kg Körpergewicht 10 ml CFKE und 5 g Karbofit-Futterkohle reichen im Normalfall um einen Wiederkäuer-Verdauungstrakt zu unterstützen. Ein gesunder Verdauungstrakt ist Grundvoraussetzung für ein starkes Immunsystem.

Tränkewasser energetisieren

Die Wasserversorgung der Weidetiere wird oftmals mit Wasserfässer gewährleistet. Hierzu kann in das Wasserfass ein EM-Keramikstab eingebracht werden. Das energetisierte Wasser bleibt länger frisch und wirkt sich positiv auf die Tiergesundheit aus.

Nutzen von EM auf Weideflächen

Ein mikrobiologisch aktiver und gesunder Boden ist Grundvoraussetzung für gutes Futter. Wird auf den Weideflächen Gülle, Mist oder andere organische Dünger ausgebracht, sollten diese standartmäßig mit EM, Karbosave-Pflanzenkohle und RoPro-Lit Urgesteinsmehl behandelt werden. Lt. Studien von der Uni Leipzig, erfolgt bei der empfohlenen Güllebehandlung eine gewisse „Hygienesierung“, d.h. krankmachende Mikroorganismen, Parasiten und deren Eier, sowie Fäulnis werden nahezu vollständig unschädlich gemacht.

Behandelte Gülle stinkt nicht, ätzt nicht, läuft gut von den Pflanzen ab und fördert die Vielfalt der Futterpflanzen z.B. Weißklee. Wenige Wochen nach der Gülleausbringung kann wieder beweidet werden. Ein gutes schmackhaftes und gesundes Weidegras ist für die Tiere ein Leckerbissen.  Hofeigener organischer Dünger (Gülle, Mist) aufgewertet mit RoRo-Lit Urgesteinsmehl ist ein hochwertiger Volldünger und wird seit vielen Jahren von den Landwirten erfolgreich im Grünland eingesetzt.


Mehr erfahren über die Güllebehandlung nach dem Rosenheimer Projekt:
Güllebehandlung, wann ist der richtige Zeitpunkt?
Video Erfahrungsbericht Güllebehandlung

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Weiden mikrobiologisch stärken

  • Remineralisieren mit Sandilit bringt erhöhte Inhaltsstoffe
    Auf Weideflächen die nicht (organisch) gedüngt werden, kann Sandilit medium mit der Körnung 0/2 mm ausgebracht werden. Die Einsatzmengen von ca. 3-5 to je ha können mit Kompoststreuer oder Feuchtkalkstreuer bei gut befahrbaren Boden gestreut werden. Optimal mit Hauptnährstoffen und Spurenelementen versorgte Weideflächen, haben im Gras höhere Mineralstoffgehalte, was auch den Futterwert deutlich erhöht.
  • Bodenverjünger (native Mikroorganismen) ausbringen
    Bei sämtlichen Pflegmaßnahmen z.B. abschleppen, striegeln und mulchen wird der Bodenverjünger mit einer Einsatzmenge von 50 l je ha vor oder zu der jeweiligen Maßnahme ausgebracht. Erfahrene EM-Anwender haben auf den jeweiligen Geräten Dosieranlagen aufgebaut, bzw. im Frontanbau einen Spritzbalken und im Heckanbau das jeweilige Arbeitsgerät. Die Mikrobiologie im Boden wird gestärkt, und die Verrottung des Mulchmaterials läuft fäulnisfrei.
  • Grasnarbenbelüfter einsetzen
    Dauerweideflächen, auch wenn diese nur selten mit (schweren) Maschinen befahren werden, können oberflächige Verdichtungen aufweisen. Die „laufende“ Trittbelastung bei nassen sowie bei trocknen Witterungsverhältnissen führt z.T. zu Verdichtungen. Typische Zeigerpflanzen wie z.B. Breitwegerich, Löwenzahn und Ampfer werden sichtbar.
    Die oberflächigen Verdichtungen werden mit dem Grasnarbenflüfter in Kombination mit 50 l Bodenverjünger je ha aufgelöst. Wie funktioniert der Grasnarbenbelüfter?

Bei einer Weidezeit von ca. 150 – 200 Tagen je Jahr verbringen die Rinder ca. die Hälfte des Jahres auf der Weide, daher ist eine gute Bestandführung, regelmäßige Tierkontrolle und bedarfsgerechte Zufütterung für gesunde Tiere ein wichtiger Bestandteil.

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